Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

fĂŒr Alles
Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
BeitrÀge: 648
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

Beitrag von sensmitter » 12.11.2017, 14:20

Zur Zeit
@Horus
@ramalon
und fĂŒr alle, die sich angesprochen fĂŒhlen.

Was beschÀftigt dich z.Zt.?
Wie ist deine Sichtweise der Dinge?
Wie kamst du zu deiner jetzigen Überzeugung?
Glaubst du an Bestimmung?
Was können wir bewirken?
Unbewusst, unterbewusst, bewusst?
SpiritualitÀt im Alltag...

Wenn dich nur ein Thema zum Schreiben animiert,
dann leg los! Musik dazu? Dann klick das Bild an.
LG sensmitter



â–ș Link zum Video

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1691
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 12.11.2017, 20:28

Hallo Sense,

Meine Sichtweise der Dinge sollte weitreichend bekannt sein.
Halte vieles fĂŒr Hokuspokus.
Aberglaube etc. Wie du auch weißt bin ich mit vielem geboren worden. Eigentlich waren die FĂ€higkeiten schon da, habe vieles ausprobiert und dann wieder verworfen.
Nur eben wegen der Machbarkeit.
Ich bin mehr praktisch veranlagt und nutze vieles im tÀglichen Leben.
Es macht das Leben einfacher, aber nicht unkomplizierter.

Was mich beschÀftigt? Wie immer das Leben.
Muss aber auch sagen, dass im Alter innerliche VerÀnderungen stattfinden.
Das Ende des irdischen Seins naht.
Ich werde immer mehr zum wir, das Ego verblasst immer mehr.
Materielles verliert immer mehr an Wert und löst sich in der Bedeutungslosigkeit auf.
Es genĂŒgt mir ein Platz zum Schlafen, etwas zum Essen und die Menschen und das Leben um mich herum.
Ich werde wieder zu dem was ich war, das Sein. Es ruft ich spĂŒre immer mehr.
Werde wieder zu dem, aus dem ich geboren wurde.
Halte an nichts fest denn alles ist ein Teil von mir, löse mich in allem auf.

Ich glaube an keine Bestimmung. Wir sind mit einen freien Willen geboren worden. Werden nicht gelenkt, zumindest nicht das was die Menschen Gott nennen.
Wir lassen uns leiten, verleiten, verfĂŒhren. Aber von unserer Art.

Mein Leben wie schon geschrieben, habe ich selbst bestimmt, selbst geleitet. Zumindest ab einen bestimmten Zeitpunkt. Als ich nicht mehr der „FĂŒhrsorge“ der Eltern unterlag.
Aber auch in der Zeit, hatte ich mir im Rahmen der Möglichkeiten meinen Freiraum geschaffen, meinem eigenen Lebensplan gefolgt.

Beruflich war ich zuerst in einem Job, den meine Eltern bestimmten, insbesondere mein Vater.
Aber ich habe spÀter einfach das gemacht, was mir schon immer lag.
Im Laufe meines Lebens habe ich mich mit vielem BeschÀftigt, auch gearbeitet.

Lernen, muss ich sagen, dass ich ein fauler SchĂŒler war.
Schule war langweilig und öde.
Muss aber dazu sagen, dass mir vieles nachgelaufen ist. Hatte meine eigene Form des Lernens.
Einfach das was gebraucht wurde irgendwo gespeichert und dann nach gebraucht, gelöscht.
Sprachen und Mathematik waren nie eine HĂŒrde.

Nicht das ich jetzt ein schlechter SchĂŒler war, nur man wĂŒrde sagen, ich war absolut unterfordert.

Und so ist es bis heute geblieben. Habe eigentlich keinen Ehrgeiz.
Lerne was ich gerade brauche und gut ist.

Nehme auch das Leben so. Nehme was kommt, laufe nichts und niemand hinterher.
Bin aber fĂŒr alles und jeden da, wenn es auf mich zukommt.

Meine jetzige Überzeugung:
Habe keine, nur das was da war. Wenn ich mit Glauben usw. konfrontiert werde, schaue ich in die Menschen. Es stimmt mich oft nachdenklich was in ihnen vorgeht. Welchen Illusionen sie erlegen sind, an welche Hoffnungen sie sich klammern.
Hatte schon geschrieben, dass ich gelernt habe, Menschen wie BĂŒcher zu lesen.
Lese ihre Hoffnungen, ihre Illusionen, ihre Ängste usw. Alle StörgefĂŒhle.
Oftmals auch ihre Gedanken.

Mit all dem Ballast den sie in sich tragen, halten sie sich gefangen im Ego. Ihnen fehlt jegliche Art von Freiheit. Ich bedauere diese Menschen, das sie nichts fĂŒhlen können, nicht das Leben, nicht das Sein, die unendliche Leere in ihnen. AngefĂŒllt mit Illusionen.

Bewirken:
Ein schwere Thema.
Es dreht sich nicht darum, was man bewirken kann, sondern möchte.
FĂŒr mich gibt es Grenzen der Einflussnahme. Jeder Mensch ist frei in seinen Entscheidungen und das sollte jeder respektieren. Sobald ich da eingreifen wĂŒrde, hört fĂŒr mich die Einflussnahme auf.
Wenn jemand seine Grenzen ĂŒberschreitet, und versucht mit welchen Mittel auf mich Einfluss zu nehmen, werde ich ekelig. Das Recht, das ich jedem zugestehe, steht auch mir zu.


SpiritualitÀt im Alltag:
Was ist das? Was ist SpiritualitÀt????
Welche Art ist gemeint?
FĂŒr mich gibt es keine SpiritualitĂ€t.
Ich löse alles energetisch auf. Alles und jedes ist Energie. Alles und jedes hat eine Signatur, alles und jedes hat einen Ursprung.
Jeder Gedanke, jede Ausstrahlung, jeder Gegenstand einfach alles.
Und somit gibt es keine Geheimnisse, keine SpiritualitÀt.

Es ist einfach die Herangehensweise an etwas.

Sense, ich kann es dir so erklÀren oder zumindest versuchen.
Um etwas zu erfahren, so werde ein Teil vom dem was du ergrĂŒnden willst.
Alles und jedes hat einen Ursprung, alles eine Suppe. Es ist alles und jedes ein Teil von dir.
Und Dich mit Dich selber verbinden, ist doch kein Problem.
So verliert jede Mystik seinen Glanz, jede SpiritualitÀt ihre Existenz.
Nur, wie schon geschrieben, dazu solltest du jegliche inneren Grenzen auflösen.
Lasse deinen Geist frei, denn er ist frei geboren.

Gruß ramalon

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
BeitrÀge: 648
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 13.11.2017, 19:21

Hallo Ramalon,
nun, auch wenn deine Sichtweise weitreichend bekannt sein sollte;
grins, mir ist sie noch nicht bekannt.
Wenn wir mal bei Seite lassen, was denn Hokuspokus sei oder nicht,
mit SpiritualitÀt ist nicht Religion oder ein Glaubenssystem gemeint,
bei dem du in der Glaubensvorstellung vom Göttlichen getrennt bist
und erst nach deinem Tode im besten Falle wieder mit ihm vereint
sein kannst. Religion heißt ja "RĂŒck-Verbindung"...

SpiritualitÀt bezeichnet die Vorstellung, dass du mit allem verbunden bist
und dass allem Lebendigen das Göttliche innewohnt. So "wohnt" der Geist
auch in dir und wirkt durch dich, was wiederum Wirkung auf dich und alles
dich Umgebende hat.
Transpersonale Erfahrung – Verbundenheit mit dem einem Geist - kann
man deshalb auch ohne Bitten und Gebet erlangen, wie z.B. in der Natur
oder Ritualen, die dich von alltÀglichen Gedanken befreien, sodass du
die Anwesenheit des All-Einen ĂŒberall - und vor allem in dir selbst - spĂŒren
kannst.
Oder was man eben dafĂŒr hĂ€lt, wenn einen "erhabene" GefĂŒhle erfassen.

Wie will man sich Empathen wie dich sonst erklÀren?
Stört es dich, Energie als göttlich zu bezeichnen?
Woher willst du wissen, ob dein Wille frei ist oder ob es ĂŒberhaupt deiner
ist? Und warum sollte er denn unfrei sein; bis hin zu der Frage:
Was ist das Ich?
Mein Geist, dein Geist, unser aller in milliardenfacher AusfĂŒhrung,
sich mal hier und mal dort aufhaltend in allen erdenklichen Formen...

Und natĂŒrlich sind wir frei. Der freie Wille scheint doch das zu sein,
was Gott SpĂ€ĂŸchen macht als Einheit in seiner Vielgesichtigkeit.

Wenn das dir zuviel Geschwafel war...ich hör jetzt auch auf.
Habe nÀmlich eine Melodie im Kopf, die ich jetzt unbedingt festhalten
will und jetzt in Noten schreiben will...Wo sie herkommt?
Keine Ahnung. Sie ist mir fremd und total bekannt.
Genug fĂŒr heute. DemnĂ€chst mehr.
Lass es dir gutgehen, Ramalon!
LG sensmitter

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1691
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 13.11.2017, 20:18

Hallo Sense,

was verstehe ich unter frei.
Mein VerstÀndnis von der Freiheit des Geistes ist, wenn nichts darauf Einfluss nimmt.
Es dreht sich nicht einmal die Einflussnahme von außen, sondern um die Innere.
Da gieße ich dann mal wieder etwas Öl ins Feuer. Das Ego ist nicht der Geist.
Geist und Ego trennen. Leider können die wenigsten sich absolut nichts darunter vorstellen.
Das Ego verarscht mich, das weiß ich, es suggeriert, so trenne ich es, oder stelle es ab.
Es dreht sich um das Freilassen des Geistes, was das Ego gerne verhindern möchte.
Da kleine hinterhÀltige Ding greift zu allen Tricks nur damit es nicht mit den unvermeidlichen Konfrontiert wird.
Also trenne ich den kleine QuĂ€lgeist von Geist, so bin ich frei fĂŒr das Sein. Nichts das mich mehr hĂ€lt, nichts das mich mehr an meine körperliche Existenz bindet.

Das mit dem Energien und göttlich hatten wir schon. Es ist ausgelutscht, das „Göttliche, abgeschmackt bis zum droht hinaus. Jeder Mist, jeder Hirni meint etwas von göttlich faseln zu mĂŒssen. Es ist eine Inflation an Geschmacklosigkeiten.
So belassen wir es bei Energien. Neutral, das was sie auch sind.
Im Endeffekt ist wenn man so will, alles göttlich. Alles eine Suppe, alles hat einen Ursprung.
So ist unser lieber Horus auch göttlich. Er wĂŒrde zwar sagen, ich hĂ€tte eine Vollmeise, aber ist einfach nur eine Sicht der Dinge.

Horus arbeitet mit Energien, auch aus dem Ursprung, nur deswegen bezeichnet er sich nicht als göttlich, nicht die Energien die er verwendet. Er macht es noch Abstrakter und nennt es Informationen.

Das Göttliche stĂ¶ĂŸt mir einfach immer sauer auf. Es gibt keine anderes Wort, das so viel Tot und Elend auf die Welt gebracht hat wie dieses.

Das mit den alles in Energien auflösen, ist nichts anders wie Horus macht.
Nur Horus impft GegenstÀnde mit Infos.
Ich mache es umgekehrt, ich werde ein Teil dessen. Teil von allem.
Hatte frĂŒher schon geschrieben, wer etwas empfangen kann, sollte es als Weg nach draußen nutzen.
Es ist keine Einbahnstraße. Nur der Geist kann es, aber eben befreit von seinem Ballast dem Ego.
Dem Geist kann nichts passieren, es hat keine Angst oder sonstige StörgefĂŒhle. Er stirbt nicht.
Das Ego schon.

Ich so sehe ich alles viel nĂŒchterner. Es hat nichts göttliches im Sinne der Menschen an sich, nicht Wunderliches oder sonstiges.

Jetzt wieder zu Horus als Beispiel.
Wenn du etwas erfahren willst, so verbindest du dich mit den Energien, also in Informationen.
Energien tragen alle Infos in sich. Egal ob Menschen, Tiere, Natur oder Umwelt.
DiesbezĂŒglich gibt es keine Grenzen. In der Empathie sind es Gedanken, GefĂŒhle usw. Und auf zwei Wege System entsteht daraus Suggestion und Empathie.

Was alles im Bereich dessen möglich ist, weiß ich nicht. Was man alles beeinflussen kann.
Es gibt eine ganze Palette auf die ich zugreifen kann, aber von vielen Dingen lasse ich einfach die Finger, oder habe es nur an getestet.


So nehme ich alles neutral, ohne Mystik, ohne Okkultismus, ohne den verwesenden Geruch des Göttlichen. Es ist wie es ist und braucht keine Benennung. Zumindest nicht fĂŒr mich.
Gruß ramalon

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
BeitrÀge: 648
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 14.11.2017, 13:21

Lieber Ramalon,
wie immer, wenn man verstehen will und verstanden
werden will, sollten zuerst die Bedeutungen der Worte
geklÀrt werden, denn meistens endet es in Hickhack,
und man definiert sich tot...

Ich bin nicht der erste, der versucht, an Stelle vom Wort
"Gott" das "All-Eine", das Namenlose, Numinose oder
der "Eine Geist" zu sagen, in der Hoffnung, dass irgend eines
dieser Bezeichnungen so weit akzeptiert werden kann, dass
man das GesprĂ€ch fortfĂŒhren kann. Ich strĂ€ube mich z.B.
dagegen, das Namenlose in gewissen Frauenkreisen "die Göttin"
zu nennen. Auf der anderen Seite hÀtte ich Lust, SIE, IHN oder ES
- naturwissenschaftlich und gleichzeitig antik angehaucht - "die
Götter" zu nennen, was aber auch wieder zu MissverstÀndnissen
ĂŒber meine eigenen Glaubensvorstellungen fĂŒhrt, denn demnach
sind die Menschen wieder in der Hand eines MĂ€chtigeren und auf
Gedeih und Verderb seiner WillkĂŒr ausgeliefert...wobei wir im
Alten Testament landen oder den Ur-Religionen...

Gerne wĂŒrde ich ES als neutrale Energie - wie du sagst - bezeichnen;
aber ich halte sie nicht fĂŒr neutral, weil alles in Reaktion zueinander
steht, Verbindungen eingeht und wieder löst; siehe die Atömchen...
Ich nenne es gerne "Namenlose Energie" oder Nus, die "Denkende
Seele"...aber das fĂŒhrt alles wieder zu weit.

Viel wichtiger ist doch die Frage, ob ES in den menschlichen s.g.
"Freien Willen" eingreift oder - noch besser - der Wille Gottes
sogar IST, und sich mein Egon nur einbildet, er hÀtte sich das
selbst ausgedacht.
Ich - mit Blick ins Weltall - werde demĂŒtig und klein wie eine Mikrobe,
und halte es dann fĂŒr GrĂ¶ĂŸenwahn, dass all die Melodien, Bilder und
Geschichten "auf meinem Mist" gewachsen sein sollen...
Aber warum nicht?
Ich könnte noch "Einen d`raufsetzen" und sagen: Ich BIN Gott;
Gott ist in dir, heißt es auf die ein oder andere Weise in Mythen.
Wieder bescheiden sag`ich dann. "...okay, ein StĂŒckchen, ein win-
ziges Teilchen, ein Atömchen"...
wĂŒrde passen zum Urknall...die namenlose Energie breitete sich aus.
Gott opferte sich und sprengte sich in die Luft, was auch jeden
IS-"MĂ€rtyrer" freuen wĂŒrde...
Nein, ich habe nicht geraucht. Ich denke immer so...

Da das, wie ich denke, noch nicht "allgemein bekannt" ist, ha, ha,
hier mal - wenn du `ne halbe Stunde Zeit hast - eine Kurzfassung
einer Datei meines Gehirn- und Bewusstseins-Speichers, damit wir
mal cooler und weniger aufgeregt ĂŒber SpiritualitĂ€t reden können.
Und fair; denn auch im Video heißt es:
"Der Mythos dient dem Volk als eine mobilisierende und Halt gebende
Geschichte".

Und noch was: Mir geht es in diesem Thread darum, WAS Menschen
glauben, WELCHE Energie es ihnen gibt und WIE sie diese weitergeben,
bzw. WAS sie damit anfangen.

PS.: So viel steckt in deinen Worten, was eine Saite in mir mitschwingen
lÀsst. Ich mit meiner Terralogie sage: "Logisch, denn beide Spirit Pfau".
Und ich liebe es, wenn du mit deiner ur-eigenen (und keineswegs neutralen)
Energie "das Rad schlÀgst"... :bussy:
LG sensmitter

Noch`n PS.: HÀtte es vor 30 Jahren dieses Video gegeben, hÀtte ich mir
meine Forschungen sparen können. Aber mir wĂ€re der Spaß verwehrt ge-
wesen, den ich bei meinen Erkenntnissen hatte. Ja. bla, bla...



â–ș Link zum Video

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1691
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 14.11.2017, 15:19

Hallo Sense,

das du denkst, alles wÀre auf deinen Mist gewachsen.
Das ist die Identifikation mit Deinem Ego.
Mach dich von dem Ding frei. Du bist alles.

Kann dir Beispiele liefern.
Ist bastele gerne irgendwo dran rum. Handwerk egal was.
Ich stehe vor einem Teil, kenne mich nicht damit aus, und beziehe irgendwo meine Infos her.
Universelle GedÀchtnis.
Ich weiß was ich zu machen habe. Ist mir schon oft passiert.
Sehe es bevor ich anfange.

Du weißt FĂ€higkeiten und praktischen Nutzen.

Du bist in allem drin, du bist alles. Im Endeffekt sind wir alle und alles Gott.
Wechselwirkungen eben. Nichts bleibt ohne Wirkung.
Im Kleinsten wie im Großen.

Nur es gibt eben vieles außerhalb unsere RealitĂ€t was wir einfach nicht in unsere Hirnschale reinbekommen.
Das einfachste ist, es so zu nehmen wie es ist. Zu nutzen.
Was soll ich mich in Milliarden ErklÀrungsversuche verzetteln.
Bringt doch absolut nichts. Das kleine dumme Ego hat keine KapazitĂ€t dafĂŒr.

Beispiel:
Du kannst energetisch z.B. jede Blume erfassen.
Bis von kleinsten in ihr. Empfindest jedes Reaktion jedes MolekĂŒl, jeden Vorgang.

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Du versuchst so viele Infos zu sammeln, soviel wie möglich zu fĂŒhlen, oder du kannst versuchen es Deinem Verstand zu erklĂ€ren, wieso weshalb warum.
Das Ding begreift es eh nicht, alles nur Spekulationen.
Also lasse ich es, nutze das was da ist, und verliere mich nicht in ErklÀrungen.
Lasse den Platz fĂŒr die Anbindungen.
Bei den ErklĂ€rungsversuchen kommen dann so Eigenarten, wie bei sich fĂŒr Göttlich halten, raus.

Dieser ganze Hokuspokus basiert doch alles auf dem Glauben.

Versuche dich einfach einmal frei von allem je gelesen zu machen, jedem ErklÀrungsversuch.
Vergiss den ganzen Mist und suche Deinen eigenen Weg.
Was interessiert Erleuchtung, Gott, Empathie, Mystik?
Alles verlorene Zeit, die man besser nutzen könnte.
Mir im Endeffekt auch egal was andere schreiben. Wie sagt man so schön, fĂŒr mich ist wichtig, was hinten rauskommt.
Ich baue auf dem was vorhanden ist.

Gruß ramalon

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
BeitrÀge: 648
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 15.11.2017, 12:44

Lieber Ramalon,
wieder und wieder lese ich, was du geschrieben hast,
um dahinter zu kommen, was du meinst.
FĂŒr dich scheint "alles klar" zu sein, kannst es aber m.E.
nicht nachvollziehbar erklÀren, sodass evtl. andere auch
in den Genuss dieser "Freiheit" kommen könnten.

Du schreibst:
"Versuche dich einfach einmal frei von allem je gelesen zu machen, jedem ErklÀrungsversuch.
Vergiss den ganzen Mist und suche Deinen eigenen Weg."

Da stĂ¶ĂŸt du im doppelten Sinne bei mir auf taube Ohren, falls du
dann tatsÀchlich mich persönlich gemeint haben solltest, denn ich
habe meinen eigenen Weg bereits gefunden, was bedeutet, dass ich
konsequenterweise auf eine bestimmte Art und Weise lebe, die ich
fĂŒr "richtig" halte. Das könnte natĂŒrlich jeder Depp sagen, der sich
noch nie mit den Vorstellungen anderer - wie denn die Welt sei, was
der Sinn des Lebens sei, ob es Gott gibt oder nicht usw. - auseinander
gesetzt hat. Ich sag`mal boshaft: Auch Trump hÀlt das, was er denkt
und tut fĂŒr "richtig" und scheint ja völlig im Einklang mit sich selbst
zu sein. Und hier möchte ich ansetzen:

Wer denkt - falls man hier von Denken sprechen kann -, sein GlĂŒck und
der Sinn des Lebens bestĂŒnde darin, nur die eigenen AnsprĂŒche zu be-
friedigen, wird irgendwann merken, dass ein undefinierbarer "Hunger"
sich breitmacht, den man nicht durch Konsum oder Macht befriedigen
kann. Der s.g. "eigene Weg" scheint also irgendwie nicht in Ordnung zu
sein, zumal man ab und zu Leute trifft, die "gesĂ€ttigt" und glĂŒcklich
daherkommen, obwohl sie nicht ĂŒber Geld, Besitz oder Ruhm verfĂŒgen.
Wie man nun diese Zufriedenheit erlangt, wird auf unterschiedliche Art
propagiert und gepredigt; leider aber von viel zu vielen Leuten, die -
wie der Depp selbst - Konsum und Macht im Sinn haben und auch ĂŒber
Geld, Besitz und Ruhm verfĂŒgen wollen. Demnach ist also der suchende
Depp denen, die angeblich wissen, was glĂŒcklich macht, deshalb allein
ein "StĂŒck voraus", weil er wenigstens sucht.

Du aber schreibst:
"Was interessiert Erleuchtung, Gott, Empathie, Mystik?
Alles verlorene Zeit, die man besser nutzen könnte.
Mir im Endeffekt auch egal was andere schreiben. Wie sagt man so schön,
fĂŒr mich ist wichtig, was hinten rauskommt. Ich baue auf dem was vorhanden ist."

Krxtsdnmflkgp? Hm? HĂ€? Verlorene Zeit? Du machst dich ja selbst zum Deppen.
Woher kommt denn dein soziales Engagement? Muss ja irgendwo `ne einsame
GlĂŒhbirne eine Not beleuchtet haben, die dein MitgefĂŒhl hervorgerufen hat.
Bist du wie ein willenloser Spielball einfach so in Marokko "hÀngengeblieben",
ohne auch nur eine winzige Erkenntnis gehabt zu haben warum? Glaubst du im
Ernst, es sei dir einfach aus freien StĂŒcken so in den Sinn gekommen?
Ziehst du in ErwÀgung, ohne Fremdeinfluss dich einfach so zu entscheiden,
weil du "von selbst" weiß, was gut ist?

Schade, wenn es dir wirklich egal sein sollte, was andere schreiben bzw. denken.
Dann ist das hier ja auch alles Quatsch. Und ehrlich: Der Satz mit "was hinten
`rauskommt" erinnert mich an den alten Kohl, der auch diesen Kappes von sich
gab. Aber ist ja auch ein schöner Witz, nicht wahr? Denn was "hinten `rauskommt,
ach...lassen wir das. Du baust ja auf dem, was vorhanden ist...
quercksstrmpflxdlfgkt...Ich verbiete mir zu sagen: Alles klar!...denn ich denke,
du meinst es völlig anders und viel positiver und konstruktiver, als es klingt.
Aber es klingt wie dumm-elitÀrer Mist.
Tja, sorry, das sag ich jetzt einfach mal so "aus mir selbst heraus"...
schön, wenn du beleidigt bist. Ist`n guter Anfang.
quörksstammelpubs
sensmitter



â–ș Link zum Video

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1691
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 16.11.2017, 09:57

Hallo Sense,

das mit Marokko usw. das fĂŒr andere Menschen da zu sein ist, wie vieles, angeboren.
Man hat zwar versucht mir Egoismus anzuerziehen, aber gegen dem was ich mitbekommen habe, ist keiner gegen an gekommen.
Es hat nichts mit dem Glauben, Esoterik oder Mystik zu tun. Es war schon immer da.
Meine Mutter hatte es nie verstanden. Schon als Kind habe ich mit allen geteilt.
Wir hatten nichts, aber es gab Kinder in der Nachbarschaft die hatten noch weniger.
Wenn ich dann etwas bekommen hatte, dann teilte ich mit ihnen. Es war mit 2 oder 3 Jahren. Meine Mutter und mein Vater hatten gemeckert.
Die haben es auch nie begriffen.

Empathie usw. sind einfach ein Teil meines Lebens, meines Wesens.
Gehört zu mir wie alle anderen Sinne auch.
Gestern war ich Außerhalb. Tiere z.B. kleben an mir. Egal wo ich bin oder sitze, Katze auf dem Schoß, Hund neben mir usw. Es war auch schon immer so. Alles sucht meine NĂ€he.

Das einzige was mich an der ganzen Geschichte der Esoterik usw. interessiert sind die Menschen die dahinter stecken und deren BeweggrĂŒnde.
Das Zeug an sich interessiert mich nicht.

Das Leben steht bei mir im Vordergrund. Nicht das ich.
Mein Interesse könnte man sagen, ist das Wissen, das FĂŒhlen, das was im Leben abgeht.

Es ist schwer umzusetzen fĂŒr Menschen die nur auf sich beschrĂ€nkt sind.
War jetzt nicht persönlich gemeint.
Kann ich dir vielleicht an einem Beispiel verdeutlichen.
Du kennst den inneren Gleichklang. Du ruhst in Dir.
Mein innerer Gleichklang ist aber nicht nur auf mich beschrÀnkt, sondern auf mein Umfeld.
Bin nach Marokko gekommen, mein Umfeld war ein Chaos. Der Gleichklang war gestört.
War schon zuhause. Davon mal abgesehen.
Brauchte einige Zeit um den Gleichklang wieder herzustellen.
Jetzt lÀuft die Sache wieder rund.
Es hat nicht mit Materiellen zu tun, sondern mit Hass usw.
Ich fĂŒhle die Menschen deren Energiemuster ich habe. Das ĂŒber tausende Kilometer.
Ich habe mich damit verbunden, und wenn etwas im Argen liegt so ist ein auch ein Teil von mir.
Es trifft auch mich.
Wenn es sein muss, kann ich aber die Verbindung trennen.
Ist aber die andere Sache. Meine Entscheidung.

Kannst dir aber auch vorstellen, dass vieles einen enormen psychischen Druck bereitet.
Deswegen auch das Trennen. Darf einfach nicht andere GefĂŒhle zu den meinen machen.
Ist wie eine innere NeutralitÀt bewahren. Seine eigene IdentitÀt.

Gruß ramlon

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1691
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 16.11.2017, 10:38

Hallo Sense,

in Bezug auf Freiheit und Verstehen.
Wir sprechen von zwei verschiedenen Dingen in Bezug auf Freiheit.
Ich glaube nicht, dass du mich nachvollziehen kannst.
Wir haben ganz andere Voraussetzungen.
Hatte das Teil mit der Identifizierung mit dem Körper geschrieben.
Das Ich oder das Ego ist neu, alles andere habe ich mitgebracht.
Das Ego ist der neue Teil und ich sehe ihn als Bestandteil meines Körpers, der VergÀnglichkeit.
Das Sein, das in allem ist uralt.
So bezieht sich die Freiheit nicht auf das Ego. Das Ding denkt, das FĂŒhlen ist eine Illusion das daraus erwĂ€chst. Ich lebe auch in der Illusion des Ich.
Nur ich sehe nicht als RealitĂ€t an. Das Sein ist die „RealitĂ€t“ unser Ursprung. Das Uralte.
Es liegt fernab aller Vorstellungskraft. Hat absolut nicht mit der RealitÀt zu tun, die wir kennen.
Man kann es nicht ĂŒber den Verstand erfassen. Es geht einfach nicht.
Deswegen habe ich immer geschrieben, es beruht alles auf das FĂŒhlen. Nur eben nicht das FĂŒhlen ĂŒber dem Ego.
Es sind zwei Paar Schuhe. Alles was aus dem Ego kommt ist ein Simulation. Eine Ausgeburt der Fantasie könnte man sagen.
Eine kĂŒnstliche Welt.
In eben schon Extremen ist Ayleen das beste Beispiel. Sie hat sich schon extrem weit von dem Sein entfernt, und lebt nur noch in ihrer RealitÀt, selbst geschaffenen Illusion.
FĂŒr sie ist es die RealitĂ€t. Ich verstehe es auch, mehr auch nicht.
Ich verstehe auch, dass sie mich nicht versteht, denn sie hat absolut keinen Zugang.

In Bezug auf Deine RealitĂ€t, dein Denken, deine BewegrĂŒnde, kann ich nur mutmaßen.
Hatte frĂŒher schon geschrieben, um dich erfassen zu können, muss ich dich kennen, deine Energiemuster haben, mich mit ihnen verbinden.
Dann sehe ich alles, was Dich ausmacht, Deine Denkweise, Deine Anbindungen, Deine FĂ€higkeiten und den Zugang zum Sein.
Was ist vorhanden und was ist eine Simulation des Egos.

Hatte auch schon geschrieben, wenn mir jemand einen Glauben verhökern will.
Ich schaue in den Menschen, und sehe deren BeweggrĂŒnde.
Glaube und das Sein ist keine Simulation, es ist ein Teil von einem, nicht des Egos.

Gruß ramalon

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
BeitrÀge: 648
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 16.11.2017, 12:42

Lieber Ramalon,
hab`wohl heute was mehr Licht im Hirn, denn endlich
habe ich dich verstanden. Liegt wohl auch daran, dass
ich unsere Parallelen sehe. Stichwort:
"Es war schon immer da (u.a. das Teilen)" und "Alles
sucht meine NĂ€he".
Ich dachte stets, dass sei meinem Aszendenten Wassermann
zuzuschreiben - mal astrologisch gesagt -, der auch eine Vor-
liebe fĂŒr Teamwork und Gruppen hat; voll im Gegensatz zu
meiner "Ich mach das alleine - Löwe - Kiste". Alleine habe ich
mich ĂŒbrigens sehr selten gefĂŒhlt und gelangweilt habe ich mich
so gut wie nie, weil ich immer an irgend was brassele, repariere,
ach ja, das kennst du ja...

Auch wusste ich "immer schon", was ich wollte. In meinem Fall
Kunst und Musik. Fragte man mich, was ich werden wolle, sagte
ich Malerin, und gleich erklÀrte man mir, das sei kein Beruf und
totale Spinnerei. Schon in der Grundschule malte ich Portraits
meiner MitschĂŒler und - ohne SelbstbeweihrĂ€ucherung - die waren
echt gut und fast wie ein Foto. Mit 17 bestand ich die Sonderbe-
gabtenprĂŒfung auf der Kunstsschule, aber mein Vater gab mir
keine Unterschrift und auch kein Geld, als ich es nach dem Abi
noch mal probierte. Damals war man erst mit 21 volljÀhrig...
Ach, ich verfalle ins Labern.
Tatsache ist, dass meine Eltern mich in keinster Weise unter-
stĂŒtzten, sondern eher dagegen arbeiteten. Mein Vater wollte
mich x-mal enterben. HĂ€tte ich gewusst, dass er mir `ne
stattliche Summe Schulden hinterlÀsst, hÀtte ich ihn damals nur
ausgelacht...

Zum GlĂŒck gab es meine Mutter (geb. 17.08), die mir vorlebte,
dass man teilt und großzĂŒgig ist; also ein dickes StĂŒck Erziehung
bei mir...

Oh Mist, ich muss abbrechen. In 5 Minuten steht meine Tochter
hier vor der TĂŒr...
Deinen 2. "Brief" habe ich auch noch nicht gelesen. Bis dann.
LG sensmitter

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
BeitrÀge: 648
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 16.11.2017, 18:33

Lieber Ramalon,
du schreibst: "Das einzige was mich an der ganzen Geschichte
der Esoterik usw. interessiert, sind die Menschen die dahinter stecken
und deren BeweggrĂŒnde. Das Zeug an sich interessiert mich nicht."

Das "Zeug" hat mich aber doch interessiert und so habe ich mir die
Infos angelesen, damit ich besser verstehe, an was ĂŒberhaupt geglaubt
wird und wo die Leute ihre Überzeugungen ĂŒberhaupt her haben.
Nachdem ich die großen Weltreligionen "durch" hatte, dazu die ganzen
Gottesvorstellungen, Mythen und Geisterwelten erkannte ich die Gemein-
samkeiten und fand umso tragischer, dass die Religionen trennen, statt
zu vereinen. Da hatte ich aber noch nicht kapiert, dass Glaubensvorstellungen
etwas mit der eigenen IdentitÀt zu tun haben. Um so tragischer das ganze
"Gottesgemetzel", das immer noch kein Ende gefunden hat...

Ach, ich könnte jetzt auf zehnerlei Art und Thematik weiterspinnen;
jedenfalls bin ich bei der Psychologie gelandet, und auch nur deshalb,
weil ich den "großen" Heilpraktiker wg. körperlicher Anwendungen wie
Eigenblutbehandlung usw. usw. nie geschafft hÀtte. Ich muss mich schon
bei Krankenhausbesuchen heftig zusammennehmen, um ha, ha, nicht
selbst zu sterben. Quatsch! Aber ich "angele" mir Schmerzen, wenn ich
nicht aufpasse und bin frĂŒher alleine schon in den Stimmungen anderer
fast "ersoffen". Ach, wem erzÀhle ich das!?...
Jedenfalls habe ich den sg. "kleinen" Heilpraktiker (wie ĂŒbrigens auch
"unsere" Ayleen, die es - verdammt noch mal - besser wissen könnte.
Oh Mann, lassen wir das!)
Na, ĂŒber Psycho kam ich dann an all die Traumata liebloser Erziehung,
was ich aus der Entwicklungspsychologie ansatzweise kannte (aus Stud.
Kunst/Musik/PĂ€dagogik in Italien). All die unvorstellbaren Dramen,
von denen ich bis dato nichts wusste, haben mich so erschĂŒttert, dass
ich fĂŒr die Ausbildung doppelt so lange brauchte wie die anderen...

Aber auch das wirst du sehr gut verstehen, denke ich, denn schließlich
muss man nicht noch Schlimmeres lesen, als man im Alltag mitkriegt,
du weißt schon...ja, ich wollte aber wissen, wie wir Menschen ticken
und wie man evtl. den Gordischen Knoten doch entwirren kann.
Außerdem lag der Schwerpunkt jetzt auf einer anderen Art Achtsamkeit,
die sich zu meiner inzwischen fast buddhistisch gewordenen gesellte.
Und ursprĂŒnglich war ich ja immer schon durch meine eigene Achtsam-
keit beschÀftigt genug...
Ja, mach da mal was d`raus, ha, ha. Streckenweise hatte ich solch ein
dickes Fell mir antrainiert, dass alles Kreative den Bach `runter ging.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich sag jetzt mal so: HĂ€tte ich nicht all das gelesen, was andere Menschen
glauben und was der Ursprung ihres Glaubens ist, wÀre ich immer wieder
auf dem "Holzweg" gelandet, nĂ€mlich bei meinen eigenen "EindrĂŒcken",
die mir - auf der einen Seite zu viel - aber auch zu einseitig und einfach
zu wenig waren, um das Gesamtpaket zu verstehen; außerdem lag ich viel
zu oft daneben, im Speziellen, wenn ich verliebt war. Aber auch das ist eine
andere Geschichte...

Hey, ich schreibe hier `nen Roman, sorry.
Jedenfalls habe ich sehr wohl verstanden, was du meinst, wenn du schreibst,
man kann es nicht ĂŒber den Verstand erfassen. Ich wollte aber wissen, wo
das "Zeug" herkommt, dass die Menschen so denken und glauben lÀsst,
und das kann ich auch heute nur vermuten, aber nicht fĂŒhlen. Ich brauche
die Geschichten aus deren Vergangenheit und all die "Sich-selbst-erfĂŒllenden-
Prophezeiungen", die Menschen die Freude am Leben rauben; denn wer dazu
noch eine spirituelle Vorstellung hegt, dass irgend ein Gott sie strafen wolle...
hey, echt `ne harte Nuss...

Pooh, mein Kater nervt...und ist jetzt auch genug fĂŒr heute.
Ah, ich wĂŒrde jetzt gerne auch unter bunten Lichtern sitzen,
warmen Wind um die Nase und gerne was Scharfes essen, hi, hi.
LG sensmitter

ramalon
Alter: 60
BeitrÀge: 1691
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 16.11.2017, 20:05

Hallo Sense,

mein Lebensweg war deinem Àhnlich. Zumindest in der Entwicklung.
Mit 7 Jahren bin ich schon bei der Psychologie gelandet.
Ich wusste zwar nicht was Psychologie war, kannte den Begriff nicht.
Ich will, genau wie du, immer noch wissen, wie alles Leben tickt.

Wenn mir jemand etwas von seinen Glauben erzÀhlt, so schaue ich in seinem inneren nach.
Hatte schon öfter geschrieben, dass jeder Mensch ein Buch ist, in dem man lesen kann.
Kein Glaube gleicht dem anderen, auch wenn sie alle an den gleichen Gott glauben.
Jeder Mensch trĂ€gt eine andere Vorstellung in sich, andere WĂŒnsche und SehnsĂŒchte.
Man sollte doch annehmen, wenn jemand sagt er hÀtte eine Verbindung zum Glauben, dass es sich irgendwo Àhnelt. Aber nicht die Bohne.

So schaue ich mir nicht den Glauben an, sondern deren Konsequenzen.
Was kommt dabei raus.
Ist wie bei Medikamenten. Wie es wirken sollte, andererseits wie es wirkt und was es auslöst.
Nebenwirkungen. Wenn die Nebenwirkungen grĂ¶ĂŸer sind, wie der Nutzen, so ist es Mist, auf Deutsch gesagt.
Eigentlich eine Kosten Nutzenrechnung.

Das mit den Menschen fĂŒhlen können, ist eine haarige Sache.
Deswegen halte ich meine Tore fast immer verschlossen.
Nur, wie schon geschrieben, nach Bedarf und dann auf kurzer Distanz.
Das Elend der Welt ist nicht zu ertragen oder besser gesagt nur kurzzeitig.
Es haut mich um. Mir wird, wenn ich so etwas mache, schlecht davon. Ich kann die Unmengen an Emotionen nicht verarbeiten.
Also lasse ich alles draußen. Es gibt noch andere Ebenen mit denen man sich verbinden kann.
In Bezug auf Menschen, wie du es geschildert hast, parke ich die EindrĂŒcke außerhalb.

Meine Mutter verwechselt die Dinge oft. Sensibel und empfindlich.
Bin zwar extrem sensibel, aber absolut nicht empfindlich.
Ich kann es spĂŒren, aber lasse es eben nicht an mich ran.
Das sind so meine Trennungen die ich vornehme, ansonsten wĂŒrde ich untergehen.
Wirkt manchmal, nach außen hin, unsensibel.
Nur, ich gehe nicht auf jeden Scheiß ein, den man mir verkaufen will.
Hilfe nur wenn angebracht. Jammerlappen die nichts fĂŒr sich tun wollen, gehen mir sonst wo dran vorbei.
Das ist dann wieder, weil ich sehe, was in dem Menschen los ist, wessen Ursprung sein Handel oder bestreben hat.
Psychische Erpressungen fallen darunter.

Gruß ramalon

Antworten