War Jesus Gott selbst?

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Peter B.
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Beitrag von Peter B. » 15.03.2009, 17:19

Lieber Wolfgang,

auch wenn Lorber und Swedenborg die Meinung der christlichen Kirchen bestĂ€tigen, dass GOTT als JESUS bei uns auf unserer Erde gelebt habe, stimmt dies nicht. Swedenborg und Lorber waren Einzelmedien. Über die Sicherheit bei Einzelmedien habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben. Ich bekrĂ€ftige noch einmal: GOTT ist reinster Geist und hat sich niemals in die BeschrĂ€nkung der Materie begeben. ER wird dies auch niemals machen! Die Aufgaben GOTTES sind viel zu groß und erhaben, als dass er sich in die Niederungen einer irdischen Inkarnation begeben könnte. WĂ€re dies anders hĂ€tte JESUS niemals von GOTT als seinem Vater gesprochen!

GOTT zum Gruß,

Peter
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WolArn

Beitrag von WolArn » 15.03.2009, 17:38

""Die Geschichte der Propheten wimmelt von Verkennung und Verfolgung. Beinahe alle Seher wurden verlacht und verhöhnt. Die Frage des ersten christlichen MĂ€rtyrers Stephanus: 'Welchen Propheten haben eure VĂ€ter nicht verfolget?', gilt fĂŒr jede Zeit, auch fĂŒr die heutige. Darin liegt der Grund, weshalb man vor allem Trauer empfinden muss ĂŒber die Geschichte der Christenheit." - Walter Nigg in "Prophetische Denker", S 128"
Die anscheinenden Fehler

Um unglĂ€ubige Menschen nicht angesichts eines unbestreitbar fehlerlosen Offenbarungswerkes mittels des Rationalismus zum Glauben zwingen zu können, werden (nebensĂ€chliche) Angaben derart gestellt, dass sie dem Verstand Anstoß erregen. Jene Menschen, die nicht wirklich glauben oder vertrauen, die also auf der unfrei machenden Verstandeskraft grĂŒnden, anstatt auf der frei machenden Glaubenskraft, können dadurch ihre falsche Einstellung bemerken und korrigieren. Das Wort Gottes ist rein und fehlerfrei, trotzdem es anscheinend Fehler und Unbequemlichkeiten gibt. Das Wort Gottes in seiner reinen Form kann der sich ĂŒberhebende Weltverstand nicht im geringsten verstehen, und was er nicht verstehen kann, das hĂ€lt er fĂŒr Aberglaube und Wahnsinn. Dass die Neuoffenbarung dem demĂŒtigen Verstand weitestgehend entgegen kommt, ist ein ZugestĂ€ndnis des Herrn; wir haben nicht das Recht, Ihm vorschreiben zu wollen, inwieweit Er Sich unserem armseligen VerstĂ€ndnis zugĂ€nglich machen soll.
http://www.jakob-lorber.at/kritik.htm
Die Wesenheit Jesu Christi. Als die Schöpfung so weit gereift war, um die höchste EnthĂŒllung der göttlichen Liebe - die Gottheit als "Vater" - zu fassen, wĂ€hlte Gott unsere Ă€ußerlich so unscheinbare Erde zur grĂ¶ĂŸten Liebetat seiner Erbarmung aus. Hier, wo der innerste Geistkern Luzifers gebannt gehalten wird, hĂŒllte Gott sein geistmenschliches Urmachtzentrum ins Gewand der Materie ("Und das Wort war Fleisch"). In Jesus Christus trat Gott selbst ins Menschenreich, um dieses und alle Geister der Unendlichkeit zu belehren. Als höchstes Zeugnis der Liebe zog Er selbst das Kleid der Materie an, um die Gefallenen aus ihrem Gerichte zu erlösen und die GelĂ€uterten wieder ins Vaterhaus zurĂŒckzufĂŒhren. (Gleichnis vom verlorenen Sohn!) Jesu Geist, das heilige Urmachtzentrum Gottes, ist der "Vater", Jesu Seele (und Leib), sein Menschliches, ist der vom Vater geschaffene "Sohn". Die in die Unendlichkeit ausstrahlenden GotteskrĂ€fte, ausgehend vom Vater durch den Sohn, sind der "Heilige Geist". Und so sind in Christus vereint Vater, Sohn und Hl. Geist. (Lösung der Dreieinigkeitsfrage!) Jesus: "Wer mich sieht, der sieht den Vater", und "Ich und der Vater sind eins!"
http://www.jakob-lorber.at/grundgedanken.htm

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Peter B.
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Beitrag von Peter B. » 15.03.2009, 18:38

Lieber Wolfgang,

auch, wenn du nich so viele Zitate von Jakob Lorber bringst, wird sich daran nichts Ă€ndern, dass GOTT und JESUS nicht identisch sind! JESUS steht GOTT nĂ€her, als jedes andere von GOTT geschaffene Wesen, aber auch JESUS ist von GOTT geschaffen worden, also nicht GOTT. Wie sonst wĂ€re es möglich gewesen, dass JESUS am Kreuz gesgt hat "HERR vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" WĂ€re JESUS GOTT, dann hĂ€tte er nicht bitten mĂŒssen, sondern selbst vergeben können!

GOT zum Gruß,

Peter
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WolArn

Beitrag von WolArn » 15.03.2009, 23:13

Hallo Peter,

auch wenn Du mir immer wieder weiß machen willst, daß Gott und Jesus zwei Personen sein sollen. So weiß ich fĂŒr mich, das Gott Vater, sein Sohn Jesus Christus und der hl.Geist schon immer ein und die selbe Person waren, und das in aller Ewigkeit auch so bleibt. Und weil das auch der allerbestĂ€ndigste Grund meines Glauben ist, gibt es daran auch niemals etwas zu rĂŒtteln.
Gott und Jesus waren schon immer eine Person, so wie die Strahlen (Jesus) schon immer zu einer Sonne (Gott) gehören, und die Kraft dieser Sonne der hl.Geist ist.
Wie sonst wĂ€re es möglich gewesen, dass JESUS am Kreuz gesgt hat "HERR vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" WĂ€re JESUS GOTT, dann hĂ€tte er nicht bitten mĂŒssen, sondern selbst vergeben können!]
Das kommt wohl daher, weil Du Dir an dem ganzen geistigen Mysterium den Kopf zerbrichst, und deshalb den geistigen Sinn dieses Mysteriums mit dem Herzen, also geistig, nicht verstehen kannst oder willst.

Du schreibst ja auch immer in Deiner Signatur, daß man mit Herz und Verstand alles prĂŒfen soll. Ich hingegen sage, daß es genĂŒgt mit dem Herzen zu prĂŒfen. Und wenn ich mit dem Herzen fĂŒhle, daß hinter gehörtem oder gelesenen der Geist Jesu steckt, dann "begeistert" mich dieses gehörte oder gelesene aber auch. Begeistert es mich nicht, dann ist es auch nicht wahr.
Der Kopf ist nur ein Werkzeug des Herzens, und kann ein großer ÜbeltĂ€ter weden, wenn man ihn frei laufen lĂ€ĂŸt, aber erleuchtet wird, wenn man demĂŒtig im Herzen Gott erfĂ€hrt. Darum man ja auch immmer auf den vielen heiligen Bilchen den Heiligenschein, bei Jesus, den Aposteln, Engel und anderen heiligen Personen sieht.

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Peter B.
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Beitrag von Peter B. » 16.03.2009, 00:52

WolArn hat geschrieben:Hallo Peter,

auch wenn Du mir immer wieder weiß machen willst, daß Gott und Jesus zwei Personen sein sollen. So weiß ich fĂŒr mich, das Gott Vater, sein Sohn Jesus Christus und der hl.Geist schon immer ein und die selbe Person waren, und das in aller Ewigkeit auch so bleibt. Und weil das auch der allerbestĂ€ndigste Grund meines Glauben ist, gibt es daran auch niemals etwas zu rĂŒtteln.
Gott und Jesus waren schon immer eine Person, so wie die Strahlen (Jesus) schon immer zu einer Sonne (Gott) gehören, und die Kraft dieser Sonne der hl.Geist ist.
Wie sonst wĂ€re es möglich gewesen, dass JESUS am Kreuz gesgt hat "HERR vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" WĂ€re JESUS GOTT, dann hĂ€tte er nicht bitten mĂŒssen, sondern selbst vergeben können!]
Das kommt wohl daher, weil Du Dir an dem ganzen geistigen Mysterium den Kopf zerbrichst, und deshalb den geistigen Sinn dieses Mysteriums mit dem Herzen, also geistig, nicht verstehen kannst oder willst.

Du schreibst ja auch immer in Deiner Signatur, daß man mit Herz und Verstand alles prĂŒfen soll. Ich hingegen sage, daß es genĂŒgt mit dem Herzen zu prĂŒfen. Und wenn ich mit dem Herzen fĂŒhle, daß hinter gehörtem oder gelesenen der Geist Jesu steckt, dann "begeistert" mich dieses gehörte oder gelesene aber auch. Begeistert es mich nicht, dann ist es auch nicht wahr.
Der Kopf ist nur ein Werkzeug des Herzens, und kann ein großer ÜbeltĂ€ter weden, wenn man ihn frei laufen lĂ€ĂŸt, aber erleuchtet wird, wenn man demĂŒtig im Herzen Gott erfĂ€hrt. Darum man ja auch immmer auf den vielen heiligen Bilchen den Heiligenschein, bei Jesus, den Aposteln, Engel und anderen heiligen Personen sieht.
Lieber Wolfgang,

ich sehe schon, dass wir uns nicht einig werden können. Deine Argumente kann ich nicht nachvollzuiehen, weil sie unlogisch sind. GOTT ist der LOGOS und vom LOGOS kommt nichts, was unlogisch ist! Deshalb ist es unzureichend, wenn man bei der PrĂŒfung den Verstand außer acht lĂ€sst. GOTT hat uns den verstand gegeben, damit wir ihn einsetzen! In dem medialen Forschungskreis, den ich vor einigen Jahren mehrfach besucht habe, wurde auch von den Lehrern, die Lichtboten waren, immer wieder betont, man solle mit Herz und Verstand prĂŒfen. Ich halte mich an diese Anweisung und fahre damit gut. FĂŒr mich ist es absolut undenkbar, dass GIOTT als JESUS CHRISTUS selbst inkarniert haben soll. Die gesetze GOTTES gelten auch fĂŒr GOTT. Das bedeutet, dass GOTT bei der Inkarnation sein gesamtes GedĂ€chnis verloren hĂ€tte. Wie hĂ€tte er also ohne sich zu erinnern das Universum mit Allem was dazu gehört kontrolliernen können, wenn er sich nicht daran erinnert, welche Aufgaben er hat. Diese Vorstellung ist fĂŒr mich vollkommen absurd! Zudem hĂ€tte GOTT sich zunĂ€chst einen Seelenkörper schaffen mĂŒssen, um inkarnieren zu können. Durch diese Körperlichkeit hĂ€tte GOTT sich eingeschrĂ€nkt. Auch das ist fĂŒr mich vollkommen undenkbar!

Ich finde es sehr schade, dass du nicht bereit bist, auch mit dem Verstand zu prĂŒfen,weil du dich dadurch in die Gefahr begibst, die Chancen zur Höherentwicklung, die dir gegebeben sind, nicht in vollem Umfang zu nutzen, denn du engst damit deinen Horizont ein.

GOTT zum Gruß,

Peter
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WolArn

Beitrag von WolArn » 16.03.2009, 18:53

Hallo Peter,

das wir uns nicht einig werden können, hatte ich auch schon erkannt, und das schon, als ich zum ersten mal hier etwas von Dir gelesen hatte.
Aber ich finde es Schade, das Du mich immer wieder auf Deine Ebene ziehen willst. Und wieso entwickele ich mich nicht höher, wenn das Ziel meines Weges doch das höchste ist, was es ĂŒberhaupt gibt? Und je weiter ich diesen Weg schreite und um so mehr Berge ich auf diesem ĂŒberwunden habe, um so mehr auch mein Horizont erweitert wird!!
Ich glaube nur an die Liebe und die Wahrheit die ich tief in meinem Herzen gefunden habe, und das ist niemand anderes als Jesus Christus, den ich innig liebe, so wie eine Braut die ihren BrÀutigam liebt. Denn Er ist die Wahrheit und das Leben.
Gott ist die Liebe, und die Liebe ist das (wahre) Leben. Was gibt es also noch höheres als dieses wahre Leben, welches die Wahrheit ist?

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Beitrag von Peter B. » 16.03.2009, 19:26

Lieber Wolfgang,

ich habe nicht geschrieben, dass du dich nicht höherentwickelst, wenn du den Verstand außer acht lĂ€sst, sondern, dass du nicht alle Chancen zur Höherentwicklung wahrnimmst.

Jakob Lorber war auf meinem Weg eine wichtige, aber nicht die letzte Station. Wenn Jakob Lorber schreibt, dass frisch im Geistigen Reich angekommene Seelen munter miteinander Geschlechtsverkehr gehabt haben sollen, dann bin ich darĂŒber gestolpert, weil es im Geistigen Reich keine Geschlechtsorgane gibt, also konnte diese Aussage keinesfalls wahr sein. Ich bin auch darĂŒber gestolpert, dass im Innern der Sonne ein belebter Planet sein soll. Inzwischen weiß ich, dass Lorber recht hatte!

GOTT zum Gruß,

Peter
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WolArn

Beitrag von WolArn » 16.03.2009, 19:59

Hallo Peter,

ich bekam die Chance Jesus zu folgen, und die habe ich genutzt, und mehr brauche ich nicht.
Peter B. hat geschrieben:Wenn Jakob Lorber schreibt, dass frisch im Geistigen Reich angekommene Seelen munter miteinander Geschlechtsverkehr gehabt haben sollen,
In welchem Buch und in welchem Zusammenhang hast Du das gelesen?
Peter B. hat geschrieben:Ich bin auch darĂŒber gestolpert, dass im Innern der Sonne ein belebter Planet sein soll.
Im geistigen Universum sind alle Himmelskörper bevölkert.

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Peter B.
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Beitrag von Peter B. » 17.03.2009, 00:00

Lieber Wolfgang,

ich kann mich nicht mehr an den Titel erinnern, immerhin ist dies schon gu 15 Jahre her, dass ich die BĂŒcher Lorbers gelesen habe. Soweit ich mich erinnen kann, ist es das Buch ĂŒber den Werdegang eines Bischofs (Bischof Martin) nach dessen Ankunft im Geistigen Reich. Die BĂŒcher, die ich damals besaß sind mir ausnahmlos unwiederbringlich verloren gegangen, sonst könnte ich die Stelle suchen und genau zitieren.

Bei der Sonne handelt es sich nicht um geistiges Leben, sonden um materielles Leben in feinstofflicher Form.

Solche Textpassagen wie die folgende dienen ebenfalls nicht dazu, alles, was Lorber geschrieben hat, als gut zu empfinden:
»Ein Jude, wie er jetzt beschaffen ist, ist vollkommen ein Schwein; schon das Äußerliche beurkundet fĂŒr jedermann, zu welcher Tierklasse diese Menschenrasse gehört. Ein Jude sieht nun im allgemeinen aus wie ein Schwein, und stinkt wie ein Schwein«
(Erstausgabe Erde (Erde und Mond), Kapitel 74, Verse 9-11 {III. Teil})
Wenn du Jakob Lorbers BĂŒcher mit dem Glauben, dass er nur die Wahrheit verkĂŒndet habe, liest und alles glaubst, dann wirst du die Fehler in seinem Werk nicht erkennen. Schaltest du aber den Verstand bei der LektĂŒre Lorbers ein, wirst du Vieles finden, was so nicht sein kann, wie Lorber es geschrieben hat. Ein grĂŒndlicher Blick in die Homepage http://www.jakoblorber.de/?gclid=CNy1zd ... zAodIBqq1g wird dir viele Hinweise geben, die meine Aussage bestĂ€tigen.

Als ich anfing, Lorbers BĂŒcher zu lesen, war ich zunĂ€chst genau so unkritisch, wie du es jetzt noch bist. Beim Lesen bin ich aber auf viele unlogische Aussagen gestoßen, die mich kritischer werden ließen. SpĂ€ter wurde mir auf medialem Weg bestĂ€tigt, dass das Geistwesen, das die BĂŒcher diktiert hat, dazu nicht autorisiert war! Bevor du meine mediale Verbindung als irrelevant beiseite schiebst, sollst du wissen, dass ich durch die permanente violette Flamme vor Foppgeistern geschĂŒtzt bin.

Ich verurteile Lorber nicht, denn er hat in guter Absicht und in gutem Glauben gehandelt, auch wenn er die Fehler nicht erkannt hat.

GOTT zum Gruß,

Peter
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WolArn

Beitrag von WolArn » 17.03.2009, 18:02

Hallo Peter,

ich kann mich nur wiederholen:
""Die anscheinenden Fehler"
Um unglĂ€ubige Menschen nicht angesichts eines unbestreitbar fehlerlosen Offenbarungswerkes mittels des Rationalismus zum Glauben zwingen zu können, werden (nebensĂ€chliche) Angaben derart gestellt, dass sie dem Verstand Anstoß erregen. Jene Menschen, die nicht wirklich glauben oder vertrauen, die also auf der unfrei machenden Verstandeskraft grĂŒnden, anstatt auf der frei machenden Glaubenskraft, können dadurch ihre falsche Einstellung bemerken und korrigieren. Das Wort Gottes ist rein und fehlerfrei, trotzdem es anscheinend Fehler und Unbequemlichkeiten gibt. Das Wort Gottes in seiner reinen Form kann der sich ĂŒberhebende Weltverstand nicht im geringsten verstehen, und was er nicht verstehen kann, das hĂ€lt er fĂŒr Aberglaube und Wahnsinn. Dass die Neuoffenbarung dem demĂŒtigen Verstand weitestgehend entgegen kommt, ist ein ZugestĂ€ndnis des Herrn; wir haben nicht das Recht, Ihm vorschreiben zu wollen, inwieweit Er Sich unserem armseligen VerstĂ€ndnis zugĂ€nglich machen soll.

Eines der wohl beeindruckendsten Beispiele, welche Mittel und Wege Gott zur VerfĂŒgung stehen, selbst die dem Verstand nach anscheinend widersprĂŒchlichsten und unrichtigsten Angaben durch göttliche Weisheit und Kraft sogar als höchste Wahrheiten zu enthĂŒllen, bezeugt Himmelsgaben 3.146-152, wo anscheinend widersprĂŒchliche Angaben der Bibelevangelien, die Auferstehung betreffend, aufgelöst werden.

"Noch gibt es viele, denen Meine Lehre nicht zu ihren weltlichen Ansichten passt, und die sie totschlagen möchten, wie einst die Juden Mich steinigen wollten. Auch jetzt geht Meine Lehre mitten durch diese Hindernisse hindurch ihren eigenen Weg und wird der Menschheit zugĂ€nglich werden, wenn der geeignete Zeitpunkt durch herbe Schicksale, Drangsale und Leiden herbeigefĂŒhrt sein wird, wenn alle trĂŒgerischen Hoffnungen auf weltliche Macht und GrĂ¶ĂŸe in ihrer Nacktheit als Irrlichter dastehen werden, die den ihnen folgenden Menschen, statt auf trockenen Boden, in Sumpf und Morast leiteten. (...) So wie Ich in jener Zeit im Tempel Meinen Mördern ausgewichen bin, weil Meine Zeit noch nicht gekommen war, so weicht auch jetzt noch Meine Lehre, wie ihr sie empfangt, den Kritikern aus. Und wenn auch hie und da einer oder der andere sie, wie einst die Juden Mich, zum Tod verdammen möchte und all seinen giftigen Geifer darĂŒber ausschĂŒttet, so schadet er sich nur selbst; denn die Zeit wird auch ihn eines anderen belehren und ihm beweisen, dass das, was Ich will, geschehen wird, und nicht das, was er in seiner beschrĂ€nkten Einsicht haben möchte." - Mayerhofer, Predigten, Kap. 17"

...und jetzt speziell zu der Behauptung, daß Juden Schweine wĂ€ren, eine Stellungsnahme:
""Die Neuoffenbarung ist antisemitisch! Juden seien Schweine!"
In der Neuoffenbarung werden die Juden Schweine genannt, nicht um sie zu diffamieren, sondern weil sie stets wieder zu ihren alten SĂŒnden zurĂŒckgekehrt sind, nachdem sie von Gott befreit wurden - so wie sich Schweine sofort wieder im Schmutz wĂ€lzen, nachdem sie sauber gemacht worden sind (Gr. Evangelium 10.188.13), was schon dem Moses das Leben schwer gemacht hat. Die Fehler der Juden zu nennen, ist nicht Antisemitismus. Die Juden sind keine fehlerfreien Übermenschen. Sie haben viele Fehler begangen und sich zahlreiche SĂŒnden aufgehalst, so wie andere Völker oder Gemeinschaften auch. WĂ€re die Neuoffenbarung antisemitisch, wie könnte sie dann verkĂŒnden, das Heil aller Menschen kĂ€me nur von den Juden (Jesus war bekanntlich Jude), der Gott der Juden wĂ€re der allein wahre, ewige Gott (Gr. Evangelium 1.210.13) und man mĂŒsse im Herzen zum Judentum der Wahrheit nach zurĂŒckkehren (Gr. Evangelium 1.187.10)? Die Juden werden Urstammkindes des Lichtes und Volk Gottes genannt (Gr. Evangelium 10.96.6). Jakob Lorber wird als Nachkomme von Josephs Ă€ltestem Sohn und somit ein Nachkomme Davids erwĂ€hnt (Gr. Evangelium 4.112.7). Der Herr ist kein selbstverliebter Schönredner, der auf die Beliebtheit der Menschen spekuliert, sondern die Dinge klar und offen und gern auch drastisch beim Namen nennt. Dieser anscheinend raue Charakterzug des Herrn geht auch aus den Bibelevangelien hervor, wo Er die Juden gar Söhne des Satans nennt - auch nicht um zu diffamieren, sondern weil sie Ihn und die Seinen verfolgten und zu ermorden trachteten. Die BĂŒcher der Neuoffenbarung wurden von den Nationalsozialisten verboten, die sie als pro-jĂŒdisch (!) und antifaschistisch eingeschĂ€tzt haben. Die Neuoffenbarung der Judenfeindlichkeit zu beschuldigen, ist keine objektive Kritik, sondern eine peinliche und durchsichtige Diffamierung." http://www.jakob-lorber.at/stellung.htm

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Peter B.
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Beitrag von Peter B. » 17.03.2009, 19:05

Lieber Wolfgang,

wenn du deinen Verstand ausschaltest und dich darauf berufst, dass der reine Glaube allein zÀhlt, dann kann ich dieser Argumenatation nicht folgen. Ein Werk, das Fehler beinhaltet, mit den im Werk enthaltenen Fehlern als richtig beweisen zu wollen, ist nicht möglich.

Als glĂ€ubiger Mensch darf man nicht alles als wahr hinnehmen, weil es in einem Buch steht, auch wenn das Buch von Vielen als Wahrheit anerkannt wird. Bei der Bibel, die von sehr vielen Menschen dogmatisch verteidigt wird, wirst du mir recht geben. Warum dann nicht auch bei den BĂŒchern Jakob Lorbers.

Jakob Lorber war ein ungeschĂŒtztes Einzelmedium. Bei einem ungeschĂŒtzten Einzelmedium gibt es keine Garantie dafĂŒr, dass das, was dieses Medium erfĂ€hrt, immer aus Göttlichen Quellen stammt. Allein schon aus diesem Grund ist es eine Verpflichtung des Lesers, das Gelesene mit Herz und Verstand zu prĂŒfen, um die Wahrheit zu erkennen und die Unwahrheit beiseite zu legen. Ich selber bin sehr offen an die BĂŒcher Jakob Lorbers herangegangen, habe aber meinen Verstand beim lesen nicht abgeschaltet. SpĂ€ter wurde mir auf medialem Weg bestĂ€tigt, das meine Vorsicht sehr berechtigt war. Aus diesem Grund habe ich den BĂŒchern Lorbers keine TrĂ€ne nachgeweint, als sie mir verloren gingen.

Welche Bedeutung hat dieser Satz: "Jakob Lorber wird als Nachkomme von Josephs Àltestem Sohn und somit ein Nachkomme Davids erwÀhnt"?

Es ist doch vollkmmen unwichtig, wer die leiblichen Vorfahren eines Menschen waren. Nur die Seele zĂ€hlt. Sich auf "große Vorfahren" zu berufen ist in meinen Augen reine Geltungssucht!

GOTT zum Gruß,

Peter
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WolArn

Beitrag von WolArn » 17.03.2009, 20:10

Hallo Peter,
wenn du deinen Verstand ausschaltest und dich darauf berufst, dass der reine Glaube allein zÀhlt, dann kann ich dieser Argumenatation nicht folgen.
Man kann Gott ja auch nicht mit dem Verstand beweisen, sondern man kann IHN nur ĂŒber den Glauben finden, und Jesus ist nur eine reine Herzensangelegenheit.
Als glÀubiger Mensch darf man nicht alles als wahr hinnehmen, weil es in einem Buch steht, auch wenn das Buch von Vielen als Wahrheit anerkannt wird.
Ich nehme einen Propheten als wahr an, weil mein Herz ihn als wahr anerkannt hat, und nicht weil andere ihn als wahr anerkennen. Und schön finde ich, daß es auch Mitmenschen gibt, die genau den gleichen Propheten in ihren Herzen als wahr empfinden.
Bei der Bibel, die von sehr vielen Menschen dogmatisch verteidigt wird, wirst du mir recht geben.
Habe ich das? Ich denke nicht.
Warum dann nicht auch bei den BĂŒchern Jakob Lorbers.
Weil ich ĂŒber Lorber zu Gott gefunden habe, und das war das wunderschönste und tiefgreifenste Ereignis, was ich je in meinem Leben hatte.
Ich selber bin sehr offen an die BĂŒcher Jakob Lorbers herangegangen, habe aber meinen Verstand beim lesen nicht abgeschaltet. SpĂ€ter wurde mir auf medialem Weg bestĂ€tigt, das meine Vorsicht sehr berechtigt war. Aus diesem Grund habe ich den BĂŒchern Lorbers keine TrĂ€ne nachgeweint, als sie mir verloren gingen.
Sorry, aber demnach bist Du nach meinem VerstĂ€ndnis noch gar nicht reif fĂŒr Jesus.

Aber weil wir uns nie einigen werden, und uns immer nur im Kreise drehen werden, sollten wir uns besser nicht mehr weiter unterhalten. Gehe Du Deinen Weg, und lasse mir meinen. Und bevor Du anderen Geltungssucht vorwirfst, solltes Du vielleicht erst mal in Dein Herz schauen und da aufrÀumen, und es dann vielleicht mal von Deinem Verstand trennen.

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