Buchempfehlung zum Thema Männlichkeit

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ButterflyDream
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Buchempfehlung zum Thema Männlichkeit

Beitrag von ButterflyDream » 04.01.2018, 12:46

Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob hier jemand vielleicht ein paar gute B√ľcher zum Thema "M√§nnlichkeit" kennt. Ich bin eine Frau und habe mich bisher eher mit der Weiblichkeit auseinandergesetzt, w√ľrde aber gerne auch die Sichtweise des anderen Geschlechts besser verstehen lernen.

Vorschläge?

Liebe Gr√ľsse ButterflyDream

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 06.01.2018, 00:13

Dazu fällt mir echt nichts ein. Möglicherweise zaubert Suli ja noch etwas zu dem Thema aus dem Handgelenk.
Alles was ich bisher dazu las grenzte an Schwachsinn.

Meine Vermutung ist die, dass es eigentlich die Frauen sind die bestimmen was Männlichkeit ist.

Euch Mädels gefallen ja zumeist die eher triebgesteuerten Männer so ala Casanova.
Dessen Lebensgeschichte solltest du auf jedenfall mal lesen.
Ganz lustig ist auch die Geschichte √ľber Felix Kull, dem Hochstapler.
Don Juan ist dir sicherlich auch ein Begriff. Sollte man gelesen haben.

Das sind aber alles Männer deren Männlichkeit eigentlich mehr durch Frauen geformt wurde.

Mit anderen Worten du wirst als Frau vermutlich viel besser wissen was Männlichkeit ist als das, was du irgendeinem Buch entnehmen könntest.
Ungl√ľcklicherweise m√ľssen sich die meisten Frauen wohl mit sehr sehr wenig M√§nnlichkeit bei den von ihnen erw√§hlten M√§nnern bescheiden. :smile14:


PS. ...finde gut, dass du dich mit deiner Weiblichkeit bereits auseinander gesetzt hast.
Mich persönlich haben ausschliesslich nur Frauen interessiert, die sich ihrer Weiblichkeit auch bewusst waren, sich entsprechend benahmen und vor allem auch bewegten. Ich finde du solltest deine Energie sinnvoller einsetzen als zu versuchen "Männlichkeit" zu verstehen.
Meine M√§nnlichkeit dr√ľckte sich beispielsweise immer sehr schlicht aus. Ich gucke immer noch jedem knackigen Weiberhintern hinterher. Bei mir g√§bs also unter dem Begriff M√§nnlichkeit nicht viel zu verstehen. :smile14:

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ButterflyDream
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Beitrag von ButterflyDream » 07.01.2018, 11:55

Danke f√ľr deine Antwort! :)
Dessen Lebensgeschichte solltest du auf jedenfall mal lesen.
Ganz lustig ist auch die Geschichte √ľber Felix Kull, dem Hochstapler.
Don Juan ist dir sicherlich auch ein Begriff. Sollte man gelesen haben.
Finde ich gute Vorschl√§ge! In diese Richtung habe ich noch gar nicht √ľberlegt. Gerade bei Casanova w√ľrde mich n√§mlich interessieren, was der denn an sich hatte, dass alle Frauen ihm verfielen. Wahrscheinlich war er aber einfach gut aussehend und wusste seine M√§nnlichkeit richtig auszuspielen. Aber umgekehrt funktioniert das ja auch, oder? M√§nner w√ľrden sich ja kaum str√§uben, sich von einer attraktiven Frau verf√ľhren zu lassen...
Das sind aber alles Männer deren Männlichkeit eigentlich mehr durch Frauen geformt wurde.
Ja genau, und ich interessiere mich eher f√ľr die M√§nnlickeit/Weiblichkeit, die eben nicht allein durch den Kontrast und die Anziehung zwischen Mann und Frau besteht, sondern die auch ohne das jeweils andere existiert.

Das beste Buch, das ich bisher zur Weiblichkeit gelesen habe, ist: "Vom weiblichen Ungehorsam" von Ega Friedmann. Das Buch beginnt mit der Gralslegende, in der hunderte von Frauen pl√∂tzlich verschwinden und keiner fragt sich warum oder sucht nach ihnen. Es wird gezeigt, wie Anteile vom Frausein √ľber Jahrhunderte hinweg verbannt wurden oder dass zum Beispiel die Initiationsriten f√ľr Frauen nicht mehr existieren (es fehlt also etwas, um das M√§dchen zur Frau werden zu lassen)... es ist gar nicht so leicht zu beschreiben, aber etwas an diesen Ausf√ľhrungen hat mich stark ber√ľhrt...
Das Gute daran war vermutlich auch, dass das Buch irgendwie √ľberhaupt nicht auf Stereotypen aufbaut. Es wird nirgends davon geredet, wie eine Frau sein sollte. Es wird einfach ein Kern aufgegriffen, der irgendwie Weiblichkeit ausmacht... Ich f√§nde es toll ein Buch √ľber M√§nnlichkeit zu lesen, das wie ein Gegenst√ľck zu diesem funktioniert. Auf jeden Fall gerne etwas, das auch auf Mythen und M√§rchen aufbaut.
Meine M√§nnlichkeit dr√ľckte sich beispielsweise immer sehr schlicht aus. Ich gucke immer noch jedem knackigen Weiberhintern hinterher. Bei mir g√§bs also unter dem Begriff M√§nnlichkeit nicht viel zu verstehen.
DAS HIER h√∂re ich im √ľbrigen st√§ndig von M√§nnern!!! Ohne dar√ľber zu urteilen, aber es erstaunt mich... ist das wirklich das, was M√§nnlichkeit ausmacht? xD
Alles was ich bisher dazu las grenzte an Schwachsinn.
Ich bin froh, dass du das als Mann auch so siehst, denn ich habe mich ja auch schon umgesehen und dann genau das Gleiche gedacht. Teils tat es mir sogar irgendwie weh, weil ich das Gef√ľhl hatte, da ist bei den M√§nnern innerlich eine Wut gegen Frauen am brodeln ist, die ich zum Teil nachvollziehen kann, die sich aber nicht mit dem gegenseitigen Respekt vereinbaren l√§sst, der eigentlich bestehen sollte... Irgendwas l√§uft da schief?

Ich frage mich zum Beispiel auch, ob auch Männer in gewissen Anteilen "beschnitten" wurden und nun etwas in seinem Unterbewusstsein verdränt wurde. Oder ob der kollektive Mann sich einfach so sehr an das Patriarchat gewöhnt hat, dass er jede weibliche Stärke als Angriff gegen seine Person sieht...

Ich stehe da noch ganz am Anfang, meiner Erkundungsreise. :D
Also vielleicht weiss ich noch gar nicht so genau, wonach ich eigentlich suche, aber bin nach wie vor an dem Thema interessiert! xD

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ButterflyDream
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Beitrag von ButterflyDream » 07.01.2018, 18:21

Vielen Dank f√ľr eure Antworten!
Naja, ich habe mich wohl dazu verleiten lassen, etwas zu viel meiner Gedanken zu √§ussern und bin eigentlich (noch) nicht bereit dazu dar√ľber zu diskutieren. Also gerne wieder zur√ľck zur einfachen Buchempfehlung.
Ich bin nach wie vor interessiert, sollte jemand mal √ľber ein gutes Werk gestolpert sein.
lg

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 08.01.2018, 12:25

Hallo,
Ich frage mich zum Beispiel auch, ob auch Männer in gewissen Anteilen "beschnitten" wurden und nun etwas in seinem Unterbewusstsein verdränt wurde.
ja, da hast du wei√ü Gott recht. Ich hab da ja eines meiner ersten Videos dar√ľber gemacht, denn wir glauben immer das Weibliche sei von der Kirche unterdr√ľckt worden - aber wir vergessen dabei dass das wahre satanische Ritual ja das Fesseln des M√§nnlichen ans Kreuz ist. Das ist eine √ľble Form von Voodoopraktik und ziemlich heftig. Darum kann es in einem christlichen Umfeld √ľberhaupt kein gutes Buch √ľber M√§nnlichkeit geben.. !

Hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=bAnFnM-tmEA

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 09.01.2018, 01:55

Hm - Durch deine erste Antwort wird das Thema nun doch noch interessant f√ľr mich. Ich hatte mehr aus einer Laune heraus geantwortet.
Ich selber bin in der tat der Ansicht, dass eine Frau automatisch zur Frau wird und zwar mit Beginn der Menstruation. Der Prozess, sowohl auf k√∂rperlicher wie auch auf geistiger Ebene, der da stattfindet, ist so tiefgr√ľndig und umw√§lzend, dass er vollkommen ausreicht.
Im Gegensatz dazu bedarf es beim Mannwerden einer sogenannten Initalisierung.
In den F√ľhkulturen gab es daf√ľr sogenannte Mannbarkeitsriten.
Die Männer mussten ihre Fähigkeiten beweisenund wurden sogar oft Schmerzen oder Qualen ausgesetzt.
Der Grund daf√ľr,bei M√§nnern gibt es keinen Umbruch in dem Sinn, man wird nicht wirklich von einem auf den anderen Tag zum Mann. Kraft und bewusster Intelligenzzuwachs sind fliessend bei M√§nnern.
SIe m√ľssem geschult oder eingewiesen werden , in dem, was als Mann von ihnen erwartet wird. Ausser Wissen, Training, Ausbildung usw. auch noch in die sogenannten m√§nnlichen Tugenden.
Der eigentliche Hintergrund f√ľr Riten und dergleichen ist der, die Jungm√§nner m√ľssen nicht nur von √§lteren erfahreneren M√§nnern eingewiesen werden, sie ben√∂tigen daf√ľr auch sogenannte Leitbilder mit Vorbildfunktion.

Das Problem unserer heutigen Zeit ist das, dass die männlichen Tugenden buchstäblich verlacht werden.
Irgendwie gelten sie zwar immer noch aber sie werden nicht mehr praktiziert.
Das verursacht bei den Männern tiefste Verunsicherung.

Eine Verunsicherung die von Frauen √ľberhaupt nicht richtig erkannt oder wahrgenommen wird.
Aus diesem Grund verstehen sie die Problematik auch nicht und sind deswegen auch nicht in der Lage ihren Lebensgefährten entsprechende Hilfe bei der Mannwerdung zu leisten.

Die Männlichkeit von der ich hier schreibe hat so gut wie gar nicht mit Sexualität zu tun.
Der besagte Casanova war und wurde eigentlich nie zum Mann. Sein Lebensweg und sein Tun stehen in totalem Kontrast zum echten Mannestum.
Auf das wieso und auf die sogenannten m√§nnlichen Tugenden komme ich sp√§ter zur√ľck.

Kl√§ren wir erst mal die Hintergr√ľnde f√ľr die Fehlentwicklng die bei den M√§nnern stattfand.
Wo fing der Schlamassel an?

Das ist so lange gar nicht her. Zumindest in Europa. Es startete mit der industriellen Revolution.
Wie bereits erwähnt. Die Mannbarkeitsriten fielen schon vor Jahrhunderten weg.
Ausnahmen best√§tigen nat√ľrlich die Regel. Es soll heute noch primitive Kulturen geben, wo dergleichen noch vollkommen normal ist.
M√§nner bed√ľrfen zum Mann werden eines Vorbildes und zwar das eines Mannes. Ein ganz nat√ľrliches Vorbild war selbstverst√§ndlich der Vater. Seit der industriellen Revolution wurden die V√§ter aus den Familen gezogen. Dadurch war der Vater den Gro√üteil des Tages nicht mehr da.
Das n√§chste Problem waren die Kriege. Speziell hier in Europa verursachte die moderne Kiegsf√ľhrung eine Katastrophe. Es starben √ľberpropotional viele M√§nner und viele Kinder wuchsen g√§nzlich ohen V√§ter als Vorbildfunktion auf.

Leider war das noch nicht alles. Es kam auch noch zu einer Negativauslese. Die besagte moderne Kriegsf√ľhrung verursachte, dass die besten, die st√§rksten und die autarkesten M√§nner, im Sinne von m√§nnlich an den Fronten fielen. Also sozusagen die jungen starken und gesunden M√§nner wurden get√∂tet und die Verpisser, Feiglinge, Kranken, Schwachen, ein paar Gl√ľckskinder und die Politiker √ľberlebten.

Die meisten Männer wurden in den letzten Jahrzehnten von Frauen aufgezogen und hatten Frauen und keine Männer als Vorbild.
Die Mankos daraus sind ganz offensichtlich und statistisch beweisbar.
Es gab nie zuvor soviel SIttenstrolche, Schwule und P√§dophile, Drogens√ľchtige und Kriminelle.

Ein weiteres nicht unerhebliches Problem war die Emanzipation der Frau.
Viele Frauen mussten durch die vorgenannte Situation gewollt oder ungewollt die fehlenden M√§nner ersetzen. Das hatte nat√ľrlich massive Bewusstseinsver√§nderungen bei den Frauen zu Folge.
Leider enstand dadurch eine Art Polarisierung zwischen Männern und Frauen.
Da wurden Szenarien, insbesondere der solcher häßlicher Zicken wie dieser Alice Schwarzer ins Leben gerufen, die vorher nie existiert haben. Schon lange vor der Schwarzer gab es Frauen, die sich in der angeblich so starren, sturen, patriachischen Männerwelt zu behaupten wussten und die zu Ruhm und Ehren gekommen sind.
Die Geschichte ist voll von solchen Frauen.
Die Haßtiraden einer Schwarzer waren den Männern mit Sicherheit nicht dienlich sich selber zu wiederzufinden.

Kommen wir jetzt zu den männlichen Tugenden.

Da gibst wenig wirklich geheimisvolleswas einen Mann zum Mann macht. Allerdings, man muss es lernen und vorgemacht bekommen. Da sind wir wieder bei den besagten Vorbildern. Vorbildsmännern!
Die fehlen einfach √ľberall.
Die Tugenden der M√§nner sind schnell aufgez√§hlt: Ein Mann ein Wort. Ein richtiger Mann tut was er sagt. Er H√§lt Wort. Er ist zuverl√§ssig, p√ľnktlich, korrekt. aufmerksam, ehrlich, treu, fleissig, .... usw.
Eigentlich wissen alle Männer wie sie sein sollten und wie sie sich verhalten sollten.
Bl√∂d ist nur es gibt keine Vorbilder daf√ľr und niemand h√§lt sich dran.
Im Gegenteil, wie eingangs erwähnt, die die es versuchen sind die Lachnummern der Nation.

Politiker, also unsere Anf√ľhrer l√ľgen, das sich die Balken biegen. Von Treue kann keine Rede sein. Die Wechseln schon ihre Frauen wie die Handt√ľcher wieso sollten sie ihrer Partei die Treue halten (siehe Schr√∂der), versto√üen gegen Gesetze (siehe Kohl), ma√üen sich falscher Titel an(Gutemberg) machen Lustreisen auf Statskosten usw.usw.
Spitzensportler setzen uneheliche Kinder in dei Welt(Beckenbauer), betr√ľgen das Finanzamt und damit die B√ľrger, entbl√∂den sich nicht trotz ihrem Ruhm auch noch als Reklametfeln Geld zu scheffeln. H√§ufen mit ihren guten Namen Schulden √ľber Schuden an. Die Liste ist endlos........
Unehrenhafte in der √Ėffentlichkeit stehende Menschen sind an der Tagesordnung.

Was f√ľr Vorbilder sind das f√ľr junge M√§nner?


Wie auch immer.

Ich rate dir jedenfalls als Frau! Vergiss jeden Kerl der nicht p√ľnktlich ist.
Der sich mit dir um 12 Uhr verabredet und keinen wirklich plausiblen Grund hat, dass er zu spät kommt.
Männlichkeit zeigt sich schon an den kleinsten Kleinigkeiten.
Wo nichts ist ,ist nichtszu holen!

Ausserdem!
Trau keinem Kerl, der behauptet die Persönlichkeit eine Frau sei ihm wichtige als ihr Aussehen.
Mit L√ľgnern wird das auch nie was!

Fernerhin!!
Nimm keinen Kerl der noch bei Mama wohnt egal wie alt er ist !

Mit dem was euch Frauen heute als M√§nner angeboten wird, w√ľrde ich an eurer Stelle auch nichts anfangen k√∂nnen!
Bleibt lieber Single.
Bitte zieht als Aleinrziehende keine Knaben auf.
Knaben haben wir genug.
Gebt die weg damit sie eine Chance haben zum Mann zu werden. :smile14:

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Beitrag von Weltenspringer » 13.01.2018, 19:31

@ Lach Bani - du hast recht
Ich bin tatsächlich irgendwie in die sogenannten deutschen Tugenden reingerutscht.
Was die Poliker betrifft, ob ich das pers√∂nlich sch√§tze oder nicht, die Galgenv√∂gel sind nunmal unsere Anf√ľhrer.

Bei den Tugenden ging es allerdings inhaltlich um etwas anderes.

Die Tugenden eines Mannes gehen tiefer zur√ľck als ins dritte Reich.

In der Urzeit waren die Männer mal Jäger. Die Jagd war eine sehr gefährliche Kiste.
Um zu √ľberleben waren die M√§nner aufeinander angewiesen. Absolutes Vertrauen untereinander und zueinander waren zwingende Notwendigkeit. F√ľr die Jagd mussten also nicht nur bestimme k√∂rperliche F√§higkeiten bei den J√§gern vorhanden sein, sondern auch die F√§higkeit zum Teamwork.
Die Viecher die man jagte waren nunmal grösser oder stärker und selbst mit Waffen hätte man die Arschkarte als Einzelner gehabt.

Teamwork klappt aber nur, wenn man sich aufeinander absolut verlassen konnte.

"Der Ede und Paule mussten also zuverl√§ssig und genau an der richtigen, geplanten Stelle stehen um dem Wisent einen Speer in den Body zu rammen, nachdem Toni es ge√§rgert hatte und das Vieh hinter ihm Her d√ľste."

Diese Fähigkeit zur Zusammenarbeit kommt nicht von ungefähr und setzt vor allem gewisse Tugenden bei einem Mann voraus, die er erlernen kann oder muss.
Ansonsten bleibt er ein Risiko f√ľr die Anderen.

Ich hoffe diese Beispiel ist eine ausreichende Erklärung warum wir Männer auf diverse Tugnden konditioniert sind und ohne diese, ziemlich dämlich und unmännlich dastehen.

Die von dir so belächelten deutschen Tugenden sind besonders prägnant und von vielen anderen Völkern mehr als nur beneidet.

Wieso wohl gelten wir als Volk der Dichter und Denker, haben die Weltweit besten Ingenieure, haben die meisten Patente angemeldet, konnten 2 Weltkriege anzetteln, haben das sogenannte Wirtschaftswunder zu zustande gebracht, sind eine f√ľhrende Wirtschaftsmacht und haben zumindest bis dato, die erste unblutige WIedervereinigung eines Volkes hingekriegt.
Der erste richtige Computer wurde durch einen Deutschen(Suse) gebaut, von Handies und dergleichn will ich gar ncht erst anfangen. Nur noch, dass wir in der Nanotechnologie absolut f√ľhrend sind.

All das basiert auf Zusammenarbeit(Teamwork) und Teamwork nur auf gewissen Tugenden
die Gott seis gedankt im Verborgenen und im Kleinen durchaus noch funktionieren.

Was w√ľrdest du mit inkompetenten,unzuverl√§ssigen, unpunktlichen, faulen Mitarbeitern, denn anfangen k√∂nnen?

Ich selber finds ja auch komisch, dass in unserer heutigen Gesellschaft, also zumindest in der die uns die Medien vorspielen, kaum Menschen mit Tugenden nach oben kommen.
Die Menschen scheinen sich just am Gegenteil zu ergötzen.

Da werden nur korrupte Politiker, halbverbl√∂dete Sportler, verbrecheriche Vorst√§nde , drittklassige Schauspiele in Soaps. Moderatoren , die die Menschen unter die G√ľrtelinie treten, in Vorbildfunktonen pr√§sentiert.


Wen wundert es da, dass junge Männer Schwierigkeiten haben, ihre männlichkeit zu finden?

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ButterflyDream
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Beitrag von ButterflyDream » 13.01.2018, 22:06

Also mir wird beim Lesen eurer Beiträge ganz anders...

@Bani: Nein, ich habe keine Lust zu diskutieren, weil ich es ziemlich herablassend finde, mit einem Haufen Zwinkersmileys als post-pupert√§r bezeichnet zu werden. Ich mag zwar j√ľnger sein als du, aber ganz ehrlich: Werd erst mal selber erwachsen.

@Weltenspringer: Ich habe deine Ausf√ľhrungen mit Interesse gelesen und k√∂nnte mir wohl jedes Buch sparen, wenn noch mehr M√§nner offen √ľber ihre Gedanken zum Thema M√§nnlichkeit reden w√ľrden. Dabei gibt es wohl kein richtig und falsch, denn wie schon gesagt wurde, ist die Wahrnehmung dazu individuell und subjektiv. Aber: Mit deiner Einstellung zur Emanzipation bin ich nicht einverstanden. In Teilen der Schweiz haben Frauen erst seit wenigen Jahrzehnten das Stimmrecht und es gibt L√§nder, in denen sind Frauen weniger Wert als Hunde. √úber Alice Schwarzer mag man denken, was man will, aber dass Frauen f√ľr ihre Rechte gek√§mpft haben, ist genau so richtig und wichtig, wie der Kampf der Afro-Amerikaner um Gleichberechtigung. Und Schwule zusammen mit Sittenstrolchen, P√§dophilen usw. aufzuz√§hlen ist NICHT OK.

@Andreas: Danke! :smile06:

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 13.01.2018, 22:41

Biba - vergiß es
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Gleiches Recht f√ľr Mann und Weib.
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:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Beitrag von Weltenspringer » 14.01.2018, 02:39

Naja ich bin so etwas wie ein Zeitgenosse der der Schwarzer und hatte das zweifelhafte Vergn√ľgen in ihrer Zeitschrift "Emma" bl√§ttern zu d√ľrfen.
"Schwanz ab", war da eine noch recht harmlose Bemerkung in Richtung Korrektur des Mann/ Frau Verhältnisses.
Was mich betrifft hatte ich nie das Gef√ľhl Frauen w√§ren als Personen irgendwie untergebuttert oder unterlegen. Das lag wohl unter anderem daran, dass ich meine Mutter als eigentlichen Chef der Familie empfand.
Mein Vater war mit Sicherheitalles andere als dumm und definitiv erheblich kr√§ftiger und gegen√ľber anderen M√§nnern ziemlich dominant, hatte aber gegen meiner Mutter nicht die geringste Chance, sich irgendwie durchzusetzen. Als Empath durchschaute ich die Tricks meiner Mutter nat√ľrlich. Die beherrschte die ganze Palette rauf und runter sich √ľberalldurchzusetzen. Dabei war sie nur eine sogenannte schlichte Hausfrau.
Jedenfalls begriff ich sofort was der Satz bedeutet, als ich ihn das erste Mal hörte: Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau.

Wie Bani bin ich also der Ansicht das wir M√§nner uns mehr um "Efrauzipation" bem√ľhen sollten.

Bitte erz√§hle mir nichts √ľber die Sitten in anderen L√§ndern.
Ich bin sehr viel in anderen Ländern herumgekommen und das nicht nur als Urlauber. Ich kenne die Stellung der Frauen dort.
Ich weiss also ziemlich genau was dort informell abgeht und wer da das tatsächliche sagen hat.
Die Dinge sind oft nicht so wie sie scheinen.

Was die Auflistung der Schwulen unter den anderen benannten Bev√∂lkerungsgruppen (Minderheiten) betrifft, nehme ich das zur√ľck. Da sind die Pferde mit mir durchgegangen, weil es mich nervt, dass sich die Schwulen sich st√§ndig in den Vordergrund spielen. Fr√ľher hatte ich √ľberhaupt nichts gegen Schwule.
Ich bin auch absolut nicht der Typ der von denen angegraben oder belästigt wurde oder wird.
Mich interessiert eigentlich mich nicht die Bohne ob jemand schwul ist. Diese ständigen Outings irgendwelcher Wichtigmacher und jetzt auch noch so Albernheiten wie Schwulenehen stören mich immer mehr.
Ich seh die inzwischen jedenfalls nur noch als popelige, nervende Randgruppe, die sich wie die anderen genannten Randgruppen, störend auf die Entwicklung Heranwachsender auswirken, weil sie ein vollkommen falsches Bild erzeugen.
Die polarisieren genauso unsinnig √ľberfl√ľssig und l√§stig, wie einst die sogenannten Emanzen und untergraben damit leider immer mehr meine Tolleranz. gegen√ľber anders gestrickten.

Wenn es dir tats√§chlich um Input geht woher die Unterschiede zwischen Mann und Frau herr√ľhren empfehl ich dir:
https://www.youtube.com/watch?v=PIKuDKxyc24

Das Problem ist nur, wenn ich als Kerl in der Form wie die √ľber M√§nner √ľber Frauen ihre Witzchen machen w√ľrde, st√ľnde ich sofort als frauenfeindlich da.
Dabei ist eher das Gegenteil der Fall.

Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich total auf Frauen stehe.
Noch lieber liege ich nat√ľrlich auf ihnen.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 14.01.2018, 06:58

Weltenspringer hat hier den Link zu einem √ľber zweist√ľndigen, bravour√∂sen akademischen Vortrag "M√§nner/Frauen: Mehr als der kleine Unterschied ?" gesetzt. Die Starreferentin Vera Birkenbihl (1946 - 2011) erh√§lt wie bei allen ihren Vortr√§gen begeisterten Applaus. Diesmal sind es 935 (!) Zuh√∂rer, wie der Veranstaltungsleiter am Ende mitteilt.

Wir haben im Forum diesen Videovortrag schon vor Jahren einmal diskutiert. Zusammen mit anderen Videos dieser burschikosen, unglaublich witzigen Wissenschaftlerin. Darunter besonders "Viren des Geistes" und "Pragmatische Esoterik".

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 14.01.2018, 08:40

Du hast recht Sulli, wir hatten schon das Vergn√ľgen. :oops:
War auch beim Thema "Mann und Frau".
Das war ein harter Kampf. :smil38

viewtopic.php?f=55&t=12328
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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