Verwirrt durch diesen Traum

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EinsamerWaechter
Alter: 35 (m)
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Verwirrt durch diesen Traum

Beitrag von EinsamerWaechter » 11.04.2018, 10:43

Servus,
Normalerweise wende ich mich mit meinen Tr├Ąumen nicht nach Au├čen, aber der Traum von letzter Nacht hat mich doch ein bisschen ratlos zur├╝ckgelassen.
Nur zum Hintergrund, vor kurzem ist mein Vater verstorben der f├╝r mich ein sehr wichtiger Mensch war im Leben unteranderem auch weil ich mit ihm zusammen gearbeitet habe.
Der Traum verlief in mehreren Episoden, und am besten w├Ąre ich k├Ânnte es zeichnen, aber leider wei├č ich nicht ob ich hier entsprechende Zeichnungen posten k├Ânnte, daher versuch ich es mal mit einer w├Ârtlichen Beschreibung.

Teil 1:
Ich stehe in auf einer Art halb Lichtung in einem nat├╝rlich dunklen Nadelwald umgeben von vielen anderen Menschen. in einer ÔÇ×EckeÔÇť dieser Lichtung ist ein bisschen dunkler als der rest und beobachte da wie verschiedene Menschen sich abm├╝hen mit, wie es mir erscheint, Kadavern von verschiedenen gro├čen Tieren oder Lebewesen. Bei genauer Betrachtung fiel mir auf, das in diesem Teil der Lichtung mehrere diese Kadaver auf dem Boden lagen umgeben von Insekten die scheinbar ihre Eier in den Kadavern ablegen. Die Menschen wiederum versuchten diese Kadaver ├╝ber ihren K├Âpfen zu tragen, teils in gruppen oder auch alleine und liefen damit auf einen noch dunkleren Pfad zu, scheinbar um durch diesen irgendwohin zu gelangen. Mein blick schweifte dann auf die gegen├╝ber Seite der Lichtung wo ich hinter B├Ąumen teile eines Gew├Ąssers sehen konnte, leider wei├č ich nicht ob dies ein stehendes oder flie├čendes Gew├Ąsser war.
Als mein Blick dann wieder zur├╝ckging, bemerkte ich links neben mir eine Gruppe spielender Kinder sowie einen in die Jahre gekommenen Maschendrahtzaun wodran eine d├╝nne Spannholzplatte befestigt war die die Sicht dahinter verhinderte.
Ich versuchte dann diesen Zaun zu L├Âsen, was mir dann auch mit der Hilfe eines der Kinder gelang so dass es aufklappte wie eine Art T├╝r wo ich dann schlie├člich durchging.

Teil 2:
Ich finde mich wieder auf einem halb gepflasterten Platz der halb von einem gr├╝nen leichten Laubwald umgeben ist und die andere H├Ąlfte erlaubt einen Blick auf eine kleine einfache Stadt und eine dahinter liegenden W├╝ste. Auch hier bin ich von vielen Menschen umgeben, aber im Gegensatz zum Nadelwald scheinen hier die Menschen mit Panik durcheinanderzulaufen, w├Ąhrend ich nichts dergleichen sp├╝re. Auf einmal sehe ich aus der Richtung der W├╝ste am Horizont eine gro├če Welle Auftauchen und auf mich zu kommen. Auch wenn diese Welle noch am Horizont ist sehe ich dann pl├Âtzlich wie der Hintergrund im Prinzip auf mich zugeschossen kommt und auf einen Pfeiler oder Mast vor mir prallt und dort h├Ąngen bleibt. Das passiert dann noch 4 oder 5 mal wobei jedes Mal entsprechendes Hintergrundbild am Mast oder Pfeiler h├Ąngen bleibt oder knapp an mir vorbei rast.

Teil 3:
Das letzte auf mich zurasende Hintergrund versetzt mich dann eine Art st├Ądtische Umgebung wo ich dann auf einer Art Br├╝ckenkreuzung zusammen mit einer kleiner Gruppe anderer Menschen stehe, und wie ich nun bemerke auch mit meinem Vater der neben mir steht in seinem Gesch├Ąftsanzug, wobei ich aber nicht sehen kann ob er einen gl├╝cklichen, traurigen oder sonst eine Gef├╝hlsregung im Gesicht zeigt. Ich bemerke nur seine Praesenz.
Mit einem Mal beginnt sich diese Kreuzung zu verzerren und drehen bis hin zur einem surrealen (mathematisch) fraktalen Auseinanderziehen ├╝ber 3 wellen bis es sich wieder beruhigt hat. Auch hier versp├╝re ich keinerlei Panik, sondern wundere mich nur wieso das so passiert
Hier verl├Ąsst dann die Pr├Ąsenz meines Vaters seinen Platz und geht runter von dieser Kreuzung.

Teil 4
Ich folge meinem Vater von der Kreuzung runter in eine Umgebung eines U-Bahnhofs ausgelegt mit Marmorplatten und gut beleuchtet, in einen langen Gang. Ich sehe wie mein Vater mit seinem Anzug den Gang weiter geht im und im Vorbeigehen einer der Sonnenbrillen die er gerne getragen hat auf einem Podest ablegt und weitergeht. Ich gehe daraufhin zu diesem Podest hebe diese Brille auf und blicke in die Richtung wo mein Vater hingegangen ist und sehe noch wie er um die Ecke geht.

Danach bin ich dann aufgewacht.
Wie bereits gesagt, ich versp├╝rte keinerlei Panik im ganzen Traum sondern nur eine leichte Verwunderung.
Ich w├Ąre dankbar wenn mir jemand helfen kann diesen Traum zu verstehen

Danke im voraus!
Zuletzt ge├Ąndert von EinsamerWaechter am 11.04.2018, 14:38, insgesamt 1-mal ge├Ąndert.

EinsamerWaechter
Alter: 35 (m)
Beitr├Ąge: 2
Dabei seit: 2018

Beitrag von EinsamerWaechter » 11.04.2018, 14:08

Ich glaube ich habe vergessen noch ein bisschen mehr Hintergrund ├╝ber mich und meine derzeitige Lebens Situation zu nennen.

Sie ist, gelinde gesagt, sehr schwierig da der pl├Âtzliche Verlust ein riesengro├čes seelisches und finanzielles loch gerissen hat. Im groben gesagt, ist sie extrem schwierig und m├╝hsam, auch wenn es einen weg nach vorne gibt

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schwarznudel
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Dabei seit: 2018

Beitrag von schwarznudel » 11.04.2018, 15:55

Oho... ein Serientr├Ąumer...
Teil 1:
Ich stehe in auf einer Art halb Lichtung in einem nat├╝rlich dunklen Nadelwald umgeben
Da ist ein heller Fleck in deiner scheinbar sonst eher dunklen und unwierlichen, stacheligen, Umgebung.
von vielen anderen Menschen.
Kein Wunder das es da jeden deiner Aspekte hindr├Ąngt.
in einer ÔÇ×EckeÔÇť dieser Lichtung ist ein bisschen dunkler als der rest und beobachte da wie verschiedene Menschen sich abm├╝hen mit, wie es mir erscheint, Kadavern von verschiedenen gro├čen Tieren oder Lebewesen.
In diesem... sagen wir mal "neuen Licht" findet wohl die Verarbeitung des Todes deines Vaters statt.
Bei genauer Betrachtung fiel mir auf, das in diesem Teil der Lichtung mehrere diese Kadaver auf dem Boden lagen umgeben von Insekten die scheinbar ihre Eier in den Kadavern ablegen.
Eine schon recht fortgeschrittene Verbeitung w├╝rde ich sagen...
Die Menschen wiederum versuchten diese Kadaver ├╝ber ihren K├Âpfen zu tragen,
Aber das ist ja wohl auch kein Wunder denn du hast ja wirklich im Augenblich buchst├Âblich deinen Kopf komplett in die Totenarbeit gesteckt. Und von da aus ist es....
teils in gruppen oder auch alleine und liefen damit auf einen noch dunkleren Pfad zu,
...nat├╝rlich ziemlich schwer dich wieder ins "Licht" hinein zu orientieren.
scheinbar um durch diesen irgendwohin zu gelangen.
Statt dessen treibt dich diese ├╝berm├Ąssige Besch├Ąftigung mit der Trauer zur├╝ck in die Dunkelheit aus der du scheinbar herkommst.
Also nimm es mir nicht ├╝bel aber ehrlich gesagt habe ich in diesem Traumbild den Eindruck das dir durch den Tod deines Vaters nicht nur Sachen genommen sondern das dir auch Sachen gegeben wurden. Und in der scheinbar ├╝berm├Ąssigen Trauerarbeit ├╝bersiehst du diese lichten und neuen Aspekte/M├Âglichkeiten die dir nun gegeben wurden.
Mein blick schweifte dann auf die gegen├╝ber Seite der Lichtung wo ich hinter B├Ąumen teile eines Gew├Ąssers sehen konnte, leider wei├č ich nicht ob dies ein stehendes oder flie├čendes Gew├Ąsser war.
Etwa auch der Blick auf einen Weg den zu beschreiten du dir wohl schon lange w├╝nschst aber in der gemeinsamen Arbeit mit deinem Vater nicht gehen konntest. Ein stehendes Gew├Ąsser wohl dessen Zeit zu fliessen nun aber wohl gekommen scheint.
Als mein Blick dann wieder zur├╝ckging, bemerkte ich links neben mir eine Gruppe spielender Kinder
Es ist halt nun mal so. Auch der Tod er├Âffnet neue M├Âglichkeiten und dies ist eine Aufforderung damit zu "spielen" und zu pr├╝fen...
sowie einen in die Jahre gekommenen Maschendrahtzaun wodran eine d├╝nne Spannholzplatte befestigt war die die Sicht dahinter verhinderte.
...ob alte Begrenzungen (die wohl dein Vater errichtet hatte) f├╝r dich nach wie vor g├╝ltig sind.
Ich versuchte dann diesen Zaun zu L├Âsen, was mir dann auch mit der Hilfe eines der Kinder gelang so dass es aufklappte wie eine Art T├╝r wo ich dann schlie├člich durchging.
Und das sind sie wohl nicht mehr. Also schaun wir uns mal an was sich jenseits der Welt befindet die sich dein Vater f├╝r dich vorstellen konnte...
Teil 2:
Ich finde mich wieder auf einem halb gepflasterten Platz der halb von einem gr├╝nen leichten Laubwald umgeben ist
Das ist der Ort der hinter dem "Wasser" liegt. Er ist garnicht mal so unkonkret und du hast dir dazu wohl auch schon ein paar "halbe" Gedanken gemacht. Das ist deine eigene...
und die andere H├Ąlfte erlaubt einen Blick auf eine kleine einfache Stadt
...kleine Welt...
und eine dahinter liegenden W├╝ste.
...und hierher geh├Ârt dein "Wasser". Also deine Energie und deine Motivation.
Auch hier bin ich von vielen Menschen umgeben, aber im Gegensatz zum Nadelwald scheinen hier die Menschen mit Panik durcheinanderzulaufen,
Das sind die gleichen Leute die ihren Kopf v├Âllig in die Trauer hineingesteckt haben. Sie haben das getan um das "neue" und "unbekannte" das dem Tod deines Vaters folgt nicht anschauen zu m├╝ssen. Denn es ist nunmal so mit den Dingen die neu in unser Leben treten und unbekannt sind: Sie machen (zun├Ąchst) Angst.,
w├Ąhrend ich nichts dergleichen sp├╝re.
Der "Helle" nicht trauernde Anteil von dir weiss recht gut was er da vor hat und hat keine Angst vor dem was kommt.
Auf einmal sehe ich aus der Richtung der W├╝ste am Horizont eine gro├če Welle Auftauchen und auf mich zu kommen.
Und du hast wohl im Grunde deines Herzens bereits beschlossen dieses Unternehmen das du vor hast auch durchzuf├╝hren. Es wird kommen. Auch wenn...
Auch wenn diese Welle noch am Horizont ist sehe ich dann pl├Âtzlich wie der Hintergrund [...] oder Pfeiler h├Ąngen bleibt oder knapp an mir vorbei rast.
Du dich im Augenblick noch davor sperrst. Wahrscheinlich aus Angst (zu versagen). Warum eigentlich?
Teil 3:
Das letzte auf mich zurasende Hintergrund versetzt mich dann eine Art st├Ądtische Umgebung wo ich dann auf einer Art Br├╝ckenkreuzung zusammen mit einer kleiner Gruppe anderer Menschen stehe,
Diese Stadt ist dein bisheriges Leben. Und deine Pl├Ąne liegen wohl auch geh├Ârig ├╝ber "Kreuz" mit den Leuten die ansonsten an dieser Angelegenheit beteiligt sind.
und wie ich nun bemerke auch mit meinem Vater der neben mir steht in seinem Gesch├Ąftsanzug, wobei ich aber nicht sehen kann ob er einen gl├╝cklichen, traurigen oder sonst eine Gef├╝hlsregung im Gesicht zeigt. Ich bemerke nur seine Praesenz.
Er ist ja auch durch sein "Werk" (eure bisherige gemeinsame Arbeit) v├Âllig pr├Ąsent. Nur kann er keine Gef├╝hlsregungen mehr zeigen denn... er ist ja tot.
Mit einem Mal beginnt sich diese Kreuzung zu verzerren und drehen [...] Auch hier versp├╝re ich keinerlei Panik, sondern wundere mich nur wieso das so passiert
Auch hier ist wieder diese Sicherheit in deiner Person. -Eigentlich- scheinst ja schon ziemlich genau zu wissen was du vor hast.
Hier verl├Ąsst dann die Pr├Ąsenz meines Vaters seinen Platz und geht runter von dieser Kreuzung.
Wie im richtigen Leben.
Teil 4
Ich folge meinem Vater von der Kreuzung runter in eine Umgebung eines U-Bahnhofs ausgelegt mit Marmorplatten und gut beleuchtet, in einen langen Gang.


Das ist wieder Trauerarbeit. Dein Vater "geht unter"
Ich sehe wie mein Vater mit seinem Anzug den Gang weiter geht im und im Vorbeigehen einer der Sonnenbrillen die er gerne getragen hat auf einem Podest ablegt und weitergeht.
Aber den "Blick" den er f├╝r gewisse Dinge hatte scheint er wohl...
Ich gehe daraufhin zu diesem Podest hebe diese Brille auf und blicke in die Richtung wo mein Vater hingegangen ist und sehe noch wie er um die Ecke geht.
...an dich weiter gegeben zu haben und du hast diese F├Ąhigkeit f├╝r dich auch angenommen. Ein Teil deines Vaters wirkt also weiter selbst wenn er nun bereits "Um die Ecke" ist.
Danach bin ich dann aufgewacht.
Wie bereits gesagt, ich versp├╝rte keinerlei Panik im ganzen Traum sondern nur eine leichte Verwunderung.
Ich w├Ąre dankbar wenn mir jemand helfen diesen Traum zu verstehen
Essenz: Du bist verwirrt dar├╝ber das es mir gibt als nur Trauerarbeit: Es gibt neue Perspektiven und die scheinen garnicht mal schlecht auszusehen. Dar├╝ber hinaus scheinst du sogar einen gewissen... sagen wir mal Gesch├Ąftsinn von deinem Vater geerbt zu haben und du verf├╝gst eigentlich auch ├╝ber das notwendige Selbstvertrauen deine Pl├Ąne zu realisieren.
Dein Traum fordert dich auf nun langsam etwas Abstand von der Trauer zu nehmen und die neuen M├Âglichkeiten die dir nun geboten werden konsequent zu nutzen und das aufzubauen was du dir schon so lange gew├╝nscht hast.
Und der Traum sagt dir auch das es okay ist neue Wege zu gehen. Ein Teil deines Vaters bleibt dir ja erhalten.

LG

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