Erleuchtung ist das Ziel

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Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 08.05.2017, 19:51

Der Weise blickt weder in die Zukunft, noch in die Vergangenheit, denn er ist gegenwärtig.

Sprichwort von Schneeflocke

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 08.05.2017, 20:16

Der Weise projiziert nicht, denn er hat beide Wölfe in sich erkannt!
Der Ein√§ugige f√ľhlt sich jedoch erhaben, weil er den einen Wolf nur bei anderen hat benannt.
So urteilt er ohne zu merken, dass er gerade sein eigenes Urteil fällt.
Und indem er sich f√ľr den anderen Wolf h√§lt,
betritt er barsch den Raum mancher, ohne zu merken,
dass dies der wilde Wolf in ihm ist, der umherstreunend,
Gift in Wunden sät mit seinen Werken.
M√∂ge er in den Spiegel schaun, der ihm kaleidoskopisch, seine Schatten enth√ľllt.
So m√ľsste er nicht mehr andere Schatten jagen, in deren Jagd, sich sein eigener erf√ľllt.

von Schneeflocke

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 08.05.2017, 23:30

Lach - Flöckchen, wenn du mal so `nen Weisen irgendwo entdecken solltest, also einen Typen der nichts auf Andere projiziert, dann sag mir bitte Bescheid, ich leb jetzt schon ein paar Jahre, hab von sowas gehört, leider nie einen davon getroffen. Der letzte bekannte hieß glaub ich "Jesus".
Von Leuten die zumindest erkannten, da√ü beide W√∂lfe in jedem von uns schlummern, gibts schon einige aber dazu geh√∂rt allerdings nicht besonders viel Weisheit. Zumindest weisen diese Typen beinahe sowas wie Erleuchtung auf. Ich pers√∂nlich w√ľrde nicht so weit gehen die deswegen gleich als "Erleuchtet" zu bezeichnen.
Da ist bestenfalls ein wenig Licht ins Gehirn gedrungen.
Was nun die Ein√§ugigen betrifft, sind gerade die Eso aber auch die Magier und Hexen - foren regelrecht vollgepropft von und stellen da so eine Art Guru-Typ. Das sind die, die nach Erleuchtung s√ľchtig sind, so quasi frei nach der Devise, wenn man lange genug mit dem einen Auge sucht, das man hat, w√§chst das andere vielleicht irgendwann mal nach.

Es gab mal einen Song: Wunder gibt es immer wieder!
... man sollte aber nicht mit Wundern rechnen, von denen gibst nicht wirklich viele auch wenn mal hin und wieder eins vorkommt.

Mir tun dabei ehrlich gesagt die vielen Blinden leid, die sich ungl√ľcklicherweise meist von irgendwelchen Ein√§ugigen irref√ľhren lassen.

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 08.05.2017, 23:44

Hallo Weltenspringer,

blind sind wir alle! Allerdings zweiäugig :V:.

Gr√ľ√üe!

ramalon
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Beitrag von ramalon » 09.05.2017, 06:04

Hallo Schneeflocke

Der Weise blickt weder in die Zukunft, noch in die Vergangenheit, denn er ist gegenwärtig.

dazu passt Deine Aussage vom 06.05.2017, 22:24 :
-und bist in der letzten Zeit ununterbrochen auf mich losgegangen!

Das ist Vergangenheit.

Eben, nur der Weise lebt in der Gegenwart.

Gruß ramalon

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 09.05.2017, 08:53

Hallo Ramalon,

dass jemand auf jemand anderen losgeht, kann auch in der Gegenwart passieren!

Denk mal dar√ľber nach, wie oft Du es selbst (subtil oder auch direkt) tust!

Denk mal dar√ľber nach, wie oft Du in der Diskussion mit Ayleen den 1. Wolf gef√ľttert hast!

Denk mal dar√ľber nach, wie heftig Du Dich teilweise wehrst, sobald Du Dich angegriffen f√ľhlst!

Und dann erhebst ausgerechnet Du den moralischen Zeigefinger, weil sich jemand in einer Diskussion gegen Ungerechtigkeiten wehrt und flößt subtil Schuld ein?!?

In Wirklichkeit sind doch diejenigen, die hier den Zeigefinger erheben, meist selbst die gr√∂bsten Steinewerfer und die, die ihre Aggressionen unbek√ľmmert ausleben!

In Wirklichkeit sind sie es, die mit ihrem Verhalten andere belasten und eine Gegenreaktion nahezu herausfordern!

Horus hat einmal so treffend gesagt: Worte können Heilmittel, aber auch Schwerter sein! Das solltest auch Du Dir einmal zu Herzen nehmen, Ramalon!!!

Gr√ľ√üe!
Zuletzt geändert von Schneeflocke am 10.05.2017, 12:12, insgesamt 3-mal geändert.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 09.05.2017, 20:44

Hallo Schneeflocke

‚Äědass jemand auf jemand anderen losgeht, kann auch in der Gegenwart passieren!‚Äú
Das ist Zukunft, denn es könnte passieren.
An vergangenem Haften und in der Zukunft etwas erwarten.
Was hat das mit in der Gegenwart leben zu tun.

Merkst du nicht, das du dir selbst wiedersprichst.
Eine Sekunde vorbei ist schon Vergangenheit eine Sekunde später ist Zukunft. Das jetzt ist Gegenwart - und schon vorbei.
Ich schreibe Dir den Text ist es ist f√ľr mich Vergangenheit, du wirst ich lesen, es ist die Zukunft.
Das Nächste Wort das du liest ist Zukunft und das letzte Vergangenheit.
So d√ľrftest du nichts beantworten oder sonstiges. Denn sobald du es gelesen hast ist es Vergangenheit.
Und wie du geschrieben hast, ein Weiser lebt in der Gegenwart.
Es ist eines dieser dummen Totschlagargumente.

Sinngemäß sollte es heißen, man sollte nicht an die Vergangenheit festhalten, um das Leben in der Gegenwart zu genießen, und sich nicht um die Zukunft sorgen machen, weil man sie nicht planen kann.
Die Vergangenheit ist Ballast und alles was geschehen ist kann man nicht mehr √§ndern, also bringt es nichts, sich in der Gegenwart dar√ľber einen Kopf zumachen, es zerst√∂rt sie nur und die Zukunft planen kann man, aber man kann Millionen M√∂glichkeiten durchspielen, und dann kommt ein Szenario das man nicht durchgespielt hatte.
Also warum die Gegenwart damit belasten. Lässt man beide Komponenten aus den Leben raus, sie genießt man den Augenblick, die Gegenwart.

Jetzt mal dieses auf eine Zeitlinie zu bringen, ist jede Emotion eines Egos ein Kreuzungspunkt auf einer Linie.
Nehmen wir mal das Licht mit 330.000 Kilometer pro Sekunde als Maßstab und jede Emotion ist ein 1000stel Millimeter, so sind auf der Zeitlinie Billionen von Emotionen und mit jeder Sekunde.
Nur auf die Erde gerechnet, im Universum ist derer Zahl nicht zu definieren, auf Universen und dann Dimensionen.
So verliert sich jede Emotion des Egos im Nichts. Es keine Gewichtung f√ľr das Sein.

Gruß ramalon.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 10.05.2017, 06:03

Lieber Ramalon,

Bo Yin Ra hat es schon 1928 in einem genialen Mantra un√ľbertrefflich kurz und genau auf den Punkt gebracht:

"Nicht mehr, noch nicht.
Was dazwischen ist, bin ich."

Mit diesem Ich meint Bo Yin Ra nicht das Ego, sondern das ewige Sein im Menschen. Du hast dieses Sein in fr√ľheren Jahren oft das "Wir-Gef√ľhl" genannt.

Es gr√ľ√üt dich
Sullivan
Zuletzt geändert von Sullivan am 10.05.2017, 06:46, insgesamt 2-mal geändert.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 10.05.2017, 06:34

Guten Morgen Sullivan,

ich meinte mit dem Ego dieses ewige etwas bedauern, etwas nachhängen und mit den Sorgen um die Zukunft. Oft unnötige Sorgen, vergangen und vergessen.
Das Ego befindet sich in einer Realität die es nicht gibt, aber nicht das Sein.
Es ist wie bei dem Wetter, dem schlechten Wetter von gestern nachhängen und sich um das Wetter von morgen sorgen machen.
Damit vermiese ich mit das schöne Wetter von heute und kann es nicht genießen.
Nur der Moment ist das Sein und das Wir.
So lege ich mich in die Sonne und genieße den Moment, das Sein ohne jeglichen Ballast.

Gruß ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 10.05.2017, 11:23

Hallo, Ihr Lieben,
wie Ramalon schreibt, ist es "ratsam",
im Hier und Jetzt zu leben.
Diese "Einstellung" ist m.E. ein wesentlicher
Punkt und eine notwendige Erkenntnis,
ohne die Erleuchtung "nicht geht".

Dieses Heckmeck mit: "Du hast gesagt..." -
"Ich habe gemeint..." f√ľhrt zu keiner
Befriedigung. Schön wäre, wir könnten
staunen, wie komplett anders - als man selbst -
jemand "Gott und die Welt" betrachtet.
Schön wäre, die eigene Wirklichkeit zu
erkennen, (noch so`n Punkt auf dem Weg
zur Erleuchtung), und sie nicht als Wahrheit
zu deklarieren.
"Halt jetzt die Klappe; du verfaselst dich",
sagt mein Pfau, mein Spirit; aber dass muss
man jetzt nicht verstehen...

Also, kommt doch mal kurz mit mir ins Jetzt;
(deshalb schreibe ich immer, ich w√ľrde gerne
mit Euch allen zusammensitzen):
Im JETZT können wir uns alles Mögliche sagen;
HIER sind wir anwesend, szg. mit unseren
Avataren, ha, ha.
Nun, ich meine, wir könnten recht froh sein,
dass es z.B. dieses Forum hier √ľberhaupt gibt.
Wir könnten sogar Ayleen dankbar sein, denn
sie hat es ungewollt ausgelöst.
Wir könnten uns freuen, uns begegnen zu
können, ohne uns körperlich darstellen zu
m√ľssen. Ja, denk ruhig mal so, egal, was du
denkst. Wir befinden uns jede/r f√ľr sich in
einer sicheren Position und können uns dar-
stellen, wie wir wollen...
da erwartet mein Löwe-Egon eine gewisse
Grandezza. Ok, muss nicht sein...

Wir m√ľssen auch nicht - wie damals "Der
Kleine Vampir" eine Vergangen-Vergeben-
Vergessen-Party feiern...oder vielleicht doch?

Ich denke, wenn wir im Bem√ľhen, den anderen
besser zu verstehen, den Fehler machen, ihn
aus der eigenen Sicht heraus zu definieren
und ihm sagen."Du bist so oder so!",
na, gibt das eben nix. Denn jetzt f√ľhlt sich
der andere verkannt, verletzt, beleidigt.
usw., usw.
Zur Erleuchtung "gehört" Selbsterkenntnis,
jo mei, damit beginnt der Weg zum Ziel.
Erkenne ich nicht selbst, was ich da gerade
im Hier und Jetzt tue, und was es √ľber mich
aussagt und welches Gef√ľhl ich dem anderen
vermittele usw. usw.,
kurz gesagt, wenn ich keine Verantwortung
f√ľr meine Gedanken und Handlungen √ľbernehme,
ist..."das super-weit weg von der Erleuchtung",
sagt mein Pfau.
So genug Monolog; man möge es nicht als
"schulmeisterlich" betrachten, sondern als ein
paar erleuchtende Gedankengänge, die mir aber
nat√ľrlich nicht selbst eingefallen sind, is ja wohl
klar...
Hey, ich umarme Euch.
LG sensmitter
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