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Diamantweg- Buddhismus: Sexualität und Partnerschaft

Beitrag 1:   Diamantweg- Buddhismus: Sexualität und Partnerschaft

Beitragvon martina1966 » 07.06.2011, 18:52

ich grüße Euch,

möchte Euch heute aus dem Leben meines Lehrers Lama Ole Nydahl erzählen. Er ist ein direkter Schüler des Gyalwa Karmapa und hatte jahrelang Unterricht, hat zahlreiche Meditationen und Einweihungen von ihm erhalten.
Er hatte eine offizielle Ehefrau Hannah, gestorben am 01.04.2007, und er hat noch eine Partnerin, die Caty. Die Frauen waren auch untereinander befreundet. Seine Ehe mit Hannah war ausgesprochen glücklich, und sie hielten und arbeiteten zusammen.
Er ließ ihnen jede sexuelle Freiheit und umgekehrt auch. Sie wollten aber nur mit ihm körperliche Liebe. Sie waren sich da untereinander einig. Eifersucht oder Ähnliches ließen sie nicht aufkommen. Jedem liegt/lag am Herzen, dass der Partner glücklich ist. Niemand ist das Eigentum seines Partners, und je mehr Freiheit man einander lässt, umso stabiler ist die Beziehung. Liebe ist Freiheit - ohne Wenn und Aber!
Entscheidend ist die Treue im HERZEN.

Martina

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Störgefühle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.
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Beitrag 2 von 9

Beitragvon GhostDog » 09.09.2013, 23:36

Klingt sehr schön, so eine Harmonie und ein Verständnis für Liebe, das sich von der Eifersucht befreit und aus den konventionellen Mustern entkommt, erscheint mir wirklich als sehr gut und wünschenswert.

Es würde mich mal interessieren, wie alt denn alle jeweils (ungefähr) waren als die Dreierbeziehung zustande kam? Und weisst Du ob sie schon viele Beziehungserfahrungen vorher hatten? Bzw. worin lag Deiner Ansicht nach der Schlüssel zum Gelingen dieses Glücks? Mich interessieren einfach die Rahmenbedingungen, warum/wie so etwas klappt.
Von dem was ich so beobachte, gibt es ja leider nicht so viele Menschen in unserer Gesellschaft, die für so etwas bereit sind...

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Beitrag 3 von 9

Beitragvon GhostDog » 10.09.2013, 19:10

Giri hat geschrieben:[...] Ich halte das für sehr problematisch.


Das ist es ohne Frage, insbesondere bei solchen Größenordnungen kann da ja gar keine Rede mehr von wirklicher Zuneigung/Liebe bzw. auch nur irgendwelchen Mißverständnissen sein. Also doch (wie meistens) nur eine scheinbar spirituell höhere Entwicklung, in der Praxis aber das übliche Ausnutzen der Vorteile, mit weit mehr Blick auf die eigenen Bedürfnisse als das Wohl anderer... Schade.

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Beitrag 4 von 9

Beitragvon lichthulbi » 11.09.2013, 17:29

Jeder Arzt, Heilpraktiker oder Psychologe, der mit Menschen, die sich ihm anvertrauen ..

@Admin: Bitte löschen. Hier wird Anhänger gleichgesetzt als Patient und krank. Das ist eine übelste Beleidigung all der tausenden Anhänger des Diamantwegbuddhismus !


lichthulbi

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Beitrag 5 von 9

Beitragvon Sullivan » 11.09.2013, 17:48

@ Lichthulbi

An dem zitierten Text von @Giri ist überhaupt nichts zu beanstanden. Gleichgültig, ob man das Verhalten von Herrn Nydahl billigt oder nicht. Von der Beleidigung einer Religion kann keine Rede sein.

@ Martina

Dein Beitrag Nr.1 hat nach über 2 Jahren (!) mehrfaches Interesse gefunden. - Du bist mit 3921 (!) Beiträgen, was die Anzahl betrifft, absolute Spitzenreiterin hier im Forum. Vielleicht gibst du uns nach langer Pause wieder einmal die Ehre!

Ein interessanter Beitrag des in fernöstlichen Religionen besonders kenntnisreichen Forumsmitglieds @Giri wurde - anscheinend irrtümlich - soeben gelöscht.

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Beitrag 6 von 9

Beitragvon GhostDog » 11.09.2013, 19:16

lichthulbi hat geschrieben:@Admin: Bitte löschen. Hier wird Anhänger gleichgesetzt als Patient und krank. Das ist eine übelste Beleidigung all der tausenden Anhänger des Diamantwegbuddhismus !


?! ...so eine Argumentationsweise hat eigentlich nichts damit zu tun einen Beitrag gleich zu löschen, es gab keinen Regelverstoß, nur eine Darstellung, die vielleicht unsauber war. Schade, dass das jetzt vermutlich "halb ungeprüft" mit den aktuellen Löschungen in anderem Kontext zusammen durchging. Für mich war der Eindruck einer Gleichsetzung von Anhänger und Patient auch gar nicht gegeben, also ich habe es nicht so gelesen. Es hätte klar gereicht darauf hinzuweisen, dass man diesen Punkt nicht ok findet, wenn man bei jeder Darstellung sofort löschen will, ist das sehr schnell keine freie Diskussion mehr...

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Beitrag 7 von 9

Beitragvon Andreas » 12.09.2013, 13:22

Hallo,
Ich hab den Beitrag gelöscht, weil auch ich finde es "etwas" daneben, wenn buddhistische Anhänger mit Patienten von Ärzten und Psychologen verglichen, also als psychisch krank bezeichnet werden. So einen Vergleich könnte ich bei Katholiken und evangelischen Christen noch verstehen, weil sie sich ja wirklich psychisch komisch verhalten. Unsere Vorfahren wurden alle gezwungen Christen zu sein - ansonsten wurden sie umgebracht. ABER heute kann jeder diesen christlichen Käfig verlassen. Heute wird niemand mehr umgebracht, wenn er dem Lügengebilde der beiden großen Kirchen den Rücken kehrt. Mann muss eine Strafgebühr zahlen (meist so 35 Euro) und dann darf man aus der Kirche austreten. Die Käfigtüre steht sozusagen offen. Sind Leute, die trotz offener Käfigtüre weiterhin im Käfig verharren nicht in einem psychisch bedenklichen Zustand ??

Im Diamantwegbuddhismus gibt es keine solchen Käfige, weswegen dieser Weg für psychisch gesunde und geistig erweckte Menschen durchaus interessant sein könnte.

Keine Lebewesen töten oder verletzen (Ahimsa).
Nichtgegebenes nicht nehmen.
Keine unheilsamen sexuellen Beziehungen pflegen und sich im rechten Umgang mit den Sinnen üben.
Nicht lügen oder unheilsam reden.
Sich nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein trüben.



Da sind ja tonnenweise Negationen drin (die natürlich alle rausfallen auf dem Weg ins Unterbewusstsein). So einen Scheiß sollte man sich nicht reinziehen. Hast du keine korrekten Übersetzungen ohne Negierungen gefunden ?


lg von Andreas

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Beitrag 8 von 9

Beitragvon Sullivan » 12.09.2013, 16:18

@ Administrator Andreas

Wer die Grundsätze des positiven Denkens bestreitet, hat in einem Esoterikforum nichts zu suchen. Der Teufel sitzt aber im Detail. Sonst hätte der Psychotherapeut Dr.Günter Scheich nicht ein Buch mit dem provozierenden Titel "Positives Denken macht krank" schreiben können. Natürlich muss er darin zunächst einmal zugeben, dass wir ohne positives Denken gar nicht lebensfähig wären.

Die von @Giri zitierten Negierungen aus dem Pali-Kanon, den noch zu Lebzeiten Buddhas aufgezeichneten Reden, sind philologisch genau übersetzt, wie Vergleiche im Internet zeigen. Für überzeugte Puristen des positiven Denkens heißt das dann also: "Buddha, nein danke!"

Der Buddhismus konnte sich im Westen nur deshalb so erfolgreich ausbreiten, weil er unseren Vorstellungen entsprechend angepasst wurde. Wer die Übersetzungen der Originaltexte des Pali-Kanon liest, kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Mit Interesse habe ich die Begründung für die Löschung des Beitrags von @Giri gelesen. Ich konnte ihn an keiner einzigen Stelle beanstanden.

Sullivan

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Beitragvon Andreas » 12.09.2013, 16:43

Giri hat geschrieben:Das größere Problem seh ich aber darin (Das war eigentlich der hauptpunkt meines Posts), daß ein Lehrer tun kann, was er will, Schüler werden das glorifizieren.

Schon wieder beleidigst du hier die Schüler von Lama Ole. Als ob sie nicht selber entscheiden und urteilen könnten und würden. Du stellst seine Schüler hier wirklich wie die letzten Deppen dar. Das scheint dir zwar nicht bewusst zu sein, aber ich hab keine Lust weitere Beleidigungen in der Art hier zu lesen und werde dich daher löschen.


mfg

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