31.01. - 09.02. Schmetterling, 05. Spirit der Terralogie

Das schamanische Forum
Antworten
Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 842
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

31.01. - 09.02. Schmetterling, 05. Spirit der Terralogie

Beitrag von sensmitter » 30.01.2018, 13:43

31.01. - 09.02. Schmetterling, 05. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 02.40h - 03.20h

Vierzig Tage nach der Wintersonnenwende entpuppt sich der bunt
schillernde Spirit des Schmetterlings, der in vollendeter Symmetrie
seiner zarten Fl√ľgel die Harmonie von Verstand und Gef√ľhl symboli-
siert. Wie kein anderer war er im Mythos das Sinnbild der menschli-
chen Seele, der es jedoch in einer sich ständig verändernden Welt
unmöglich ist, alle Tage das vollkommene Gleichgewicht beizube-
halten, und so gaukelt und schwankt sie hin und her wie ein
Schmetterling in unvorhersehbarem Flug. Wie ein bunter Falter
durchläuft sie viele Entwicklungsstufen, bevor sie sich in ihrer
ganzen Schönheit entfalten kann. Unzählige Schmetterlingsarten,
die verr√ľckte Namen haben wie Spanner, Spinner, Gaukler und
Schwärmer, Eulen und Nonnen, flattern durch Tag und Nacht und
symbolisieren in prächtigen Farben die Einzigartigkeit menschlicher
Wesen. Wie Schmetterlinge brauchen auch wir Wärme und Licht =
Gef√ľhl und Verstand und das damit verbundene Erkenntnis- und
Denkvermögen, um uns zu entwickeln.

F√ľhlen und Verstehen sind bewusste Vorg√§nge. Unbewusst ist uns
hingegen, dass auch der Körper Signale aus der Umwelt empfängt
und allein durch das Tageslicht in seinen Funktionen stark beeinflusst
wird. In der Zeit des Schmetterlings werden die Tage nun sichtbar
länger, und der Zuwachs an Licht mobilisiert Hormone und alle
möglichen Stoffe, die den Stoffwechsel mobilisieren, und uns nach
der dunklen Winterpause glatt ins Taumeln bringen; ganzheitlich
wohl bemerkt, mit Wirkung auf Körper, Seele und Geist.
Ein Chronobiologe w√ľrde sagen, wir seien nun hungrig auf Zeitstruktur.
Wer Lichtmess kirchlich feiert, holt sich sicher auch einen Tag später
den Blasius-Segen, der vor Erk√§ltung sch√ľtzen soll. Wer Imbolc feiert,
sieht in den blitzenden, blendenden Strahlen der tief stehenden Sonne
wohl die feurigen Pfeile Brigids, die das Leben wieder in Schwung
bringen und es bald wieder bunter machen. In manchen Jahren kann
man jetzt bereits Karneval feiern, aus sich herausgehen und in eine
andere Haut schl√ľpfen. Sp√ľrbar wird f√ľr uns alle in der Zeit des
Schmetterlings, dass die zunehmende Lichtenergie uns scheinbar
veranlasst, sich aus dem Kokon des Winters wie aus einem Gefängnis
zu befreien. Aber auch unbewusst vollziehen wir jetzt viele Rituale,
die der Entzauberung unserer eingeschränkten Energien dienen.
Wer jetzt der Figur oder der Erleuchtung wegen fastet, findet sich im
Einklang mit dem naturgegebenen Fasten fr√ľherer Sammler und J√§ger,
die aus den Erfahrungen heraus..."von Hunger, Kälte und Angst vor
dem Tod", sagt der Schmetterling, "immer wieder neue √úberlebens-
strategien entwickelten, um nicht mehr der Nahrung hinterherlaufen
zu m√ľssen." Nun, ja, man wurde sesshaft, betrieb Ackerbau- und
Viehzucht und trotzte den Naturgewalten durch Beobachtung,
Experimente und immer wieder neue Einsichten, die an J√ľngere
weitergegeben und von diesen mit wiederum neuen Erkenntnissen
√ľberholt wurden. Hier begr√ľnden sich die uns heute bekannten
Wissenschaften.

"Wissenschaft" nennt sich die Tarot-Karte des Schmetterlings, die
Sechs der Schwerter. Wissenschaft, die immer fortschreitend versucht,
die Zeichen der Natur mehr und mehr zu entziffern. Fortwährend neue
Erkenntnisse blitzen auf und werden √ľberholt von neuen. √úber den
Intellekt schreibt Crowley im Buch Thot: "Das vollkommene Gleich-
gewicht aller mentalen und moralischen F√§higkeiten, unter M√ľhen
errungen und nahezu unmöglich, es in einer sich ständig verändernden
Welt aufrechtzuerhalten, verk√ľndet die Idee der Wissenschaft in ihrer
vollständigsten Interpretation." Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt
mag einem auch in den Sinn kommen, dass es zum Erschaffen jeglichen
Wissens und allgemein g√ľltiger Wahrheiten der Objektivit√§t bedarf, d.h.
dass eine gewisse Verstandes-"Kälte" nötig ist, in der sich die Ideen
erst klar entwickeln können.

Im Pflanzenreich sind dem Schmetterling alle s.g. Kaltkeimer zugeordnet
wie z.B. Petersilie und Bärlauch, aber auch Trollblumen, Christrosen,
Schl√ľsselblumen und Veilchen, um nur einige zu nennen. Die dickscha-
ligen Samen dieser Pflanzen benötigen paradoxerweise Kälte zum
Keimen und m√ľssen bis zu 6 Wochen bei ca.+/- 4 Grad Celsius in der
kalten, feuchten Erde ruhen. Kälte ist die Naturerscheinung des Spirits
Schmetterling und findet symbolisch noch stärker ihren Ausdruck im
Kometen, einem Eisbrocken, der durchs Weltall rast und dort, wo er
aufschlägt, außerirdische "Samen" hinterlässt. Man denke hierbei auch
an die "befruchtenden" Mars-Stäube, die den Gestaltwandel der Erde
vorbereiteten...Medizinisch eingesetzt ist Kälte (Kryotherapie) jedoch
deshalb so hervorragend, weil die Nerven, die f√ľr die K√§lte zust√§ndig
sind, ihre Botschaft weitaus schneller zum Gehirn senden als Nerven,
die f√ľr die Weiterleitung von Schmerz zust√§ndig sind. K√§lte stillt den
Schmerz, macht ihm gegen√ľber szg. k√ľhl und objektiv, wirkt
abschwellend und entz√ľndungshemmend und verlangsamt alle
Körperprozesse. Paradox, bei den jetzt herrschenden Temperaturen
zum Kaltduschen zu animieren. Regelmäßig kalt duschen erhöht jedoch,
wissenschaftlich erwiesen, die Zahl der weißen Blutkörperchen, stärkt
so die Abwehrkr√§fte, und man wird seltener krank und f√ľhlt sich fitter.

Solch ein Spirit wie der zarte Schmetterling scheint auf den ersten Blick
√ľberhaupt nicht in den Winter zu passen, doch ist er ein originelles,
vielgestaltiges Wesen, das die alten Vegetationsgötter weckt und auch
uns aus dem Winterschlaf lockt. So löst er bestehende Blockaden mit
äußerst ungewöhnlichen Mitteln und bereitet die Metamorphose vor.
Unbemerkt und in aller Stille gestaltet sich allerlei um. Vorausgesetzt,
wir setzen uns dem Tageslicht aus, erhellt er erheblich die Stimmung.
Auch zeichnet sich die Schmetterlingszeit durch intuitiv aufblitzende
Erkenntnisse und telepathische Anwandlungen aus. Seltsamer- oder
logischerweise flößen uns neuartige Erfahrungen jetzt keinesfalls Angst
ein, sondern wecken eher ein objektives, offenes Interesse und ein
sachliches Empfinden f√ľr die eigene Intuition.

Diese n√ľchterne Betrachtungsweise ist auch den terralogischen
Schmetterlingen eigen, den astrologischen Wassermännern der
2. Dekade, die mit ihrer "coolen" Energie immer wieder Verstand
und Gef√ľhl in Einklang bringen k√∂nnen. Zu versuchen, in allem -
allein durch Objektivität - das vollkommene Gleichgewicht zu
erhalten, ist wahrlich eine Wissenschaft f√ľr sich...
Doch sie besitzen starke Nerven und Durchhaltevermögen und
scheinen energetisch wie manche Falter mal locker vom Nord- zum
S√ľdpol zu fliegen. Sie sind originelle Schnelldenker und meistens
wissenschaftlich orientiert. In Gesellschaft bringen sie stets ihre
kreativen Ideen dramatisch zum Ausdruck, sorgen f√ľr geistige
Anregung und machen offen f√ľr Ungew√∂hnliches. Au√üerirdisch
f√ľr andere scheinen auch die Schmetterlings-Ideen, ihre verbl√ľffen-
den Ansichten und Antworten auf scheinbar ungelöste Fragen,
plus ihre plötzlich aufblitzenden, kometenhaften Einsichten!
Immer auf der Suche nach der absoluten Wahrheit entzaubern sie
mit schlagartiger Begeisterung L√ľgen und falsche Behauptungen.
Ein einziger Fl√ľgelschlag verursacht Luftmassenwechsel, was
bez√ľglich des Klimas nicht nur die k√§ltesten Tage des Jahres
mildert, sondern Besserwisser schweigen lässt.

In Wahrheit empfindsam wie sein Heilstein, der Amazonit in seiner
vollkommenen Spaltbarkeit, möchte ein "Schmetterling" das Leben
leicht nehmen. Druckempfindlich wie ein Schmetterlingsfl√ľgel will
auch sein Stein gut gesch√ľtzt und getrennt von anderen Schmuck-
st√ľcken aufbewahrt werden. Direktes Sonnenlicht schadet ihm und
wirkt erst reflektiert als Mondlicht energetisierend. Die hellen blau-
gr√ľnen Amazonit-Farbt√∂ne werden als k√ľhlend und krampfl√∂send
empfunden, setzen aber gleichzeitig extrem vitalisierende Impulse frei
und sch√ľtzen ihren Tr√§ger vor Infektionskrankheiten.
Bewegt man einen Amazonit hin und her, entfalten sich im Innern
wunderschön schimmernde Lichtspiele, wie man sie von den
schillernden Interferenzfarben eines Schmetterlings kennt. Amazonit
gleicht Stimmungsschwankungen aus und liebt die Bewegung; so lädt
er sich bereits auf, wenn er beim Gehen im Dunkel der Hosentasche
herumhopst oder man ihn abwechselnd von einer Hand in die andere
gleiten lässt. Wie die medizinisch angewendete Kälte löst Amazonit
Blockaden und wirkt besonders gut gegen Schmerzen, Hitze und Fieber.

Wenn die Tage sichtbar heller werden, sp√ľren wir alle die Energie des
Schmetterlings, die sich dadurch zeigt, dass wir förmlich beratungs-
resistent werden. Alles wollen wir in Ruhe selbst √ľberdenken und ganz
alleine entscheiden, werden geistig unabh√§ngig und kriegen vor√ľber-
gehend ein dickes Fell. "Das sch√ľtzt vor kalten Herzen und spitzen
Worten", sagt die h√ľbsche englische Butterfliege, die ja bekannterweise
gerne ausgerechnet mit Disteln in Symbiose lebt. Zur Entspannung und
Erfrischung der Sinne rate ich, Bilder von bunten Schmetterlingen zu
betrachten, siehe auch unten: Elfenk√ľsse Schmetterlinge. Viel Vergn√ľgen!
LG sensmitter

PS.: Sagt der Schmetterling: "Verifizierung durch eigene praktische
Erfahrung ist der einzige Wahrheitsbeweis."

http://www.naturspektrum.de/text/text_l ... ra_ent.php
http://www.ruebe-zahl.de/amazonit.htm
http://www.jahreskreis.info/files/imbolc.html
http://www.bund.net/themen_und_projekte ... spflanzen/

Kometen ‚Äď 42 Min. - Doku


‚Ėļ Link zum Video


Elfenk√ľsse Schmetterlinge ‚Äď 7 Min. mit Musik


‚Ėļ Link zum Video
Dateianhänge
b05a.jpg
31.01. - 09.02. Schmetterling, 05. Spirit der Terralogie von sensmitter
b05a.jpg (72.94 KiB) 571 mal betrachtet

Antworten