Panikattacken natürlich verhindern?

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erzi
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Panikattacken natürlich verhindern?

Beitrag von erzi » 11.02.2018, 19:56

Hallo allerseits!

Gibt es eine Möglichkeit Panikattacken natürlich in den Griff zu bekommen? Ich habe letzten Sommer eine neue Freundschaft geschlossen, jedoch leidet diese Person ab und an an Panikattacken, weswegen sie dann doch sehr oft unsere Treffen absagen muss. Heute hat es endlich wieder geklappt und da hat sie mir mehr darüber erzählt. Wie sich das für sie anfühlt und was sie dagegen tun kann oder tun muss. Und die Antwort waren natürlich wieder Tabletten vom Arzt und Therapiestunden.

Da es jedoch trotzdem weiterhin ab und zu vorkommt, scheint dies nicht wirklich zu helfen. Besonders medizinische Tabletten sehe ich eher als Gift anstatt als Heilung an. Gibt es hier keine natürrliche bzw. pflanzliche Alternative?

Danke euch schon einmal! :)

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Biba
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Beitrag von Biba » 11.02.2018, 20:55

Ab und an mit Salbei, eventuell gemischt mit Tannennadeln oder Baumharz räuchern, Baldrian zum einnehmen und Amzonit sowie Schneeflockenobsidian als Energetisch Unterstützung.
Ähejä aschär ähejä
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 12.02.2018, 02:10

Hallo, ja, Panik ist ja nichts weiter als Ängste die so lange unterdrückt werden bis sie in Schüben dann doch wieder hervorbrechen. Meinen Artikel über Angstauflösung findest du hier:
http://www.spirituelle.info/artikel.php?id=68

Allerdings kannst du ihn ja nicht zwingen an seinem Sein zu arbeiten und jemand der seine Ängste so extrem unterdrückt hat, dass sie bereits unkontrolliert aus ihm hervorbrechen - das sind meist Menschen die nicht an sich selber arbeiten wollen - insofern ist es kein Wunder dass auch Psychiatern bei solchen Panikmenschen dann nichts anderes übrig bleibt als denen Pillen zum Fressen zu geben. Das ist oft schon deswegen notwenig, damit sie andere nicht gefährden..

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 12.02.2018, 09:13

Hm - ich vermute ich weiss was Andreas sagen will, finde aber die Artikulierung etwas unglücklich.
Ich will ihm im Grunde auch nicht Widersprechen.

Ich denke nur nicht, dass die Betreffenden nicht "Wollen". Die "meisten" schaffen es nur einfach nicht.
Das ist nicht unbedingt deren Schuld.
Dann bleibt oft nichts anderes übrig als auf Psycho-Ärzte und deren Chemiekeulen zurückzugreifen.
Klar, dass der Mist giftig ist. Genauso klar ist, dass es auch Menschen gibt, die es lieben sich so Zeug reinzuziehen oder einfach nur den Weg des geringeren Widerstandes gehen wollen.

Allerdings wie Andreas erwähnte, was bleibt dann anderes übrig?
Die sind ja nicht nur eine Gefahr für sich selber.

caracol
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Beitrag von caracol » 16.02.2018, 17:06

Mein Freund leidet zwar nicht regelmäßig unter Panikattacken, aber er hatte schon mal eine und hat das Gefühl als absolut schrecklich beschrieben. Vor fast zwei Jahren hatte er dann beruflich und privat viel Stress und ist haarscharf an einer erneuten Panikattacke vorbei geschrammt. Und selbst daran hatte er ein paar Tage zu knabbern.

Ich glaube ja, dass generell viel vom psychischen Empfinden mit dem Körper und der Ernährung zusammenhängt. Da kann man dann auf jeden Fall auch unterstützend eingreifen!

Wenn die Panikattacken regelmäßiger vorkommen, würde ich einer Gesprächstherapie (und eventuell auch einer vorübergehenden Behandlung mit Medikamenten) nicht ganz ablehnend gegenüberstehen. In ernsten Fällen würde ich natürliche Behandlungsansätze nicht als alleinige Behandlungsmethode, sondern nur als komplementäre Unterstützung sehen.

erzi
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Beitrag von erzi » 18.02.2018, 20:33

Danke für eure Antworten!
Ich werde jetzt einfach mal chronologisch beim Antworten vorgehen. Damit ich ja niemanden vergesse.
@biba: wie oft würdest du denn das Räuchern vorschlagen? Baldrian hat sie schon selbst probiert, aber das hat bei ihr leider nicht funktioniert. Sie meinte, Baldriantropfen hat sie schon früh in der Schulzeit angefangen zu nehmen - vor allem kurz vor Prüfungen. Mit den Heilsteinen könnte ich ihr sogar aushelfen. Beied habe ich sogar zuhause :)
@andreas: danke für den Artikel, den werde ich mir selbst gleich durchlesen und ihr dann weiterleiten. Und ich glaube schon, dass sie daran arbeiten möchte, aber nicht weiß wie. Genau kann ich das natürlich nicht wissen, weil ich nicht in ihrem Kopf stecke. Aber so wie sie mir das beschrieben hat, scheint das doch mehr eine Qual als ein freiwilliger Zustand zu sein.
@weltenspringer: ich weiß nicht, ob der Satz "Die sind ja nur eine Gefahr für sich selbst" passend ist. Wir reden hier ja von Panikattacken. Dass die Menschen hier einfach nur höllische Angst haben. Aber deswegen würden sie sich selbst ja nichts tun. Der Grund für ihre Angst (zumindest ist das bei meiner Freundin so), ist weil sie sich vor dem Sterben fürchtet. Ihre Ängste werden immer durch irgendetwas ausgelöst, das ihr das Gefühl gibt gleich zu sterben.
@caracol: inwiefern hängt das denn mit der Ernährung zusammen? Das persönliche Empfinden kann ich verstehen, aber die Ernährung nicht. Ich würde sagen, sie ernährt sich "normal". Als ehemalige Tennisspielerin ist sie auch sehr sportlich. Und sie ist ja schon längt in Therapie und nimmt schon lange verschreibungspflichtige Medikamente. Ich selbst würde mir halt wünschen, dass sie das nicht mehr braucht. Das ist einfach eine große Belastung für den ganzen Organismus!

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Biba
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Beitrag von Biba » 18.02.2018, 21:35

Räuchern je nach Verträglichkeit, kann gerade zu Anfang abstoßend wirken, eventuell zuerst mit Weihrauch, dann aber bitte hellen und keinen aromatisierten verwenden.
Baldrian entfaltet bei sehr vielen Menschen erst nach ca. 2 Wochen der Einnahme seine Wirkung, von daher war die Einnahme kurz vor der Prüfung recht sinnfrei.
Eventuell auch ein Tee aus Passionsblume und – oder Kamille.
Ähejä aschär ähejä
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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