Schwule Hexe

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einhorneule
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Schwule Hexe

Beitrag von einhorneule » 11.05.2017, 14:07

Hallo an alle.
Seid meinem 13 Lebensjahr weiss ich nicht nur defintiv, dass ich schwul bin, sondern treibe mich auch auf allen möglichen Pfaden in der Anderswelt herum. Gerade als nicht-heteronormativer Mann mit spirituellen Interessen hat man es da manchmal nicht so leicht, sowohl in der schwulen als auch der esoterischen Welt. Wäre schön, sich auszutauschen, andere Sichtweisen kennenzulernen und überhaupt dazuzulernen. Denn als Hexe lernt man ja bekanntlich nie aus. Meine religiöse Heimat hab ich noch nicht gefunden. Wicca (BTW) war es mal. Jetzt streife ich halt als Einhorneule durch diese Gefilde.

Liebe GrĂĽĂźe nach da drauĂźen
Einhorneule

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peter-o
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Beitrag von peter-o » 12.05.2017, 11:30

Hallo Einhorneule,
zuerst habe ich nicht verstanden, was Du bist, oder meinst ... :roll:
Wenn man aber weiß, dass Geistwesenheiten androgyn sind, bist du ganz schön im Vorteil,
denn Yin und Yang scheinen bei Dir immerhin ausgeglichen zu sein.
Dein weiblicher Teil hat demnach besseren Zugnag zu Deinem Ăśberbewusstsein,
als das bei anderen Männern wohl ist.
Man könnte auch sagen, dass Dein Plus- und Minus-Pol verbunden sind und Du weisst
sicher, dass einem erst ein Licht aufgehen kann, wenn man beide Seiten verbindet.
Keine Lampe leuchtet mit nur einem Pol. :idea:
... und Du hast jedenfalls mehr Auswahl, jemandem Liebe zu geben. ;)

Ich wĂĽnsche Dir auf Deinem Wege viel Erfolg.

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einhorneule
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Beitrag von einhorneule » 13.05.2017, 08:20

Hallo peter-o,
ich bin mir immer noch nicht sicher, dass Du das richtig verstehst. ich habe überhaupt nicht das Gefühl, das Ying und Yang bei mir total ausgeglichen sind. Ich kann schlichtweg mit Yin nichts anfangen. Das ist so eine landläufige Meinung, dass Schwule zu ihren weiblichen Anteilen, die in jedem Mann stecken, stehen und sie integrieren. Hm. Ich bin eigentlich überhaut nicht weiblich. Das ist mir alles relativ schnuppe. Deshalb konnte ich letzlich auch mit Wicca nichts anfanagen, das mir diese Polarität Mann-Frau einfach auf den Geist ging und mir nicht entsprach. Ich hab schon ein Verhältnis zu einer Göttin. Aber sehr viel mehr noch zu diversen Göttern, yeah! Ich will nichts ausgleichen zwischen Frau und Mann und auch kein Hermaphrodit werden - ich bin ein Mann udn suche männliche Spiritualität. Hast Du einen Tipp?
Lieber GruĂź
Einhorneule

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peter-o
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Beitrag von peter-o » 13.05.2017, 09:49

Lieber Einhorneule,
ich schrieb ja bereits, dass wir als Geistwesen androgyn sind, da heißt männlich und weiblich.
Je nach Wunsch und nachdem, was wir lernen/erleben wollen, inkarnieren wir dann eben
als Mann oder als Frau in einem entsprechenden Körper.
Der Ausgleich der Polaritäten hat aber nichts mit „Hermaphrodit“ oder Bisexualität zu tun.
Folglich kann es auch keine „männliche oder weibliche Spiritualität“ geben.
Vielleicht wäre ein katholisches Kloster, oder Theologiestudium der ideale Platz, das zu finden,
was Du wahrscheinlich suchst. ;)

LG. von Peter-O

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einhorneule
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Beitrag von einhorneule » 13.05.2017, 17:08

Lieber Peter_O,
gegen Theologie habe ich in der Tat nichts. Aber ich komme der katholischen Kirche lieber nicht näher als bisher und das ist gar nicht mal so fern.
Liebe GrĂĽĂźe
Daniel

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peter-o
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Beitrag von peter-o » 13.05.2017, 17:39

Hallo Daniel, Du schreibst:
einhorneule hat geschrieben: ↑
13.05.2017, 08:20
... ich bin ein Mann udn suche männliche Spiritualität. Hast Du einen Tipp?
und jetzt bin ich genau so schlau, wie anfangs.
Wie soll man Dir einen Tipp geben, wenn man nicht weiĂź, was Du damit meinst ... :roll:
Ich wünsche Dir jedenfalls ein schönes Wochenende.
LG. von Peter-O

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 13.05.2017, 20:05

Hi Einhorn,
hexen-0126.gif
hexen-0126.gif (13.06 KiB) 1588 mal betrachtet
scheint als machtest du es dir selber schwer.

Sei mir nicht böse, aber als Mann bist du keine "Hexe" sondern "Hexer oder Hexenmeister". Besser gesagt auf dem Weg dorthin.

Welchen Pfad oder Religion oder wie auch immer du beschreiten magst, mit deiner sexuellen Richtung hast dies gar nichts zu tun. Interessierst du dich für Esoterik im weitesten Sinn brauchst du dir doch kein Schild mit der Aufschrift "Homo" umzuhängen. Dies wäre nur angebracht wenn du gleichzeitig nach einem Partner suchst.

Spiritualität gibt es nicht getrennt. Es ist ein neutraler Weg, den jeder auf seine Art gehen kann wenn er will.

Vielleicht schaust du da mal rein.

http://wegeinslicht.userboard.org/portal

LG Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 13.05.2017, 20:47

Hm - ich versteh hier ĂĽberhaupt nichts!
Suchst du jetzt eine Religion, willst einen Hexenorden fĂĽr Schwule grĂĽnden oder weiterhin ungestraft in Anders-Welten rumspielen?
Worum geht es dir denn ĂĽberhaupt?
Mich nervt zwar mal wieder der in dem vollkommen unagebrachte Begriff "Spirituell" aber das tut er eigentlich sowieso immer.
Ich ahne ja was du mit spirituell meinst, komm aber einfach nicht dahinter was das mit deinem Schwulsein zu tun hat und wieso das bei oder unter Esos irgendwelche Schwieigkeiten hervorrufen sollte? Ich persönlich halte die meisten Esos sowieso für Schwule.
Schwul sein ist im Moment doch voll "in", man kriegt doch ständig ob man nun will oder nicht, irgenwelche Outings von Irgendjemandem um die Ohren geklatscht?

Wo gibts denn da Probleme?

Als biederer stinknormaler Hetero bekomme ich langsam echt Komplexe.
Nunja - mir geht es als Hetreo ähnlich wie dir, wenn ich irgendwelche weiblichen Anteile haben sollte, verzichte ich dankend. Ich wüsste nicht im geringsten wieso meine männlichen(bei dir anscheinen weiblichen? Anteile mich davon abhalten sollten irgendein gestecktes Ziel zu erreichen und wenn es nur so etwas albernes wie "Spiritualität" wäre.
Nicht mal die Esos würden mit so etwas Probleme haben ob einer mehr männlich oder weiblich tickt!

Wir hatten gerade so eine Perle an Bord die unbedingt männliches vom weiblichen zu trennen versuchte.
Zum Glück hat sie den Käse und die ganze fadenscheinige Argumentationskette mit der sie zwischen den Geschlechtern zu polarisieren versuchte, wieder gelöscht.

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einhorneule
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Beitrag von einhorneule » 13.05.2017, 22:16

Danke fĂĽr Deine Antwort, Mona
mona seifried hat geschrieben: ↑
13.05.2017, 20:05
Sei mir nicht böse, aber als Mann bist du keine "Hexe" sondern "Hexer oder Hexenmeister". Besser gesagt auf dem Weg dorthin.
"Hexe" ist für Männer und Frauen völlig ausreichend. Ist eben einer der wenigen Bezeichnungen, die auch weiblich für Männer gelten können.
mona seifried hat geschrieben: ↑
13.05.2017, 20:05
Welchen Pfad oder Religion oder wie auch immer du beschreiten magst, mit deiner sexuellen Richtung hast dies gar nichts zu tun. Interessierst du dich für Esoterik im weitesten Sinn brauchst du dir doch kein Schild mit der Aufschrift "Homo" umzuhängen. Dies wäre nur angebracht wenn du gleichzeitig nach einem Partner suchst.
Das sehen die Kirchen und auch Asatru oder Wicca aber zum Teil ganz anders. Das spielt meine Orientierung sehr wohl eine Rolle. Ich bins endgültig leid, gesagt zu bekommen, hey, solange du dir kein Schild um den Hals hängst, kannst du machen und sein was Du willst. Für mich hat meine Sexualität etwas mit Religion zu tun. Die Verdrängung dieses ganzen Bereichs hatte ich schon, vielen Dank. Einen Partner habe ich auch schon.

Beste GrĂĽĂźe
Einhorneule

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Bani
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Beitrag von Bani » 14.05.2017, 12:49

einhorneule hat geschrieben: ↑
11.05.2017, 14:07
Seid meinem 13 Lebensjahr weiss ich nicht nur defintiv, dass ich schwul bin
Sorry das ich hier gleich mit der TĂĽr ins Haus falle...
Nur frage ich mich ernsthaft: Braucht man diese Information?

Denn es gibt schlicht keine männliche oder weibliche Spiritualität. Wer darauf rumreite – und davon gibt es natürlich genug – hat sich noch nicht über das Irdische Bewusstsein hinaus entwickelt.

Und genau dies könnte übrigens ein spiritueller Weg leisten Herr Weltenspringer.

Aus persönlicher Beobachtung kann ich Frau Seilfrieds Ansicht nur bestätigen:
Wer sich bei den Esoterikern oder sonst wo einfindet und zum Auftakt gleich das "Homoschild" umhängt, sucht in der Regel nur mal wieder einen gleichgesinnten "Popopiraten". Das habe ich schon in div. "Vereinen" erlebt.
Alles andere sind die ĂĽblichen Schutzbehauptungen. ;)

Insofern könnt folgende Information hilfreich sein:
Die "Homoquote" bei den Esoterikern ist eher gering einzuschätzen.

Wenn du jedoch einen esoterischen Beitrag leisten magst, kannst du das vermutlich jederzeit tun...


WĂĽnsche noch einen sonnigen Tag.

Bani
Zuletzt geändert von Bani am 14.05.2017, 16:22, insgesamt 2-mal geändert.
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peter-o
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Beitrag von peter-o » 14.05.2017, 13:29

Hallo Daniel,
auch wenn Du immer noch nicht erklärt hast, was Dein Problem ist, möchte ich darauf noch mal antworten.
Ich arbeite seit 29 Jahren mit Gruppen und bilde Medien aus.
In der Tat ist es so, dass Männer, die sagen:
„wenn ich irgendwelche weiblichen Anteile haben sollte, verzichte ich dankend“ und
wenn sie "Spiritualität" für etwas Albernes halten,
haben in spirituellen Kreisen nichts zu suchen, weil sie damit nix anfangen können. :?

Menschen sind aber nun mal aus männlichen und weiblichen Teilen zusammengebaut, ob sie darauf verzichten oder nicht.
Im Zweifelsfall kann man ja die Eltern fragen.
Nur SUPERMAN hatte 2 Väter als Eltern! ;)

Fakt ist aber auch, dass spirituelle Gruppen überwiegend von Frauen besucht werden, weil Frauen einen besseren Zugang zu ihrer rechten, Hirnhemisphäre haben, die für Emotionalität, Kreativität, Spiritualität und eben für unser „Überbewusstsein“ zuständig ist.

Bei Männern ist eben die linke Hirnhemisphäre durch deren Erziehung ausgeprägter
und die ist für unser analytisches Tagesbewusstsein zuständig.
Da wundert es mich immer wieder, dass manche Männer überhaupt meditieren können,
was natürlich der Gesundheit förderlich wäre.
Von Ausgeglichenheit (von Yin und Yang) oder Relaxen kann bei den meisten Männern keine Rede sein.
Die Quittung ist dann eben, Burnout bis dass sie im Durchschnitt auch eine kĂĽrzere Lebenserwartung haben, als Frauen.

Kommt ein Mann in eine Gruppe, die überwiegend aus Frauen besteht, möchte er am liebsten wieder gehen,
weil er sich logischerweise in der Minderheit unwohl fĂĽhlt und Minderheiten haben es unter Menschen immer schon schwer gehabt.

Im Laufe meiner vergangenen 30 Jahre habe ich feststellen können, dass Männer, die ausgeglichener (oder vielleicht schwul) sind, überdurchschnittlich mehr „spirituelle Erfahrungen“ machen konnten, als „Supermänner“, deren Gehirn nur im Kampfmodus rattert, :smile10:
oder sich in Gegenwart von Frauen in einem anderen Kopf bemerkbar macht, der nicht für „Spiritualität“ zuständig ist. :smile03:

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.
Peter-O

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Bani
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Beitrag von Bani » 15.05.2017, 09:06

Der Burner schlechthin…

Herr O schreibt: Im Laufe meiner vergangenen 30 Jahre habe ich feststellen können, dass Männer, die vielleicht schwul sind, überdurchschnittlich mehr „spirituelle Erfahrungen“ machen.

Das ist wohl die kurioseste Aussage ever.
Frage mich nur, wo hat Herr O in den letzten 30 Jahren seine Erfahrungen gesammelt? ;)

Schöne Woche noch!

Bani
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