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EvyLy
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Beitrag von EvyLy » 15.02.2017, 12:17

Absolut einzigartig:Beethoven - Moonlight Sonata

https://youtu.be/4Tr0otuiQuU

Hat mir schon in so vielen Lebenslagen Halt gegeben. Könnte das Stück immer hören, egal ob ich gerade traurig oder glücklich bin....

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 15.02.2017, 20:24

Hallo EvyLy,

vielleicht mache ich dir eine Freude, wenn ich dich auf die Aufnahme https://youtube.com/watch?v=J6I6mBoP_NM der Mondscheinsonate hinweise, die zum Klavierpart des Adagios eine leise Orchesterbegleitung enthält. Mancher Musikwissenschaftler könnte sie vielleicht als unerträglichen Kitsch bezeichnen, für mich ist sie jedenfalls gelungen. Sie verstärkt die zauberhafte Stimmung ungemein. Es wird nur dieser erste Satz, der zu Beethovens berühmtesten Stücken gehört, eine ganze Stunde lang wiederholt.

Den Namen Mondscheinsonate erhielt das Werk durch einen Musikkritiker, der sich beim ersten Hören des Adagios spontan an eine nächtliche Bootsfahrt bei Vollmondschein auf dem Vierwaldstättersee erinnert fühlte.

Zur Zeit dieser Komposition war der 32-jährige Beethoven schon so schwerhörig, dass ihn bisweilen sogar Suizidgedanken bedrängten. In seinem "Heiligenstädter Testament", das man sich als PDF-Datei herunterladen kann, gibt der Komponist erschütternden Einblick in seine verzweifelte Situation. An einen Freund schrieb er aber: "Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen. Ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht."

Ich wünsche dir und allen Hörer(innen) einen musikalischen Hochgenuss.
Sullivan
Zuletzt geändert von Sullivan am 17.02.2017, 08:16, insgesamt 1-mal geändert.

Loris
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Beitrag von Loris » 16.02.2017, 18:45

Die Hintergrund-Orchestrierung der Mondscheinsonate gibt dieser Komposition eine enorm erhebende Tiefe und Weite. Ja schon fast meditativ einstimmend und man kann sie ohne Umschweife etliche Male hintereinander anhören.

Ein fĂĽr mich grossartiges musikalisches Erlebnis.

lg
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Beitrag von Loris » 23.02.2017, 20:26

Pat Metheny and Ulf Wakenius - Angel Eyes - Best of Veojam.com



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Beitrag von Loris » 08.03.2017, 00:54

Herbie Hancock - Gentle Thoughts



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EvyLy
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Beitrag von EvyLy » 16.03.2017, 17:28

Sullivan, einfach nur :smile06: vielen Dank!!

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Beitrag von Loris » 25.03.2017, 14:36

Dhafer Youssef - Soupir Eternel



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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 25.03.2017, 19:29

Hallo Loris,

das letzte Musikstück erklingt in der gleichen seltenen Tonart Cis-Moll wie das Adagio aus Beethovens Mondscheinsonate in den Links der beiden ersten Beiträge auf dieser Seite.

Ăśber die speziellen Charaktere der 12 Dur- und 12 Moll-Tonarten hat der hervorragende Esoteriker Prof.Dr.Dr. Hermann Beckh (1875 - 1937) ein ĂĽberaus wertvolles Buch "Die Sprache der Tonart" mit zahlreichen Musikbeispielen geschrieben. Darin werden auch Parallelen zu den 12 astrologischen Tierkreiszeichen gezogen.

Beckh beendete sein Jurastudium mit einer preisgekrönten Abhandlung, merkte aber danach bald, dass die Juristerei nicht seine Lebensaufgabe war. Wikipedia schreibt dazu: "Als er ein armes Ehepaar wegen Holzdiebstahls zu einer Geldstrafe verurteilen musste, wurde ihm endgültig klar, dass er nicht zum Richter taugte. Er bezahlte die Buße aus eigener Tasche und beendete den Dienst." Beckh studierte danach Indologie und Tibetologie. Seine Bücher über den Buddhismus werden auch heute noch immer wieder neu aufgelegt. Er wurde Anthroposoph und war Mitbegründer der anthroposophisch inspirierten Christengemeinschaft.

Zur oben genannten Tonart Cis-Moll bringt Beckh neben Beethovens Mondscheinsonate auch Beispiele von Bach, Chopin und Wagner.

Es grĂĽĂźt dich
Sullivan

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Beitrag von Loris » 26.03.2017, 13:06

Hallo Sullivan

die Übereinstimmung der beiden Musikstücke mit der Tonart ist mir bewusst gar nicht aufgefallen. Auch fand ich in meiner kleinen Musiksammlung im Youtube auch kein Lied mehr in Cis-Moll, (ausser in den beiden von dir erwähnten Musikstücken).
Wird vermutlich von vielen Musikern aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit nicht (gerne) gewählt... ;)

Besten Dank auch fĂĽr den Hinweis zu Hermann Beckh.
Gerade einem Musiker wären diese Kenntnisse durchaus sehr hilfreich. Vor allem wenn es darum geht, für die Botschaft in seinen Kompositionen, die dazu am besten geeignete Tonart auszuwählen. Beethoven schien mir in dieser Hinsicht, zumindest intuitiv, durchaus eine Ahnung davon gehabt zu haben. (Auszug unten)

Ein kurzer Auszug noch zur Tonarten Charakteristik:

Wie kam es zur Tonarten-Charakteristik?
Sie basiert auf der Erfahrung vieler Musiker, wonach in einer bestimmten Tonart getroffene Aussagen nicht transponierbar sind, ohne dem Wahrheitsgehalt zu schaden. Von Ludwig van Beethoven wissen wir, wie vehement er sich gegen die Unsitte mancher Sänger wehrte, etwa eine Arie von Mozart einfach um einen Ton höher oder tiefer anzusetzen, weil sie dann besser in der Stimme liege. Dies würde die Komposition verfälschen und damit auch die vom Komponisten bestimmte Klangwahrheit.


Quelle: „Ein Himmel voller Geigen?“
Die Tonarten und ihre entsprechenden Sternzeichen

http://www.astrologie-altmann.at/?sid=4040

lg
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Beitrag von Sullivan » 26.03.2017, 18:20

Hi Loris,

dein Link führt zur gleichen astrologischen Zuordnung der Tonarten, wie von Hermann Beckh erdacht. Man muss sich allerdings klarmachen, dass diese Verbindungen hoch spekulativ sind. So sehr sie in vielen Fällen überzeugen können, so wenig tun sie es in manch anderen Beispielen. Johann Sebastian Bach hat eine ganze Reihe seiner Instrumentalkonzerte von der originalen Tonart in eine andere umgeschrieben, wenn es der Wechsel unterschiedlicher Instrumente nahelegte. Diese ganze Tonartencharakteristik hat zwar einen wahren Kern, darf aber keinesfalls verabsolutiert werden.

Ich freue mich immer wieder ĂĽber dein reichhaltiges Angebot in diesem Thread,
lobt Sullivan

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Beitrag von Loris » 27.03.2017, 17:57

Hi Sullivan

zum gesamten Aspekt dieser Thematik, eine sehr ausgleichende und Informative Erläuterung deinerseits.

Ja - Es genĂĽgt schon eine falsche Entsprechung von einem Tierkreiszeichen zu einer Tonart - und schon haben wir mindestens zwei falsch zugeteilte Entsprechungen.
Durch die jeweils zusätzlich zwei Entsprechungen von einem Zeichen zu Moll und Dur, erhöht sich eine mögliche Fehlerquote noch mal zusätzlich. Dazu wird es noch komplexer, wenn ein Musikstück die Charakteristik von zwei Planeten enthält. (Des Weiteren hat auch noch jedes Instrument seinen eigenen Charakter - dies auch durch den physischen Membrankörper).

Zu recht weist du darauf hin: Diese ganze Tonartencharakteristik hat zwar einen wahren Kern, darf aber keinesfalls verabsolutiert werden.

Beste GrĂĽsse
Loris
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Beitrag von Loris » 01.04.2017, 00:27

Snarky Puppy feat. Lalah Hathaway - Something (Family Dinner - Volume One)



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