Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 02.02.2018, 09:45

@ So einfach ist das nicht Biba!

Auch hier ist es eine Frage des Blickwinkels. Meine Betrachtung bei diesem Thema ist eher christlich zu nennen.
Der Mensch ist demgemäß, auf der Erde, die Krone der Schöpfung. Als solche lautet sein Auftrag: Mach dir die Erde zu Untertan. Jesus verdeutlicht den " wahren" Führungsauftrag des Menschen allerdings mit dem Aspekt; Führen in Liebe. Der Führer wäscht Unterrangigen im übertragenen Sinne die Füsse, aus Liebe.

Es besteht aber keine Gleichrangigkeit fĂĽr mich unter den Lebewesen, wie das fĂĽr dich der Fall zu sein scheint. Weder unter den Menschen noch in Bezug zur Tier und Pflanzewelt.
Ich hab das schon in anderen Threads erwähnt.
Das hat jetzt nichts mit Bewertung zu tun. Es ist einfach nur so, dass die Einflussnahmemöglichkeiten auf das Universum, auf die Welt, auf das Umfeld, auf Mensch oder Tier je nach Begabung oder Fähigkeiten bei Jedem anders belegt sind.
Ich bin nicht Jesus und verspĂĽr dementsprechend nicht die geringste Neigung jemandem die FĂĽsse zu waschen.
Aus diesem Grund sehe ich bei mir keinen FĂĽhrungsauftrag!

Nehmen wir mal deinen Hund als Besipiel fĂĽr Bezug. FĂĽr das Tier hast du die FĂĽhrung ĂĽbernommen.
Ich denke mal in "Liebe", obwohl das bei vielen Menschen meist auch nur aus purem Eigennutz( aus Einsamkeit oder zum Schutz als Bewaffnung) der Fall sein mag.
Damit hast du das Tier im wahrsten Sinne des Wortes beseelt. Du hast ihm bewusst oder unbewusst eine Art Anbindung aufgedrückt, seinen Status angeboben und ihm Persönlichkeitsanteile abgetreten.
Durch dich ist das jetzt kein normales zum futtern geeignetes Tier mehr.
Es hat durch dich enorm an Bewusstsein gewonnen!

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Biba
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Beitrag von Biba » 02.02.2018, 11:21

Ich wandle mal deinen Satz um und sage ja so einfach ist das Noch nicht könnte und sollte es aber werden.

Zum Hund, ich würde nie sagen das ist mein Hund das ist wenn ein Hund der meinen Lebensweg ein Stück begleitet genau wie ich im Gegenzug seinen Lebensweg ein Stück begleite. Alles ohne Besitzanspruch die Sklaverei ist doch glaube ich schon länger abgeschafft bisher leider nur auf Menschen bezogen.
Den Hund auf dem Bild habe ich nur kurz getroffen, ich hatte das hier im Forum schon mal irgendwo berichtet. Kurz zusammengefasst er sollte am nächsten Tag eingeschläfert werden weil er als zu alt und unheilbar gald. Nach der Begegnung mit mir lebt er noch einige Jahre.
Ja Jesus, was wissen wir denn über ihn? Eigentlich nur das was Menschen über ihn berichteten und Jahrhunderte nach seinem Ableben schriftlich fixierten. Das was schriftlich festgehalten worden ist wurde dann noch in dem Konzil von Nicäa und einigen weiteren Konzilen zensiert.
Aber dennoch, die Richtung ist klar zu erkennen weg von auge um Auge Zahn um Zahn hinzu der Liebe. Ă„hnliches finden wir auch bei Buddha wenn auch etwas frĂĽher. Solche grundlegenden Sinneswandel, treten sehr grob ausgedrĂĽckt alle 2000 Jahre ein, astrologisch kann man dies begrĂĽnden mit den Zeitaltern, momentan haben wir den Wechsel ins Wassermannzeitalter gerade geschafft und beginnen nun das umzusetzen was der Wassermann uns bringt.
Anders ausgedrückt geschieht eine Umprogrammierung, ein Sinneswandel, ein Erwachen oder wie immer man das ausdrücken möchte.

Ob Jesus wirklich zum Ausdruck bringen wollte mach dir die Erde zum Untertan oder ob dies später eingefügt wurde um die Machtansprüche der Kirche zu untermauern lasse ich mal dahingestellt.
Sagte er aber nicht auch vor Gott sind alle gleich? Warum soll ich als Mensch dann unterscheiden? Die FuĂźwaschung mag etwas mit Liebe zu tun gehabt haben vorrangig sehe ich sie aber als Ausdruck der Gleichheit an, niemand steht ĂĽber dem anderen und somit ist es auch keine Erniedrigung etwas fĂĽr andere zu tun.
Nun aber mal weg von Kirche, glauben, predigten die zu dogmatischen Prägungen führen und über die man ewig diskutieren könnte.

Hoffentlich hin zu der Erkenntnis das alles auf Erden seine Berechtigung hat und somit logischerweise gleichberechtigt sein sollte.
Du sprichst ja die Fähigkeiten an und wie du schreibst sind sie bei jedem anders ausgeprägt nur leider führt das noch nicht zu einem symbiotischen miteinander sondern zu einer Erhebung einzelner.
Nehme ich einmal eine produzierende Firma als Beispiel.
Der Chef hat ganz klar die Fähigkeit zu führen, der Ingenieur hat die Fähigkeit etwas theoretisches praktikabel zu machen, der Arbeiter hat die Fähigkeit etwas zu fertigen, derjenige der die Halle kehrt, hat die Fähigkeit für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.
Alles nur ganz grob ausgedrückt, natürlich kann auch ein Arbeiter Führungsfähigkeiten haben und sogar derjenige der kehrt er ist aber momentan auf einen Status beschränkt.
Alle bringen ihre Fähigkeiten ein, alle sind für die Firma wichtig. Der Chef wäre nichts ohne Arbeiter, die Arbeiter wären nichts ohne Chef. Die Problematik ist doch hier wieder das Ego dass sich einige mit anderen Fähigkeiten erheben und sich über andere stellen, obwohl sie sich bewusst sein sollten dass sie ohne die Menschen mit wie sie es ausdrücken niederen Fähigkeiten auch nichts wären.
Ähejä aschär ähejä
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 02.02.2018, 13:42

@Biba
Deinen gestrigen Text fand ich so super,
dass ich ihn gerne noch mal wiederhole:
"Gehört zu einem spirituellen Bewusstsein nicht auch,
sich bewusst zu werden, dass andere Lebensformen auf Erden existent sind
und auch ĂĽber ein Bewusstsein verfĂĽgen?
Okay, wer jetzt nicht der Überzeugung ist, dass Bäume, Steine und so weiter
ein Bewusstsein haben, der wird mir doch wenigstens zustimmen, dass Tiere
eins haben, hoffe ich zumindest mal.
Nun geht es hier ja auch um Praxis, also um eine gewisse Art der Umsetzung.
Grundlage der Umsetzung mĂĽsste doch sein, andere Lebensformen als gleich-
berechtigt anzusehen, nach einem symbiotischen miteinander zu trachten und
den Mensch nicht weiterhin als Krone der Schöpfung darzustellen.
Ist der Mensch ein Mal in diesem Bewusstseinszustand wird es an praktischer
Umsetzung und auch nicht mehr mangeln."
Theoretisch; und deshalb ĂĽben, ĂĽben, ĂĽben.

@Weltenspringer
Jesus hat das ĂĽbrigens nicht gesagt: "Macht euch die Erde untertan".
Das ist aus der Genesis, Altes Testament; und das hat Jesus reformiert.

Die Frage, ob er tatsächlich dieses oder jenes gesagt hat, ob er gelebt
hat oder wann denn genau, ist doch unerheblich. Wichtig ist doch, ob
die Worte aus dem Neuen Testament Bedeutung fĂĽr uns haben, und ob
wir mit den Gleichnissen als lehrreiche Geschichten etwas anfangen können.
Unsere Sprache wimmelt nur so von SprĂĽchen aus der Bibel, Altes wie Neues
Testament. Immer weniger wissen inzwischen nicht mehr, dass sie Bibel-
zitate ausspucken, denn diese haben sich bereits in der Sprache verankert.
Der sg. "Wahrheitsgehalt" erhöht sich nicht dadurch, dass Jesus es gesagt
hat, sondern allein durch unsere eigenen - meistens schlechten - Erfahrungen,
die wir mit anderen Menschen machen.
Und immer wieder tun wir auch anderen "etwas an", gewollt oder ungewollt.
Und wer glaubt, "besser" zu sein als andere und sie verurteilt, "der werfe den
ersten Stein" (NT). usw., usw.
Alleine durch die Sprache saugen wir ur-christliche Ideen auf, die wir nach-
empfinden können; und unsere Gesetze, sogar die Menschenrechte, basieren
auf den 10 Geboten (AT), die ursprĂĽnglich mehr als 260 waren...
Und immer noch glauben wir, dass durch die Aussicht auf Strafe Kriminalität
verhindert werden könnte. Und immer noch schreit aus unserem tiefsten Ent-
setzen und GefĂĽhl das vor-testamentarische Gesetz heraus:
Auge um Auge. Zahn um Zahn.
Da kann Jesus 1000 mal sagen: "Halt`die andere Wange auch noch hin!"...

Es bleiben Gewissensfragen, die nur wir alleine beantworten können.
Und am liebsten befriedigen wir alle erst einmal unsere eigenen GefĂĽhle.
Und selbst das ist lebensnotwendig, wenn es hart auf hart kommt.
...
Ich hatte da so einen kurzen Tagtraum, was ich sofort tun wĂĽrde, wenn
Strom und Wasser ausfielen. Jau, war eine Offenbarung ĂĽber mich selbst.
Da war nämlich dann Schluß mit lustig...
"nette" Meditation und ein radikaler "Weg zum Inneren Selbst", wie es im
anderen Thread heiĂźt.
Aber gedacht ist noch nicht getan; es ist nur geistig vorhanden und damit
eine Facette von "spirituell". Noch einmal anders "spirituell" wird es auf
der Ebene des Bewusstseins, wenn ich mich nicht in Gefahr sehe und trotz-
dem nicht ĂĽber die negativen Konsequenzen fĂĽr andere nachdenke.
So bleibt als moralische Frage: "Wann sei Ausbeutung erlaubt?"
Theorie und Praxis klaffen stark auseinander.
Und Egon hat auch noch `nen Hund: den Schweinehund, den inneren,
der wie alle Hunde ein Aasfresser ist.
Mit Gebell liebe GrĂĽĂźe
sensmitter

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Biba
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Beitrag von Biba » 02.02.2018, 15:40

Hallo Sensmitter,
Wow eine meiner Aussagen hat dich also angesprochen.
Ja bei vielen noch theoretisch deswegen kommentierst du ja auch mit ĂĽben ĂĽben ĂĽben.
Wo ich jetzt wohne, würde man eher sagen nid schwade, dunn. Oder wie es ein von mir sehr geschätzter Künstler, wobei ich die Freude hatte ihm mehrfach persönlich zu begegnen, in einem seiner Lieder Arsch huh zum Ausdruck brachte.
Ähejä aschär ähejä
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 03.02.2018, 13:34

Hallo Biba,
ja, nit schwade, sondern dunn is et ja gerade!
Labern ist Theorie, handeln ist Praxis.
Und das dickste Ei:
Nicht ständig auf die anderen gucken, sondern
sich mal bewusst werden, was man selbst (Zit.: Jesu)
"in Gedanken, Worten und Werken" ver-an-staltet...

Also, dat weht hück nix; später mal mehr, denn mein
Nachbar will mit Kaffee `runterkommen. Mit dem kann
man so richtig schön rumspinnen...
bis bald, bi - ba.
LG sensmitter

SonjaSirius
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Beitrag von SonjaSirius » 04.02.2018, 10:23

Hallo ihr Beiden, ich möchte sagen, dass ich euren Dialog als ganz lieb empfinde, zwar habe ich jetzt nicht alles gelesen aber doch recht viel davon und mir kommt nun einfach das in den Sinn. Ich will mich gar nicht so großartig mit einbringen, aber ich finde es toll dass Menschen noch in der Lage sind auf dieser Ebene miteinander zu kommunizieren. Eigentlich fehlen mir heute Worte und ich kann sabbeln, ich sag euch, mindestens wie ein Wasserfall :-) . Wollte nur zum Thema kurz noch sagen, was mir sonst noch in den Sinn kommt, unabhängig woran und was ich glaube, denke ich ist es das Beste jeden einfach sein zu lassen. Niemanden unnötig anzugreifen. Und einfach Respekt zu haben. Das denke ich ist wichtig. Das beginnt ja schon mit einem respektvollen Gespräch und das haben die Menschen oft verlernt. Ein Mensch der sich selbst über die anderen stellt, kann in meinen Augen kein gescheiter Mensch sein. Schließlich stehen wir alle auf der selben Erde, atmen die gleiche Luft etc. Ich bin mir sicher das selbst hierzu jemand in der Lage ist, es besser zu wissen und das tut mir oft weh. Ich selbst glaube. Und ich bin lieb. Und Freiheit ist was, das in der Treue und Liebe zu finden ist. Und das geht sicher auch wieder jemandem auf den Senf. Naja, deshalb hab ich gar nicht mehr viel zu sagen, denn diskutieren und zuviel philosophieren führt oft zu einem Kreis, aber keinem Körper. Mir ist mehr nach Smalltalk. So wie das Wetter ist und so. :joker: Danke, dass ich mich hier auf diese Art und Weise mit einbringen durfte. Liebe Grüße :sunny: P.s. In Hamburg schneit es und das finde ich irgendwie toll, da ich Schnee liebe.
[buch]Hesekiel 13,3

Sag ihnen von mir, Gott, dem HERRN: Wehe euch, ihr törichten Propheten, die ihr euren eigenen Eingebungen folgt und von Visionen redet, die ihr gar nicht gesehen habt! 4 Ihr führt euch auf wie Füchse, die in Israels Ruinen herumstreunen! 5 Keiner von euch ist in die Bresche gesprungen, keiner baut die Mauer wieder auf, damit mein Volk an dem Tag bestehen kann, an dem ich, der HERR, Gericht halte. 6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ›So spricht der HERR!‹, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Ist es nicht so? Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe. 8 Darum sage ich, Gott, der HERR: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun. Darauf könnt ihr euch verlassen![/buch]


:smile10:

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Biba
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Beitrag von Biba » 04.02.2018, 11:12

Doch Menschen sind schon in der Lage auf dieser Ebene bzw Grundlage zu kommunizieren. Es ist auch sehr einfach, nur sie trauen sich nicht oder werden von irgendwelchen Dogmata abgehalten, haben Sie dies jedoch einmal überwunden eröffnet sich Ihnen eine gerade zu wunderbare Welt in der vieles auf einmal sehr einfach möglich ist.
Nehme ich mal die Politik, würden alle Politiker nach dem Streben wonach sie Streben sollten, dem Wohlergehen aller Menschen und dem Wohlergehen der Natur bräuchte es noch nicht einmal mehr verschiedene Parteien.
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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 04.02.2018, 12:52

Hallo Biba, hallo Sonja Sirius,
jahaha, Menschen sind sehr wohl in der Lage,
vernĂĽnftig miteinander zu kommunizieren,
selbst wir irgendwann, lachkringel...wenn man
bedenkt, wie lange das gedauert hat, grinsmichplatt...

Aber Lob ist immer gut; geht `runter wie Ă–l...
konditioniert, ermuntert, ermutigt.
@SonjaSirius
Dafür, dass dir Worte fehlen, hast du aber schön viel
geschrieben. Mach ruhig weiter so! Freut mich!
Ich bin auch lieb; wir alle hier sind superlieb, möchten es
jedenfalls sein, und werden sauer, wenn wir unnötig ange-
griffen werden.

"Unnötig" ist gut: Aus der Not heraus hat jemand zurück
geschlagen, und das war in seinen Augen nötig, denn er wurde
bereits vorher verletzt; vorher im Dialog oder vorher, vor
vielen Jahren. Er glaubt sich verteidigen zu mĂĽssen, weil er
angegriffen wurde oder vielleicht nur befĂĽrchtete, gleich an-
gegriffen zu werden, angegriffen im tatsächlichen Sinne.
Reaktion: Mensch, pack mich bloĂź nicht an!

Hinterher behaupten alle Beteiligten: "Der andere hat angefangen!"
Kann sein, aber vielleicht war ihm das ĂĽberhaupt nicht bewusst...
vielleicht trat er in ein "Fettnäpfchen"...oder ne Tonne voll...
Oder es war ihm sehr wohl bewusst, dass er - mal vorbeugend -
mit den Zähnen fletscht, damit die anderen erst gar nicht auf die Idee
kommen könnten, ihn anzugreifen. "Er lässt ihn raushängen", sagen
die Jungs ganz gerne. Gut, dass es für den Imaginären coole Stell-
vertreter gibt wie z.B. Autos und andere Geräte, obwohl man mit
einem riesigen Flachbildschirm vielleicht die falschen Signale gibt.
Uah, ich krieg die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Genug jetzt.

@Biba
"Er wollte mal und konnte nicht" ist unser aller Problem.
Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. So sind wir alle;
mehr oder weniger.
Ja, und theoretisch wäre es relativ einfach, angemessen zu kommunizieren.
"Doch sie trauen sich nicht", schreibst du.
Genau. Aber kann man das nicht nachvollziehen? Sind wir selbst immer
mutig? Haben wir selbst etwa den gleichen Hintergrund? Die gleichen
Erfahrungen? Irgendwas muss ja der Grund sein, dass "sie sich nicht trauen".

Kommunikation, die gelingen soll, ist eine hochkomplizierte Angelegenheit.
Man bedenke zudem, dass wir uns hier meistens ĂĽber die nicht sichtbaren
Dinge unterhalten.

Und: einem Dogma anhängen? Hey, wir alle haben unsere Überzeugungen,
Wertvorstellungen, Ansichten...ob sie jetzt falsch oder richtig sind...
hinzu kommt, dass unsere Erfahrungswerte unterschiedlich sind...
Auch profilieren wir uns gerne und sagen Dinge weiter, ohne feststellen
zu wollen, ob sie ĂĽberhaupt der Wahrheit entsprechen.

@SonjaSirius
Schön dieser Beitrag von Hesekiel. Da beschwert sich sogar Gott, so nach
dem Motto: Was verzappt Ihr denn fĂĽr nen Quatsch? Das habe ich nie so
gesagt!...

Nun, Ende vom Lied ist doch: Wir Menschen haben GefĂĽhle und wir
machen Fehler. Wenn ich das im Bewusstsein habe, geht mir so manches
Licht auf...
zum einen, was meine Mitmenschen betrifft; zum anderen, was mich
selbst betrifft.
Und jetzt kommen z.B. die Religionen daher, die nichts anderes vorhatten
als Bewusstsein schaffen. Buddha fängt sofort mit sich selbst an, bzw.
mit der Besinnung auf die eigenen GefĂĽhle und Arbeit an sich selbst, damit
das Leiden ein Ende hat und nicht wohlmöglich noch weitergeführt wird, weil
ich, ja ich, keinen Durchblick habe. Jesus zeigt in Gleichnissen, in Geschichten,
alle möglichen Lebenssituationen, in denen man einen anderen Blickwinkel ein-
nehmen kann, einen liebevolleren szg., einen sozialeren, einen barmherzigeren,
und auch einen kritischen Blick auf sich selbst und das eigene Verhalten.
Was du nicht willst, das man dir tu, fĂĽg`auch keinem anderen zu...

Das schlägt dem Fass aber den Boden `raus, wie man so sagt, dass dann doch
sogar Gurus und Kleriker die Botschaften nicht verstanden zu haben scheinen,
gemessen an dem Verhalten, was sie an den Tag legen...
Und schon sind wir beim Thema:
Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis.
Und packe sich jeder an die eigene Nase. Dann kann es gelingen.
Schönen Sonntag!
LG sensmitter

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 11.02.2018, 18:13

Monolog
Da switche ich so durch die Themen,
lese hier und da - wie man in einer Zeitung blättert -
und denke so bei mir, wo es denn sei, das Bewusstsein,
geschweige denn das spirituelle Bewusstsein...
wie gesagt:
Spirituell bedeutet geistig, geistige Vorstellung/ Ăśberzeugung.
Es wird geglaubt, und es wird durch eigene Empfindungen und
Gefühle zur persönlichen Wirklichkeit: die Vorstellung ist somit
lebendig und wahr; wenn auch nur fĂĽr den einzelnen...
und selten fĂĽr einen anderen nachvollziehbar...

Das wäre ansich "kein Beinbruch", könnte man sich gelassen
zurĂĽcklehnen und den Vorstellungen des anderen interessiert
lauschen...
Klappt aber nicht, wenn das Gesagte die Grenzen meiner eigenen
Vorstellung durchbricht...
Nein, kann ich mir nicht vorstellen...voll bescheuert...!

Aber eben fĂĽr einen selbst einfach nur unvorstellbar. Das ist alles!
Millionen, Milliarden Dinge existieren trotzdem; auch dann, wenn
ich sie mir ĂĽberhaupt nicht vorstellen kann.
Das sollte man im Bewusstsein haben!...und könnte theoretisch
weiterlauschen, mich wundern und schweigen.

Aber was passiert? - nicht nur hier, sondern in den meistem Fällen,
wenn uns etwas Fremdes vor die Nase kommt - ?
Erst einmal gerät unser eigenes Weltbild ins Wanken. Das ist gar
nicht gut, und auch nicht nötig, denn warum sollte es kein Parallel-
universum geben oder zwei oder drei oder so viele wie es Menschen
gibt? Tatsächlich ist es doch so.
So, und nun laufen alle herum auf der Suche nach Gleichklang und
Harmonie, nach Bestätigung der eigenen Sichtweise...usw., usw.
Fatal, nicht wahr?

Ohne Bewusstsein, dass es doch - bei aller Individualität all der
unterschiedlichen Menschen - naheliegender ist, NICHT einer Meinung
zu sein, halten wir alle die WidersprĂĽche nur schwer aus, und viele
werden nach kurzem Wortwechsel unsicher, sauer bis aggressiv,
beleidigend, rechthaberisch...bam, bam, bam...

Was hilft? Es hilft, sich bewusst zu machen, dass wir alle auf Gleichklang
ausgelegt sind. Ja, von Natur aus sind wir harmoniesĂĽchtig. Alle!
Nun, und da gilt es einen Weg zu finden, denn ach, wie entspannend,
im Recht zu sein. Nein, nicht "besserwissen" ist gemeint.
Gemeint ist:
Wir sind darauf ausgelegt, uns selbst fĂĽr gute Menschen zu halten.
Wir wollen mit dem GefĂĽhl herumwandeln, gut zu sein, gute Absichten
zu haben und das Richtige zu tun. Mit diesen GefĂĽhlen fĂĽhlen wir uns
wohl und in Harmonie mit uns selbst.
Machen wir uns das bewusst.
Ja, und dann haben wir die Theorie, und mit der praktischen Umsetzung
sind wir dann ein Leben lang beschäftigt...
Noch Fragen zum SInn des Lebens, ha, ha?

Heute ist Karnevals-Sonntag. Und wie in alten Zeiten könnte man sich
fragen, wer man sei, wer man lieber sein oder besser nicht werden wolle.
Uralte Verkleidungs-, Reigungs- und Fastenfeste im Februar wollten
immer schon mehr, als nur den Winter austreiben...

LG sensmitter

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