Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

fĂŒr Alles
ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.12.2017, 09:20

Hallo Sullivan,

es ist die Definition von Seele.
Kommt die Frage, was ist die Seele.
Ich bin der Überzeugung, dass die Seele eigentlich der Funke des Lebens ist oder wie man es nennen mag.
Alles was wir uns angeeignet haben, ist ein Teil der hiesigen Existenz. Es ist das Ego, der Verstand der wie man es auch immer nennen mag.

Insoweit das nichts verloren geht, kann ich dir zustimmen. Alles was je erlebt wurde, je gefĂŒhlt oder gelernt, alles was mit Emotionen behaftet ist liegt im universellen GedĂ€chtnis.
Nur es ist nicht Eigentum des Egos, sondern es gehört zum Sein, von dem wir alle ein Teil sind.

Stell dir einmal die Milliarden Seelen vor, jeder fĂŒr sich, behaftet mit dem ganzen Mist aus der irdischen Existent.
Einer nöliger wie der andere. Keiner ist dem anderen grĂŒn. Jeder will der bessere sein.
Alles bekriegt sich, bis zum Ende der Zeit. Alle Unsterblich.
Denkst du, dass ist der Sinn der Sache.

Zweite Variante: Mit dem Tot hört die Existenz des Egos auf, der ganzen SondermĂŒll aus der irdischen Existenz bleibt zurĂŒck, und alles kehrt zurĂŒck in den Ursprung.
Ein emotionsloses dahingleiten in dem Strom des Seins.
Der Gedanke ist fĂŒr viele befremdlich, denn sie setzen Seele mit Ego gleich.
Sie mĂŒssen sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass das Ich sich auflöst.
Das ist an was die Menschen so krampfhaft festhalten. Deswegen auch der Glaube.
Suchen nach einem Ausweg, von dem jeder weiß, dass es eintritt.
Versuchen dem Unausweichlichen zu entgehen.
Aus der Angst entsteht der Glaube. Die Seele ist, wie schon geschrieben, der unvergÀngliche Teil.
Sie weiß es, sie sucht nicht.
Also bleibt nur noch die Angst des Egos ĂŒbrig, des vergĂ€nglichen Teils.

Im Endeffekt unterliegt das Ego einer Illusion, denn der Glaube verkauft etwas, was er nie einhalten kann. Und die Menschen wollen bereitwillig an dieser Illusion festhalten.

Aber davon mal ganz abgesehen, was stört es, wenn man sein Ich aufgibt und dafĂŒr ein Teil eines wesentlich GrĂ¶ĂŸerem wird. Unsere Existenz als Ich ist doch nur eine Illusion.
In der Geschichte des Universums ein Nichts.

Das Ego hat doch viele Illusionen. Wieder bei dem Tot.
Besitz ist doch auch nur eine Illusion. Irgendwann mĂŒssen wir diese loslassen.
Den Körper und alles was damit verbunden ist.
Wieder bei Demenz: Die Illusion des Ichs vergeht. Sie haben alles vergessen, könnte man sagen.
Haus, Hof, Auto, Familie usw. Alles löst sich auf, alles vergeht, entschwindet der Illusion.

Das Gehirn stirbt langsam, es wird zerstört. Bei dem schnellen Tot, passiert genau das Gleiche. Nur eben sehr viel schneller.

Mit der Mystik verstehe ich schon. Auch das mit den Geistern.
Nur es wird mystisch, wenn man es nicht versteht.
Einigen ist schon das eigene Handy oder die Fernbedienung ein Mysterium.

Zu Geistern: Bilder entstehen in Gehirn, nicht im Auge.
Vieles liegt im Bereich Suggestion. Ich kann Menschen sonst etwas sehen oder fĂŒhlen lassen.
Suggestiv ist nun auch einmal das Gehirn, das Ego. Es gaukelt einen vieles vor.

Wieder bei den Alzheimer Erkrankten. Sie sehen Wesen, Geister und vieles mehr.
Man sagt sie leiden unter Einbildung. Sie sehen die Wesen wirklich, ihre Angst ist real.
Zumindest fĂŒr sie, denn sie haben die Bilder im Kopf, dort entstehen sie, sie sehen sie.
Egal ob Traum, Angst oder sonstiges UmstÀnde, der Verstand versucht ab einen bestimmten Punkt, sich zu entlasten.

Ich wĂŒrde Geistererscheinungen so einteilen:
Ängste, TrĂ€ume, Spinner, Suggestion, krankhaft und den Rest auf Astrale Erscheinungen. Hat dann aber wieder menschlichen Ursprung.

In Bereich Energien usw. schĂ€tze mal, das wir in unserem sichtbaren Bereich nur einen Bruchteil abdecken. Allein in unserer „realen Welt“, gibt es Energien die wir ĂŒberhaupt nicht wahrnehmen.
Handynetzte, TV usw. Wir nutzen sie zwar, haben GerÀte entwickelt die es können, aber dann hört unsere Wahrnehmung auch schon auf.
Uns umgibt wesentlich mehr, wie wir ĂŒberhaupt erahnen können.
Schlussfolgerungen daraus, deren Zusammenhang wir nicht einmal ansatzweise erkennen können, sind reine Phantasie.
Vieles basierend auf Wunschdenken.


Gruß ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.12.2017, 09:27

Hallo Sense,

Seele ist fĂŒr mich das Teil, das in allem steckt.
Es ist das Sein, das Wir.
Das Ego dient nur dazu, eine Illusion des Ichs zu schaffen.
Wenn der Körper stirbt, ist es nicht mehr von Nöten.
Die Eigenwahrnehmung hört auf, denn es fehlt alles um es aufrecht zu erhalten.
Was bringt Hass, Neid, Liebe wenn alles Körperlos ist, besitzlos.
Es bleibt nur noch das reine Sein, und das ist in allem.

Habe es nicht als Kritik angesehen, und wenn so ist es auch OK.
Jeder kann seine Gedanken schreiben.


Gruß ramalon

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 05.12.2017, 13:03

Ramalon,

zum Leben nach dem Tod gibt es eine unĂŒbersehbar große Literatur. Als eines der Standardwerke gilt beispielsweise "Dreißig Jahre unter den Toten" (15.Auflage 2009) von Dr.med. Carl Wickland. Wie weit man solchen Forschungsarbeiten Beweiskraft zusprechen kann, ist umstritten. In unserem Forum bringt Peter-O www.peter-o.de dazu vieles.

Interessant ist eine Umfrage unter Kirchenmitgliedern. Ein naturwissenschaftlich orientierter Teil von ihnen glaubt ĂŒberhaupt nicht an ein Weiterleben nach dem Tod, fĂŒhlt sich der Kirche aber dennoch so verbunden, dass fĂŒr diese Leute ein Austritt nicht in Frage kommt. Sie besuchen Gottesdienste mit guten Predigern und schöner Musik einfach so, wie man eine Oper oder ein Theater besucht.

Es grĂŒĂŸt dich
Sullivan

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 05.12.2017, 13:38

Lieber Ramalon,
ja, Seele ist "das Teil", das in allem steckt,
das "FlĂŒchtige", Bewegende, das "Wasser auf die MĂŒhle",
die ohne Antrieb still steht.
Nach unserem VerstÀndnis ist alles lebendig, was sich bewegt.
Da unser Sehvermögen eingeschrÀnkt ist, ist uns "Panta Rei"
nicht im normalen Bewusstsein, weil das im Kleinen wie im Großen
nicht mit bloßem Auge wahrnehmbar ist; aber "alles fließt, alles
bewegt sich"...

So ist die routierende MĂŒhle zwar kein lebendiges Lebewesen, aber das Holz,
bzw. der Baum, aus der sie gemacht ist. Aber selbst im offensichtlich
"toten" StĂŒck Baum, dem Holz, ist immer noch Leben; nicht, weil
"totes" Holz noch Triebe ausbilden kann, sondern weil - fĂŒr uns unsichtbar,
auf molekularer Ebene (und noch viel, viel kleiner) immer noch Bewegung
stattfindet.
Die MolekĂŒle meines Wohnzimmertisches z.B. sind in Bewegung, wie
alles in der Materie, aber da ich ihn nicht herumhopsen sehe, erklÀre
ich den Tisch als toten Gegenstand.
Wir Menschen sind wahrhaft "beschrÀnkt", ha, ha, weil unsere Wahrnehmungs-
organe eingeschrÀnkt sind. Gut so! Wahrhaft "göttliche" Erfindung, da wir sonst
verrĂŒckt wĂŒrden. Wir wĂ€ren "von Sinnen", könnten wir z.B. alle elektromagneti-
schen Wellen sehen...unsere Sinneswahrnehmungen wĂŒrden sich ĂŒberlagern und
Sehen, Hören, kalt oder warm empfinden...alles wÀre nur noch ein Brei...

Was wir mit den Sinnen erfassen können, teilt uns ein kleines eingezÀuntes
StĂŒck vom Paradies zu. Außerhalb des Zaunes befindet sich fĂŒr unser normales
Bewusstsein nichts. Bildlich gesehen sitzen wir auf einer Insel im Nichts...
wie die Erde im All...dieses Bewusstsein vom blauen Planeten, der um die Sonne
kreist, gehört heutzutage zum "normalen Bewusstsein", schließlich haben wir
schon mit unseren eigenen Augen Bilder davon gesehen...es ist fĂŒr uns Wahrheit,
denn wir können das Bild wahrnehmen, und wir sind davon ĂŒberzeugt, dass es so ist.
Wir sind schon gar nicht mehr so verblĂŒfft wie noch vor Jahren, sagen aber immer
noch: Kaum zu glauben!! Brauchen wir auch nicht; wir sehen es ja.

Glauben und spirituell bedeutet aber, ich bin ĂŒberzeugt von DIngen, die ich normaler-
weise nicht sehen kann. "Sehen" ist unser stĂ€rkster Sinn und ĂŒberzeugt uns mehr
als alle anderen Sinne. "Anfassen" erscheint auch real. Wenn wir`s "gepackt" haben,
haben wir es verstanden und sind natĂŒrlich von dessen Existenz ĂŒberzeugt. Wenn
wir davon reden "hören", wollen wir es selbst hören oder "mit eigenen Augen sehen",
weil wir`s DANN erst glauben. Also ganz schön durcheinander das Ganze...und
wohl bemerkt: Alles noch innerhalb des eingezÀunten, wahrnehmbaren Bereichs.

Außerhalb der Grenzen, die unsere Wahrnehmungsorgane um uns ziehen und die
diesen Bereich als Nichts bezeichnen wĂŒrden, weil dort fĂŒr sie nichts mehr wahr-
nehmbar ist, liegt aber das Wesentliche, was das Leben "auf der Insel" und alles
Da-Sein im Innen und Außen erhellt und szg. "erklĂ€rt", denn es zeigt eine sich
immer wiederholende Struktur von Werden und Vergehen; in fĂŒr uns unbegreiflichen
ZeitrÀumen und aus menschlicher Sicht Ewigkeit.
Das sprengt in der Vorstellung "unseren Rahmen", der Zeit und Raum begrenzt...
normalerweise...
aber manchmal sind wir "bewegt" und werden von einer unbekannten "Strömung"
erfasst, die uns ĂŒber die Grenzen des bewussten Seins hinwegtrĂ€gt. Oder es "weht"
etwas von der jenseitigen Seite herĂŒber, das nicht in "unsere Welt" zu gehören
scheint. Und lösen wir uns bewusst von den SinneseindrĂŒcken um uns herum,
nehmen wir es wahr. Schon wenn wir die Augen schließen, hören wir besser.
Wenn wir schlafen, sehen wir es symbolisch in bildhafter Form.
Und wenden wir uns ab vom Ă€ußeren Geschehen, fĂŒhlen wir, das es in uns ist.
Und gleichzeitig wissen wir und fĂŒhlen wir: ES ist ĂŒberall und grenzenlos.
(google mal "Nus", die "denkende Seele")

In meiner Vorstellung ist "Abgrenzung" durch Besinnung nötig, um das ĂŒberhaupt
erfahren zu können, wobei die Sinne aber es verzweifelt zu erfassen versuchen
und uns alle möglichen SinneseindrĂŒcke vorgaukeln.
Ja, schön! Hier scheint jemand das Haus abzureissen...
war auch genug "gebraint" fĂŒr heute.
Anm: Spirituelles Bewusstsein kommt natĂŒrlich auch denen zu, die sich an den
vermeintlichen Grenzen bewegen, bzw. "auf dem Zaun reiten". Und es muss auch
gar nicht gefragt werden, ob Wissenschaftler an Gott glauben, wenn sie nach dem
Ursprung und der Quelle der Energie suchen. Ist doch egal, welchen Namen das
Namenlose hat...Man kann fĂŒr walltende KrĂ€fte einen Namen erfinden, weiß aber
dann lange noch nicht, warum es so ist. Bisher feststellbare allerkleinste Teilchen,
das Kleinste, was man bis dato gefunden hat, besitzt keine Materie mehr und
entsteht wirklich aus dem Nichts. Jaha, ich muss lachen...aber der Weg ist ja
das Ziel.
Umarmung!
LG sensmitter

ramalon
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Beitrag von ramalon » 07.12.2017, 08:15

Hallo Sullivan,

ich meine nicht was in Bezug Seele in den BĂŒchern steht, sondern was der Einzelne darunter versteht.
FĂŒr Ayleen sind Ego und Seele ein Teil, das zusammengehört, das was ĂŒbrigbleibt.
FĂŒr mich ist die Seele eigentlich was man den Funken des Lebens nennt, der Rest ist ein Teil des Körpers. Ego mit seinem Verlangen, basierend eben auf die Notwendigkeit der Körperlichen Existenz, des Ichs.
Nicht mehr notwendig, wenn diese Existenz beendet ist.

Gruß ramalon

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Bani
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Beitrag von Bani » 07.12.2017, 19:23

zeitverschwendung...
Zuletzt geÀndert von Bani am 10.12.2017, 20:10, insgesamt 2-mal geÀndert.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
Rumi

ramalon
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Beitrag von ramalon » 08.12.2017, 08:41

Hallo Bani,

dass ich dir das mit dem Astralreisen nicht erklÀren muss, war mir klar.
Mit der Aussage, das Astralreisen dir viel gebracht hat, kann jeder etwas anfangen.
Inhaltlich sehr interessant und absolut ausfĂŒhrlich.

Ob du mir glaubst oder nicht, ist mir so etwas von egal.
Das Thema Astralreisen habe ich frĂŒher schon öfter ausfĂŒhrlich hier erlĂ€utert.

Jetzt zu dem was du bringst. Außer Kritik nichts. Nichts Eigenes, nicht Erlebtes, absolut nichts.
Merkst du nicht, dass du nur nölst.

Ist auch oft in der Politik so, sage nur besser machen, einen anderen Weg aufzeichnen.
Etwas Konstruktives dazu beitragen.
Nölen kann jeder, dass ist eines der leichtesten Übungen.

Ich aus meiner Sicht, muss dazu sagen, dass ich mir zu schade dazu wĂ€re. Etwas SelbstwertgefĂŒhl habe ich. Nichts geht ĂŒber Kritik, aber dann Konstruktiv.
Ich ĂŒbe auch gerne Kritik, ohne Frage, aber versuche einen anderen Weg aufzuzeigen.

Du untermauerst nichts, keine wirklichen Argumente. Verweisen auf BĂŒcher und gelesen ist nichts eigenes, keine eigenen Erfahrungen.
Ist dann auch nicht unbedingt ĂŒberzeugend.

Versuche doch einfach einmal deine Kritik zu untermauern, mit Dingen aus Deinem Leben, deinen Erfahrungen. Damit sie etwas an Wertigkeit bekommen.
Es zeigt dann auch Deine Wertigkeit und die deiner Kritik.
Ansonsten hat alles was Du schreibst kein Gewicht. Man könnte es fĂŒr dumm halten.

Gruß ramalon

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 08.12.2017, 14:16

Hi Bani,

die herablassende Art, in der du an Ramalon schreibst, ist unangebracht. Es ist richtig, dass er sich dagegen verwahrt. Als ich mich erstmals im Forum anmeldete, waren dafĂŒr seine BeitrĂ€ge der Anlass.

Ramalon gebraucht allerdings manchmal Begriffe in ganz anderer Bedeutung, als es die allgemein gĂŒltige ist. Bei "Astral" und "Mystik" fiel es mir besonders auf. Wer das nicht weiß und Ramalons frĂŒhere BeitrĂ€ge nicht kennt, ist natĂŒrlich irritiert und kann daraus falsche SchlĂŒsse ziehen.

Nach meiner Erinnerung hast du noch keinerlei Buchhinweise gegeben, wie Ramalon irrtĂŒmlich schreibt. Die hĂ€tten mich bei dir nĂ€mlich interessiert, um zu wissen, in welcher esoterischen Richtung du ungefĂ€hr orientiert bist. Wie Ramalon zutreffend feststellt, kommt von dir vorwiegend Kritik ohne Aufzeigen von Alternativen.

Ramalons Überzeugungen und meine unterscheiden sich in verschiedenen zentralen Bereichen grundlegend. Wir kĂ€men aber niemals auf den Gedanken, uns deshalb persönlich anzugreifen, wie du es tust. Unserem Beispiel solltest du folgen,

empfiehlt Sullivan

ramalon
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Beitrag von ramalon » 08.12.2017, 18:31

Hallo Sullivan,

Buchhinweise hat Bani nie gegeben, war auch nicht damit gemeint.
Glaube, dass er irgendwo mal geschrieben hatte, dass es nirgendwo geschrieben steht.
Deswegen mit dem Nachlesen.

Dabei ist mir eine Geschichte angefallen, aus meinen jĂŒngeren Jahren.
BezĂŒglich glauben was geschrieben steht.

War mal bei einem Matheprofessor, und es ging um eine Matheaufgabe.
Ich bin von Natur aus etwas bequem und wir sollten eine Aufgabe mit 5 Stellen hinter dem Komma lösen. War eine Monsteraufgabe. Hatte dann aber festgestellt, dass sich die Zahlen als Bruch rechnen lassen, und so hatte ich sie gerechnet. Wie es kommen sollte, war mein Ergebnis „falsch“.
Zumindest anderes wie bei den Leuten die es nach Zahlen hinter dem Komma gerechnet hatten.
Habe dann das mit dem „Falsch“ nicht auf mich sitzen lassen, und meine Aufgabe vorgerechnet.
Der Professor hatte dann nur gemeint, im Lösungsbuch steht es andres.
Habe ihm gesagt, dass es dann im Lösungsbuch falsch wÀre.
Konnte es auch belegen und habe eine Alternative angeboten.

Dann wurde es kindisch und er kam damit, wenn es andere Zahlen wÀren.

Hatte ihn damit nicht unbedingt zu meinem Freund gemacht, aber zum Arschkriechen bin ich nicht auf dieser Welt.

Das ist mit dem Nachlesen und es steht geschrieben.

Es gibt oft mehrere Wege um eine Lösung zu finden.


Gruß ramalon

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Bani
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Beitrag von Bani » 08.12.2017, 18:31

zeitverschwendung...
Zuletzt geÀndert von Bani am 10.12.2017, 20:10, insgesamt 2-mal geÀndert.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
Rumi

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 08.12.2017, 20:09

Vorlauter Bani,

im titelverliebten Österreich wird die Bezeichnug "Studienprofessor" auch außerhalb von Hochschulen an anderen Lehranstalten gefĂŒhrt. Um einen solchen könnte es sich gehandelt haben. Vielleicht war es aber auch nur eine gĂ€ngige Redensart der SchĂŒler.

Du kannst unmöglich wissen, wie es mit der Praxis von Forumsteilnehmern steht. Wenn du ĂŒberhaupt keine esoterische Literatur nennen willst, drĂ€ngt sich der Verdacht auf, dass du nur geheime Manuskripte deines Meisters fĂŒr lesenswert hĂ€ltst. Das darfst du natĂŒrlich. Wegen mangelhafter Höflichkeit bist du aber keine gute Werbung fĂŒr ihn.

Traumatisiert ? Selbst ein Genie kann schwer traumatisiert sein. Das braucht seine Leistung, Moral oder Wahrheitsliebe nicht im geringsten zu beeintrÀchtigen.

__________________________________


Lieber Ramalon,

was du da von der Matheaufgabe schreibst, dĂŒrfte so natĂŒrlich niemals passieren. Wenn du einen alternativen Lösungsweg gefunden hattest, war das Grund fĂŒr ein Sonderlob, und nichts anderes !

In diesem Zusammenhang möchte ich - weitab von unserem Threadthema - mitteilen, was dem genialen Mathematiker Carl Friedrich Gauß einfiel, als er 9 (!) Jahre alt war. Die Klasse musste schriftlich die schrecklich langweilige Aufgabe lösen, alle Zahlen von 1 bis hundert zu addieren. Der kleine Carl war in 3 Minuten fertig und zeigte dem verblĂŒfften Lehrer die richtige Lösung: 5050 ! Wie hatte er gerechnet ?

Er addierte die erste und letzte Zahl: 1+100=101
Dann die zweite und zweitletzte Zahl: 2+99=101
Danach die dritte und drittletzte Zahl: 3+98=101

Wenn man genau so weiter macht, erhÀlt man immer das gleiche Ergebnis 101

Das letzte Zahlenpaar heißt: 50+51=101
Damit sind alle Zahlen von 1 bis 100 lĂŒckenlos addiert.
Wie oft ? 50 mal !
50 mal 101 = 5050

Ein pfiffiges Kerlchen,
meint Sullivan

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Bani
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Beitrag von Bani » 09.12.2017, 11:33

...wurde oder wird durch andere BeitrÀge an einem anderen Ort ersetzt.
Zuletzt geÀndert von Bani am 10.12.2017, 20:17, insgesamt 1-mal geÀndert.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
Rumi

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