Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

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SonjaSirius
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Beitrag von SonjaSirius » 04.02.2018, 10:23

Hallo ihr Beiden, ich möchte sagen, dass ich euren Dialog als ganz lieb empfinde, zwar habe ich jetzt nicht alles gelesen aber doch recht viel davon und mir kommt nun einfach das in den Sinn. Ich will mich gar nicht so großartig mit einbringen, aber ich finde es toll dass Menschen noch in der Lage sind auf dieser Ebene miteinander zu kommunizieren. Eigentlich fehlen mir heute Worte und ich kann sabbeln, ich sag euch, mindestens wie ein Wasserfall :-) . Wollte nur zum Thema kurz noch sagen, was mir sonst noch in den Sinn kommt, unabhängig woran und was ich glaube, denke ich ist es das Beste jeden einfach sein zu lassen. Niemanden unnötig anzugreifen. Und einfach Respekt zu haben. Das denke ich ist wichtig. Das beginnt ja schon mit einem respektvollen Gespräch und das haben die Menschen oft verlernt. Ein Mensch der sich selbst über die anderen stellt, kann in meinen Augen kein gescheiter Mensch sein. Schließlich stehen wir alle auf der selben Erde, atmen die gleiche Luft etc. Ich bin mir sicher das selbst hierzu jemand in der Lage ist, es besser zu wissen und das tut mir oft weh. Ich selbst glaube. Und ich bin lieb. Und Freiheit ist was, das in der Treue und Liebe zu finden ist. Und das geht sicher auch wieder jemandem auf den Senf. Naja, deshalb hab ich gar nicht mehr viel zu sagen, denn diskutieren und zuviel philosophieren führt oft zu einem Kreis, aber keinem Körper. Mir ist mehr nach Smalltalk. So wie das Wetter ist und so. :joker: Danke, dass ich mich hier auf diese Art und Weise mit einbringen durfte. Liebe Grüße :sunny: P.s. In Hamburg schneit es und das finde ich irgendwie toll, da ich Schnee liebe.
[buch]Hesekiel 13,3

Sag ihnen von mir, Gott, dem HERRN: Wehe euch, ihr törichten Propheten, die ihr euren eigenen Eingebungen folgt und von Visionen redet, die ihr gar nicht gesehen habt! 4 Ihr führt euch auf wie Füchse, die in Israels Ruinen herumstreunen! 5 Keiner von euch ist in die Bresche gesprungen, keiner baut die Mauer wieder auf, damit mein Volk an dem Tag bestehen kann, an dem ich, der HERR, Gericht halte. 6 Was ihr als Visionen ausgebt, ist eine Täuschung, und wenn ihr weissagt, lügt ihr! Ihr verkündet: ›So spricht der HERR!‹, obwohl ich euch gar nicht beauftragt habe – und dann erwartet ihr auch noch, dass ich eure Voraussagen eintreffen lasse! 7 Ist es nicht so? Eure Visionen führen die Menschen in die Irre, eure Weissagung ist nichts als Lüge. Denn ihr behauptet, meine Worte zu verkünden, obwohl ich euch gar keine Botschaft mitgeteilt habe. 8 Darum sage ich, Gott, der HERR: Weil ihr leere Worte macht und von trügerischen Visionen erzählt, bekommt ihr es mit mir zu tun. Darauf könnt ihr euch verlassen![/buch]


:smile10:

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 04.02.2018, 12:52

Hallo Biba, hallo Sonja Sirius,
jahaha, Menschen sind sehr wohl in der Lage,
vernĂĽnftig miteinander zu kommunizieren,
selbst wir irgendwann, lachkringel...wenn man
bedenkt, wie lange das gedauert hat, grinsmichplatt...

Aber Lob ist immer gut; geht `runter wie Ă–l...
konditioniert, ermuntert, ermutigt.
@SonjaSirius
Dafür, dass dir Worte fehlen, hast du aber schön viel
geschrieben. Mach ruhig weiter so! Freut mich!
Ich bin auch lieb; wir alle hier sind superlieb, möchten es
jedenfalls sein, und werden sauer, wenn wir unnötig ange-
griffen werden.

"Unnötig" ist gut: Aus der Not heraus hat jemand zurück
geschlagen, und das war in seinen Augen nötig, denn er wurde
bereits vorher verletzt; vorher im Dialog oder vorher, vor
vielen Jahren. Er glaubt sich verteidigen zu mĂĽssen, weil er
angegriffen wurde oder vielleicht nur befĂĽrchtete, gleich an-
gegriffen zu werden, angegriffen im tatsächlichen Sinne.
Reaktion: Mensch, pack mich bloĂź nicht an!

Hinterher behaupten alle Beteiligten: "Der andere hat angefangen!"
Kann sein, aber vielleicht war ihm das ĂĽberhaupt nicht bewusst...
vielleicht trat er in ein "Fettnäpfchen"...oder ne Tonne voll...
Oder es war ihm sehr wohl bewusst, dass er - mal vorbeugend -
mit den Zähnen fletscht, damit die anderen erst gar nicht auf die Idee
kommen könnten, ihn anzugreifen. "Er lässt ihn raushängen", sagen
die Jungs ganz gerne. Gut, dass es für den Imaginären coole Stell-
vertreter gibt wie z.B. Autos und andere Geräte, obwohl man mit
einem riesigen Flachbildschirm vielleicht die falschen Signale gibt.
Uah, ich krieg die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Genug jetzt.

@Biba
"Er wollte mal und konnte nicht" ist unser aller Problem.
Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. So sind wir alle;
mehr oder weniger.
Ja, und theoretisch wäre es relativ einfach, angemessen zu kommunizieren.
"Doch sie trauen sich nicht", schreibst du.
Genau. Aber kann man das nicht nachvollziehen? Sind wir selbst immer
mutig? Haben wir selbst etwa den gleichen Hintergrund? Die gleichen
Erfahrungen? Irgendwas muss ja der Grund sein, dass "sie sich nicht trauen".

Kommunikation, die gelingen soll, ist eine hochkomplizierte Angelegenheit.
Man bedenke zudem, dass wir uns hier meistens ĂĽber die nicht sichtbaren
Dinge unterhalten.

Und: einem Dogma anhängen? Hey, wir alle haben unsere Überzeugungen,
Wertvorstellungen, Ansichten...ob sie jetzt falsch oder richtig sind...
hinzu kommt, dass unsere Erfahrungswerte unterschiedlich sind...
Auch profilieren wir uns gerne und sagen Dinge weiter, ohne feststellen
zu wollen, ob sie ĂĽberhaupt der Wahrheit entsprechen.

@SonjaSirius
Schön dieser Beitrag von Hesekiel. Da beschwert sich sogar Gott, so nach
dem Motto: Was verzappt Ihr denn fĂĽr nen Quatsch? Das habe ich nie so
gesagt!...

Nun, Ende vom Lied ist doch: Wir Menschen haben GefĂĽhle und wir
machen Fehler. Wenn ich das im Bewusstsein habe, geht mir so manches
Licht auf...
zum einen, was meine Mitmenschen betrifft; zum anderen, was mich
selbst betrifft.
Und jetzt kommen z.B. die Religionen daher, die nichts anderes vorhatten
als Bewusstsein schaffen. Buddha fängt sofort mit sich selbst an, bzw.
mit der Besinnung auf die eigenen GefĂĽhle und Arbeit an sich selbst, damit
das Leiden ein Ende hat und nicht wohlmöglich noch weitergeführt wird, weil
ich, ja ich, keinen Durchblick habe. Jesus zeigt in Gleichnissen, in Geschichten,
alle möglichen Lebenssituationen, in denen man einen anderen Blickwinkel ein-
nehmen kann, einen liebevolleren szg., einen sozialeren, einen barmherzigeren,
und auch einen kritischen Blick auf sich selbst und das eigene Verhalten.
Was du nicht willst, das man dir tu, fĂĽg`auch keinem anderen zu...

Das schlägt dem Fass aber den Boden `raus, wie man so sagt, dass dann doch
sogar Gurus und Kleriker die Botschaften nicht verstanden zu haben scheinen,
gemessen an dem Verhalten, was sie an den Tag legen...
Und schon sind wir beim Thema:
Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis.
Und packe sich jeder an die eigene Nase. Dann kann es gelingen.
Schönen Sonntag!
LG sensmitter
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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 11.02.2018, 18:13

Monolog
Da switche ich so durch die Themen,
lese hier und da - wie man in einer Zeitung blättert -
und denke so bei mir, wo es denn sei, das Bewusstsein,
geschweige denn das spirituelle Bewusstsein...
wie gesagt:
Spirituell bedeutet geistig, geistige Vorstellung/ Ăśberzeugung.
Es wird geglaubt, und es wird durch eigene Empfindungen und
Gefühle zur persönlichen Wirklichkeit: die Vorstellung ist somit
lebendig und wahr; wenn auch nur fĂĽr den einzelnen...
und selten fĂĽr einen anderen nachvollziehbar...

Das wäre ansich "kein Beinbruch", könnte man sich gelassen
zurĂĽcklehnen und den Vorstellungen des anderen interessiert
lauschen...
Klappt aber nicht, wenn das Gesagte die Grenzen meiner eigenen
Vorstellung durchbricht...
Nein, kann ich mir nicht vorstellen...voll bescheuert...!

Aber eben fĂĽr einen selbst einfach nur unvorstellbar. Das ist alles!
Millionen, Milliarden Dinge existieren trotzdem; auch dann, wenn
ich sie mir ĂĽberhaupt nicht vorstellen kann.
Das sollte man im Bewusstsein haben!...und könnte theoretisch
weiterlauschen, mich wundern und schweigen.

Aber was passiert? - nicht nur hier, sondern in den meistem Fällen,
wenn uns etwas Fremdes vor die Nase kommt - ?
Erst einmal gerät unser eigenes Weltbild ins Wanken. Das ist gar
nicht gut, und auch nicht nötig, denn warum sollte es kein Parallel-
universum geben oder zwei oder drei oder so viele wie es Menschen
gibt? Tatsächlich ist es doch so.
So, und nun laufen alle herum auf der Suche nach Gleichklang und
Harmonie, nach Bestätigung der eigenen Sichtweise...usw., usw.
Fatal, nicht wahr?

Ohne Bewusstsein, dass es doch - bei aller Individualität all der
unterschiedlichen Menschen - naheliegender ist, NICHT einer Meinung
zu sein, halten wir alle die WidersprĂĽche nur schwer aus, und viele
werden nach kurzem Wortwechsel unsicher, sauer bis aggressiv,
beleidigend, rechthaberisch...bam, bam, bam...

Was hilft? Es hilft, sich bewusst zu machen, dass wir alle auf Gleichklang
ausgelegt sind. Ja, von Natur aus sind wir harmoniesĂĽchtig. Alle!
Nun, und da gilt es einen Weg zu finden, denn ach, wie entspannend,
im Recht zu sein. Nein, nicht "besserwissen" ist gemeint.
Gemeint ist:
Wir sind darauf ausgelegt, uns selbst fĂĽr gute Menschen zu halten.
Wir wollen mit dem GefĂĽhl herumwandeln, gut zu sein, gute Absichten
zu haben und das Richtige zu tun. Mit diesen GefĂĽhlen fĂĽhlen wir uns
wohl und in Harmonie mit uns selbst.
Machen wir uns das bewusst.
Ja, und dann haben wir die Theorie, und mit der praktischen Umsetzung
sind wir dann ein Leben lang beschäftigt...
Noch Fragen zum SInn des Lebens, ha, ha?

Heute ist Karnevals-Sonntag. Und wie in alten Zeiten könnte man sich
fragen, wer man sei, wer man lieber sein oder besser nicht werden wolle.
Uralte Verkleidungs-, Reigungs- und Fastenfeste im Februar wollten
immer schon mehr, als nur den Winter austreiben...

LG sensmitter
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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 08.03.2018, 12:31

Es heiĂźt natĂĽrlich nicht Reigungs-Feste,
sondern Reinigungs-Feste.(Lies mal Spirit Katze
in meiner Terralogie) oder nimm die Katharsis =
Reinigung im Sinne von innerer Läuterung als
Wirkung des Trauerspiels...oder die Lupercalia,
dem Fest des Faunus/Pan, das die Reinigung des
Volkes von bösen Mächten bewirken sollte. Sorry,
wenn ich wen zulabern sollte...ich will nur bewusst
machen, dass die uralte Vorstellung, man mĂĽsse sich
vom Dreck des Winters oder vom Winter selbst ent-
ledigen, immer noch in uns steckt. (z.Zt. fahren alle
mit ihrem Auto in die WaschstraĂźen, um das Salz los-
zuwerden...)

Schade, dass Frühjahrsputz lästig erscheint, wo man es
doch feiern könnte...
Nun, wer frĂĽher nur einmal im Jahr badete, hatte allen
Grund, sein jetzt anstehendes Bad zu feiern; wahrscheinlich,
ha, ha, freuten sich alle darĂĽber...
Genug fĂĽr heute. Ich krieg gerade Besuch.
LG sensmitter
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