Konsumverhalten

FĂŒr Dinge, die voll aus dem Leben gegriffen sind.
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TrÀnkemeister
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Beitrag von TrĂ€nkemeister » 29.07.2011, 13:00

Erreger? Was denn fĂŒr ein Erreger? War da was? :?: :? :?:

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 29.02.2012, 20:52

Meine beiden Töchter fÀrben sich sehr gerne die Haare, mal blond, mal rot...
Und die JĂŒngere möchte Industrial-Ohrpiercing. Hat Jemand Erfahrung damit? Unsere schriftliche EinverstĂ€ndniserklĂ€rung mit Ausweiskopien hat sie schon.

GrĂŒĂŸe!
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

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Yordan
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Beitrag von Yordan » 29.02.2012, 21:23

Nicht vergessen, dass im Ohr die Akupunkturpunkte fĂŒr alle Organe zusammenlaufen.

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Morigan
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Beitrag von Morigan » 01.03.2012, 15:11

Das hört sich jetzt bestimmt spießig und uncool an. Aber bei Pearcing und Tattoos, die ĂŒber das "handelsĂŒbliche" hinausgehen, sollten die "Kinder" erst machen lassen wenn sie VolljĂ€hrig sind. Was heute cool und hipp ist, kann morgen nur noch peinlich sein. Siehe "Arschgeweih".
Mystify Your Life!!!

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 01.03.2012, 15:31

Danke Euch beiden fĂŒr die Hinweise. Und ich nehme sie ernst, aber es ist jetzt zu spĂ€t, um die Erlaubnis zurĂŒckzunehmen, und wenn Ihr wĂŒsstet, was sie fĂŒr einen dicken Kopf hat! Dann soll sie ihre Erfahrung machen; sie ist der beste Lehrmeister. Wenn unsere Tochter die Dinger irgendwann leid ist, muss sie die rausnehmen und die Konsequenzen tragen.

Liebe GrĂŒĂŸe
Martina
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Yordan
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Beitrag von Yordan » 02.03.2012, 17:38

Eltern sollten ihre Kinder vor Dummheiten bewahren. Das ist weltweit so, dass jeder auf die Ältesten hört, nur in unserer Gesellschaft scheint das abwegig zu sein.

Yordan :siw:

Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 02.03.2012, 17:57

yordan, das stimmt leider nur teilweise, denn wer regiert die welt? Die alten Konzerne mit den alten MĂ€nnern als Oberhaupt.

edit: außerdem denke ich, dass jedes kind selbst herausfinden muss, was dumm ist und ws fĂŒr sie nciht dumm ist, denn jeder mensch ist anders und man kann menschen nicht in eine form pressen, auch nicht in eine nicht dumme form, das muss jeder selbst rausfinden, denn das ist wirklich ĂŒberlebenswichtig. Man sollte nur fĂŒr sie da sein, wenn es passiert ist
Das GlĂŒck deines Lebens liegt in der Beschaffenheit deiner Gedanken

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 02.03.2012, 23:20

Lieber Yordan,

ja, im Grunde schon, doch es gibt Kinder, die sich schwer lenken lassen, auf die ihre Eltern nur einen geringen Einfluss haben, besonders bei Kindern im Teenageralter ist das sehr oft so. Wenn sie auf irgendetwas stehen, z.B. eine Musikrichtung und das entsprechende Outfit, dann sind EinwĂ€nde von seiten der Eltern meistens uninteressant. Freunde haben fĂŒr Jugendliche fast immer den grĂ¶ĂŸeren Einfluss; das ist normal und ist Teil der Abnabelung. Das haben uns auch die Jugendtherapeuten erklĂ€rt.

Lieber Gruß
Martina
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Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 04.03.2012, 04:05

Na ja, ich weiß ja auch nicht, ob unsere Gesellschaft Kinder nicht in einem etwas falschem Blickwinkel sieht.
Wieso kann unsere Gesellschaft nicht akzeptieren, dass Kinder total autonome Seelen sind? Warum muss man sie immer drĂŒcken/pressen/lenken?

Ich habe mal ein Buch eines Mediums gelesen, dass genau diese Themen behandelt, denn sein Geistkontakt war der eines Psychologen, der erst im Jenseits gesehen hat, was wirklich "im Menschen" passiert. Und dieser meinte, dass ein Großteil unserer heutigen Zivilisationskrankheiten, den Ursprung darin haben, dass die Kinder sich nicht "frei" ausleben können, sondern immer wieder vorsichtig, behutsam, ruhig sein mĂŒssen und sich an Regeln halten mĂŒssen (das mĂŒssen sie immer, aber die regeln unserer Gesellschaft sind krankhaft...und das sollte man nicht einfach nur mal so lesen "krankhaft", sondern man sollte auch drĂŒber nachdenken. Was ist Krankhaft an den Regeln unserer Gesellschaft?). Das verursacht StörgefĂŒhle und Blockaden, welche dann zu großen Schwierigkeiten fĂŒhren können (Stoffwechselkrankheiten->Depression-> Suizid, mal als mit schlimmstes Beispiel).

Aber warum ist unsere Gesellschaft so? Das ist eine Frage, die sich jeder, wirklich jeder fĂŒr sich selbst fragen muss, warum man so mit Kindern umgeht. Warum schaffen es autochthone Völker anders zu erziehen und warum gibt es dort keine pickeligen Jugendlichen oder gar schreiende Kinder (außer sie haben Aua)? Und warum bekommen es diese "unterentwickelten" (achtung ironie) Völker hin, ihre Kinder, MITTEN IM AMAZONAS, einfach machen zu lassen und zu vertrauen? Warum? Ich denke, weil ihre Gesellschaft von Vertrauen getrieben ist, von "Gottwesen"-Glaube und nicht der Angst vor dem Tod.

Viele Menschen sagen "Ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vor den Schmerzen"....ist das so? Wirklich? Schonmal ganz tief, in die tiefste Ecke hineingehört? Oder ist es nur UnterdrĂŒckung? Denn uns wird diese Angst förmlich eingehĂ€mmert. Gilt das auch in der Beziehung zu anderen? Nein? Hat man dann wirklich keine Angst vor dem Tod? Ich will nicht sagen, dass es nicht schlimm ist einen geliebten Menschen zu verlieren, aber vielleicht sollte unsere Gesellschaft ĂŒberlegen, ob "verlieren" vielleicht der falsche Ausdruck ist oder vielleicht sogar typisch menschlich endgĂŒltig ist und ein Schubladendenken auszeichnet.
Vielleicht wĂ€re der Ausdruck "er geht weiter" zutreffender, denn das bedeutet, dass man ihm, frĂŒher oder spĂ€ter, auch wieder folgen kann und das sein Aufgabe auf diesem Planeten momentan vorbei war.

Ich glaube, dass in dieser Angst vor dem Tod (oder vielleicht sogar die UnterdrĂŒckung), sehr viele unserer heutigen neurotoschen Verhaltensmuster ihren Ursprung haben und das wir gar nicht so "gott-glaubend" sind, wie wir uns nur einreden, denn dafĂŒr brauch man Zeit, Zeit und Ruhe und Muse und Natur und Liebe und Bewusstsein...und von all dem sehe ich in Deutschland Ă€ußerst wenig.
Das GlĂŒck deines Lebens liegt in der Beschaffenheit deiner Gedanken

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Yordan
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Beitrag von Yordan » 04.03.2012, 10:05

Aber warum ist unsere Gesellschaft so? Das ist eine Frage, die sich jeder, wirklich jeder fĂŒr sich selbst fragen muss, warum man so mit Kindern umgeht. Warum schaffen es autochthone Völker anders zu erziehen und warum gibt es dort keine pickeligen Jugendlichen oder gar schreiende Kinder (außer sie haben Aua)? Und warum bekommen es diese "unterentwickelten" (achtung ironie) Völker hin, ihre Kinder, MITTEN IM AMAZONAS, einfach machen zu lassen und zu vertrauen? Warum? Ich denke, weil ihre Gesellschaft von Vertrauen getrieben ist, von "Gottwesen"-Glaube und nicht der Angst vor dem Tod.

Man behĂŒtet die Kinder schon, indem man sie von Anbeginn mit herumtrĂ€gt und so spĂŒren sie NestwĂ€rme und werden zu zufriedenen in sich ruhenden Erwachsenen.
Sie lernen am Vorbild, aber sie hören allesamt, auch die Erwachsenen, auf den StammesĂ€ltesten, d.h. sie wĂŒrdigen seine Lebenserfahrung.
Von den Naturvölkern können wir nur lernen!

Yordan :siw:

Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 08.03.2012, 23:14

ja strmantis, auf jeden fall.
Die Leute wissen einfach nicht mehr, was es heißt fĂŒr sein Essen zu arbeiten. Ich selbst ja auch (kaum, als Zimmermann wĂŒrde ich mal behaupten abends nach hause zu kommen und zu wissen, was ich getan habe und dann gönne ich mir ab und an ohne bedenken ein schönes kĂŒhles bier oder eine gute sorte tee).

Der Vater eines Freundes von mir ist ganz im Selbstversorger-Stil in Kasachstan aufgewachsen. Er hat mit 10 gelernt zu jagen, hatte ein gutes Feld usw. Er wacht heute Nachts immernoch schweißgebadet auf, weil er Angst hat, dass er nicht genĂŒgend VorrĂ€te fĂŒr den Winter hat (obwohl er schon seit 20 jahren in deutschand wohnt). So ist es von der Natur ja vorgesehen, aber der Mensch hat sich so sehr von ihr entfernt, dass er sie nicht mehr respektiert. Und wenn dann mal etwas schlimmes passiert, heißt es gleich, dass man die Natur bĂ€ndigen muss, weil sie ein Risiko ist.

Als ich letztens aus dem Supermarkt kam, mit ner schönen Glasflasche apfelschorle und den deckel abgemacht habe und er mir runtergefallen ist, bin ich umgedreht und habe ihn aufgehoben und in meine Tasche gesteckt, weil kein MĂŒlleimer in der NĂ€he war. Da hat mich eine Frau mittleren Alters nur verwundert angeguckt. Wenn so etwas selbstverstĂ€ndliches zur Ausnahme wird, dann sind wir in ernsthaften schwierigkeiten. leider.
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Yordan
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Beitrag von Yordan » 09.03.2012, 22:08

Ich finde nicht, dass es ein "VersĂŒndigen" ist, denn es gibt genĂŒgend Tiere, die leben gerade von unseren weggeworfenen Lebensmitteln.
Der Mensch muss nicht so raffgierig sein. Nahrung kommt und geht, es ist einfach eine Frage des Vertrauens in den Kreislauf des Lebens.

Yordan :siw:

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