Fleischlose Ernährung und Depression

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lichthulbi
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Beitrag von lichthulbi » 10.12.2012, 16:00

man sollte da nicht nur auf das Krankenhaus schimpfen - die eltern sind ja auch mitschuld, wenn sie sowas MITMACHEN... da muss man halt etwas aufwand betreiben und ein Krankenhaus oder ein Hebamme suchen, die noch bei sinnen ist.

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safari
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Beitrag von safari » 10.12.2012, 17:13

Hallo lichhulbie
zuersteinmal wollte ich mich bei dir erkundigen, wo du derweil bist.. Hier oben bei uns auf det Erde ?? .. oder ich vermute.. , weil es ja gerade so kalt draussen ist, und es mancher Orts sogar geschneit hat- bist du sicherlich unter der Erde geblieben, nicht wahr? Was bist du, ein Waldgeist oder soetwas? :flower:

Zu meinem Eintrag: der war jetzt von mir selbst nicht als ein Schimpfen gemeint. Ich liess den ja auch erst so unkommentiert.
Ich wusste bis dato, bis ich diesen TV-Beitrag gesehen hatte, gar nicht dass eine Mutter die Vegetarierin ist, dem Kind eine 'unausgewogenere Milch' gibt. Es schockierte mich einigermassen davon zu hoeren.
Zumal das Kind im Mutterleib ja bereit an der vegetarischen Nahrung teilnimmt.
Dieser TV-Beitrag bezog sich aber nur auf Babys die zu frueh auf die Welt gekommen waren - also die, um die man sich auch grosse Sorgen machen muss.
Ich glaube, wenn ich -ich bin Vegetarierin- in einer aehnlichen Situation waere, wuerd ich schon auf den Rat der Aerzte/innen vertrauen und dem Baby die Ersatzmilch geben lassen.
Keine Ahnung, ob ne Vegetarierin generell ihr Kind nicht stillen darf- ich denke aber eher das ist nicht der Fall.(bzw. ob dem Kind dann immer auch Ersatzpraeperate gegeben werden muessen)??
Fruehgeburten werden wohl auch nicht haeufiger bei Frauen vorkommen, die sich vegetarisch ernaehren. Der Gedanke von mir ist jetzt voellig abwiegig nicht wahr?!
(Aber der Bericht hat mich so n bisschen verunsichert)

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 11.08.2015, 12:20

martina1966 hat geschrieben:.. eine Frage habe trotzdem noch: was ist denn mit den vielen Fleischessern, die keine Depressionen haben? Das dürfte die Mehrheit der Fleischkonsumenten sein...
Hallo,
Auch wenn ein Fleischesser keine Depression hat, er wird sie spätestens dann bekommen, wenn ihm das Verdrängen des Leides der Tiere nicht mehr gelingt...(Auch das Depressive kann ja lange Zeit unterdrückt/verdrängt werden, aber solche Verdrängung ist energieaufwendig, kann daher nicht unendlich lange aufrechterhalten werden.)

Der andere Grund, warum Vegetarier weniger Depressionen haben liegt natürlich auch darin begründet, dass sie bewusster leben und darum seltener als Fleischesser Tätigkeiten nachgehen, die sie nicht erfüllen, wie oben bereits dargelegt.

lg von Andreas

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Minea
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Beitrag von Minea » 11.08.2015, 12:51

Kurze Anmerkung:
Hindus leben weitestgehend fleischfrei... Und davon gibt es viele.

Louise
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Beitrag von Louise » 22.11.2015, 22:27

Liebe Nelia,

wenn du auf einen Stoff positiv reagierst, bedeutet das, dass er dir fehlt und du ihn möglichst ersetzen solltest.
omega-3 (und -6) bzw. ungesättigte Fettsäuren kannst du problemlos pflanzlich ersetzen, das wirkt gegen Depressionen, sogar Müdigkeit bei vielen Menschen ganz ganz toll. Ich kenne frisches (!) Leinöl. Schau dich am besten nach einer verantwortungsvollen Ölmühle in deiner Gegend um, das sollte nämlich dunkel und unter Luftausschluss gepresst (also mit Spezialschnecke) und ebenso gelagert sein, also Blechdose; ES darf nicht älter als 6 Wochen sein, danach wird es ungeniessbar, was man merkt an einem bitteren Geschmack; also alles aus dem Supermarkt solltest du ignorieren, das Datum der Pressung sollte aufgedruckt sein.
Hersteller sind leider skrupellos.

Das nimmt man ein mit Joghurt, Müsli :)

Zu Studien könnte ich endlos schreiben, aber bin auch froh wenn ich's nicht muss und Ihr ja sicher auch ;) :pukeright:

Hör auf deine Intuition :bussy:

Louise
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Beitrag von Louise » 22.11.2015, 22:36

ach, http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wurst-und-fleisch-industrie-kritisiert-who-urteil-ueber-krebs-a-1059795.html Fleisch ist laut WHO krebserregend, nur mal so. Vorsicht, der Link ist rein optisch nichts für Veganer ;)

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 22.11.2015, 23:25

Hier die Meldung, auf die sich der obige Fleischindustrie-Werbeartikel im Spiegel bezieht:

Internationale Krebsforschungsagentur IARC, eine WHO-Behörde, warnt vor regelmäßigem Verzehr von verarbeitetem Fleisch wie Wurst oder Schinken, weil das Krebsrisiko dadurch erhöht wird.

Diese Behörde hatte offenbar keine Gelder der Fleischindustrie erhalten und darum diese Meldung verfasst. Nun ist die gesamte Mainstream Lügenpresse (nicht nur der Spiegel) damit beschäftig, diese Meldung herunterzuspielen..

lg
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 29.11.2015, 23:22

macht so ein leben überhaupt spass-ich glaub ich wär dann lieber doch tod!

aber ok - ich bin schon was älter, da verliert die bedeutung des lebens an gewichtigkeit...naja zumindest bei mir.

ich weiss nichtmal was depressionen sind!
(also aus eigener sicht - ich kenn einen haufen leute die deswegen in behandlung sind und die meisten sind in der tat vegan lebende leutchen)

ist jetzt nicht so, dass ich vorurteile gegen vegane habe. meine tochter lebt jetzt auch vegan. die war in indien bei so einem guru.
es scheint ihr persönlich auch ganz gut zu bekommen, allerdings war sie immer sportlich und durchtrainiert.
die veganer die ich ansonsten kenne, sehen alle fürchterlich krank und schwächlich aus. möglicherweise hab ich die anderen aber einfach noch nicht kennengelernt.
für meine tochter hoffe ich natürlich, dass dem so ist und sie ihr blendendes aussehen trotzdem beibehält,

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 30.11.2015, 11:37

Hallo,
Diese Veganer von denen du sprichst, auf die trifft das zu, was ich oben geschrieben habe:
Auch wenn ein Fleischesser keine Depression hat, er wird sie spätestens dann bekommen, wenn ihm das Verdrängen des Leides der Tiere nicht mehr gelingt...
Das heißt, diejenigen, die DU als Veganer bezeichnest, das sind gar keine.


Bis jemand wirklich auch innerlich Veganer ist, muss sich ja sein früherer Fleischverzehr erst mal wieder aus seinem Körper herausgearbeitet haben (Stichwort: Entgiftung)
Wieviel Jahre das braucht, ich weiß nicht, je nach dem, vielleicht 7 Jahre (?)


lg
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odaj
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Beitrag von odaj » 01.12.2015, 22:16

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die "vegetarischen" Fleischprodukte (meist aus Soja)
Warum muss ein Vegetatier, oder Veganer "vegane Leberwurst", oder ein "veganes Schnitzel" essen?

Da ist die "Entgiftung" wahrscheinlich noch nicht mal in Vorbereitung.
Ich weise freundlich darauf hin, das ich meine Ignorierfunktion nutze. Wessen Texte ich lesen und beantworten will - entscheide ich selber

Haripuri
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Beitrag von Haripuri » 19.01.2018, 09:41

Sehr interessant. Zunächst einmal bin ich eigentlich kein Freund von derartigen Verteufelungen aka Verschwörungstheorien... Aber vielleicht hast du Recht. Ich bin gerade ziemlich depressiv und ich weiß nicht genau, warum. Vitamin B12 vielleicht?

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