Ich bin ein Engel

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zadorra125
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Beitrag von zadorra125 » 24.11.2007, 14:02

Wei├čt Du wo f├╝r ich so k├Ąmpfe? Es werden so viele gute spirituelle Menschen verpulvert, weil sie helfen ohne Ende, nur Liebe im Herzen tragen. Die anderen Menschen nutzen sie aus, wie Tibetfee erz├Ąhlt. Wenn sie zahlen sollen, ist die Hilfe nicht mehr so wichtig. Und viele dieser Menschen die verpulvert sind, sitzen hier und sind ratlos. Viele geben auf, und daf├╝r k├Ąmpfe ich. Es gibt f├╝r alle genug zutun, packen wirs an.

Ich auch gro├čes sorry grummel :cool:

lg Pia
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

Lichtfledermaus

Beitrag von Lichtfledermaus » 24.11.2007, 14:50

Danke Zadorra, diese Worten taten richtig gut. :bussy:
Auch wenn ich kein Erdenengel binÔÇŽ

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Antibuz
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Beitrag von Antibuz » 24.11.2007, 15:07

oh man, ich kann manchmal auch so ein volldepp, sein, habe einfach deine Hintergr├╝nde nicht verstanden :-(
Jetzt wird mir klar, wo du die problematik siehst. Du hast recht, leider gibt es wirklich viel zu viele Menschen, die einen ausnutzen wollen oder es versuchen, wenn es hei├čt, das es kostenlos ist. Als helfer wei├č ich ja, das das nicht nur nerven sondern auch energie kosten kann und wenn man nicht aufpasst ben├Âtigt man dann ganz flott selber hilfe. Jetzt wird mir auch klar, das es dir nicht um die grundeinstellung geht, sondern um die in der praxis existierenden probleme, die anders wohl schwer l├Âsbar sind...........mein fehler, nochmal dickes sorry :love:


Liebe Gr├╝├če
Antibuz
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zadorra125
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Beitrag von zadorra125 » 24.11.2007, 15:21

:love: und trotzdem k├Ânnen wir Engeln sein!

lg Pia
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Tibetfee
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Inkarnierte Engel

Beitrag von Tibetfee » 24.11.2007, 17:23

Ja zadora du hast recht, auch Engel m├╝ssen lernen sich nicht ausn├╝tzen zu lassen, sie stehen unter Druck helfen zu m├╝ssen und vergessen oft sich selbst. Das kriegen die Geiz ist geil Menschen schnel raus, ich machte die Efahrung. Wenn ich glaubte nach Endlosen Fragen das war es, wurde oft immernoch ne Frage nachgeschoben immer auf neue kammen Endlose unwichtige Fragen.

Das ich mich schon dazu hinreisen lie├č, zu sagen das Universum ist kein Auskunftsbiro. Wiso? Bekam ich dan zu antwort, ich w├Ąhre doch froh helfen zu d├╝rfen. Au├čerdem w├Ąhre es meine Pflicht, als inkarnierter Engel zu helfen. Ich ├╝brlegte f├╝r mich nicht mehr unendgeltlich zu helfen. Oder ├╝berhaubt nicht mehr zu helfen diese, Frage muss ich noch mit den Geistigen helfern abkl├Ąhren.

L.G. Tibetfee
Sind sooooo kleine H├Ąnde

http://www.artimaonline.de/

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zadorra125
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Re: Inkarnierte Engel

Beitrag von zadorra125 » 24.11.2007, 17:41

Tibetfee hat geschrieben:Ja zadora du hast recht, auch Engel m├╝ssen lernen sich nicht ausn├╝tzen zu lassen, sie stehen unter Druck helfen zu m├╝ssen und vergessen oft sich selbst. Das kriegen die Geiz ist geil Menschen schnel raus, ich machte die Efahrung. Wenn ich glaubte nach Endlosen Fragen das war es, wurde oft immernoch ne Frage nachgeschoben immer auf neue kammen Endlose unwichtige Fragen.

Das ich mich schon dazu hinreisen lie├č, zu sagen das Universum ist kein Auskunftsbiro. Wiso? Bekam ich dan zu antwort, ich w├Ąhre doch froh helfen zu d├╝rfen. Au├čerdem w├Ąhre es meine Pflicht, als inkarnierter Engel zu helfen. Ich ├╝brlegte f├╝r mich nicht mehr unendgeltlich zu helfen. Oder ├╝berhaubt nicht mehr zu helfen diese, Frage muss ich noch mit den Geistigen helfern abkl├Ąhren.

L.G. Tibetfee
Ich kann mir nicht vorstellen, das die geistige Welt dir die Rente schon genehmigt :bussy: Ich denke auch so, und stell dir vor du h├Ąttest 500ÔéČ im Monat mehr, du k├Ânntest dir anst├Ąndige Medikamente nehmen, zur Reikifrau gehen, du k├Ânntest dieses Geld in dich stecken, um mehr Kraft zu haben, noch besser helfen zu k├Ânnen. Ich m├Âchte mich wei├č Gott nicht bereichern, aber hier lernen Engel auf der Welt zu ├╝berstehen. Seine Erfahrungen mit den Menschen zu machen, um vielleicht als Engel geduldiger zu sein. Lach da kommt mir eine Idee :P Vielleicht waren wir ungeduldige Engel, haben die Menschen zu sehr gedr├Ąngelt, und sitzen auf der Erde unsere Strafe ab. :ee:

Wer ist denn geduldig von euch? Ich net :-o es wird zwar immer besser, und ich rufe es immer in meinen Kopf :siw:
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

Eve

Beitrag von Eve » 25.11.2007, 00:52

Engel brauchen sich keine Gedanken dar├╝ber machen, ob sie Geld nehmen oder nicht, denn nicht sie selbst bestimmen ihren Weg und Tun (au├čer im Urlaub als Freizeitbesch├Ąftigung) sondern Gott bestimmt es und auch ihre Aufgaben. Und Gott sorgt daf├╝r, da├č die Engel mit den Menschen in Kontakt kommen, denen sie helfen sollen, mal mit direktem Ausgleich, mal nicht. Engel sind auch nicht unbedingt im esoterischen Bereich t├Ątig oder bewandert. Ein Engel sp├╝rt, was f├╝r die Menschen wichtig ist, ob es ein Rat ist, ein Gebet, eine finanzielle Entlohnung oder ein Hinweis auf Kontodaten usw. Und Engel - sein ist auch nicht immer toll und leicht, es sind starke Pers├Ânlichkeiten, die auch Schwierigkeiten in Gottvertrauen meistern k├Ânnen, wo "enfache" Menschen verzagen w├╝rden. Oft sind sie Einzelg├Ąnger, weil sie Schwierigkeiten haben, die Menschen mit ihren Bed├╝rfnssen und Verhalten zu verstehen. Was f├╝r andere selbstverst├Ąndlich ist, ist f├╝r sie fremd.

Danke, Tibetfee, f├╝r den Text, ich finde, hier wird es sehr gut beschrieben:
viewtopic.php?t=2688
:ee: :ee: :ee:

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zadorra125
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Beitrag von zadorra125 » 25.11.2007, 01:07

Ja Eve da stimme ich dir zu. Wenn sie sich leiten lassen, kommt es so wie du schreibst. Wenn sie ein starkes Ego haben, sind sie zu stolz und nehmen nichts an, weil sie ja helfen wollen und nur das. Und diese Menschen h├Âren noch gerne auf andere, was es ihnen noch schwerer macht, etwas zu nehmen.

Ob ihr es glaubt oder nicht, es ist nicht leicht, ein Engel zu sein.

lg Pia :love:
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Mona
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Beitrag von Mona » 25.11.2007, 12:27

Heute m├Âchte ich mich wieder einmal einbringen. Ich frage mich, warum meint ihr, die Probleme der Menschen l├Âsen zu m├╝ssen? Sie haben sie doch aus wachstumsf├Ârdernden Gr├╝nden. Wenn ihr einer inneren F├╝hrung folgt, w├Ąre es doch sinnvoller, andere auf diese innere F├╝hrung hinzuweisen und ihnen zu erkl├Ąren, wie ihr diesen Weg entdeckt habt.
Das kann denen, die zu euch finden, helfen, auch dahin zu finden. Niur ist dann keiner mehr etwas besonderes.
Und f├╝r uns alle gilt der Spiegel. Wenn wir uns ausgenutzt f├╝hlen, lasst uns in den Spiegel schauen und es in unserenm Herzen l├Âsen. Auch die Frage des Geldes ist m├╝ssig, wenn wir im Wahrheitsbewusstsein leben, w├╝rde jeder das tun, was allen dient und immer nach seinen F├Ąhigkeiten. Keiner h├Ątte dadurch einen Vor- oder Nachteil. Aber was mich am anderen ├Ąrgert, ist tief in mir. So brauch ich mir keine Gedanken ├╝ber die b├Âsen Geldnehmer zu machen, sondern kann bei mir schauen. Geld ist eine Form der Energie.
Wichtiger w├Ąre es, zu fragen, was machen wir mit Energie? Sie sollte immer zum Wohle aller genutzt werden. Wenn einer keine Mittel hat, kann er auch nichts verschenken,denn wie sagt ein Sprichwort: "Ein Lump gibt mehr als er hat." Wir k├Ânnen im Moment wohl alle noch nicht materialisieren, da unser Bewusstsein so weit nicht ist. Aber wir k├Ânnen lernen unserer inneren F├╝hrung zu vertauen, das Leben bringt uns immer die richtigen Situationen, aus denen wir entweder im Kontakt mit unserer Seele ( Herzensf├╝hrung ) oder durch das so genannte Schicksal lernen. Wir k├Ânnen sicher sein, dass alles von einem Geist gelenkt wird, der schon genau weiss, was f├╝r uns hilfreich ist. Wenn wir dieser inneren F├╝hrung in unserem Leben mehr Raum geben, werden wir auch erkennen, dass wir niemanden heilen m├╝ssen oder k├Ânnen, weil Materie immer dem Geist folgt. Wenn wir einmal in die Stille unseres Herzens lauschen, k├Ânnen wir vielleicht mehr erfahren, als mit all unseren Vorstellungen , die wir mit unserem begrenzten Denken so fabrizieren. So kann sich eigentlich nur durch innere Erkenntnis etwas wirklich ver├Ąndern. Aber wir k├Ânnen wenn wir es besser vorleben, hier w├Ąre vielleicht ein Weg den wir gemeinsam umsetzen lernen k├Ânnen, doch anderen helfen. Wie schwer das ist, kann wohl jeder an sich sehen. Lasst uns gemeinsam zu Herzensdenkern werden, uns dabei unterst├╝tzen, ohne
Wertigkeiten. Die Menschheit, die hier lebt, hat ganz unterschiedliche Entwicklungsstr├Âme. Einige schliessen gerade ihre Pers├Ânlichkeitsentwicklung ab, andere sind am Anfang, einge leben schon im neuen (erweiterten ) Bewusstsein. Aber egal wo jemand steht, ist es keine Wertigkeit. Wenn junge Mitglieder der Menschheitsfamilie sich gerade die H├Ârner abstossen, sind sie wie jugendliche Kinder. Oder die Kinder dieser Welt, die sich noch nicht selber helfen k├Ânnen, da sie erst in den Erdenzyklus eintreten, denen n├╝tzt das erweiterte Bewusstsein nichts.
Dem einen kann vielleicht ein liebevolles Wort, eine energetische Unterst├╝tzung helfen, um ├╝berhaupt zu sich zu finden, aber das Ziel sollte immer die eigene Seelenf├╝hrung sein. Die , die ihre Pers├Ânlichkeitsentwicklung weitgehend abgeschlossen haben, sind weitgehend frei von materiellen oder emotionalen Bindungen und nutzen ihren entwickelten intelektuellen Geist, um sich nun aus dem ├ťberbewusstsein inspirieren zu lassen, und der Menschheit zu helfen. Viele sind dazwischen und wollen zu schnell zu viel. Was aus bestimmt erlichen Absichten geschieht, wie jugendliche, die meinen auch, wenn sie die Schule verlassen haben, sie w├╝ssten schon alles um dann zu erfahren, dass es nicht so leicht ist, sondern der Weg erst beginnt. Wie ungern lassen sie sich was sagen von den ├älteren. Ich w├╝nsche uns allen viel Erweiterung im Bewusstsein der Liebe. Viele Gr├╝sse Mona
Die hohe Kraft der Wissenschaft,der ganzen Welt verborgen,
und wer nicht denkt, der bekommt sie geschenkt, der hat sie ohne Sorgen
(Goethe)

E07
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Beitrag von E07 » 28.11.2007, 08:38

Liebe Forenteilnehmer, liebe Geschwister!

Ich bringe mich jetzt mal ungefragt zum Thema ein. Ich bin an einen Ort berufen worden, den wir allgemein die "Himmelspforte" nennen. K├╝rzlich traf ich dort einen jungen Menschen, grade mal 20 Jahre alt. Wir kamen kurz ins Gespr├Ąch und dann sagte er zu mir: "Du bist doch ein Engel in Zivil."

Das mit dem "Zivil" war richtig, ich hatte mir in den letzten zwei, drei Jahren angew├Âhnt, normale Kleidung zu tragen. Ich war verbl├╝fft, da├č ein so junger Mensch schon den "Durchblick" hatte. Eigentlich erwarte ich solche F├Ąhigkeiten nicht vor dem 30. Lebensjahr.

Was ich komisch finde: Menschen wollen unbedingt Engel sein, ohne zu wissen, was damit verbunden ist. Engel werden auch immer so "nett" beschrieben. Ich sag's mal frei heraus: jene Engel, die die Drecksarbeit machen (vgl. Sodom/Gomorra) sind sicherlich nicht von dem Typus, den man gerne mit nach Hause nimmt.

Engel k├Ânnen wegen ihrer Pr├Ąsenz und ├ťberlegenheit sehr bedrohlich wirken, ohne wirklich "b├Âse" zu sein. Ich pers├Ânlich w├╝rde manchmal ne Menge daf├╝r geben, ein Mensch zu sein.

Der Grund ist einfach: Menschen haben es aus meiner Sicht wirklich bequem. Sie k├Ânnen tun und lassen, was sie wollen. Die klopfen mal richtig auf die Kacke, bauen mal richtigen Mist, dann berufen sie sich auf Jesus Christus, bitten um Vergebung und schon ist alles wieder in Ordnung.

Ich hingegen muss mir jeden Schritt genau ├╝berlegen, damit ich auf keinen Fall einen Fehler mache. Ich bin unserem Sch├Âpfer unendlich dankbar, da├č er bisher daf├╝r gesorgt hat, da├č ich keine Fehler gemacht habe. Trotzdem bleibt die Angst im Hintergrund immer bestehen, da├č ich bei meiner Arbeit einen Fehler machen k├Ânnte.

Zur Sache mit dem Geld sei gesagt: Paulus hat in der Bibel mal die Frage gestellt, warum er nicht auch von den Spendeneinnahmen leben soll. Das ist ein guter Anhaltspunkt. Nat├╝rlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man f├╝r seine Arbeit ein angemessenes Entgelt nimmt. Zwar gibt es auch den Spruch: "Kostenlos habt ihr empfangen, kostenlos gebt.", aber der trifft nicht immer zu. Meine Wohnung habe ich auch nicht geschenkt bekommen - allein meine k├Ârperliche Existenz verursacht Kosten. In meinem Fall ist es jedoch so, da├č ich kein Geld nehmen m├Âchte. Manchmal dr├╝cken mir Personen zwar Geld in die Hand, was ich dann auch dankbar annehme, aber ich habe Hemmungen, f├╝r bestimmte Leistungen Geld zu verlangen. Ich mache die Arbeit ja gerne.

Insgesamt bin ich der Meinung, jeder sei froh mit dem, was er hat. Fakt ist: Menschen werden keine Engel werden - egal, wie sehr sie sich bem├╝hen. Eine Kuh wird ja auch nicht durch eigene Anstrengung zum Menschen. Engel sind eine andere Daseinsform und die Trennung wird immer in gewissen Umfang bestehen bleiben. Eines k├Ânnen aber Menschen erreichen: sie k├Ânnen durch Anstrengung Engeln ├Ąhnlich werden. Das ist doch auch schon was.

Wenn sich jemand als Engel berufen f├╝hlt, wird das schon einen Grund haben. Es gibt Situationen, in denen muss ein Engel auch seine Tarnung mal fallen lassen. Aber generell gilt: "Ball flach halten.". Menschen haben Angst vor Engeln - jedenfalls oft. Denn wenn es Engel gibt, gibt es auch Gott. Das macht den Menschen bewu├čt, da├č sie doch Rechenschaft ablegen m├╝ssen, genauso, wie Engel dies auch tun m├╝ssen. Davor haben die Menschen Angst. Au├čerdem verstehen sie die Engel nicht immer so, wie Engel verstanden werden m├╝ssten. Und das trotz der enormen Weiterentwicklung in den letzten 2000 Jahren.

Streitet euch nicht, bitte. Wenn jemand glaubt, ein Engel zu sein, dann soll er an diesem Glauben festhalten und versuchen, sein Bestes zu geben. Stellt sich sp├Ąter heraus, da├č er doch "nur" ein Mensch ist, um so besser - er hat eine k├╝rzere oder l├Ąngere Zeit viele gute Taten vollbracht und das kann per se nicht schlecht sein.

├ťbrigens: Engel sind nicht besser als Menschen. Sie sind nur ├Ąlter. H├Ârt bitte auf, dar├╝ber zu spekulieren, wie Engel sind. Die meisten B├╝cher zeichnen ein viel zu ideelles Bild von Engeln. Ich pers├Ânlich finde es peinlich, wenn ich lese, wie unsereins zu sein hat und dann den Vergleich mit der Wirklichkeit vornehme. Engel k├Ânnen manchmal sehr arrogant, egozentrisch und leicht ├╝berkanditelt sein. Hat etwas mit der Macht zu tun, die Engel haben. Soll sogar hochm├╝tige Engel geben.

In diesem Sinne euch eine gl├╝ckliche Zeit!

M.

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Antibuz
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Beitrag von Antibuz » 28.11.2007, 09:56

@mona und an alle anderen
Meine Beweggr├╝nde

Ich m├Âchte euch nun mal erz├Ąhlen, warum ich die Dinge so sehe, wie ich sie sehe....Mona sagte, wir sollten lieber erz├Ąhlen, wie wir auf den Weg gekommen sind, ich finde das ist keine schlechte Idee, also werd ich euch erz├Ąhlen, warum ich ├╝ber manche dinge so denke, wie ich nun mal dar├╝ber denke :-)

Also, seit wann mich das Thema Esoterik interessiert ist selbst f├╝r mich schwer festzulegen. Ich glaube schon fast, das es schon immer so war, als Kind bekam ich regelrechte Wutanf├Ąlle, wenn ├╝ber irgendeinen Menschen abf├Ąllig geredet wurde....zum Beispiel beliebte meine Mutter immer scherzhaft zu sagen, wenn sie einen Dunkelh├Ąutigen sah, "Guck mal, da hats gebrannt!" Ich habe daraufhin sofort damit angefangen meinerseits meine Mutter zur rede zu stellen, was das soll, und warum sie so was sagen kann, denn ich pers├Ânlich empfand das als sehr abf├Ąllig.
Feinf├╝hlig war ich also schon immer oder sehr fr├╝h, die Vorgehensweise von Menschen, oder insbesondere von manchen Menschen die mir nahe standen, habe ich nie begriffen, bis heute verstehe ich es teilweise noch nicht. Ich suchte nach Antworten und fand keine, ich fragte mich, warum ich anders war, denn das war deutlich sp├╝rbar, aber fand auch f├╝r diese Frage keine L├Âsung, es folgten Punk und Gothic phase, ich f├╝hlte mich zwischenzeitlich zum dunkeln hingezogen und dachte das w├Ąre das richtige f├╝r mich, hier f├╝hle ich mich wohl, aber auch das erwies sich als falsch f├╝r mich. Aus Ratlosigkeit, was, oder wer ich denn nun bin, versuchte ich, meine andersartigkeit positiv auszulegen, wollte was besonderes sein, fast schon zwanghaft, weil es f├╝r mich eine angenehme Erkl├Ąrung bot, eben daf├╝r das ich nun mal anders war. Bis heute kann ich nicht sagen was oder wer ich bin, ich wei├č, wer ich im Leben bin, aber dennoch nicht, wer ich bin. Ich war zusammen mit meiner Mutter bei einem psychologischen Berater, der meinte es liegt einzig und allein daran, das ich adoptiert bin und nicht wei├č wer mein leiblicher Vater ist und unterbewusst wut und hass auf meine leiblichen Eltern aufgestaut habe, aber ich kenne meine psyche und ich habe mich eigentlich nie n├Ąher damit besch├Ąftigt, wer nun meine Eltern sind, naja, bis zu diesem Tage eben. Ich forschte nach, da ich ja durchaus in betracht zog, das er recht haben k├Ânnte, es folgten Gespr├Ąche mit meiner leiblichen Mutter, die mir dann endlich sagte, wer mein Vater ist, sp├Ąter wurde mit seinem Einverst├Ąndnis dann ein Vaterschaftstest gemacht......der negativ war. er wars also nicht, und dennoch h├Ąlt meine Mutter felsenfest an ihrer Aussage, das jemand anderes einfach nicht in Frage kommt, da es ihr erstes mal war und sie danach ├╝ber Jahre hinweg auch keinen anderen Mann mehr gehabt hat.
Das warf f├╝r mich nat├╝rlich noch mehr fragen auf, dennoch war es f├╝r mich eher nebens├Ąchlich, wut und hass empfinde ich nicht f├╝r sie, ich kenne ihre Hintergr├╝nde und ich kann sie VERSTEHEN, f├╝r mich schliesst das allein schon die M├Âglichkeit aus sie zu hassen.
Als war es das auch nicht.
Unser Berater gab auf und meinte, ich solle mich einfach zusammenrei├čen, so schwer k├Ânne das doch nicht sein, einfach normal zu sein.
Auch das versuchte ich aber auch das ging wiederum voll in die Hose....so viel ich auch die Meschen studierte und ihnen in ihrem Verhalten versuchte nachzuahmen , versuchte ihre Gedanken zu denken, versuchte so zu sein wie sie, es klappte einfach nicht, ich verstand es nicht. Ich selber wurde zu einem fast unertr├Ąglichen Zeitgenossen, in dieser Zeit, ich n├Ârgelte nur rum, ich war unzufrieden, neidisch, ich hetzte ├╝ber andere Menschen, ver und vorurteilte jeden nach meinem "gutd├╝nken". Kurz, ich war wirklich schwer ertragbar!
Ich habe aufgegeben so sein zu wollen wie alle andern, normal sein zu wollen. Ich bin es einfach nicht, aber selbst jetzt wo ich dieses hier schreibe, habe ich Angst davor, das es so r├╝berkommt, das ich nur etwas besonderes sein will. ich will aber nichts besonderes sein! Ich suche nur nach einer Antwort, denn keine der ach so vielen M├Âglichkeiten f├╝hlte sich jemals wahr an. Ich komme nur immer und immer wieder zu dem schluss, das ich anders bin, als die meisten Menschen, nicht anders als alle Menschen, denn ich kenne viele, die mir ├Ąhnlich sind, oder genauso, also was den Geist und die Gedanken betrifft. Ich habe viel gelesen und geh├Ârt ├╝ber Kristall und Indigokinder, weswegen ich auch dieses Forum damals fand. Dieser Sache stand ich schon immer skeptisch gegen├╝ber, auch das passte aber nicht zu mir, ich bin wohl weder ein kristall noch ein Indigokind.
Stets hat mich gewundert, das mich das Thema religion so anzieht, ich philosophiere stundenlang ├╝ber dieses Thema, auch ├╝bersinnliches und mystisches fasziniert mich ungemein.
Meine Vorstellungen ├╝ber die Welt , wie sie eigentlich sein sollte, sind teilweise sehr detailreich schon als Kind hat es mich angekotzt, das manche Dinge passieren oder so sind und man sie nicht einfach zum besseren ├Ąndert. Oft frage ich mich," wie kann das sein?"und immer wenn ich dieser Frage nachgehe, sto├če ich auf die Antwort, das viele Menschen einfach wegsehen , ignorieren, nicht nachdenken, sich gegenseitig behandeln wie den letzten Dreck, Familien gehen auseinander aus so kleinen Gr├╝nden. Dieses ganze Elend, und immer dabei das die meisten Menschen sich unwahrscheinlich selber leid tun, es scheint das wohl jeder Mensch ein Opfer sein will, ein leidtragender, einer der nichts daf├╝r kann , f├╝r was auch immer, selten traf ich einen Menschen der dazu steht, was er getan hat, oder was er ist, der zu seinen Gedanken steht, eine Meinung hat, die er, auch wenn der Gesellschaft unangenehm, weiterhin lautstark vertritt, trotz das er daf├╝r ausgeschlossen wird, und da ist wieder etwas das ich nicht verstehe an der Gesellschaft an den Menschen, wie ist das m├Âglich das man aufgrund seiner Meinung gemieden wird? Eine Folge von den Simpsons beschreibt es komischerweise am besten. Lisa setzt sich f├╝r etwas ein und will ihre klasse aufr├╝tteln, und die Lehrerin dr├╝ckt einen Knopf unterm Pult, woraufhin bei Rektor Skinner eine Warnleuchte mit dem Schriftzug"ACHTUNG !!FREIDENKER!! ALARM" aufleuchtet, woraufhin Lisa pl├Âtzlich gemieden wird und jedemnervig erscheint......
Das spiegelt unsere Gesellschaft wieder, immer wenn ich neue interessante Ideen hatte, innovativ war in der hinsicht, wollte mir keiner zuh├Âren, ich wurde gemieden beleidigt als verklatscht oder bekloppt verschrien, so lange, bis ich einfach meine Ideen f├╝r mich behielt ruhig in den Augen der anderen war.
Niemand konnte verstehen, warum ich mir ├╝berhaupt solche Gedanken machte, oder wie so oft und sch├Ân gesagt, den schuh anziehe, weil es weltliche Gedanken sind, Gedanken und Ideen, die ├╝ber diese Gesellschaft, ├╝ber die pers├Ânlichen Bd├╝rfnisse hinausgingen.
Es ist einfach f├╝r mich unverst├Ąndlich, wie man sich stundenlang dar├╝ber unterhalten kann, wie man w├Ąsche b├╝gelt, oder was der nachbar oder irgendein bekannter grade macht und hast du schon dies oder das geh├Ârt..........
Ich kann das einfach nicht, es ist so unbedeutend, so erm├╝dend, so verbl├Âdend.........
Aber um euch mal darzulegen, warum ich letztendlich so angepisst reagiere, wenn jemand geld f├╝r hilfe verlangt, oder hochn├Ąsig oder so ist.....
Ich habe eben ein konzept, von einer Gesellschaftsstruktur, die so etwas ausschlie├čt. Ich frage mich warum nicht einfach jeder den anderen so leben lassen kann wie er ist, warum k├Ânnen wir nicht in einer GEMEINSCHAFT leben, so das jeder f├╝r den anderen mitsorgen kann, gegenseitig sich geholfen wird, zusammen leben, so , das Geld nicht mehr n├Âig ist, das jeder versorgt ist und sich keine sorgen um seine existenz machen muss, weil er sich und seine familie ern├Ąhren muss, warum kann mann nicht jedem das zukommen lassen was er braucht? Deswegen bin ich so angepisst auf die frage hilfe und geld, weil es eine Anpassung an die , in meinen Augen, nicht funktionierende Gesellschaft ist, und kein schritt, nicht mal ein bi├čchen auf eine Gemeinschaft zu in der man zusammenleben k├Ânnte.
Und ja, ich mache mir selber Gedanken dar├╝ber das das Utopisch sein k├Ânnte, aber eigentlich ist es das nicht, wenn die Menschen nur nicht so hingebungsvoll dagegen arbeiten w├╝rden.
Versteht ihr das? Jeder den ihr fragt, w├╝rde euch wahrscheinlich sagen, "ich w├╝rde gerne arbeiten um zu Leben, aber es ist heutzutage nun mal so, das man froh sein kann arbeit zu haben, also muss ich eben Leben um zu arbeiten" aber warum, wenn es doch so viele lieber anders h├Ątten TUN sie nichts daran? Wie oft h├Âre ich so was wie"das is eben so, da kann man nichts machen" nat├╝rlich kann man was machen, warum finden sich Menschen damit ab???????
DAS verstehe ich einfach nicht, wie kann man sich mit irgendwelchen Mi├čst├Ąnden, die so gravierend auf das ganze System der Gemeinschaft wirkten, so dass sie zu einer Gesellschaft wurde, so abfinden, einfach so?
Warum tun denn so viele Menschen einfach NICHTS?

Ich verstehe es einfach nicht, und ich w├Ąre wirklich dankbar, wenn ihr mir meinen etwas wirren schreibstil nachseht, denn manchmal wei├č ich einfach nicht, wie ichs formulieren soll, das es verst├Ąndlich f├╝r jeden ist, ich schreibe eben so meine Gedanken auf.



Liebe Gr├╝├če
Antibuz
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Tahira
Alter: 45
Beitr├Ąge: 505
Dabei seit: 2006

Beitrag von Tahira » 28.11.2007, 11:34

Hallo Antibuz
Ich finde deinen Text ehrlich und kann dich jetzt auch besser verstehen. Ich habe mich da auch wiedererkannt.
Die Gesellschaftsform die du beschreibst ist auch meine. Aber es funktioniert erst, wenn alle mitmachen. Es gibt ja auch schon Dorfgemeinschaften, wo es funktioniert. Im Dorf selbst wird nichts mit Geld bezahlt, da jeder zum Wohle der Gemeinschaft arbeitet, aber wenn Waren oder Dienstleistungen nach au├čen gehen, nehmen sie auch Geld daf├╝r. Und solange die Mehrheit das Bewu├čtsein hat; ich kann nur mit Geld bezahlen, bleibt es ja auch so. Bis Menschen kommen, die andere Wege aufzeigen, die auch Leben. Es gibt ja auch schon immer mehr Tauschb├Ârsen, man mu├č nur seine Aufmerksamkeit in die Richtung drehen, wo schon was passiert und nicht auf die schimpfen, die den Wandel noch nicht mitmachen k├Ânnen/wollen. Klar ich sch├╝ttel auch mit dem Kopf, wenn ich h├Âre die Politiker erh├Âhen ihre "Di├Ąten" und reden dann von einer Demokratie. Aber daran kann ich nichts ├Ąndern, solange diese Menschen mit ihrem Egoanteil denken. Vielleicht hilft es wenn wir ihnen Liebe zusenden.
Du bist halt schon mit dem Bewu├čtsein auf die Welt gekommen, mach was daraus.
Alles Liebe Sandra

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