03.12. - 12.12. Pferd, 35. Spirit der Terralogie

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sensmitter
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03.12. - 12.12. Pferd, 35. Spirit der Terralogie

Beitrag von sensmitter » 01.12.2017, 23:51

03.12. - 12.12. Pferd, 35. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 22.40 h - 23.20 h

Die Tage des aberteuerlustigen Spirits Pferd sind kurz und vergehen
schnell, und so rasen wir - komme, was da wolle - mit der Herde auf
der Suche nach Geschenken durch die InnenstĂ€dte, zĂŒgeln uns nervös
im Stau und vergaloppieren uns so manches Mal im Alleingang; so, als
hieße Advent nicht "Ankunft" (Christi), sondern "als erster ankommen".

Doch Dunkelheit, NĂ€sse und GlĂ€tte zwingen zu kleinen, wohl ĂŒberlegten
Schritten, die uns - allzu langsam ausgefĂŒhrt, wackelig auf einem Bein
stehend - dann doch zu Fall bringen können. Erst das Gehen im zĂŒgigen
Tempo, abwechselnd ein Bein vor das andere setzend, bringt die nötige
StabilitÀt. Ob im Wald oder mitten in der Stadt: geschicktes Ausweichen
vor plötzlich auftauchenden Hindernissen - also, reaktionsschnell weg-
springen/andere Position einnehmen/Ortswechsel - erfordert ab einer
gewissen Geschwindigkeit eine perfekte Zusammenarbeit von Geist und
Seele mit dem Körper. "Auch Verteidigung ist nur wirkunsvoll, wenn sie
beweglich ist", ergÀnzt das sportlich geschmeidige Pferd und wird philo-
sophisch: "Wenn - physikalisch gesehen - irgend etwas nur fĂŒr den Bruch-
teil einer Sekunde aufhören wĂŒrde sich zu wandeln, zerfiele es in StĂŒcke.
Wechsel ist StabilitÀt." Und so zerrt zum meteorologischen Winterbeginn
manch stĂŒrmischer Gaul - mal hĂŒ, mal hott - sowohl am körperlichen als
auch am mentalen Gleichgewicht, was uns auf unserem Weg - den Kopf
voller PlÀne - "aus dem Sattel hauen" und wie zufÀllig zu Fall bringen kann.
"Keine Angst", sagt mein Pfau."Das Pferd will nur lagern. ZufÀlligerweise
ist seine Naturerscheinung nĂ€mlich ĂŒberhaupt keine, sondern ein von
Menschen gemachtes Feuer, ein Lagerfeuer. Also, jetzt mal eine Rast
einlegen, um 10 Tage lang neue Kraft zu schöpfen." "StÀrke" nennt sich
"zufÀllig" die zugeordnete Tarot-Karte (s.u.) des Spirits Pferd...

"ZufÀllig" ist sein Heilstein der Aventurin, dessen Name sich von italie-
nisch "a ventura = aufs Geratewohl" ableitet und damit die - willkĂŒrlich
und wie zufĂ€llig in den Stein eingelagerten MetallschĂŒppchen meint, die
zwar herrlich golden glitzern, aber auch das Kristallgitter des Quarzes
stören und am Fortschreiten des Wachstums hindern.
"Einschlafstein" wird der Aventurin gerne genannt, weil er hilft, vom
sorgenvollen Trott abzulassen. Bei Hektik und Stress entschleunigt
Aventurin und hilft anzuhalten, um das Naheliegende genauer zu be-
trachten, eventuellen Hindernissen rechtzeitig auszuweichen und/oder
HĂŒrden gekonnt zu ĂŒberspringen.
So hÀlt auch der Spirit Pferd dazu an, sich in seiner Dekade auf ein
persönliches Tempo einzuschaukeln, auch zwischendurch zu rasten
und aufzutanken, um die eigenen naheliegenden StÀrken klarer zu
sehen und um nach und nach bewusster durchs Leben zu gehen,
Schritt fĂŒr Schritt.

Grad um Grad wird es kÀlter. In kleinen Schritten wÀchst die Nacht.
Kaum fĂ€llt es auf, dass die Tage weiterhin kĂŒrzer werden...und wir
scheinbar kurzsichtiger werden fĂŒr anstehende Probleme, zumal sich
die Gedanken jetzt mehr auf die Zukunft ausrichten (Weihnachten,
Silvester, das kommende Jahr, der nÀchste Urlaub usw.) als auf das
Hier und Jetzt.
Was in der Ferne liegt, wird auch von Pferden eher wahrgenommen
als das Naheliegende, und sie weichen vor Dingen zurĂŒck, die sie un-
mittelbar vor sich haben, weil sie diese nur verschwommen wahrnehmen.
Durch ZurĂŒckweichen versucht das Pferd erst einmal, im direkten Wort-
sinn, "klarer zu sehen". Wenn das nicht möglich ist, steigt und scheut es.
So scheuen auch wir in diesen Tagen die direkte Konfrontation mit
offensichtlich aktuellen Problemen, die wir einfach nicht sehen wollen,
und reden uns ein, wir hÀtten weitaus wichtigere Dinge zu erledigen.
Obwohl nun der aufkommende Frost auch im ĂŒbertragenen Sinne zu
gemĂ€ĂŸigten und wohl ĂŒberlegten kleinen Schritten rĂ€t, verdrĂ€ngen wir
gerne die Tatsachen und/oder begeben uns durch unĂŒberlegte Aktionen
im Galopp "auf`s Glatteis".

GefĂ€hrlich ĂŒberhöhtes Tempo mit Blick auf den Horizont ist so auch
den in der Pferdezeit Geborenen, den SchĂŒtzen der 2. Dekade, wohl-
bekannt, die GipfelstĂŒrmer sind, die aber auch ein ausgeprĂ€gtes Flucht-
verhalten besitzen. "Eben wilde Pferde", sagt der Spirit Pferd. "Es sind
die weißen Sonnenhengste, im Mythos die Söhne der Sonne in der
höchsten Entfaltung ihrer Kraft, auch dargestellt als nackte JĂŒnglinge,
vor Kraft strotzende Halbgötter oder Zugtiere des Sonnenwagens, die
Dioskuren, terralogische Hirsche, Pferde und Elche, 1., 2. und 3. Deka-
de SchĂŒtze." Bleiben wir bei den manchmal etwas ĂŒberspannt wirkenden
"Pferden", die idealistisch nach hohen Zielen streben und oft eine starke
Bindung an ĂŒberlieferte religiöse Anschauungen oder Philosophien zu
haben scheinen.

"StĂ€rke" heißt im Tarot die Neun der StĂ€be bei Crowley, die dem Spirit
Pferd zugeordnet ist und im Vordergrund mit Stab Nr.1 die Verbindung
von Sonne und Mond - Geist/Körper und Seele/Körper - darstellt ...als
höchste Entfaltung der Kraft ...vor dem Hintergrund der restlichen acht
StÀbe, die zu Pfeilen geworden sind, die symbolisieren, aus welchen
KrÀften sich unsere StÀrke zusammensetzt. Es sind klare, positive Ideen,
Selbstbestimmung, Begeisterung und Lebensfreude, Mut, Ehrgeiz, Über-
lebenswille und Kampfgeist. Als verschieden große StĂ€be stehen sie im
Bildhintergrund der Rider Waite Karte; wobei der mĂŒde KĂ€mpfer nichts
mehr von einem Halbgott an sich hat, sondern ein verwundbarer Mensch
ist, ein bereits vom Kampf Verletzter, aber immerhin Überlebender. FĂŒr
ihn ist das Naheliegende, in Zukunft auf der Hut vor erneuter Verletzung
zu sein. Kurzsichtig betrachtet mag er nur die Möglichkeit haben, seine
StÀrke im Kampf zu demonstrieren. Man sieht ihm an, dass er nicht
gerade glĂŒcklich darĂŒber ist, sich nur durch Gewalteinsatz schĂŒtzen zu
können. Er besitzt physische StÀrke und geistige Wachheit, verschwendet
sie jedoch durch Àngstliches Lauern auf eventuell nahende Bedrohung
und wird zum mĂŒden Krieger, der niemandem mehr vertrauen mag und
dem vor Überanstrengung fast die Augen zufallen. So geht es uns allen,
wenn wir nur den Blick auf den Horizont zukĂŒnftiger Gefahren richten
und den naheliegenden Möglichkeiten den RĂŒcken kehren und keine
Beachtung schenken. Am lodernden Lagerfeuer sitzend mag man eher
nicht auf die Schatten achten, die man wirft. Aber auch unsere Schatten-
seiten und SchwÀchen sind starke EnergietrÀger, die aber zu RÀubern
werden können, wenn unbewusste, angstbesetzte Projektionen - durch
negative Einstellungen ĂŒber uns selbst und ĂŒber andere Menschen - das
Leben ĂŒberschatten und die persönlichen Talente völlig in Vergessenheit
geraten lassen.

Es mag banal klingen, vergessene persönliche Talente mit trockenem
Dörrobst - dem Spirit Pferd in pflanzlicher Form - zu vergleichen.
Aber beide sind starke EnergietrÀger in Zeiten der Entbehrungen.
Getrocknete FrĂŒchte wie Äpfel, Rosinen, Aprikosen, Pflaumen und
auch Feigen und Datteln, die frĂŒher vornehmlich in der Adventszeit
verzehrt wurden, liefern heute ganzjÀhrig Frucht- und Traubenzucker,
Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Sie sind vor allem bei Sportlern
beliebt, da Trockenobst ein schnell wirkender Energielieferant ist.
SekundÀre Pflanzenstoffe liefern neben Geschmack und Aroma auch
natĂŒrliche Farbstoffe, die besonders in den dunklen Pferdetagen
erhellend auf die Stimmung wirken. Damit sich die wertvollen Inhalts-
stoffe voll entfalten können, sollte man beim Verzehr genĂŒgend Wasser
trinken oder das Dörrobst ĂŒber Nacht einweichen.

"Höchste Entfaltung der Kraft"(Crowley) und die Befreiung innerer
Energien wird beim Spirit Pferd durch ein Lagerfeuer symbolisiert, das
bei KĂ€lte und Dunkelheit auch im Herzen WĂ€rme und Licht spendet,
das Naheliegende deutlich erkennen lÀsst und alles in den Schatten stellt,
was hinter einem liegt. Gleichzeitig ist ein Lagerfeuer weithin zu sehen
und stellt geistigen und spirituellen Weitblick dar, den man erlangt, wenn
die persönlichen Energien ins Gleichgewicht gebracht werden. "Um das
innere Gleichgewicht wiederzufinden und eigene TrÀume verwirklichen
zu können", wiehert das Pferd, "hilft mein Heilstein Aventurin. Besonders
um aus innerer Ruhe heraus Schritt fĂŒr Schritt das Nötige zu tun. Dunkel-
blaue Aventurine gelten auch als Einschlafsteine, schwarze sollen sogar
AlbtrÀume lösen." Orange Aventurin schenkt gute Laune und heitere
Gelassenheit und stÀrkt sowohl die Leber als auch die Sinne. Himbeer-
quarz, ein glitzernder, roter Aventurin, regt Kreislauf und Durchblutung
an, verstÀrkt die Sinneswahrnehmungen, wirkt angeblich die Potenz
steigernd und schenkt Entschlossenheit, innere Sicherheit und StÀrke.
Aventurin-Quarze können - wie auch Pferde - viele Farben haben.
GrĂŒntĂŒrkis lindert Aventurin viele psychosomatische Beschwerden,
besonders Hautprobleme und vor allem Schuppenflechte. Aventurin ist
ein Allround-Talent, macht mutig und optimistisch.

Dunkle Pferdetage sind wie geschaffen, um die wirklich naheliegenden
Möglichkeiten zu sehen, die uns Freude bescheren, ohne dass wir große
SprĂŒnge machen mĂŒssen. Sie können im Galopp an uns vorĂŒbergehen
und uns zwischen Unlust und Ruhelosigkeit hin und her traben lassen.
Gleichzeitig vermitteln sie Optimismus und Heiterkeit und schenken auch
einen gewissen Ehrgeiz bei der BeschÀftigung mit unseren SchwÀchen
und StÀrken. "Lassen Sie sich aber nicht dressieren", sagt das Pferd,
"sondern bestimmen Sie selbst, wo es lang geht!" Und schaukeln Sie
sich ein auf Ihre PPS = Persönliche PferdestÀrke = eigenes Tempo.
LG sensmitter


http://www.ruebe-zahl.de/aventuringruen.htm
http://www.zeitblueten.com/augentraining-augenuebungen/
http://www.pferdchen.org/Pferde/Verhalten.html
http://www.wir-essen-gesund.de/obst-trocknen/

Ring Of Fire


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Pferde – Native American Music


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DateianhÀnge
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