01.01. - 10.01. Wolf, 02. Spirit der Terralogie

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sensmitter
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01.01. - 10.01. Wolf, 02. Spirit der Terralogie

Beitrag von sensmitter » 31.12.2017, 14:50

01.01. - 10.01. Wolf, 02. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 0.40h - 1.20h

"Schon Inventur gemacht und Pl√§ne f√ľr die Zukunft?", fragt der Spirit
Wolf, und will nur animieren, dein Leben zu sortieren. "Du sollst dich
um dich sorgen, denn du bist Nummer Eins! Sei Leitwolf, Chef und
Schöpfer, und akzeptiere, dass das neue auch wieder ein Lehrjahr
sein wird!" - "Ach, war doch kein Gedicht in Befehlsform", spottet
mein sommerlicher Pfau und empfindet ein eisiges Klima."Wie im
Zug bei der Fahrkartenkontrolle...doch du hast weder ein Ticket noch
irgend `nen Plan, und der Zug rollt bereits." Und so hat die Zukunft
bereits begonnen, wenn wir Neujahr feiern, und der 1. Januar ist
bereits der 11. Tag des terralogischen Jahres. So belegt der Wolf
unter den 36 Spirits den 2. Platz.

Logisch oder eher eigenartig, dass terralogische Wölfe stets um
F√ľhrungspositionen k√§mpfen; dabei eher "im Stillen" als √∂ffentlich,
beobachtend, cool...und ausdauernd wie ein Langstreckenläufer?
Die in der Zeit des Wolfes Geborenen - wenn das Licht schleichend
zunimmt und es höchstens eine Minute pro Tag heller wird - sind
keine "Blitzkrieger". Aber je größer irgendein Widerstand ist, desto
ausdauernder wird ihre Kraft, und umso härter stählen sie ihren
Inneren Krieger, der alles im Griff haben muss. Verbissen verfolgen
sie besondere Ziele, die sie im Leben verwirklichen möchten.
Je problematischer eine Aufgabe, umso stoischer wird nach einer
Lösung gesucht. Bei Belastung beißen sie die Zähne zusammen,
und in der Nacht der Zeit kristallisieren sich ihre seelischen Kräfte
heraus. Ihre Naturerscheinung ist das Eis, glasklares Eis von durch-
schaubarer Qualit√§t. Sehr hohe Qualit√§tsanspr√ľche an sich selbst
und andere ist "typisch Wolf"!

Ein terralogischer Wolf kann hart sein mit sich und anderen...
und erwartet Disziplin und Selbstkontrolle; nat√ľrlich auch von sich
selbst. Im Kontakt mit Fremden dauert es lange bis er auftaut.
Ständig scheint er sich in einer Bestandsaufnahme seiner materiellen
Werte zu befinden und f√ľhrt szg."eine Inventur nach der anderen"
durch, kann sich aber schlecht von etwas trennen, das er schon lange
besitzt - selbst, wenn es längst unbrauchbar geworden ist. Er sammelt
gerne, verwahrt und verwendet und h√ľtet seinen Besitz. Ungern verleiht
er etwas und leiht sich auch nichts von anderen. Alles in seinem Leben
hat er sich selbst hart erarbeiten m√ľssen.
Der "Herr der Arbeit" ist er im Tarot, und seine Karte, die Drei der
Scheiben, heißt "Arbeit". Alles im Leben ist Arbeit und nichts wird
einem geschenkt. "Gelobt sei, was hart macht!" jault der "Wolf" und
erwartet von sich selbst und anderen, dass die persönliche Lebens-
situation durch Selbstbeherrschung und Einsatz aller verf√ľgbaren Kr√§fte
bew√§ltigt wird. Er ist √ľberzeugt, dass man nur nach dem K√∂nnen
eingeordnet und beurteilt wird - und friert seine Tränen ein, denn Heulen
ist keine Leistung. Seiner Meinung nach beruhen in der materiellen Welt
Ansehen und Stellung nur auf den eigenen Taten. "Was aus mehreren
Gr√ľnden totaler Quatsch ist!" schreit mein Pfau.

Die stärkste Wolfskraft ist jedoch der Eigensinn, der besonders gut in
Meinungsverschiedenheiten und im Widerstand entwickelt wird. Dazu
wollen die ansonsten zahmen Wölfe aber erst herausgefordert werden,
und man muss ihnen in ihrem Territorium zu nahe kommen. Sie selbst
halten eher einen k√ľhlen Abstand von jeglicher Art Emotionen. "Und
sind selbst sich selbst nicht sehr nah", findet mein Pfau, "obwohl sie
sich selbst am nächsten stehen." Nun, terralogische Wölfe scheinen
leichter gegen etwas - als f√ľr etwas - sein zu k√∂nnen und scheinen zu
glauben, durch Kritik käme man sich selbst - und paradoxerweise den
anderen - näher...
Paradox scheint auch, dass zu Winterbeginn die Erde der Sonne am
nächsten steht. Logisch, dass sie Widerstand entwickeln muss, denkt
der Wolf, denn jetzt muss sie sich aus der Sonne Bann befreien, sonst
verbrennt die Erde; und in ihre eigene Bahn muss sie sich erst einmal
langsam wieder `reinarbeiten. "Voll der "Wolfs-Film", sagt mein Pfau.
"Nennt sich "Perigäum"; und von wegen Winter! Auf der anderen Seite
der Welt ist jetzt Sommer, Pappnase!" - "Schrecklich diese Laberei
und dieses Dazwischenreden", jault der Wolf.

Wer provoziert wen? ist die Frage in der Wolfsdekade, wenn wir eine
eigenartige Herausforderung empfinden, so als fordere uns das Neue
Jahr heraus zu erneutem Lebenskampf oder zu Gel√ľbten und/oder
Wetten mit dem eigenen Schweinehund, also mit uns selbst, das Herz
voller Hoffnung und Sorgen.
Und während sich dann zum Jahreswechsel viele ironisch lächelnd
zuprosten mit dem Ruf : "Alles wird - so oder so - besser im Neuen
Jahr!", ist der typische "Wolf" eher realistisch, noch eher pessimistisch
und erwartet von sich und anderen, kristallklare Absichten, bomben-
sichere Sicherheitsvorkehrungen und knallharte Entscheidungen bereits
Punkt Zwölf getroffen zu haben, damit sich keiner um die Zukunft
sorgen muss. Und dann Feuerwerk! Aus purem Widerstand gegen
seine eigenen Sorgen strahlt er Selbstsicherheit aus, hat klare Vor-
stellungen und macht n√ľchterne, klare Aussagen; denkt er jedenfalls.
Auch denkt er lieber an vergangene Tage als an zuk√ľnftige und wenn,
dann immer sorgenvoll.

Während die meisten dazu tendieren, sich eher der positiven Ereignisse
zu erinnern, neigen "Wölfe" dazu, vornehmlich Enttäuschungen und
Verluste zu zählen. "Wölfe" scheinen bereits mit einer gewissen
Lebenserfahrung geboren zu sein und wirken auf andere schnell wie
pessimistische Besserwisser, wenn es um geplante Veränderungen geht.
Sie sind schon zufrieden, wenn alles so bleibt wie es ist. Gleichzeitig
bleiben sie in einer verkrampften "Hab acht!"- Position und frieren vor-
sorglich W√ľnsche und Empfindungen ein, um sich vor Entt√§uschungen
und Schmerz zu sch√ľtzen. Nun, es gibt tausend andere M√∂glichkeiten,
Dinge zu verändern und umzuformen; und es ist nicht jedermanns
Sache, im Widerstand befindlich, klare Gedanken zu fassen.

Liest man, welche Energien der Wolfs-Heilstein Onyx vermittelt - der
sich durch langsames Austrocknen bildet - fallen sofort die wölfischen
Talente der Ernsthaftigkeit, Disziplin und Konzentration auf. Ein Onyx
vermittelt Gedankentiefe und sch√§rft die Sinne, k√ľhlt, entkrampft und
reinigt und bringt alle Stauungen wieder in Fluss, indem er Widerstände
auflöst. Seine gebänderte Struktur zeigt die Harmonie gegensätzlicher
Strömungen, wie sie parallel nebeneinander existieren. Oft wurde der
Onyx "Egoistenstein" genannt mit dem Hinweis, seine eigene Struktur
pfleglich zu behandeln und die eigenen Energien zu kanalisieren. Onyx
ist ein Lichtbringer und soll das logisch-analytische Denken schulen.
Auch soll er vor schwarzer Magie sch√ľtzen. In der Heilsteinkunde wird
er bei vielen unterschiedlichen körperlichen Beschwerden eingesetzt.

So auch die Wolfspflanze Brennnessel, ein Heil- und Lebensmittel,
das entwässert und von Schlacken befreit, selbst anspruchslos ist
und sich in der Natur √ľberall durchsetzt. Brennnessel-Tee - erh√§lt man
inzwischen in jedem Supermarkt - wirkt harntreibend, entwässernd und
gallensekretionsfördernd und dient der Entschlackung und Blutreinigung;
ideal zur Fr√ľhjahrskur, aber auch im Winter besonders zu empfehlen,
wenn der Stoffwechsel verlangsamt arbeitet. 1-2 Tassen Tee am Tag
lindern Gicht, Rheuma und Hautkrankheiten. Brennnessel-Dragees und
Brennnessel-Tinktur erhalten Sie in Apotheken und Reformhäusern.
Wer abspecken will, lasse sich von der Brennnessel helfen.

Viele gute Vorsätze mag man zum Neuen Jahr fassen. Ein besonders
guter wäre, sich von eingebildeten Feindbildern zu befreien. Durch die
Beschäftigung mit einem (angeblichen) Angreifer verlieren wir alle den
Blick f√ľr die eigenen W√ľnsche, Pl√§ne und Ziele und der Konkurrent
"steht uns ständig in der Sonne"...und wir in seinem Schatten...und
machen uns selbst zur Nummer Zwei, was aber immerhin Silber-
medaille wäre, wenn Sie schon weiterhin beim Konkurrenzspiel mit-
machen wollen...
F√ľr die Goldmedaille zu erhalten, machen Sie gerne eine Bestands-
aufnahme und schauen wie ein alter Wolf - mit geschärften Sinnen
und liebevollen Blicken - auf ihre bereits gelebte Erdenzeit und alle
bisher erreichten Ziele. Viel haben Sie schon erworben. Das Wort
Inventur bezeichnet und bedeutet: "das, was zum erworbenen Gut
gehört". "Du meinst kein Geld, oder?", grinst der Wolf. Du hast es
erfasst, Isegrim. "Na, dann werd ich mich mal langsam ins Neue Jahr
`reinarbeiten", sagt mein Pfau. Frohes Neues Jahr!
LG sensmitter

https://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 55853.html
http://www.ruebe-zahl.de/onyx.htm
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brennnessel.html
http://news.astronomie.info/
http://www.n-tv.de/reise/Wie-die-Welt-S ... 38706.html



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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 02.01.2018, 06:46

Liebe Sensmitter,

super geschrieben. :smile13:
In vielen Aussagen finde ich meinen Aszendenten wieder.

LG Mona :smile06:
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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