Multimediale Botschaften

fĂĽr Alles
Antworten
ramalon
Alter: 61
Beiträge: 1837
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 12.11.2017, 10:20

Hallo Horus,

ich bin etwas jĂĽnger wie du, aber die Zeit des Mangels habe ich trotzdem durchgemacht.
Ich sehe es aber nicht als Mangel an, sondern eine Erfahrung die ich machen durfte.
Habe es auch nicht als Mangel empfunden, denn es war einfach so.
Angst vor Mangel ist eben eine der Ă„ngste der Menschen.
Hatte das Gespräch letztens mit einigen Touristen.
Die Sprachen von Reserven haben. Nur wo ist die Grenze der Reserve.
2000 Euro auf dem Konto, 20.000 Euro oder 2 Milliarden.
Es bleibt immer die Angst des Mangels und es wird gebunkert was das Zeug hält.
Zumindest bei einigen.
Wir haben die Deutschland eine Grundsicherung. Mangel wird also keiner leiden.
Es dreht sich bei vielen um Luxusverzicht. Angst den Luxus sich irgendwann nicht mehr leisten zu können. Und das Paradoxe ist, du das ganze Bunkern verzichten sie auf alles.
Kenne einige Beispiele.
Nachbar hat sein Leben lang die Kohle gebunkert. Jetzt ist er dement und weiĂź nicht einmal mehr das der Geld hat.
Der Zweite, bei dem ist Lehman Brothers mit der Kohle durch die Latten gegangen.
15 Millionen in die Tonne.
Er ist fĂĽr 6 Monate in der Psychiatrie gewesen.
Nur er hatte ein monatliches Einkommen von 7500 Euro. Von dem hatte er 6500 Euro gebunkert.
Er hatte das Geld nie gebraucht. Im Endeffekt hat er einen Zettel verloren, auf dem Zahlen standen.
Kontoauszug genannt. Hätte man ihm weiter den Zettel geschickt, so hätte er nie Probleme gehabt.

Angst vor Mangel ist eine Angst eben, oft mehr als unbegrĂĽndet.
Und je mehr Geld Menschen haben, desto größer die Angst.
Kommt dann noch Vertrauens Verlust dazu usw.
Je mehr Kohle, desto misstrauischer werden die Menschen.

Je Reicher an Geld, desto ärmer im Geiste.
Seele verkauft wĂĽrde ich dazu sagen. Nur noch das Geld spielt eine Rolle im Leben, dafĂĽr opfern viele alles.
Partnerschaften, Familien, Freunde, Freiheit usw.
Alles nur aus Angst vor Mangel.

In Bezug auf Freiheit. In der Nähe hat ein Saudi sich einen Palast gebaut.
Ăśberall Ăśberwachungsanlagen. Kann nicht einmal auf Toilette ohne das ihn so ein Teil auf sein Ding schaut.
Ist mit Sicherheitsmannschaft drauĂźen. Bewegt sich nur noch in bestimmten Bereichen.
Angst ohne Ende.
Welch armseliges Leben.
Ich war gestern Abend drauĂźen, Marokko hatte in FuĂźball irgendetwas gewonnen.
10.000de Menschen hier auf der Straße, alles Moslime und ich mitten drin als einziger Europäer, ohne Angst.
Angst nimmt einem das Leben, meine Freiheit, schränkt mich extrem ein.
Und meine Freiheit ist eines der wichtigsten GĂĽter in meinem Leben, dass ich mir durch nichts nehme lasse.

GruĂź ramalon

ramalon
Alter: 61
Beiträge: 1837
Dabei seit: 2008

Beitrag von ramalon » 12.11.2017, 10:38

Hallo Horus,

jetzt noch einmal zu mir.

Ich habe in der Beziehung eine absolut andere Sichtweise.
Hatte schon oft geschrieben, dass ich u.a. das Geschenk des Nicht Vergessens mit auf diese Welt bekommen habe.
So war ich in meinen Anfangszeiten immer ein Teil des Seins, nie ein Teil meines Körpers.
Erst mit dem Erkennen des Körpers habe ich mich mit ihm identifiziert.

Habe ich schon mal geschrieben, es ist wie mit einem Auto.
Du bist der Fahrer des Autos. Bekommst ein neues Fahrzeug und musst erst lernen damit umzugehen, Benutzung, Verkehrsregeln usw. Kindheit genannt.

Viele Menschen identifizieren sich mit dem Körper, dem Fahrzeug.
Ein Auto ist irgendwann schrottig, aus Altersgründen, Unfall etc. und so verhält es sich auch mit dem Körper.
Dieses Identifizieren ist schlichtweg das Ego das einen Bezugspunkt braucht um sich an irgendetwas festzumachen. Das ist auch das Teil das stirbt.
Und daher kommen nun mal die meisten Ă„ngste.
Das Ego hat Angst, nicht dein Teil des Seins. Das Ego in die in vergänglich.

Auch die Angst vor Mangel kommt aus dem Ego. Denn es kennt sein Schicksal.

GruĂź ramalon

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 12.11.2017, 13:45

Lieber Horus,
1. wenn du magst, recherchiere mal zu Sabine (?) Bode,
die ĂĽber Kriegstraumata schreibt...
2. Genforschung besagt, dass auch erworbene Fähigkeiten
vererbt werden, was man bis vor kurzem noch für unmöglich
hielt...auch traumatische Erfahrungen werden in der Anlage
ĂĽbertragen. Ob sie sich entwickeln, bleibt unvorhersehbar.
3. Entwicklungspsychologie betont die magischen ersten fĂĽnf
Lebensjahre, die uns ein Leben lang prägen...
4. Mit 1. und 2. Weltkrieg-Hintergrund...alle traumatisiert.
Und dann mit jedem amerikanischen Präsidenten mehrere
außereuropäische Kriege...

Wie Ramalon zähle auch ich zu den "Spätgeborenen", die das
GlĂĽck hatten, den 2. Weltkrieg nicht erleben zu mĂĽssen.
Aber als Kind hatte ich surrealistische Albräume, die aus dem,
was die Erwachsenen vom Krieg erzählten, resultierten.
Im TV gab es eine Kindersendung, die sich "Die Höhlenkinder"
nannte und vom Überleben einiger Kinder in den Bergen wäh-
rend des 2. Weltkrieges handelte, die mit steinzeitlichen Mitteln
und viel Fantasie selbst fĂĽr Nahrung und Kleidung sorgen mussten.
Später Robinson Crusoe/ Freitag, Old Shatterhand/ Winnetou...
Als einziges Mädchen unter Jungs kannte ich als Indianer keinen
Schmerz - tat jedenfalls so -, befreite mich immer geschickt aus
Gefangenschaft... und alle Spiele gingen nur ums Ăśberleben. Aber
alle rettenden Ideen in meinem Kopf brachen ab, als ich dann von
der Atombombe erfuhr...Ich wusste sofort, dass es Quatsch sein
musste, sich die Schultasche als Schutz vorzuhalten...die Jungs
schwärmten von Waffen...Ich fühlte mich auf der ganzen Linie
belogen und betrogen und hatte Angst, zu einer aussterbenden
Rasse zu gehören.
Oh, ich könnte immer weitermachen mit einer unterm Strich
kompletten Verweigerung all dessen, was man mir als "gut"
verkaufen wollte, und so stieg ich geistig und moralisch schon
frĂĽh aus der Gesellschaft aus, schrieb Protestlieder und fand
keinen Beruf, den ich moralisch hätte vertreten können;
auĂźer Musiker, KĂĽnstler, Lehrer, Heiler und an allen "Fronten"
fast ohnmächtiger, aber mit positiver Energie geladener Neu-
gestalter.

Multimediale Botschaften heiĂźt dieser Thread, den ich gerne
mit Musik, Bildern und Worten füllen möchte, die unsere
spirituellen u.a. Vorstellungen darstellen sollen. Lasst uns einen
neuen Thread aufmachen. Ich hab da so was im Sinn...
LG sensmitter
und...
die Botschaft soll sein: Kein Krieg mehr!



â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 12.11.2017, 17:10

"Give a little bit ..." von Supertramp.
1. Original von vor fast 50 Jahren
2. Karaokesingen

Gib mir ein bisschen Liebe.
Ich gebe dir ein bisschen meines Lebens dafĂĽr...

Z.Zt. im TV in der Werbung wiederauferstanden.
Na immerhin...

Original Supertramp


â–ş Link zum Video


Karaoke "Give a little bit"


â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 14.11.2017, 14:07

Lieber Horus,
mit Verspätung meine Antwort:
Es geht u.a. auch um das kollektive Unbewusste
in diesen BĂĽchern...und mich interessieren natĂĽrlich
auch C.G.Jungs AusfĂĽhrungen dazu, weil ich bei den
Forschungen zur Terralogie das ganze Völkerkundliche
durchgeackert habe.

Bei der Vorstellung, seinem Kind nichts zu essen geben
zu können, überfällt mich die ganze Tragik deines
Lebensanfangs, dass ich schnell sagen muss: "Junge,
du hast ĂĽberlebt! Es war ein Wunder!", sonst ersaufe
ich an Entsetzen und Trauer. Und gleich drängen sich
TV-Bilder aus dem Libanon auf...

Zack! Raus aus meinem Kopfkino! Betäubung in Köln!
Bis in den Tod wird das Leben gefeiert, und sie kommen
von ĂĽberall her, um sich gehen zu lassen.
Die Stadt platzte aus den Nähten, wie eine Party mit
100 Leuten in der Besenkammer...und einer davon
kann eine Bombe sein. Und die Hälfte vergreift sich an
dir oder schlägt dich tot im Suff. Alles möglich, also nix
wie hin!
Tünnes und Schäl sind tief geschockt, und aus ist`s mit
dem SpaĂź an der Freude...
Der alte Ruf nach Freiheit ist so laut, dass das Trommelfell
platzt. So war das nicht gemeint...
Kölsche "Soldaten" tragen Blumen im Gewehrlauf.



â–ş Link zum Video





â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 15.11.2017, 02:13

Jetzt mal was Ruhiges zum Abschalten.
Ca. 50 Minuten lang Krishna-Musik.

LG sensmitter



â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 15.11.2017, 13:09

Fast keine Blätter mehr an den Bäumen.
Ich vermisse nicht nur die Wärme,
sondern auch das Zwitschern der Vögel...
Dank YouTube alles möglich.
LG sensmitter



â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 18.11.2017, 19:02

Hier die "19 Weisheiten des Dalaih Lama".



â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 18.11.2017, 19:07

Rumis Botschaft:
Die eigenen BedĂĽrfnisse und WĂĽnsche aufgeben und
dafür die Nähe Gottes gewinnen.

Rumis Erleuchtung


â–ş Link zum Video


Rumis Sprache der Stille - Harmonie des Gegensätzlichen


â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 18.11.2017, 19:12

Zum Wochenende: Galaxiengucken
Vangelis – (Hubble) – "To The Unknown Man"



â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 21.11.2017, 19:16

„Meine Mutter ist eine Königin…wie das schönste Lied.
Meine Mutter ist eine Blume. Sie ist ein lebendiger Baum."
Ein Lied aus Island.

Meine Mutter, die Natur


â–ş Link zum Video

Benutzeravatar
sensmitter
Alter: 65
Beiträge: 783
Dabei seit: 2012
Kontaktdaten:

Beitrag von sensmitter » 21.11.2017, 19:40

"Oryom" – Native Prayer




â–ş Link zum Video

Antworten