Das Sein und das Ich

fĂŒr Alles
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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 08.04.2017, 19:55

Verstimmte Schneeflocke,

was du heute brauchst, sind keine Weisheitslehren, sondern wirksame Stimmungsaufheller. Ich wĂŒsste einen ganz fantastischen. Die vom Administrator vor 4 Tagen in seinem Thread "Islam" mit Video empfohlene Vera F. Birkenbihl kann bei YouTube mit einem anderen, unglaublich witzigen und kurzweiligen Vortrag "MĂ€nner / Frauen: Mehr als der sogenannte Unterschied" aufgerufen werden. Dazu haben sich in einer UniversitĂ€tsaula 935 (!) Zuhörer(innen) eingefunden und feiern die burschikose Referentin mit lang anhaltendem, begeistertem Beifall.

Nachdem sich der Veranstalter bei der Rednerin bedankt hat, fragt er sie noch, ob es wahr sei, dass Frauen immer das letzte Wort haben mĂŒssten. Sofort hat sie den passenden Witz parat, der lautes GelĂ€chter auslöst: Ein Ehepaar streitet sich. Er droht ihr, sie in den Kanal zu werfen, wenn sie keine Ruhe gibt. Nur drei Minuten schweigt sie, dann geht es wieder los. Da wirft er die Nichtschwimmerin in den Kanal. Aber: Die schon Ertrinkende streckt noch einmal ihre Hand aus dem Wasser gegen ihren Mann aus.

Diese Geschichte macht mir eindringlich klar, dass ich keinerlei Chance habe, dich mit vernĂŒnftigen Argumenten zu ĂŒberzeugen.

Viel Spaß mit Vera F. Birekenbihl, von der noch eine große Zahl weiterer brillanter UniversitĂ€tsvortrĂ€ge bei YouTube zu finden sind.

Sullivan, der Einsichtige

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 08.04.2017, 20:39

Sullivan, der Einsichtige...
...das wÀre schön...die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!
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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 09.04.2017, 06:06

FĂŒr frohgestimmte Leser(innen) :

Bei YouTube findet sich von Vera F. Birkenbihl auch der Videovortrag "Pragmatische Esoterik". Leider ist die Akustik so schlecht, dass ich nur einen kleinen Teil davon angehört habe. Darin wird auch der bekannte Esoteriker Thorwald Dethlefsen genannt, der gemeinsam mit dem ebenfalls recht bekannten Dr.med. Ruediger Dahlke das 1983 erschienene bemerkenswerte Buch "Krankheit als Weg" verfasste. Dahlke beendete 1989 allerdings seine Zusammenarbiet mit Dethlefsen wegen inhaltlicher Differenzen.

Wikipedia berichtet, dass Dethlefsen 1996 beim Amtsgericht MĂŒnchen "Kawwana - Kirche des Neuen Aeon" eintragen ließ, die er als "Vicarius" leitete. Wikipedia zeigt auch das Foto vom "Tempel des Höchsten Gottes" dieser Kirche, der 1998 am MĂŒnchner GĂ€rtnerplatz errichtet, aber bereits 2009 wieder abgerissen wurde. Dethlefsen starb ein Jahr spĂ€ter.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 09.04.2017, 06:50

Hallo Schneeflocke,

vieles kann man eben nur als Ganzes verhindern.
Aber jeder kann seinen Beitrag leisten.
Umweltzerstörung kann man begrenzen, indem man nicht mitmacht.
Die Masse macht es. Jeder einzelne ist verantwortlich fĂŒr sein Handeln.
Die Anderen machen nichts, also ich auch nicht.
Man kann es sich einfach machen.

Greenpeace ist ein gutes Beispiel in dem sich einige gleichgesinnte zusammen getan haben.
Es ist eine Gruppe die vieles erreicht hat.
Umweltschutz, Walfangverbot, das unsere FlĂŒsse sauberer geworden sind usw.
Die saßen frĂŒher mit Plakaten bei BASF usw. auf dem FirmengelĂ€nden und haben die Bevölkerung wach gerĂŒttelt.
Unsere Umweltschutz ist in erster Linie ihnen zu verdanken.

Was hatte der Tolle irgendwo geschrieben:
„Man soll sich nicht fragen, was das Leben fĂŒr einen tun kann, sondern was man fĂŒr das Leben tun kann.“

Das Beispiel mit dem Zug siehst du zu einseitig.
Eben negativ. Es eröffnet neue Möglichkeiten im Leben.
Auch neue Bekanntschaften machen, ist die Gestaltung seines Lebens.
Es ist kein Stillstand sondern einen neuer Weg, oder anderer Weg.


Nachbarn Vorschriften machen ist keine Schöpfung des eigenen Lebens.
Das ist deren Leben. DafĂŒr sind sie zustĂ€ndig.

Kann ein Beispiel aus unserer Nachbarschaft bringen.
Die fĂŒhrten alle einen Kleinkrieg.
Ich hatte jeden seinen Leben gelassen, mich in nichts eingemischt.
Habe mich mit allen und jeden abgegeben.
Sie waren mir teilweise böse, weil ich mich mit in deren Augen gegnerischen Partei abgeben habe.
Fragte sie aber, was ich mit deren Probleme zu tun habe. Ich habe mit keinem Probleme.
Dann hatten sie es akzepteiert und ich stand dann ĂŒber deren Kleinkrieg.
Hatte eine Art NeutralitÀt.
Durch mein Vorleben, jeden zu akzeptieren wie er ist, hat sich der Kleinkrieg gelegt.
Es ist eine Vorbildfunktion.
Erkennen das es auch anders geht.

Es erkennt zwar nicht jeder, aber wenn zumindest eine Partei es erkannt hat, so ist der Kreislauf des gegenseitigen Hasses durchbrochen.
Wenn auf verbale Angriffe keine Gegenreaktionen erfolgen, bleiben diese irgendwann aus.

Jetzt ist Ruhe in meinem Umfeld.
So bin ich der Schöpfer meines Lebens.

Gruß ramalon

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 09.04.2017, 10:07

Hallo Ramalon,
vieles kann man eben nur als Ganzes verhindern.
Aber jeder kann seinen Beitrag leisten.
Umweltzerstörung kann man begrenzen, indem man nicht mitmacht.
Die Masse macht es. Jeder einzelne ist verantwortlich fĂŒr sein Handeln.
Dem stimme ich absolut zu! Ich habe nie etwas anderes gesagt. Hast Du Dich selbst bisher bei Greenpeace engagiert? Es scheint mir nicht so!
Also scheinst Du selbst den ökologischen Umweltschutz auch nur in Deinem eigenen Rahmen zu leben, aber nicht im grĂ¶ĂŸeren Sinne, so wie es Greenpeace tut.
Ich lebe es auch in meinem eigenen Rahmen - so gut wie es eben geht. Habe kein Auto, mache fast alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bin das letzte Mal vor 10 Jahren mit dem Flugzeug geflogen. Kaufe fast nur im Bioladen ein und neue Klamotten kaufe ich höchst selten und wenn dann meist nur hochwertige nachhaltige Biomode etc.
Aber ich möchte solche Dinge nicht an die große Glocke hĂ€ngen, weil sie fĂŒr mich ganz normal sind!
Also mach mir keine moralischen Vorhaltungen und nötige mich nicht damit - das nervt ziemlich!
Mach sie da, wo sie angebracht sind, mach sie den großen Konzernen, die die Umwelt vergiften und den Konsumenten, denen Nachhaltigkeit egal ist!!!
Es ist auch schön fĂŒr Dich, dass Du Dich als Vorbild siehst. Nur Du solltest es dann in jeder Hinsicht sein!
Mit Ayleen warst Du doch selbst in einen heftigen und sich ĂŒber Monate erstreckenden Kleinkrieg verwickelt!
Schon vergessen? Es ist immer leicht, sich selbst als Held darzustellen, wenn man nicht von unmittelbaren Angriffen betroffen ist. Oder sich auf seine Weise sogar noch daran beteiligt! HĂ€ttest Du damals mit Ayleen das praktiziert, was Du jetzt predigst, hĂ€tten Deine Worte eine andere Aussagekraft! Was ich schwer ertragen kann ist Ungerechtigkeit! Und wenn die Aussagen einer anderen Person richtig gehĂ€ssig werden, weil sich ihr Ego durch ehrliche und konstruktive Kritik bedroht fĂŒhlt. Aber Du hast Recht - man sollte darauf nicht in gleicher Weise reagieren, selbst wenn ihre Aussagen noch so unfair, geschmacklos, herabsetzend, Frauenfeindlich etc. sind. All das sagt nĂ€mlich in Wirklichkeit nur etwas ĂŒber denjenigen aus, der es nötig hat, solche Beleidigungen zu Ă€ußern!

GrĂŒĂŸe!

P.S.:
Man soll sich nicht fragen, was das Leben fĂŒr einen tun kann, sondern was man fĂŒr das Leben tun kann.
Dieser Satz stammt nicht von Eckhart Tolle, sondern von Viktor Frankl, ein berĂŒhmter Psychologe, der das Konzentrationslager in Auschwitz ĂŒberlebt hat!
Noch etwas: ich finde, dass es wichtig ist, der eigenen Begeisterung zu folgen! Dann ist man im Einklang mit der Schöpfung. Wenn Dich Dein Engagement in Marokko so begeistert und erfĂŒllt, dann ist es das Richtige fĂŒr DICH und im Umkehrschluss auch fĂŒr alle daran Beteiligten. Aber das heißt nicht, dass es fĂŒr jemand anderen das Richtige wĂ€re. Man sollte seine Werte fĂŒr sich leben und sie nicht mit der Moralkeule anderen aufdrĂ€ngen! Das kann sich nĂ€mlich auch wie Gift auf andere und deren Entfaltung auswirken. Jemand, der wirklich von seinen Aufgaben erfĂŒllt ist, hat so etwas auch gar nicht nötig!
Ich habe leider auch schon den Fehler gemacht, dass ich nicht meiner Begeisterung gefolgt bin und dadurch eine tolle Chance habe verstreichen lassen (was sehr Ă€rgerlich ist!), nur weil ich mich von der Meinung anderer zu sehr beeinflussen ließ und tatsĂ€chlich dachte, es sei egoistisch, wenn ich das mache, was mir Freude macht!
Deshalb finde ich es so wichtig, jeden zu ermutigen, seinem Herzen zu folgen, denn dann dient es automatisch dem Ganzen und der allumfassenden Intelligenz!

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 10.04.2017, 06:17

@ Schneeflocke

Wenn dich jemand zu mehr Sachlichkeit auffordert, dann ist er deshalb nicht "frauenfeindlich", wie es jetzt aus deiner Schmollecke ertönt. Ebenso grotesk wirkt auch die Betonung deiner Gerechtigkeitsliebe, wenn man deine unbekĂŒmmerten Falschbehauptungen kennt.

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 10.04.2017, 07:19

@ Sullivan
Werde Du erst einmal fair und gerecht, dann reden wir weiter!
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Beitrag von Sullivan » 10.04.2017, 11:45

Neugierige Schneeflocke,

wie schön, dass meine BemĂŒhungen endlich Wirkung zeigen ! Deine Motivation, BeitrĂ€ge in der bisherigen Art fortzufĂŒhren, hat also nachgelassen. Nachdem Martina es als willkommenen Test ihrer FriedensfĂ€higkeit bezeichnet hat, deine persönlichen Angriffe ohne Protest zu lesen, war ich schon in Sorge, das könnte dich zu weiteren solcher Verunglimpfungen anspornen. Du hattest sie vor vier Tagen gefragt, ob es ihr gar nicht um die Wahrheit ginge, sondern nur um die Zustimmung von anderen. Martina hat diesen Test bestanden und dich sogar fĂŒr einen anderen Beitrag ĂŒber Wassertröpfchen gelobt.

Ich soll dich in Frieden lassen ? Du bist in einem Forum, wo fĂŒr alle die gleichen Regeln gelten. Auch wenn du schon einmal bei einem Meister warst, der dich zu TrĂ€nen rĂŒhrte, musst du weiterhin damit rechnen, dass ich dich auf Forums- oder Anstandsregeln hinweise, wenn du persönliche Verunglimpfungen Ă€ußerst, statt sachlich zu argumentieren. Es interessiert mich nicht, wenn du das als "ehrliche konstruktive Kritik" bezeichnest. Ich habe es schon zu oft erlebt, dass neue User mit hochinteressanten BeitrĂ€gen gleich das Forum verließen, nachdem sie angepöbelt wurden.

Dir wurde etwas von mehreren Seiten zugetragen ? Was jeder weiß, der schon lĂ€nger hier ist: Niemand kann andere aus dem Forum drĂ€ngen. Allein der Administrator, mit dem ich persönlich nicht bekannt bin, kann auf die Löschtaste drĂŒcken. Deine neugierige Frage lautet, ob ich gar selbst schon einmal ...? Damit dir dieses spannende Geheimnis auch ĂŒber die Ostertage erhalten bleibt, verweise ich dich auf die vielen tĂŒchtigen Hellseher, WĂŒnschelrutenleute, Kartenleger und andere Experten im Forum, die dir sicher die reine Wahrheit offenbaren können. Das sollte dir eigentlich auch ein paar Euro wert sein. Wenn du GlĂŒck hast, kommen dabei noch ganz andere Geschichten ĂŒber mich ans Tageslicht. Es kann also noch viel spannender werden. Diejenigen Forumsmitglieder, die jetzt schon ohne okkulte AufklĂ€rung definitiv Bescheid wissen, werden vermutlich auch erst einmal gespannt mit mir warten, was die Okkultexperten sagen, und ihnen nicht vorgreifen.

Einmal hatte ich auch schon in einer ganz harmlosen Sache GlĂŒck. Nachdem ich vor Jahren einen Beitrag von Ramalon besonders gelobt hatte, behauptete jemand, Ramalon und ich seien die gleiche Person, ich wĂŒrde mich also nur selber loben. Da schaltete sich Martina ein. Sie hatte damals schon mehrere tausend BeitrĂ€ge geschrieben und man wusste, dass sie mit Ramalon persönlich befreundet war. Nachdem sie ihr klares Nein gesprochen hatte, war die Sache vom Tisch.

ZuverlĂ€ssig vom Tisch sind auch deine Ängste, dein Seelenfrieden könnte durch mich gefĂ€hrdet sein, wenn du dich kĂŒnftig strikt an die Forums- und Höflichkeitsregeln hĂ€ltst,

verspricht dir Sullivan

Nachtrag 1 Tag spĂ€ter fĂŒr LeichtglĂ€ubige:
Ich glaube natĂŒrlich nicht im Ernst, dass du Geld ausgibst, um mit Okkultmethoden in meiner Vergangenheit nachforschen zu lassen.
Zuletzt geÀndert von Sullivan am 11.04.2017, 06:55, insgesamt 1-mal geÀndert.

Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 11.04.2017, 01:01

@ Sullivan
Ich stehe voll und ganz zu der Kritik, die ich geĂ€ußert habe!
Mit Pöbeln hat das nichts zu tun und das weißt Du auch in Wirklichkeit!
Also unterstelle mir nichts, was nicht zutrifft!
Polemisieren sei in einem Forum ganz normal, meintest Du einmal an anderer Stelle, weißt Du noch!?
Ich bin sehr ehrlich und direkt - das gebe ich zu!
Und ich kritisiere Unehrlichkeit, Scheinheiligkeit, Doppelmoral, falsche Überzeugungen, elitĂ€res Denken!
Ich kann verstehen, dass das fĂŒr manche unbequem ist!
Ich stelle in Frage! Jemand, der wirklich an seinem inneren Wachstum interessiert ist, wĂŒrde das als Bereicherung empfinden!
Du neigst jedoch dazu, herabsetzend und beleidigend zu werden!
Deshalb halte Dich selbst erst einmal strikt an die Höflichkeitsregeln, die Du von anderen einforderst!
Denn Du kannst nicht auf die Einhaltung von Regeln pochen, die Du selbst stÀndig missachtest!
Predige nicht nur die Maxime "Was Du nicht willst, was man Dir tu, das fĂŒg auch keinem andren zu", sondern wende sie auch selbst an!
Lies Deine BeitrĂ€ge nochmals und frage Dich, ob Du gern so behandelt werden wĂŒrdest...!?
Vielleicht geht Dir dann ein Licht auf!? Das erfordert allerdings Selbstehrlichkeit!
Viel Erfolg!

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 11.04.2017, 06:16

@ Schneeflocke

Meine Antwort darauf habe ich dir gerade eben im Thread "Der große spirituelle Irrtum: Erleuchtung ist nicht das Ziel" gegeben.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 11.04.2017, 21:42

Hallo an euch,

zurĂŒck zum Thread-Thema: ich könnte mir vorstellen, dass das "ich" schon allein deshalb in unseren Köpfen entstanden ist, weil wir eine Eigenwahrnehmung haben. Und je mehr wir zusĂ€tzlich durch PrĂ€gung und Erziehung, besonders in der FrĂŒhkindheit, gelernt haben und verinnerlichen, dass wir getrennt seien von anderen Menschen/Wesen, von der Welt, je mehr wir im Glauben verhaftet sind, wir SEIEN "Tochter", "Sohn" oder sonstiges Familienmitglied, "Freund/in", "Partner/in", "BĂŒrger/in" usw., mit anderen Worten: je mehr wir uns mit unseren Rollen identifizieren, umso dominanter ist das Ego. Damit ist fĂŒr mich klar, was nach meiner Überzeugung nach mein/unser Weg ist; diese Identifikation und Illusion zu durchschauen, uns nicht mehr als getrenntes Wesen mit Eigenwahrnehmung zu verstehen, sondern als WIR. Ich habe natĂŒrlich NICHT damit sagen wollen, dass ich das voll und ganz begriffen hĂ€tte, auf keinen Fall.

GrĂŒĂŸe!
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 12.04.2017, 05:25

Hallo Martina,

du hast Recht, dass auch die Erziehung eine große Rolle spielt.
Nur das Erkennen als Ego beginnt mit der ersten Wahrnehmung.

Wie du weißt, kann ich mich weit zurĂŒck erinnern.
So ist mir das erlernen meines Körpers noch in Erinnerung.
Es war wie mit einem neuen Auto, mit dem man sich vertraut werden muss.
So habe ich in den ersten Monaten meine Finger bewusst wahrgenommen.
Die Dinger gehorchten mir noch nicht richtig und ich bin dabei gegangen ihre Möglichkeiten zu testen.
Zuerst die Finger in einander legen, dann aufeinander, und dann die HĂ€nde aufeinander.
So das ich feststellte das beide Teile Gleich sind, und aufeinander passten.
Klingt einfach, nur bis es klappte, brauchte ich einige Zeit.

Will damit sagen, dass damit die Identifizierung mit dem Körper stattfand und damit die Eigenwahrnehmung und Bildung es Egos.

Dann kommt die Erziehung. Es ist dein Bett, deine Schuhe usw.
Und je mehr man dem Ego gibt, desto egoistischer wird es.

In der dritten Welt z.B. gibt es bei vielen Menschen in Bezug auf Kleidung nicht das ist Deins.
Kleidung wird von allen in der Familie genutzt dem es passt.
Essen gehört allen, geschlafen wird da wo man liegt usw.
Nehme bei uns einem verzogenem Kind einmal etwas weg. Er wĂŒrde schreien ohne Ende.
In der dritten Welt das Kind wĂŒrde ihn nicht verstehen.

Insoweit hast du Recht mit der Erziehung. Aber auch unser Staat, die Werbung usw. appellieren nur an das Ego. Auch der Glaube ist nicht anderes. Alles eine EgoprÀgung.
Warum rennen die Menschen denn zum Glauben, aus Angst um ihre Seele.
Wer hat denn schon Sorgen um das Sein, um das Wir.

Ist doch auch die ganze Erleuchtungskiste. Die Menschen hoffen das sie, also das Ego erleuchtet wird.
Wie ich Dir schon geschrieben hatte, dreht es sich bei allem nur um das FĂŒhlen.
Aber nicht das Zeug, dass aus dem Ego kommt, sondern um das Sein. Die Verbundenheit.

Dazu muss man aber das Ego loslassen. Das Problem ist, es wehrt sich verbissen.


Gruß ramalon

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