Aus der Kirche austreten?

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Chamuel
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Aus der Kirche austreten?

Beitrag von Chamuel » 19.01.2015, 08:28

Guten Morgen.

Ich spiele mit dem Gedanken aus der Kirche auszutreten. Irgendwie bin ich nicht mehr überzeugt von dieser
Angstmache und den Häuchlereien (Kriege, Kindesmissbrauch, u.s.w.).

Was sagt Ihr denn dazu? Solltet Ihr schon aus der Kirche ausgetreten sein, was macht Ihr dann mit Euren Kindern (Schule, Weihnachten, Ostern,
Kommunion, ect.)?

LG

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 19.01.2015, 10:04

Hallo,
Die Kinder haben damit nichts zu tun, weil DU triffst diese Entscheidung für dich. Deine Kinder müssen sie für sich selbst treffen. Wenn ein Kind schlechtes Karma hat, dann wird es in der Kirche bleiben, die Kirche hat da so ihre TRicks. Es gibt Kinder, die sind freiwillig in der Kirche (nicht von den Eltern gezwungen), nur weil sie gierig auf die Kommunionsgeschenke sind... Die Gier des Menschen sorgt dann für die eigene Bestrafung (durch die Schießung feinstofflicher Wahrnehmungsfähigkeiten etc, wie zb bei der Taufe)

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 19.01.2015, 13:59

Wenn die Eltern keiner Konfession angehören, oder aus der Kirche ausgetreten sind, haben die Kinder in der Schule Ethikunterricht anstatt Religionsunterricht.

Mit dem Aufstellen eines Weihnachtsbaumes hat das nichts zu tun. Darauf müssen die Kleinen ja nicht verzichten. Mit 14 dürfen sie dann entscheiden ob sie einer Konfession angehören möchten.

Es gibt auch Juden die einen Baum schmücken.
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

Seraphinit
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Beitrag von Seraphinit » 20.01.2015, 20:14

Ich bin im August aus der Kirche ausgetreten. Seit frühester Kindheit glaube ich an Reinkarnation und das geht überhaupt nicht konform mit dem, was ich im Religionsunterricht gelernt habe und mir in der Kirche erzählt wurde. Als ich mich für die Ausbildung zur Rückführungsleiterin entschieden hatte, wurde mir klar, dass ich nun der Kirche endgültig den Rücken kehren muss, sonst mache ich mich unglaubwürdig.

Ich hab in diesem Jahr ganz bewusst kein Weihnachten gefeiert und ich muss euch sagen: Ich hatte noch nie einen so entspannten Dezember erlebt. So oft wie in diesem Jahr war ich noch nie auf dem Weihnachtsmarkt und bin dort ganz gemütlich langgeschlendert, hab zugeschaut, wie die anderen Besucher sich abhetzten. Ich arbeite im Einzelhandel und es war amüsant, zu schauen, wie die Kunden tonnenweise Lebensmittel einkauften für ihr Festmenü.

Und ich hab ein Schweinegeld gespart ;-) Kein einziges Geschenk habe ich gekauft und auch keins bekommen.

Ich habe jetzt eine eigene Religion: Die gesunde Lebensweise und Ernährung. Ich übe mich in Achtsamkeit mit ALLEM und JEDEM und ich habe mir angewöhnt hinter dem Menschen die Seele wahrzunehmen und nicht mehr das EGO.

Mir geht es gut damit, ich fühle mich befreit.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 21.01.2015, 14:06

@ sera du kannst weihnachten getrost beibehalten!
die kirchen haben das sowieso nur geklaut bzw. adaptiert.
weihnachten ist viel älter als das christentum und passt sowieso viel besser zu euch eso-typen.

überleg mal wie teuflisch allein diese klamotte mit der schenkerei ist. logisch, dass das nur zu ärger führen kann, wenn sowas zur pflichtübung wird.
überleg mal, was das allein für einen frust bei den vielen enttäuschen kindern verursacht, wenn sie nicht genau das bekommen, was sie haben wollen
so etwas schürt ja geradezu den hass und das selbstmitleid gegenüber anderen.

http://www.bibel-offenbarung.org/falsch ... chten.html

Seraphinit
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Beitrag von Seraphinit » 21.01.2015, 19:26

auch aus diesem grund will ich es gar nicht beibehalten. wegen dieses geschenkefrusts und jeder will den anderen übertreffen, man hetzt die wochen vor weihnachten von einem kaufhaus ins nächste.
das hat meines erachtens nichts mehr mit weihnachten zu tun.

Ravenna
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Beitrag von Ravenna » 23.01.2015, 17:25

Na also Leute hört mal, Weihnachten ist doch was schönes! Jeder freut sich wenn jemand an ihn denkt und ihm ein kleines Geschenk macht. Und dass mit dem baum und dem adventskranz und der Familie , dass muss auch mal sein. Weihnachten ist uebrigends tatsächlich schon älter als das Christentum. Und ich denke dabei gern anjesu Geburt , auch wenn er wohl nicht an diesem Tag auf die Welt kam,und bete christliche Gebete. Wer auch immer jesus war , ich glaube er war ein guter Mensch.
Und ich glaube der Papst auch und viele Bischöfe und Geistliche. Es gibt halt überall solche und solche Menschen.ich kenne jedenfalls ein paar Geistliche, die ich sehr nett finde.
Jesus wurde in vielem falsch verstanden, das ist klar. Ich habe auch schon drüber nachgedacht auszutreten, aber ich werde bleiben. Und an meiner Beerdigung will ich dreimal einen Rosenkranz für mich gebetet haben, und ein Requiem und eine Beerdigung mit einem Pfarrer.
Vg

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 23.01.2015, 23:25

@ ravenna wo und vor allem in welcher welt lebst du denn?
weihnachten bedeutet heute eher ein wettrüsten.das geht meist schon 2 monate vor weihnachten los!
klein ist relativ , playstations oder smartphones sind zwar klein aber definitv nicht billig.
hast du eine ahnung was barbies, playmobil, schleich figuren usw. kosten? oder was du für puma, nike oder addidasklamotten auf den tisch legen musst?

du solltest mal den link durchlesen
. mit weihnachten hat jesus definitiv nichts zu tun. der schachzug der kirche, die geburt jesus zeitlich auf weihnachten zu legen, war allerdings genial. derartige massnahmen kurbeln nicht nur die umsätze in der kirche an.
jesus selber wäre allerdings sicher stinksauer über weihnachten. es ist zu vermuten, dass ihm geschenke von herzen zwar durchaus verständlich wären aber es ist kaum anzunehmen, das das herz was damit zu tun hat, wenn man gerartige geschenke fristgemäss zu einem vorgegeben stichtag abzuliefern hat.

einen kirchenaustritt würde ich allerdings nicht an weihnachten festmachen. an geld (kirchensteuer) aber auch nicht.
ich betrachte beide gründe als lächerlich.
auch die begründung das die kinder sich ihren eigenen weg suchen sollen halte ich für schwach.
wie sollten sie sich eine meinung bilden wenn sie weder am religionsunterricht teilnehmen noch regelmässig in eine kirche gehen?
den optimalen input durch irgendwelche medien wage ich doch ernsthaft anzuzweifeln, insbesondere wenn durch die eltern auch kein entsprechendes religöses vorleben erfolgt, was christliche einstellung, ethik und moral betrifft.
dann wäre da noch die benachteiligung von kindern ohne religiösem background. kindergartenplätze sind ohnehin beschränkt, die meisten kindergärten sind an konfessionen gebunden. die vielgescholtenen kirchen leisten in diesen bereichn ausnahmsweise ganze arbeit.
ich pflichte dir bei, dass es auch in den kirchen anständige menschen gibt, die trifft man ulkigerweise überall an, obwohl sie irgendwie auf einem aussterbenden ast zu sitzen scheinen.

wie auch immer ein kirchenaustritt sollte schon eine echte gewissensentscheidung sein und im sinne der kinder wohlüberlegt.
hier in europa gehört das christentum nun einmal zu unseren wurzeln. ohne wurzeln geht gar nichts ,selbst wenn viele falsch läuft oder gelaufen ist und viele dinge fehlerhaft oder flasch interpretiert wurden, was die aussagen von christus betrfft.

jetzt zu guter letzt zur reinkarnation, die ja auch in diesem thread bereits thematisiert wurde.

es ist durchaus bekannt, dass aus den schriften der bibel durch diverse konzile etliche passagen entnommen wurden.
wie die kirche zur reinkarnation steht ist der allgemeinheit bekannt. was sie schrift selber dazu sagt allerdings aus besagtem grund nicht.
fakt ist, dass die möglichkeit kontakt mit verstorbenen aufzunehmen durch die bibel nicht geleugnet wird. es wird lediglich ein mahnender hinweis gegeben, besser die finger davon zu lassen. allein der umstand, dass es also auch bei toten so etwas wie ein individual bewusstsein zu geben scheint, weist darauf hin, dass gott es wieder ins leben zurückrufen kann, wenn ihm danach ist. die möglichkeit einer reinkarnation wird also biblisch keineswegs ausgeschlossen.
über die gründe einer reinkarnation wird immer wieder spekuliert. wenn ein sinn dahinter ist, wird er sich wohl für immer unserem verständnis entziehen.
erfreulich dürfte sie jedoch in keinem fall sein. im gegenteil diejenigen die sich ihrer früheren leben erinnern sind deutlich ersichtlich bestraft.
die meisten kommen wegen ihrer erinnerungen mit ihrem derzeitigen leben nicht zurecht.

sinn macht das nicht, das sie bestraft sind oder werden, wenn überhaupt reinkarnation, sollte sie doch eher einer persönlichen weiterentwicklung dienen? sonst würde sie doch tatsächlich gar keinen sinn haben?
wer also die reinkarnation als begründung für einen kirchenaustritt heranzieht. hat entweder kein ausreichendes wissen über die reinkarntion oder hat da etwas komplett falsch verstanden.







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Jibril
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Beitrag von Jibril » 25.04.2017, 15:34

Jesus wurde mitte Juni gebohren. Weihnachten ist bestenfalls ein Fest für den Sonnengott (Apollo), ( ein heidnisches Fest) das nicht den Geburtstag Jesus Feiert und auch nicht einem der Feste angehört die von Gott gegeben wurden wie z.B. Pessach oder Sukkot.

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