Katholische Kirche betet im Vater Unser den Satan an

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lichthulbi
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Katholische Kirche betet im Vater Unser den Satan an

Beitrag von lichthulbi » 07.02.2018, 19:44

Es wurde ein einfach einleuchtender Beweis gefunden, dass in der Kirche mit dem Vater Unser Satan angebetet wird:
Und zwar wird in diesem Gebet ja ein "Herr" angebetet, aber ist dieser Herr nun Gott oder Satan ?
Hierzu muss man wissen, dass an anderen Stellen der Bibel eindeutig erw√§hnt ist, dass Gott den Menschen nicht in Versuchung f√ľhrt, das macht nur Satan.
und nun das interessante: Im Vater unser heißt es:
...und f√ľhre uns nicht in Versuchung.
=>aus diesem Satz geht also eindeutig hervor, dass an jemand gebetet wird, der den Mensch in Versuchung f√ľhren kann. Und wie wir nun eben aus anderen Stellen der Bibel wissen, ist dies Satan, und nicht Gott.

Das heißt: Das Vater Unser richtet sich an Satan, in der katholischen Kirche wird also mit dem Vater unser Satan angebetet !



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Biba
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Beitrag von Biba » 07.02.2018, 23:37

Hallo Lichthulbi,
ist die Thematik wieder aktuell? Gab es schon mal anderorts vor ca. 10 Jahren.
Das Vater unser ist vom Grundsatz her nichts anders als der Ring in Tollkins Romanen.
Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Mit dem bewussen beten ergibst du dich voll und ganz in andere Hände - welche das auch sein mögen.
Es gab da auch irgendie damals eine Reinfassung, also wie es wirklich lauten sollte, ohne Abgabe des eigenen Willens usw. ob ich das noch irgendwo finde? Mal schauen.
Augrund recht beschränktem INet Zugriff zur Zeit hab ich das Video nicht gesehen, meine aber dennoch die Thematik erfasst zu haben.
√Ąhej√§ asch√§r √§hej√§
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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Biba
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Beitrag von Biba » 08.02.2018, 00:01

Hier mal eine direkte Übersetzung aus dem Aramäischen:
Oh Du, atmendes Leben in Allem
Ursprung des schimmernden Klanges
Du scheinst in uns und um uns
Selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern
Hilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen bei dem wir nur Dich f√ľhlen
und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige
Lass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht kl√§ren f√ľr die gemeinsame Sch√∂pfung.
Möge der brennende Wunsch Deines Herzens Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie
Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen:
Das Notwendige f√ľr den Ruf des wachsenden Lebens
Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer
Lass oberfl√§chliche Dinge uns nicht irref√ľhren, sondern befreie uns von dem, was uns zur√ľckh√§lt
Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert
Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen!
Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine Handlungen erwachsen.
Besiegelt im Vertrauen und Glauben.
Amen.


Noch kurz zur Versuchung
In alten Texten der Kirche lautet es noch Und f√ľhre uns in der - durch die Versuchung(en)
Also wurde noch gebetet das er uns bei den Versuchungen des Teufels bei steht - uns hilft, etwas ganz anderes als die heutige Aussage das er uns nicht in Versuchung f√ľhren soll - was er sowiso nie tun w√ľrde.
Wem das noch nicht Aussage genug ist, der schaue sich den Schatten der Hand des Papstes beim Ostergebet an.
√Ąhej√§ asch√§r √§hej√§
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 08.02.2018, 07:17

Hi Lichthulbi,

vor wenigen Tagen kam sogar in den Rundfunknachrichten, dass der Papst die deutsche √úbersetzung des Vaterunsers sowohl in der katholischen als auch der evangelischen Bibel kritisierte: "... und f√ľhre uns nicht in Versuchung." Nicht Gott, sondern der Teufel f√ľhrt in Versuchung, so der Papst. Deshalb wurden in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder andere √úbersetzungen vorgeschlagen, aber nie durchgesetzt. - Die Bisch√∂fe beider Konfessionen lehnen erstaunlicherweise eine √Ąnderung ab. Die Begr√ľndungen kann man im Internet nachlesen.

Die Forumsleitung, mit der du im Einklang stehst, fährt einen klaren kirchenkritischen Kurs. So wurde auch von Usern wiederholt auf die zehnbändige (!) "Kriminalgeschichte des Christentums" von Deschner hingewiesen, auf "Denn sie wissen nicht, was sie glauben" von Buggle, und weitere Kirchenkritik.

Was aber wohl nicht alle Leser(innen) wissen: Der Administrator Andreas hat unter vielem anderen auch ein "Beten-Ebook" verfasst und eine Interpretation des Bibelwortes "Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf". Diesen Ver√∂ffentlichungen liegt nat√ľrlich ein ganz anderes, zeitgem√§√ües Gottesbild zugrunde,

weiß Sullivan

__________________________________

@ Biba

Was du uns da als "direkte √úbersetzung aus dem Aram√§ischen" anbietest, ist selbstverst√§ndlich keine √úbersetzung, nicht einmal eine sehr freie √úbertragung des Vaterunsers, sondern eine weit ausladende, blumige, typisch orientalische Fantasie dar√ľber. Was denn sonst ? - Sie mag aber vielleicht so gro√üen Gefallen finden, dass manche(r) sie immer wieder rezitieren m√∂chte. Dann h√§tte sie ihren Zweck erf√ľllt.

Einige Aufmerksamkeit erregte vor mehreren Jahren eine Neu√ľbersetzung des ganzen Vaterunsers durch den fr√ľheren Bundestagspr√§sidenten Norbert Lammert, die auch vertont wurde. Die Frankfuter Allgemeine schrieb damals sibyllinisch: "Woran man noch glauben zu k√∂nnen glaubt."

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 08.02.2018, 15:23

Ich hab vor ca. 30 Jahren mal von einem guten Freund, einem Arzt, seine Ehefrau war damals eine Baptistische Pfarrerrin, ein Buch geschenkt bekommen, mit einer Wort w√∂rtlichen √úbersetzung der Bibel aus dem Griechischen ins Deutsche. Falls da Jemand nicht weiss. Die meisten Bibeltexte die man ins Deutsche √ľbersetzt hat und mit denen bei uns in Deutschland gearbeitet wird, stammen aus dem Griechischen und nicht aus dem Hebr√§ischen. Keine Ahnung ob die vorher vom aram√§ischen erst ins Griechische √ľbersetzt wurden oder was auch immer.

Ihr glaubt oder ahnt nicht im geringsten, wie interpretationsabhängig so eine wortwörtliche Übersetzung aussieht.
Finde das Buch einfach nicht, sonst hätte ich mal ein paar Beispiel gebracht.

Aber egal!

Als er mir das Buch √ľberreichte, damals vor 30 Jahren kamen wir √ľber das "Vater unser" ins Gespr√§ch.

Er wies mich darauf hin, dass es da einen klassischen √úbersetzungsfehler handelt mit dem "f√ľhre uns nicht in Versuchung" und dass das f√ľr ihn einer der Gr√ľnde war, mir dieses Buch zu schenken, um immer da, wo ich Zweifel bei irgendwelchen biblischen Aussagen w√§re, das mit Hilfe dieses Buches selber zu √ľberpr√ľfen k√∂nne, um mir ein eigenes Bild machen zu k√∂nnen.
Derartige Fehlinterpretationen gäbe es leider allzu Häufig in der Bibel.
........ und es m√ľsse nat√ľrlich heissen : f√ľhre uns durch die Versuchung!

Biba hat also vollkommen Recht!

Dieser Satananbetungsquatsch entbehrt also jeglicher Grundlage. Hier treten ganz andere Probleme zu Tage.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 08.02.2018, 16:11

Welthupferl,

die Bibel ist das am meisten verbreitete Buch der Welt. Alle Fragen zur Entstehung, Sprachen, √úbersetzungen usw. sind ausf√ľhrlich im Internet beantwortet. Allein in Deutschland besch√§ftigen sich seit jeher ganze Heerscharen von Sprach-, Geschichts-, Kultur- und Religionswissenschaftlern um m√∂glichst objektive Kl√§rung dieser Fragen.

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Biba
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Beitrag von Biba » 08.02.2018, 16:39

Was du uns da als "direkte Übersetzung aus dem Aramäischen" anbietest, ist selbstverständlich keine Übersetzung, nicht einmal eine sehr freie Übertragung des Vaterunsers
Ist es nicht? Hast du es im Original Aramäisch vorliegen und bist der Sprache mächtig?
Ich nicht, so komme ich zu dem Schluss das beides durchaus m√∂glich sein kann, zumal die Aussage es sei aus dem Original aus dem INet stammt, was du hier als Quelle der man folgen sollte anf√ľhrst.
√úbersetzungen usw. sind ausf√ľhrlich im Internet beantwortet
Da wir nun bei der Bibel sind, was ist denn die Bibel? Zumindest die Berichte √ľber Jesus, Evangelien sind erst sehr lange nach seinem Ableben verfasst worden, soweit ich wei√ü bis zu 300 Jahre sp√§ter. Soll das noch glaubw√ľrdig sein, nach so langer Zeit der Mundpropaganda?
Dazu ist alles ausgesiebt worden, zuerst auf dem Konzil von Nicäa und später noch mehrfach.
Alles was im INet zu finden ist, beruht nur auf den vom Vatikan freigegebenen Schriften, also schon grunds√§tzlich entweder zensiert wurde, oder √ľberhaupt nicht freigegeben wird.
√Ąhej√§ asch√§r √§hej√§
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 08.02.2018, 18:32

sorry - Suli - kann da Biba nur zustimmen.
Wenn da was gekl√§rt w√§re mit den Sprachen, Bibel√ľbersetzungen, der Herkunft der Schriften usw., m√ľssten sich damit keine Heerscharen von Bibelforschern mehr besch√§ftigen.

Es ist also schl√ľssig was Biba da von sich gibt!
Da ist noch gar nichts beantwortet.


... wie erw√§hnt. Gl√§ubige Christen haben sich schon vor 30 Jahren √ľber die Fehlerhaftigkeit von √úbersetungen und mit den damit verbundenen Unstimmmigkeiten Gedanken gemacht.
Es sagt alles √ľber die Geisteshaltung der christlichen Oberhirten aus dass trotzdem nichts passiert ist.

Es ist fast logisch, dass bei dem Sachverhalt Leute mit Verfogungswahn und Verschwörungstheoretiker mit so Satansanbetungskäse auftauchen.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 08.02.2018, 19:18

@ Biba / Welthupferl

Weil die Bibel das meistverbreitete Buch der Welt ist, sind unabh√§ngige wissenschaftliche Bibelforscher (Historiker, Kulturforscher, Linguisten und andere) international vernetzt. Sie nehmen ALLES mit Argusaugen unter die Lupe, was an T√§uschungsm√∂glichkeiten in Frage kommt. Vieles l√§sst sich nicht mehr rekonstruieren, was im Laufe der fr√ľhen Jahrhunderte und auch sp√§ter absichtlich vernichtet wurde. Die fr√ľhen Konzilien konnten ganz willk√ľrlich entscheiden, was sie f√ľr echt und unecht hielten. Die Wissenschaft kann also nur Bruchst√ľcke liefern. Selbstverst√§ndlich ist im Internet neben wissenschaftlichen Forschungsergebnissen auch jede Menge Unsinn zu finden.

Regenbogen1
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Beitrag von Regenbogen1 » 08.02.2018, 19:55

Jakobus 1, Vers 13
"Keiner, der in Versuchung ger√§t, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung gef√ľhrt. Denn Gott l√§sst sich nicht zum B√∂sen versuchen, er f√ľhrt aber auch selbst niemanden in Versuchung."

Jesus hat aram√§isch gesprochen. Sp√§ter wurde dieser Satz irgendwann ins grichische √ľbersetzt. Im 4. Jahrhundert hat Hironimus auf Gehei√ü des damaligen Pabstes Damasus, der katholischen Kirche, ausgesuchte Stellen ( was der Kirche nicht passte, lie√ü sie einfach weg oder verdrehte es) ins lateinische √ľbersetzt. Da gibt es bei youtube eine aufschlussreichen Doku dar√ľber.
Aber das ist f√ľr Euch sicher nichts Neues ! ;)

Ich bete beim "Vater unser" schon viele Jahre nicht mehr an dieser Stelle "und f√ľhre uns nicht in Versuchung", sondern:
" Und f√ľhre uns durch die Versuchung.." !
"Nur wenn du √ľber den Schatten springst, findest du den Weg ins Licht."

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 08.02.2018, 20:13

Mag ja alles sein . Auf jeden Fall wurde es mehr als Zeit dass das endlich von so nem Papst angefasst wird.
Der Text des Gebetes steht und stand in jedem Fall im Widerspruch zu der Art von Glauben, den die Katholiken vertreten.
Deswegen gleich zu vermuten, dass die Katholiken gezielt Satan anbeten, halte ich f√ľr hirnrissig.

Ich weiss wie erw√§hnt von den Baptisten, dass die den Text schon vor 30 Jahren diskutiert und entsprechend korrigiert haben. Was allerdings nicht ubedingt f√ľr alle Baptisten-Gemeinden gelten muss.
Die einzelnen Gemeinden sind da relativ unabhängig und können durchaus andere Meinungen vertreten.
Die kennen sowas wie einen Papst nicht und haben keine Zentrale Leitstelle.
Sowas entscheidet bei denen auch kein Pfarrer sondern der gew√§hlte √Ąltestenrat.

Das schreibe ich hier obwohl ich persönlich kein gutes Haar am katholischen Glauben lasse.
Eine Leiche an ein Kreuz h√§ngen und das Ding auch noch anbeten, als Verk√∂rperung Gottes, ist f√ľr mich ein Unding.
Auch das steht im krassen Widerspruch zur Bibel. Da heisst es konkret, sich weder ein Bildnis noch ein Gleichnis von Gott zu machen.

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lichthulbi
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Beitrag von lichthulbi » 10.02.2018, 11:32

mensch weltenspringer - wach endlich auf aus deinem TRAN !!!!!!!!

Glaubst du etwa wirklich, dass jemand der eine Leiche an einem Kreuz anbetet, dass das Leute sind die zu Gott beten ?????????

Wie belämmmmmmmmert muss man den sein, das zu glauben ?

Dass der Papst den Gehörnten anbetet das hat er schon oft kommuniziert in der Bilder Geheimsprache der Satanisten - da braucht man nicht weit suchen um solche Bilder zu finden: https://www.google.de/search?biw=965&bi ... 4kyPAyKKQl.

Das was den Papst an der deutschen Übersetzung stört ist, dass der Satanskult im Christentum durch die Übersetzung beweisbar ist. Denn er will es Geheimhalten.

Und ja - nat√ľrlich ist es eine Falsch√ľbersetzung, weil Jesus hat nat√ľrlich in der aram√§ischen Ursprache nicht Satan angebetet !

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