03.08. - 12.08. Salamander, 23. Spirit der Terralogie

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sensmitter
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03.08. - 12.08. Salamander, 23. Spirit der Terralogie

Beitrag von sensmitter » 02.08.2017, 13:02

03.08. - 12.08. Salamander, 23. Spirit der Terralogie
Schwellenzeit 14.40h - 15.20h

Auf den ersten Blick erscheint es kurios, dass der (Feuer-) Salamander,
der Olm, die Feuchtigkeit liebt und hauptsÀchlich bei Regenwetter tÀtig
ist und sich gerne in kĂŒhlen LaubwĂ€ldern und immer in WassernĂ€he
aufhÀlt. "Wahrscheinlich zum Löschen", scherzt mein Pfau, "denn jetzt
entfaltet das himmlische Feuer seine ganze Kraft, und der Sommer ist in
Höchstform." Terralogisch gesehen ist deshalb einleuchtend, dass der
großzĂŒgige Spirit Salamander den "Ernting", den spĂ€teren August, mit
praller Sonne, aber auch mit der Ernte praller, reifer FrĂŒchte beginnt.
Im Reich der Pflanzen sind ihm alle wasserhaltigen FrĂŒchte zugeordnet,
saftige Aprikosen, Mirabellen, Pfirsiche und dicke Kirschen. Auch ist
Hochsaison fĂŒr leckere Heidelbeeren, Himbeeren, Johannis- und Stachel-
beeren. Salamander-Energien machen heiß und sĂŒĂŸ und wild und durstig
nach Leben - dass einem das Wasser im Munde zusammenlÀuft - und
ĂŒberschwĂ€nglich und glĂŒhend in den GefĂŒhlen. "Dazu bei 30 Grad noch
Grillen im Freien!", sagt mein Pfau und schmilzt dahin.

Wir ĂŒberanstrengen und ĂŒbernehmen uns oft in der Zeit des Spirits
Salamander. Wir ĂŒberheizen und ĂŒberhitzen - bewusst oder unbewusst -
uns selbst und andere und auch so manches Klima, verausgaben uns
auch körperlich, ĂŒbertreiben so manches und geben all unsere KrĂ€fte
hin fĂŒr unsere Ziele. "Das mach ich alle Tage", sagt der Salamander.
Spontane, kreative Ideen und deren sofortige Umsetzung sind typisch
fĂŒr seine Dekade. Und so findet sich manch einer jetzt beim Renovieren
der Wohnung und Streichen der WĂ€nde wieder, obwohl doch eigentlich
ein Ausflug ins Schwimmbad geplant war.
Überraschend erscheint auch in der Zeit des Spirits Salamander, dass
ehemals eher zurĂŒckhaltende Freunde scheinbar plötzlich "etwas Großes"
vollbringen wollen, und sei es nur aus Prahlerei...
"Ich bin immer der Sieger", sagt der Salamander, "selbst, wenn ich
verlieren sollte,...was aber kaum geschehen wird. Denn wenn du aus
Liebe brennst und dich verströmst, kannst du alles schaffen, sogar
durchs Feuer gehen."

Der Salamander ist lt. Physiologus ein "kalter Vogel", der ohne zu
verbrennen im Vulkan Ätna haust. "Echt cool", sagt mein Pfau.
"Deshalb nennt man wohl auch bei Erdgasbohrungen die hoch-
qualifizierten Fachleute in Asbestkleidung "Salamander", die den
eruptiv entzĂŒndeten Gas-Erdölstrom zum Verlöschen bringen." Ja, ja,
in vielen Bereichen steht der Salamander symbolisch fĂŒr das Feuer;
jeder Koch kennt z.B. den Salamander in der KĂŒche.
Aber im Feuer lebend und es entzĂŒndend oder löschend, ist der Sala-
mander in Symbolik und Volksglauben ein Elementarwesen, das im
Element Feuer wohnt und nicht etwa ein DĂ€mon ist, sondern ein von
Gott bestellter HĂŒter des Feuers. So werden Salamander in mystischen
BĂŒchern der Renaissance als Vulcanales bezeichnet, denen die Misch-
wesen "Zundel" entstammen usw...

"Salamander" in der Terralogie sind die astrologischen Löwen der 2.
Dekade, die jederzeit handlungsbereit erscheinen, einsatzfreudig und
abenteuerlustig und immer schnell und eifrig bei der Sache sind. Sie
besitzen eine selbstzentrierte Einstellung zum Leben und entzĂŒnden sich
nicht an irgendetwas, sondern brechen mit ihrer Energie aus sich selbst
hervor. Sie verschwenden sich bereits im Moment des Erscheinens und
fĂŒhren anderen in vielerlei Hinsicht Energie zu. Ihre Naturerscheinung ist
der Vulkan, der lange Zeit schweigt und friedlich wie ein ewiger Berg in
WĂŒrde in sich selbst ruht. Bricht er aus, erschafft er sich neu. Erst spĂ€ter,
wenn die Lava erstarrt ist, erkennt man, dass auch der menschliche
"Vulkan" aus seiner Tiefe hervorgebrachte Substanz verströmt hat, die
sich am Ende in fruchtbaren Boden verwandelt und dem Leben eine
stabile Grundlage schafft.

"HÀtten die antiken Römer nicht die Vulkanasche in ihren Zement
gemischt", sagt der Salamander, "wĂ€re der glĂŒhend heiß und spĂ€ter
brĂŒchig geworden, und sie hĂ€tten nie im Leben solch kolossale Monu-
mente mit einer solch dauerhaften StabilitÀt erbauen können."
"In Rom liegt dafĂŒr heute aber ganz schön viel Gebrösel `rum", grinst
mein Pfau. Darauf zu antworten, ist dem Salamander unter seiner
WĂŒrde. Doch ein echter "Salamander" ist stets freigiebig, kann gut
zuhören und besitzt Humor. Außerdem ist er im Streben nach Bedeut-
samkeit immer sehr mit sich selbst beschĂ€ftigt und fĂŒhlt sich eher dafĂŒr
zustĂ€ndig, anderen Vertrauen und Enthusiasmus einzuflĂ¶ĂŸen, anstatt sie
in irgend einer Form zu kritisieren. Wenn ĂŒberhaupt, möchte er seine
Kritik als konstruktiv verstanden wissen. Kritik von anderen ertrÀgt er
stets mit einer wĂŒrdevollen Haltung und einer gewissen "grandezza",
die ihn ĂŒber den Dingen stehen lĂ€sst.
Ein "Salamander" opfert sich in allen Lebensbereichen mit großer
Prachtentfaltung, und die Hingabe all seiner KrÀfte gleicht einer
religiösen Zeremonie. Wenn ein "Salamander" seine glĂŒhende Energie
und brennende Liebe verströmen kann, gibt es ihm das GefĂŒhl, im
All-Einen aufzugehen. Er glĂŒht dann in schöpferischer Selbstdarstellung
im nie enden wollenden Drama des Lebens. Wobei es ihm hauptsÀch-
lich um das GefĂŒhl des "Brennens" in Liebe und Begeisterung geht, das
ihm Lust und Befriedigung vermittelt.

Terralogische Salamander sind "echte Vulkane", und Expansion
befriedigt ihre tiefsten Triebe. Sie sind großzĂŒgige FĂŒhrungspersönlich-
keiten, die verehrt und geliebt werden, aber auch erwarten, dass man
- wie sie selbst - immer sein Bestes gibt; und nicht nur selbstbewusst in
Aktion tritt, sondern auch bereit ist, sich anderen gegenĂŒber verantwor-
tungsbewusst zu verhalten. Gleichzeitig will ein "Salamander" selbst
immer der Beste sein und alles können! Seine Tarot-Karte ist die Sechs
der StĂ€be und heißt SIEG. So zeichnet sich ein "Salamander" vor allem
dadurch aus, dass er schon frĂŒh durch Erkenntnis nahezu unangreifbar
wird und sich von Ängsten, Depressionen, Geiz, Neid und Eifersucht
aus eigener Kraft befreit, wodurch er auf seine Weise fĂŒr andere
unanfechtbar und nahezu unbesiegbar wird.

Im Reich der Mineralien ist der Salamander-Heilstein Symbol alles
MĂ€chtigen und Starken, denn es ist der Diamant, der "Adamas",
der Unbezwingbare, der immer "alles gibt" und verschwenderisch
seine Energien verströmt. Schon bei den Ägyptern als "König der
Edelsteine" verehrt, verleiht er "göttlichen Glanz auf Erden", Reinheit
und Erleuchtung. Als Heilstein steigert er das SelbstwertgefĂŒhl und
schĂŒtzt die menschliche Aura. Diamant fördert die Bewusstheit, den
Willen und die Konzentration, lindert AngstzustÀnde und hilft Trauer
besser zu verarbeiten. Diamant unterstĂŒtzt, die Ursache von Problemen
leichter zu durchschauen und sie dann konsequent zu lösen.

Der hÀrteste aller Edelsteine, HÀrte 10, reiner Kohlenstoff, uralt, kann
verbrennen, obwohl bei Temperaturen ĂŒber 1200 Grad unter sehr
hohem Druck entstanden. Diamant hÀlt fast alles spielend aus, kann aber
beim Schleifen durch falsche Belastung zerbröseln. "Deshalb schleift ein
"Salamander" sich selbst und ist ein Aufsteiger aus eigener Kraft!" sagt
sein Spirit. Außerdem ist die ĂŒberschĂ€umende Energie eines "Salaman-
ders" von außen kaum zu bĂ€ndigen, und die Selbstsicherheit, die er
ausstrahlt, hÀlt andere meist davon ab, ihn bei seinen AktivitÀten zu
beeinflussen. So tobt sich sein Spirit - in Ermangelung tÀtiger Vulkane -
regional gerne mal in heftigen Sommergewittern mit WirbelstĂŒrmen aus.
Und wer des Salamanders Kreise stört und wohlmöglich zu viel Druck
auf ihn ausĂŒbt, sollte einmal den Olm erleben, den Feuersalamander,
der bei starkem Stress ein giftiges Sekret ĂŒber einen Meter weit in
Richtung des Angreifers spritzen kann; wie ein Vulkan, der nach
einem Ausbruch noch eine Flutwelle hinterherschickt


UngefĂ€hr fĂŒnfzig Mal im Jahr brechen Vulkane auf der Erde aus.
"Wer mit einem "Salamander" zusammen ist, erlebt also im Schnitt
einen Ausbruch pro Woche", grinst mein Pfau. "Halt die Klappe",
sagt der Salamander und zeigt sein Achtung bietendes Verhalten,
strahlt dabei aber noch Wohlwollen aus und verströmt seine treibenden
KrÀfte. Und oft können wir es in diesen Tagen beim Erreichten nicht
bewenden lassen, weil ungeahnte Energien zu noch grĂ¶ĂŸerer Entfaltung
drÀngen. Aber wir finden Gefallen an unseren Talenten, und manch einer
entdeckt an sich selbst völlig neue, ĂŒberraschende Seiten. Wir spĂŒren das
wachsende Selbstvertrauen, das dieser feurige Spirit verströmt, sind groß-
zĂŒgiger als sonst und genießen die zunehmende innere Zufriedenheit.
Die Zeit des Salamanders fördert vor allem das SelbstwertgefĂŒhl fĂŒr die
Einzigartigkeit des eigenen Wesens.
LG sensmitter

PS: Gönnen Sie sich vor allem die schönen Sommerabende im Freien.
Bei Interesse bitte jetzt schon mal vormerken, dass zum Ende der
Salamandertage die ersten Sternschnuppen der Perseiden zu sehen
sind, die den Spirit Pfau ankĂŒndigen.

http://www.vulkane.net/
http://www.steinundkraut.de/alpentier-F ... ander.html
http://www.ruebe-zahl.de/diamant.htm
http://www.apotheken-umschau.de/obst-und-gemuese
http://www.amphibienschutz.de/amphib/feuersal.htm
DateianhÀnge
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Biba
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Beitrag von Biba » 03.08.2017, 09:58

Moin,
wo ich in Kindertagen wohnte gab es viele Feuersalamander sie lebten in einem alten Steinbruch, ob das heute noch so ist :?

Salamander.jpg
Salamander.jpg (6.94 KiB) 364 mal betrachtet
ÄhejĂ€ aschĂ€r Ă€hejĂ€
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 03.08.2017, 17:53

Hallo Biba, Superfoto! Danke!
Die Salamander gibt`s heute bestimmt noch...
und Steinbruch ist ein idealer Platz; auch fĂŒr
Elementargeister, ha, ha.

Jedenfalls habe ich - wie Horus auch - schöne
Erinnerungen an "indianische Sommer" in Sizilien,
wo ich in der Einöde so gut wie nackt herum lief
und mich wie ein Kind im Paradies fĂŒhlte. Und
nachts ein sternenĂŒbersĂ€ter Himmel...
atemberaubend auch auf Gomera, wo ich einfach
auf der Erde in einer Höhle schlief; ohne Angst vor
Skorpionen oder anderem "Krabbelgetiers" oder
Schlangen...uah, wie in Sizilien.

Zum ersten Mal richtig viele Sterne sah ich aber
bei einer Sommerfete in einem Steinbruch -
und da waren auch Salamander. Und ich - immer
schon Leuchtfarben-Fan - suchte gerade mit einer
Schwarzlichtlampe fluoreszierende Flechten an
BĂ€umen und Steinen, und erschrak natĂŒrlich,
als sich im Dunkeln plötzlich gelbe Punkte bewegten.
Und auch hier fallen mir die Sterne ein, die sich im
See spiegelten.

Sommer heißt fĂŒr mich auch, nachts draußen Sterne
gucken. Nicht umsonst findet sich mein Spirit Pfau
in den Sternschnuppen als Naturerscheinung...

So erinnere ich mich an Geburtstage mit Lagerfeuer
hier am Rheinufer, Feuerwerk in der Ferne und Lichter
der Stadt irgendwo da hinten. Und die Funken des
Feuers tanzen hoch zu den Sternen.
Ja, total romantisch. Aber ich hatte am liebsten noch
einen Generator und beschallte die arme Natur gerne
mit Musik, dass schon mal `n Vogel vom Stengel hÀtte
kippen können..."Smoke On The Water...and fire in the
sky..."

Schall und Rauch, und heute ganz still geworden alles...
viele Jahre her, dass ich so unbeschwert feiern konnte.
Und jetzt ist es wieder so wie in der Kindheit, wo alle
Kinder immer in den Ferien waren: niemand ist da zum
Feiern! Das bin ich gewohnt und macht nicht traurig.
Im Gegenteil:
Dann sind alle voll mit Kaffee und Kuchen und wollen
zur Tagesschau zu Hause sein. Ich bin richtig froh, wenn
sie gehen. Denn (wg. "Sommerzeit") ist mein Geburts-
tag zwanzig nach acht, und dann sitz`ich alleine im Garten
und schau zu den Sternen.
Und wenn `ne Sternschnuppe kommt, wĂŒnsche ich mir
gar nix. Es wird schon alles so kommen wie`s sein soll.
Aber schade, dass ich hier kein Feuer machen darf...
PfauengrĂŒĂŸe von Herzen
LG sensmitter

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