03.09. - 12.09. Fuchs, 26. Spirit der Terralogie

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sensmitter
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03.09. - 12.09. Fuchs, 26. Spirit der Terralogie

Beitrag von sensmitter » 02.09.2017, 13:31

03.09. - 12.09. Fuchs, 26. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 16.40h - 17.20h

Einige Spirits der Terralogie - wie z.B. Amsel, Katze oder Elster -
besitzen offenkundig sg."weibliche" Energien, und genau genommen
mĂŒsste auch der Spirit Fuchs ansich "FĂ€he" genannt werden, zumal die
Grundbedeutung von "fÀhig" die FÀhigkeit bezeichnete, imstande zu sein,
etwas aufzunehmen oder zu empfangen. "FĂ€hig" leitet sich ab vom Wort
"fangen" und bezeichnet das geistige Erfassen und Begreifen, begabt und
tĂŒchtig zu sein und imstande und veranlagt sein, etwas zu unternehmen.
"Talentiert zum Denken", sagt der Schlaufuchs.
Wenn die BÀume das Wachstum einstellen, die Zugvögel fliehen und
die Sommerblumen zu welken beginnen, animiert uns der Spirit Fuchs
zu Distanz und stiller Beobachtung und vermittelt uns eine allgemein
kritischen Haltung, die nicht nur dazu dienen soll, uns vor Verlusten
zu bewahren, sondern darĂŒber hinaus sogar noch Gewinn bringen soll.
So gibt es nicht nur die FrĂŒchte unserer Arbeit zu ernten, sondern so
allerlei, das unserer Unterscheidungskraft und kluger Vorgehensweisen
bedarf, wenn der Sommer scheidet. "Scheiding" nannte man frĂŒher den
altrömischen siebten Monat September, wenn der Spirit Fuchs morgens
und abends heimlich zwei Minuten Licht stiehlt, ohne dass es uns
besonders auffallen wĂŒrde.

"Erkennen Sie die Zeichen! Seien Sie schlau! Nehmen Sie`s genau!"
kommandiert der Fuchs und justiert und ordnet seine Werkzeuge.
Jetzt mal langsam, Meister Reineke, genau genommen bist du nur
einer von vielen...und... wenn schon Chef, dann bloß 10 Tage lang,
also eher ein Abteilungsleiter, der uns nahe legt, unsere Aufgaben
ordentlich zu erledigen. "Dann wĂŒrden wir mit Sicherheit gut dafĂŒr
entlohnt werden." Na, das glaubt auch nur Klein FĂŒchslein...
Genau genommen haben wir in der Fuchs-Dekade nÀmlich öfters
das GefĂŒhl, "ĂŒber`s Ohr gehauen" zu werden und /oder andauernd
irgendwie zu kurz zu kommen, denn der Fuchs-Fokus liegt stÀndig
auf einer Verlust/Gewinn Betrachtung.

NatĂŒrlich spiegelt sich jeder Spirit auf besondere Weise auch in
unseren Stimmungen und Handlungen wider, und genau genommen
verhalten wir uns das Jahr ĂŒber unbewusst 36 mal anders, weil die
jahreszeitlichen VerÀnderungen in der Natur starken Einfluss auf unser
Denken und FĂŒhlen ausĂŒben. Wenn sich nun Anfang September,
meteorologisch schon Herbst, der Spirit Fuchs bemerkbar macht,
scheinen wir plötzlich nur noch auf unseren Vorteil bedacht zu sein.
Mehr als sonst scheinen wir geneigt zu sein, den "Trickster" zu spielen.
Auf jeden Fall ist die Zeit des Fuchses eine Zeit, in der wir sehr gut zu
wissen scheinen, was wir gebrauchen können und was uns zusteht.
"Und manchmal wird einem erst bewusst, was man besitzt, wenn man
Gefahr lÀuft, es zu verlieren", sagt der Fuchs.

Instinktiv treten GefĂŒhl und Bewusstsein in Dialog, wenn uns die
"Zeichen da draußen" als Ur-Symbole signalisieren, dass "Gefahr"
(Winter) im Anzug ist. Was glauben Sie, wie mies unsere Vorfahren
d`rauf waren...damals, ohne Strom und Heizung und Supermarkt und
Versicherung...den Naturgewalten ausgesetzt, als wÀren es tatsÀchlich
strafende Götter und Herrscher ĂŒber Leben und Tod!? Überleben
konnte nur, wer die Zeichen zu deuten wusste und Vorsorge traf;
und wer nichts hatte, weil er nichts ernten konnte, versuchte es
anderen wegzunehmen.
Glaubt man den Bauernkalendern, machen sich die Schwalben genau
am 8. September auf die Reise in ihre Überwinterungsgebiete (MariĂ€
Geburt fliegen die Schwalben furt), aus denen sie dann genau am 25.
MĂ€rz (MariĂ€ VerkĂŒndigung) wiederkehren sollen. "Genau genommen
total falsch! Wenn ich dir einen Rat geben darf: beste Zeit, um Obst-
bÀume zu pflanzen!" Danke. Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun,
aber "Reinhard, der Ratskundige", der Meister Reineke ( französisch:
"renard"= Fuchs) spielt uns wie jedes Jahr in seiner Dekade interessante
Einzel-Informationen zu, die anfangs ĂŒberflĂŒssig erscheinen, spĂ€ter
jedoch in ihrer Gesamtheit Gewinn bringend sein können. So schenkt
uns der Spirit Fuchs einen erwachenden Instinkt fĂŒr die persönlich
wichtigsten Dinge im Leben und die FĂ€higkeit, rein intuitiv oder auch
absichtlich und bewusst, möglichst Gewinn aus unseren Beobachtungen
und Unternehmungen zu ziehen.

Terralogische FĂŒchse, astrologische Jungfrauen der 2. Dekade, glauben
zu wissen, fĂŒr welche Ziele und Dinge im Leben es sich wirklich lohnt,
seine KrÀfte einzusetzen. Ihm - oder ihr - liegt sehr daran, richtige Ent-
scheidungen zu treffen; d.h. meistens, spÀtestens am Ende persönlichen
Gewinn aus einer Sache zu ziehen. Finanzieller Gewinn gibt "FĂŒchsen"
Sicherheit, StabilitÀt und Selbstbewusstsein und sie scheinen stets genau
zu wissen, was gut fĂŒr sie ist. Die Tarot-Karte "Gewinn", 9 der Scheiben,
bzw. MĂŒnzen, reprĂ€sentiert sowohl berufliche SelbststĂ€ndigkeit als auch
allgemein TĂ€tigkeiten, bei denen man die Bedingungen selbst stellen kann,
damit "in der besten aller Welten alles zum Besten steht", wie es im Buch
Thot heißt. "Venus regiert diese Karte", schreibt Crowley. "Sie schnurrt
vor Befriedigung, wenn sie das erntet, was sie gesÀt hat; sie reibt sich die
HĂ€nde und macht es sich bequem."

Durch ihr Geschick in materiellen Angelegenheiten haben "FĂŒchse"
sowohl Bewunderer als auch Neider, deren beider Äußerungen stets
kritisch analysiert werden. Sie nehmen in Kauf, dass dies eine gewisse
Einsamkeit bei der Verfolgung ihrer Ziele einschließt. So unterteilt sich
ihre Welt in "Freunde" und "Feinde", und allgemein fassen sie Meinungen
anderer schnell als persönlichen Angriff auf, was ihnen bevorzugt auf den
Magen schlĂ€gt. "FĂŒchse" lernen die BedĂŒrfnisse und Begrenzungen ihres
Körpers hauptsÀchlich durch Probleme mit der Gesundheit kennen.
Diese entstehen durch schlechte Gewohnheiten, starke Belastungen
durch Arbeit, Pflichten, negatives Denken, ĂŒbertriebene Selbstkritik und
vor allem SelbstĂŒberforderung. Genau genommen ist ihnen nicht bewusst,
dass sie im Grunde genommen keinerlei Verantwortung fĂŒr andere tragen
wollen, aber trotzdem Pflichten ĂŒbernehmen, weil sie sich sonst schlecht
und unsozial fĂŒhlen. "Heul bloß weiter", sagt der Kojote.

"ZufÀllig" nennt man den Heilstein des Fuchses auch "Kojoten-Stein", der
energetisch auf die Körpermitte Einfluss nimmt, incl. Sonnengeflecht und
Magen. Es ist der Citrin. "Original teuer", sagt der Fuchs. "Als gebrannter
Amethyst aber erschwinglich und gleich wirksam." Nun, ein guter Citrin
hilft uns, die GefĂŒhle "aus dem Bauch heraus" - vor allem GefĂŒhle der
Zuneigung - offen zum Ausdruck zu bringen und sie nicht ĂŒbertrieben
kritisch zu analysieren. Citrin weckt Instinkt und Intuition. Schon die
"alten" Römer wussten: Citrin gibt Selbstvertrauen und neuen Lebensmut
und wirkt gut gegen WetterfĂŒhligkeit und KĂ€lte-Empfindlichkeit. Wie ein
Fuchsfell warm orange leuchtend, aktiviert Citrin die Wahrnehmungen,
macht aufmerksam, konzentriert, dynamisch und kreativ...."Und stellt
eine beruhigende Ordnung her", sagt der Fuchs.

Seine Naturerscheinung - eher Kulturerscheinung - ist das goldene,
wogende Kornfeld als Sinnbild fĂŒr alle heimischen Getreidearten, die
meist auf großen FlĂ€chen angebaut werden. Selbst ein abgeerntetes
Stoppelfeld, das eher an Verlust denken lÀsst, beruhigt durch seine
Weite und die fĂŒchsische Logik, das alles jetzt nicht mehr Sichtbare
sich irgendwo als großer Gewinn sammelt. Im Mythos der Sumerer
schaffte der Fuchs gegen Belohnung die verschwundene Muttergöttin
wieder herbei, und auch im MÀrchen gehört er zu den hilfreichen
Tieren. Immer auch steht er in kultischen Handlungen mit den Korn-
mĂŒttern wie Demeter, Ceres (vergl. "Cerealien") etc. in Verbindung.
Im Pflanzenreich findet sich der Spirit Fuchs speziell im Hafer, den
man bereits in der Bronzezeit kannte und der nicht nur ein wichtiges
Nahrungsmittel darstellt, sondern auch große Heilkraft besitzt und
nachgewiesen fröhlich macht. Erscheint der Fuchs in TrÀumen,
symbolisiert er natĂŒrlich Schlauheit, stellt aber vor allem unsere
instinktiv-intuitiven Seiten dar.
Spirit Fuchs befÀhigt uns, bei scheinbaren Verlusten letztendlich
den persönlichen Gewinn zu erkennen. Kleine Opfer bringen
großen Segen.
Goldene Fuchs-Zeit!
LG sensmitter

http://www.tierenzyklopaedie.de/tiere/rotfuchs.html
http://www.karrer-edelsteine.de/Lexikon/Citrin.htm
http://www.kraeuterweisheiten.de/hafer.html
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/
http://www.getreide.org
https://www.youtube.com/watch?v=Dnj1zshmTE0
DateianhÀnge
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Biba
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Beitrag von Biba » 02.09.2017, 23:36

Hallo Sensmitter,

ich möchte zu dem Citrin noch etwas ergÀnzen.

Citrine werden nicht nur aus minderwertigen Amethysten hergestellt, nein auch aus Eisen - haltigen Quarzen.

Denn das ist eigentlich ein Citrin, ein Eisenhaltiger Quarz.

Nun wird die kĂŒnstliche FĂ€rbung leider nicht nur durch brennen hervor gerufen, leider oft auch durch Radioktive Bestrahlung. :shock:

Daher rate ich jedem ab gebrannte, also kĂŒnstlich verĂ€nderte Steine zu nutzen.

NatĂŒrliche Citrine finden sich sowohl im Taunus als auch in der Umgebung von Idar - Oderstein und jeder kann sie kostenlos beschaffen. Sicherlich gibt es auch noch weitere Gebiete in Deutschland wo dies möglich ist.
Auch gibt es noch gewissenhaffte HeilsteinlĂ€den die Naturcitrine recht gĂŒnstig anbieten. Teuer wird der Citrin eigentlich nur wenn er geschliffen bzw. zu Schmuck verarbeitet wurde, denn als Rohstein wird er eher als ein Abfallprudukt vermarktet.

Und Rohsteine, gerade aus meinen Geburtsland, sind mir eh lieber wie kĂŒnstlich verarbeitete und oft noch bestrahlte Massenware aus Übersee.

Alternativ wĂ€re da noch ein Eisenhaltiger Quarz zu wĂ€hlen, er enthĂ€lt die selben Bestandteile, wird aber aufgrund der Eisenanteile als Minderwertig eingestuft und ist recht gĂŒnstig zu haben.

Ach ja, ein gewissenhaffter HĂ€nler wir gebrannte Citrine nie unter dem Namen Citrin anbieten, sondern als gebrannter Quarz.
Das ist Ă€hlich dem Wiener Schnitzel und dem Schnitzel wiener Art, nur ist das soweit ich weiß mittlerweile rechtlich geschĂŒtzt.

Eine Frage habe ich noch, wie kommst du auf die Bezeichnung Kojoten Stein, sie ist mir noch nie untergekommen.
ÄhejĂ€ aschĂ€r Ă€hejĂ€
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 03.09.2017, 10:55

Hallo Biba,
ich sag jetzt mal nix zu richtig oder falsch
in deinem Beitrag...aber wenn du die von
mir angegebenen Links eingehender studierst,
wirst du finden, dass man den Citrin "frĂŒher"
Koyotenstein nannte; nebst allen technischen
Daten findest du in den Links auch noch eine
FĂŒlle anderer interessanter Infos, die hier als
ausfĂŒhrlicher Text natĂŒrlich den Rahmen sprengen
wĂŒrden.
HĂ€ttest du K o y o t e n s t e i n einfach mal
gegoogelt, wĂŒsstest du, "wo ich das hernehme".
TatsÀchlich aber hat mir das jemand in Italien
beigebracht gebĂŒrtig aus Argentinien...

Übrigens verdankt der zitronengelbe Citrin seine
Farbe dem Aluminium und nur der orangefarbene,
goldgelbe dem Eisen; außerdem kann Citrin auch
brĂ€unlichen Glasglanz zeigen, weil er fließend in
Rauchquarz ĂŒbergehen kann usw. bla, bla, bla.
Jedenfalls "wÀrmt" er und ist ein rechter Sommer-
stein und typisch Spirit Fuchs.

LG sensmitter

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