Ein Weg zum inneren Selbst

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 01.02.2018, 22:27

@ Freigeist

Ganz moderne Gottesauffassungen sind hier unter anderem beim Administrator Andreas nachzulesen. Der von dir angefĂŒhrte Yogananda vereinigt in seinen Lehren höchste spirituelle Weisheit, die im Einklang mit zeitgemĂ€ĂŸer Gottesvorstellung steht. Seine "Autobiographie eines Yogi" habe ich schon in meiner Jugend gelesen und war davon tief beeindruckt.

Jetzt sind wir endlich wieder bei deinem Threadthema "Ein Weg zum inneren Selbst" gelandet.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 02.02.2018, 09:01

Ich möchte mal folgende Anmerkung machen!

Es lĂ€sst sich kaum ĂŒbersehen, dass wann immer wir uns mit dem Thema "Weg zum inneren Selbst"
automatisch bei "Gott" (unserem Bild Gottes oder der Schöpfung) landen.
Eine VerknĂŒpfung dieser Begrifflichkeit (AbhĂ€ngigkeit) ist also unverkennbar.

Die Talente der Menschen mögen einander Àhnlich sein aber sie sind niemals gleich!
Es ist wie bei FingerabdrĂŒcken.Jeder Mensch hat einen anderen Fingerabdruck.

Was einen jeden von uns ausmacht ist sein "Ego". Jedes Ego hat einn ureigensten Bezug zu "Gott".
Ergo hat Jeder sein eigenes Gottesbild und zwar basierend auf den eigenen Begabungen und AffinitÀten

Das man bei diesen Voraussetzungen aneinandervorbei redet ist sozusagen vorprogammiert.

Jeder fĂŒr sich fragt sich unweigerlich wieso die Anderen einfach nicht begreifen wollen, was du ihnen bei diesem Thema vermitteln willst und wieso sie das nicht zu verstehen scheinen.
Das grenzt regelrecht an Boshaftigkeit und unter diesen Bedingungen ist kaum Jemand zu Konzessionen bereit.
Wie doof mĂŒssen die doch sein, dass die nichts von dem kapieren wollen, egal wie oft man es erklĂ€rt?

Ist doch alles ganz einfach!

P.S. Möglicherweise waren und sind wir ja gar nicht immer so weit weg vom eigentlichen Threadthema, wie wir immer dachten, wenn wir scheinbar entgleisten.

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 02.02.2018, 12:08

Hallo zusammen!
Wenn man nicht weiß, was man will,
weiß man wenigstens, was man nicht will.
Und so liefern wir hier mit schrÀg laufender
Kommunikation ein schönes Gegenbild zu dem
Idealzustand des absoluten Verstehens untereinander.
Aber Übung macht den Meister...wir arbeiten d`ran...

In den Medien kommt hin und wieder bzl. FlĂŒchtende
die Thematik: Gemeinsamkeiten suchen; das ist
konstruktiver, als GegensÀtzen auf der Spur zu sein.

Schwierig, sich in einem Esoterikforum zu befinden und
sich in diesem "Verein" von sg. "Esos" zu distanzieren.
WĂ€re ĂŒberhaupt nicht nötig, wĂŒrde man mal die Gemein-
samkeiten `rauskehren und dabei die aus persönlicher
Sicht "lÀcherlichen" Dinge bei Seite lassen...
Aber manchmal kommt es ja ganz dicke...
Was da so alles behauptet wird!

Nun, ansich könnte man sich jeden Kommentar sparen;
schließlich wissen wir doch, dass unser jeweils persönliches
Erleben unterschiedlicher nicht sein kann.
Als Beispiel fÀllt mir spontan ein, dass ich einmal auf einer Fahrt
durch blĂŒhende Wiesen begeistert ausrief: "Oh, guck mal wie
schön dieses rote Meer blĂŒhenden Klatschmohns!"...und mein
Freund, erst irritiert und dann immer wĂŒtender werdend, fragte:
"Ja, wo siehst du das denn?"
Es stellte sich heraus, dass er eine Rot-GrĂŒn-FarbschwĂ€che hatte.
Echt super, wenn die Freundin Malerin ist...hÀ, hÀ...

Willst du dem Blinden die Sterne erklÀren?
Ja, dann versuche es doch! Gib nicht auf, sondern gib dir MĂŒhe!
Und gib auch irgendwann auf, wenn die GegensÀtze unakzeptabel
fĂŒr dich werden und du das GefĂŒhl hast, du kannst den anderen
einfach nicht erreichen...
Nun ist es von Natur aus aber so, dass der arme Egon nicht gerne
alleine ist, und sich im Grunde genommen auf einer stÀndigen
Suche nach Gemeinsamkeiten und BestÀtigung seiner selbst befindet.
Echt Bewusstsein bildend wÀre jetzt der Gedanke angebracht,
sich zu vergegenwĂ€rtigen, dass mein GegenĂŒber auch ein armer
Egon ist, der nach Gemeinsamkeiten giert. Tja Schei...., ich
kann ihm aber beim besten Willen nicht zustimmen...ich habe es
selbst noch nicht erfahren...ich kann es mir einfach nicht vorstellen.
Ich glaube es nicht.
Plopp! Jetzt fehlt auch dem GegenĂŒber das schöne GefĂŒhl der Gemein-
samkeit! War nix mit Harmonie...usw...Frust auf beiden Seiten.
Aber,
wie Weltenspringer sagt:

"Möglicherweise waren und sind wir ja gar nicht immer so weit weg
vom eigentlichen Threadthema, wie wir immer dachten, wenn wir scheinbar entgleisten."

LG sensmitter



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ramalon
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Beitrag von ramalon » 02.02.2018, 15:59

Hallo Sense,

das mit dem Distanzieren kommt daher, weil zwar der Grundgedanke gut ist, aber die AusfĂŒhrung ist mangelhaft.
Ist wie ein Sieb, kommt man mit NÀchstenliebe, und es bedeutet EinschrÀnkung und Verzicht, fallen 99 Prozent schon durch das Raster.
Hatte schon mal geschrieben, dass die Meisten im Glauben, einen faulen Weg der Erlösung suchen.
In Marokko fand ich so niedlich mit seinem Glauben an Gott.
Er sagte mir, wenn er zu Gott betet, sind ihm seine SĂŒnden vergeben.
Ich sagte ihm, wenn es einen Gott gÀbe, wÀre er bei einem Ausrutscher nachsichtig.
Nur hatte ihm gesagt: Du betest, klaust und betrĂŒgst und betest wieder. Und das ohne jegliche Art von Reue. Machst immer das Gleiche. Ich sagte ihm auch, dass Gott sich dann bestimmt verarscht vorkommt.
So ist es bei fast allen Glaubensrichtungen. Im Grunde wollen sich die Menschen nicht Àndern, nur Vergebung.
Hatte auch schon mal geschrieben, dass man sich da als Empath recht schwertut.
FĂŒr einen Empath ist eine Welt der LĂŒgen, Heuchelei und des Selbstbetruges und dann fĂ€llt schwer sich damit zu identifizieren.

Glaube ist fĂŒr mich etwas, das man lebt, das man selber ist. Nicht von dem man nur redet.

Gruß ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 04.02.2018, 13:33

Hallo Ramalon,
man muss sich ja nicht damit identifizieren...
Du schreibst:
"Glaube ist fĂŒr mich etwas, das man lebt, das man selber ist;
nicht von dem man nur redet."

Aber natĂŒrlich suchen wir uns gerne den einfacheren Weg aus,
die faule Variante, egal wie blöd sie ist...
wir neigen dazu...egal, wie blöd wir sind...
aus dem Grunde haben wir Maschinen erfunden; war ansich
keine blöde Idee...

Weißt du, auch wenn das Thema Tod immer noch tabuisiert
wird: Der Tod ist uns gegenwÀrtig; ob du Angst hast zu verhungern
oder ob du Angst hast, an Überfressung zu sterben.
Hier in Köln will man im Grunde genommen Hoffnung geben
mit dem Spruch: "Es ist noch immer gut gegangen!"
Das ist aufbauend und schmÀlert die Angst vor der Zukunft.
Gut so.
Gleichzeitig kann man sich aber auch damit seinen "Tanz auf dem
Vulkan" schönreden, "auf Teufel, komm `raus", wie man so sagt.

Menschsein bedeutet leider nicht - als "Krone der Schöpfung" ha, ha -,
dass wir automatisch alles richtig machen.
"The human factor" ist sowohl die eigene Inkonsequenz und Blödheit
als aber auch das MitgefĂŒhl und die Anteilnahme am Leben anderer.
Aus diesem Zwiespalt heraus werden Kriege gefĂŒhrt, um Frieden zu
schaffen.
Ach, was bin ich wieder edel und gut.
Und jetzt rauch`ich mal ne Kippe, denn an irgend etwas muss ich
ja sterben.
Weißt du, wir könnten es wissen, tun`s aber nicht. Zudem glauben
wir auch noch, schlauer als andere zu sein. Wir sind - den einzelnen
oder die Masse betrachtend - einfach bekloppt, ein jeder sein
eigener Idiot, auf die ein oder andere Art und Weise.
Die Freiheit der Wahl macht`s uns eben auch zu einer Art Qual.
Das stellt jeder fest auf dem Weg zum Inneren Selbst.
LG sensmitter

ramalon
Alter: 61
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Beitrag von ramalon » 05.02.2018, 11:46

Hallo Sense,

Kriege sind nicht unbedingt dazu gemacht um Frieden zu stiften.
Kriege entstehen eher aus Intoleranz und Habgier.
Wie du weißt wusle ich viel im Arabischen rum.
Ich komme mit jedem gut aus, egal ob Moslem, Christ oder sonst etwas.
Kann mit allen Glaubensrichtungen leben, akzeptiere jeden wie er ist.
Nur alles in seinen Grenzen.
Nur es gibt dann diese Penetranten Vertreter ihres Glaubens, die nicht akzeptieren, dass andere ihren eigenen Glauben haben. Wollen mit Gewalt andere bekehren.
Das fĂŒhrt zu Kriege. Dann noch die Habgier dazu und den Menschen erzĂ€hlen, dass man in Gottes Namen handelt, und schon lĂ€uft die Kiste. Krieg.

Auch im arabischen Raum die Kriege, sind nicht wegen dem Glauben.
Es ist ein reines GeschÀft und die Waffenindustrie hat sich ihre Gebiete angesteckt.
Mit was wird denn da gekÀmpft, Schwertern?? Die sie selbst herstellen können?
Auf den Waffen steht Made in Europa, USA, Russland, China.
Glaube ist ein Vorwand um Hass zu schĂŒren und dann Kasse zu machen.
Es war in der Vergangenheit so und hat sich nicht geÀndert. Nur die Methoden.

Was wÀre unsere Welt ohne ein Feindbild.
Billionen werden jedes Jahr von der Waffenindustrie umgesetzt, und wenn kein Feindbild vorhanden ist, so wird eines geschaffen. Dazu dienen dann die Medien zur Massenmanipulation.
Angst war schon immer das beste GeschÀft, aber ein beschissener Ratgeber.
War im arabischen FrĂŒhling auf der Straße und habe mich mit den Demonstranten unterhalten.
Ein EuropÀer unter all den Moslems. Jeder andere hÀtte sich ins Hemd gemacht.
Nur diese Angst war von den Medien gemacht, von den Menschen ging keine Gefahr aus.
Es gab einige Unruhe Herde, aber dann eben auch manipuliert, aber das Groh war friedlich.

Und jede Regierung hat so seine eigenen Methoden.
Zur der Zeit gab es einen „Bombenanschlag“ in Marrakesch, in einen von Touristen stark frequentierten CafĂ©. Man hatte daraufhin die RĂ€delsfĂŒhrer der Demonstrationen verhaftet und so weitere Ausschreitungen verhindert.
Im Endeffekt war die Explosion in der KĂŒche des CafĂ©s. In Marokko stehen die Gasflaschen in den Wohnungen und KĂŒchen. Und es kommt öfter vor, dass mal etwas explodiert.
Und es sah stark nach verschlampten Gasleitungen aus, wie ich es aus anderen KĂŒchen in Marokko auch kenne, aber nicht nach einer Bombe.
Die Bilder von der KĂŒche aus der ersten Berichterstattung sind dann aber schnell verschwunden.
Und so wurde ein Attentat daraus.
Manipulation eben, durch die Massenmedien und das ging rund um die Welt.

Der Mensch glaubt was er im TV sieht, und hĂ€lt es fĂŒr real.

War auch letztens dort, als Marokko die WM Qualifikation erhielt.
Die Menschen haben auf den Straßen gefeiert, sind schreiend durch die Straßen gelaufen.
Habe einem Bekannten dann gezeigt, wie man Berichte macht.
Die Menschen die durch die Straßen liefen gefilmt, mir eine Jacke mit einem Loch auf den RĂŒcken angezogen, etwas Ketchup darum geschmiert, mich dann unter den Menschen gefilmt, etwas geschauspielert, einige SchĂŒsse als Tonspur in den Film geschnitten und schon war ein Filmbericht der Gewalt fertig. HĂ€tte es jetzt nur noch ins YouTube stellen mĂŒssen und die Menschen hĂ€tten es geglaubt. HĂ€tte man dann aber dementieren können. Dann heißt es: „Ich habe es gesehen“, und kaum einer wĂŒrde dem Dementi glauben.
Angst als Ratgeber.


Gruß ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 08.02.2018, 15:07

Hallo Ramalon,
es wĂ€re bekloppt, wenn ich glauben wĂŒrde, dass Kriege
einen tatsÀchlichn Sinn hÀtte, nÀmlich: Frieden stiften.
Das war ironisch gemeint.
LG sensmitter

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 08.02.2018, 16:01

Naja . so ganz kann man das nicht von der Hand weisen.
Es gibt zum Beispiel Wirtschaftstheoretiker die Kriege fĂŒr zwingend notwendig halten.
Sie wÀren ein Bestandteil eines ewigen Kreislaufes der zur Menschheit gehört.
Quasi, wie der Tod zum Menschen.

Fakt ist jedenfalls, dass es nach Kriegen immer zu fruchtbaren Neustarts kommt.

Alte Lasten werden Begraben, die Menschen starten befreit durch und es kommt zu Aufbau und Aufschwung.

Das Deutsch- und Japanische- Wirtschaftswunder beweisen sogar, dass die wo am meisten Zerstört wurde und die die am meisten geblutet haben., frisch und regeneriert, am meisten vom Krieg profitieren.

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