Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 08.01.2018, 17:53

Ja, auf der ganzen Linie Bahnhof...

Ich bin kein bisschen empfindlich und habe nicht das
Problem kritisiert zu werden. Hier geht es gar nicht
um mich.
Es geht um dein Bewusstsein...oder besser:
Ich rĂ€tsele herum, was fĂŒr ein Bewusstsein jemand
haben mag, der schreibt:
"Wenn ihr das mal erkennen wĂŒrdet, hĂ€ttet ihr einen riesigen Schritt getan
auf dem Weg zu eurem spirituellen Bewusstsein."

Biba, das ist kein guter Ratschlag. Das ist eine kollektive
Beleidigung, bei der du den Eindruck erweckst, du alleine
wĂŒrdest eine Wahrheit kennen, die an den anderen vorĂŒber
gegangen ist; ohne dass du ĂŒberhaupt die Wertvorstellungen
der anderen kennst.
Du brauchst mir nicht die deutsche Sprache erklÀren - was
m.E. auch schon wieder gelangweilt, genervt und elitÀr klingt,
wenn du schreibst: Nun gut, dann versuche ich auch noch die
deutsche Sprache zu erklÀren...scheint ja alles sehr schwierig
zu sein.
Hey, Biba, wenn du so mit jemandem redest, kannst du davon
ausgehen, dass du fĂŒr arrogant gehalten wirst.

Und was die Geschichte mit Ego und Seele betrifft.
Du verfolgst eine Theorie, die auch nur eine von vielen ist.
Leider kannst du sie nicht selbst in die Praxis umsetzen.
Könntest du es nĂ€mlich, wĂŒrdest du anders reden und viel
achtsamer sein.
Das meinte ich ĂŒbrigens mit "in Theorie und Praxis".

Es geht mir u.a. um die Umsetzung spiritueller Vorstellungen,
was den Alltag und den Umgang mit Menschen (und der Welt)
betrifft. Ich hÀtte auch fragen können:
WofĂŒr sollte ein spirituelles Bewusstsein gut sein?
Was hat man von einem spirituellen Bewusstsein?
Ist damit die Frage nach dem Sinn erklÀrt?
Macht das Leben erst mit einem spirituellen Bewusstsein Sinn?
Wo nehme ich meine Überzeugungen her? usw. usw.
Also, lass gut sein, Biba.
Ich weiß, du willst mir nix. Ich will dir nix. Mich interessieren
verschiedene Ansichten. Dabei bleibt es.
LG sensmitter
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 08.01.2018, 23:48

@ sense-denke du hast das in die falsche Kehle gekriegt. Der Satz von Biba war mit Sicherheit nicht als Provokation an dich gedacht. Bestenfalls sollte er provozierend auf die "Allgemeinheit" wirken.

Ich selber fĂŒhl mich allerdings nichtmal angesprochen, weil der Begriff "spirituell" fĂŒr mich ĂŒberhaupt keinen Stellenwert hat, bzw ganz anders angelegt ist. Ich will da allerdings nicht nĂ€her arauf eingehen.
Wenn ich das noch nĂ€her darlegen wĂŒrde, kĂ€me ich leider nicht umhin die Leute hier tatsĂ€chlich zu beleidigen, die stĂ€ndig sinn und inhaltslos mit diesem Begriff um sich herumwerfen.

Irgendwie kann ich mich jedenfall sehr gut in Bibas Argumentation einfĂŒhlen und sie nachvollziehen.
Jedenfalls denke ich nicht, das es Bibis Intention ist, sich ĂŒber die Anderen zu erheben.

Ich hatte frĂŒher auch so meine Probleme, Ă€hnlich Biba, mich immer nett und freundlich zu artikulieren und war oft definitiv zu arrogant so manches MisverstĂ€ndnis auszrĂ€umen.
Du hast also recht ihn soweit zu kritisieren. Er sollte das schon mehr MĂŒhewaltung an den Tag legen und sich entsprechend korrigieren.

Aber auch hier kann ich gut nachvollziehen, dass er Probleme mit dir hat.

Zu Beginn meiner ForumsaktivitÀt hatte ich wie er meine geregelten Schwierigkeiten mit deinen BeitrÀgen.
Es dauerte eine ganze Weile bis ich dahinterkam, dass du den meisten hier, was Praxis betrifft, um LĂ€ngen voraus bisst.
Du lebst diene Begabungen wie kaum jemand hier. Niemand zeigt sich so offen wie er ist, was er kann und was er denkt, wie du das tust.
Mit deinen BeitrÀgen bringst du soviel positive Energie und fundiertes Wissen, wie niemand sonst hier.
Dein Pfau arbeitet immer auf Hochturen -grins.

Der Großteil der Leutchen hier sind in der Tat die reinsten Theoretiker.

Bei Biba hab ich allerdings ein gutes GefĂŒhl. Der weiss nur noch nicht was er tatsĂ€chlich kann.
Ihm fehlt die Praxis.
So quasi umgekehrt wie Horus. Horus packt die Praxisund kommt nur mit dem Verstand (also der Theorie) noch nicht klar.

Ich hab zu Anfang auch nicht kapiert wie du tickst sense und wurde durch dein Tamagotschigehabe, wie sich Biba ausdrĂŒckte, ziemlich genervt.
Inzwischen hab ich kapiert, dass du und dein Pfau. nie in die Zukunft extrapoliert oder in der Vergangenheit stochert sondern nur positives im jetzt, also im hier und heute, artikulieren.
Eine bessere Bezeichnung fĂŒr eine wahre Lichtarbeit, die mir seber so unglaublich fremd ist, gibt es gar nicht fĂŒr das was du tust.
Auch wenn ich seber nicht die geringste Ader dazu habe muss ich das neidlos anerkennen.

FĂŒr die Esos hier kann es besseres gar nicht geben. Lach - die haben dich gar nicht verdient.

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 10.01.2018, 13:28

Also, Biba, mein Lieber,
jetzt mal ganz gĂŒtlich und mit den besten Absichten:
Ich hatte auf Seite 1 geschrieben:

"Was beschÀftigt dich z.Zt.?
Wie ist deine Sichtweise der Dinge?
Wie kamst du zu deiner jetzigen Überzeugung?
Glaubst du an Bestimmung?
Was können wir bewirken?
Unbewusst, unterbewusst, bewusst?
SpiritualitÀt im Alltag..."
So. Okay?

Ich wiederhole, was ich zuletzt geschrieben habe:
"Es geht mir u.a. um die Umsetzung spiritueller Vorstellungen,
was den Alltag und den Umgang mit Menschen (und der Welt)
betrifft. Ich hÀtte auch fragen können:
WofĂŒr sollte ein spirituelles Bewusstsein gut sein?
Was hat man von einem spirituellen Bewusstsein?
Ist damit die Frage nach dem Sinn erklÀrt?
Macht das Leben erst mit einem spirituellen Bewusstsein Sinn?
Wo nehme ich meine Überzeugungen her? usw. usw."

Lieber Biba, wenn ich diese Fragen stelle, ist es nicht so,
dass ich ratlos wÀre und SELBST nach Antworten suche.
Du kannst es mehr als "Meinungsforschung" betrachten,
als Aufruf fĂŒr alle, von ihren Vorstellungen, Überzeugungen und
Erfahrungen in der Praxis zu berichten. Praxis bedeutet hier
die Umsetzung der eigenen Glaubensvorstellungen. Beispiel?
Ich hatte u.a. "Fehler" geschrieben, wohlbemerkt unter dem
Aspekt Spirituelles Bewusstsein. Dazu schreibst du:
"Wozu sind denn Fehler, die es aus meiner Sicht rein im menschlichen ego gibt, da? Welchem Zweck dienen sie wenn nicht dem des Lernens? Und somit sind es schon keine Fehler mehr sondern Lernaufgaben."

Ja, ganz schön, aus Fehlern lernt man im besten Falle.
Aber je nach unterschiedlichem Spirituellen Bewusstsein
rechnen wir den Fehlern - ĂŒber das Lernen hinaus - eine
bestimmte Bedeutung zu, die wiederum unser Wohlbefinden
und das Innere Gleichgewicht stark beeintrÀchtigen kann.
Jeder Mensch IST szg. das, was er glaubt, und sagt etwas ĂŒber
die Art aus, wie er "die Welt" und sein eigenes Handeln beurteilt.
Mit einem Spirituellen Bewusstsein ergibt sich eine Moral,
die Fehler vermeiden will. Diese Moral wiederum soll dich aus
einer gewissen Überzeugung heraus gedanklich ĂŒber egoistische
BeweggrĂŒnde hinausfĂŒhren, und dich - und andere - vor Schaden
bewahren.
D.h.: Bis man ĂŒberhaupt erst sagen kann, dass man aus Fehlern lernt,
kann man einen Haufen Schaden angerichtet haben; wohlbemerkt bei
anderen, als auch an sich selbst...

Ich finde, Biba, du machst es dir zu einfach, wenn du schreibst:
"Auch das sind doch nur die Sorgen und Belange des Egos, oder meinst du,
die Seele hÀtte Angst vor einer Todesstrafe, die auf Erden ausgesprochen wird?"
Nö, aber diese "GleichgĂŒltigkeit" besitzt sie nicht, was die Belange des
Egos betrifft, schließlich ist sie involviert...Aber das ist nur meine eigene
Meinung. Na, stimmt nicht, siehe z.B. die Nus, die Nos, die "denkende"
Seele...das Geistig-Seelische, bzw. ein bestimmter Glaube, der uns Kraft gibt
und uns Verbundensein empfinden lÀsst.
Sollte es denn so sein, dass GefĂŒhle des Verbundenseins auch nur der
Befriedigung des Egos dienen (ĂŒbrigens: warum nicht?) oder könnte es
nicht auch so sein, dass das Göttliche sich in den GefĂŒhlen des Verbunden-
seins offenbart, fast schon: offenbaren WILL?
Warum eigentlich? - Um Fehler des Egos zu erkennen.
Welcher Art sollten diese sein? - Zerstörung der Schöpfung, Zerstörung des
Zusammenlebens, Zerstörung des UrsprĂŒnglichen Willens des Gedeihens,
Zerstörung der Hoffnung auf ein Weiterleben und vor allem zu allerletzt
Sinnentfremdung der Seele.

Genug fĂŒr heute. Bin in anderen Gedanken versunken...
LG sensmitter
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ramalon
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Beitrag von ramalon » 10.01.2018, 18:36

Hallo Sense,

es gibt aber auch noch eine zweite Möglichkeit.
Es tummeln sich hier einige Emapthen rum, die haben sehr viel Einblick in die WĂŒnsche und SehnsĂŒchte der Menschen.
Wie wÀre es einmal mit den Erfahrungen.
Was bringt die Menschen zum Glauben, zur Esoterik zur SpiritualitÀt.
Oft belĂŒgen sich die Menschen selber, und ein guter Empath erfasst die wirklichen BeweggrĂŒnde.

Gruß ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 11.01.2018, 15:14

@Biba
Leider voll auf dem Holzweg...sorry.
Du strapazierst wirklich ein bisschen meine
Geduld (hey, ich lÀchele, voller Respekt...),
weil du dir öfters irgend ein Wort schnappst
und dann darauf herumreitest. Jetzt hier:
Meinungsumfrage.

Biba, deine Meinung ist gefragt; aber nicht deine
Meinung ĂŒber Meinungsumfragen.

@ Ramalon
Danke fĂŒr den Hinweis, aber die WĂŒnsche und SehnsĂŒchte
anderer sind mir bekannt, mal großkotzig gesagt...
Was die Menschen generell zum glauben bringt, ist auch klar.
Was sie zum Glauben gebracht hat, z.B. religiöse Erziehung,
ist auch klar. Was sie dann wiederum zur Esoterik treibt,
ist auch allseits bekannt.
Reden wir nicht von anderen...
Du hast schon oft aus der "Praxis" eines Empathen berichtet.
Findest du deine FĂ€higkeiten nicht außergewöhnlich?
Oder hast du dich nie gefragt, wo deine Begabung herkommen
könnten?
Hat sich da irgendwer was bei gedacht, dass du so bist wie du bist?
Was denkst du?
LG sensmitter
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ramalon
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Beitrag von ramalon » 11.01.2018, 16:55

Hallo Sense,

Empathie wie und was es ist weiß ich, das brauche ich mich nicht zu fragen.
Auch wie es zustande kommt. Es ist aber nur ein sehr geringer Aspekt in der ganze Sache.
Habe es versucht zu erklÀren, aber niemand begreift es.
Es kommt aus dem Sein, der Vernetzung. Alles und jedes ist miteinander vernetzt.
So hat man auch Zugang zu allem.
Eine recht einfache Geschichte.

Gehe einfach einmal davon aus, dass du von Natur aus, eigentlich nicht beschrĂ€nkt bist, auf deine „normalen“ Sinne. Der Mensch denkt immer, er wĂ€re in seinem Körper gefangen, der Geist zumindest. Die Identifikation mit dem Ich, das Ego ist das GefĂ€ngnis.

So sehen die Menschen ihren Körper als Grenze an, ihre normalen Sinne als alles was da vorhanden ist.
Es ist auch die dusslige Suche der Menschen im außen.
Die VerknĂŒpfung mit dem Sein ist in uns. Das sollte man evtl. mal nachsehen.
Dann sollte man auch davon ausgehen, dass man zwei Anteile in sich hat. Egoanteil, und Seelenanteil. Das zu verstehen ist schwer, ich weiß.
Der Seelenanteil ist die VerknĂŒpfung und durch diesen Anteil kommt alles rein, und man kann dadurch auch rausgehen. Noch schwerer zu verstehen.
Dazu muss man aber das Ego vom Seelenanteil getrennt halten.
Hatte ich mal geschrieben, Emotionen die vom Ego simuliert werden.

Warum es bei mir so ist, hatte ich auch schon mal geschrieben.
Ich habe nie etwas Wesentliches vergessen, nicht einmal meine Zeit im Mutterleib.
Nicht die Geburt, noch meine Identifikation mit dem Körper, das Bilden des Ichs. Des Egos.
Vorher war ich nur dass ein Teil des Seins. Nur Existent. Menschliche Emotionen haben sich im Mutterleib, bei der Geburt und danach gebildet.
Meine erste Emotion war ein absolutes Wohlbefinden und die WĂ€rme im Mutterleib, das GefĂŒhl der absoluten Geborgenheit. Als zweites kam Licht dazu. Konnte einen roten Schein wahrnehmen.
Es war die Bauchdecke meiner Mutter.

Nur den Teil des Seins, aus dem ich kam ist immer da gewesen. Mit der Zeit habe ich es gelernt zu nutzen.
Das es FĂ€higkeiten sind, war mir nie bewusst, denn du weißt, wenn etwas immer da ist, ist es normal.
Als Kleinkind habe ich oft nur gedacht, was sind die Menschen dumm.
Kommt aber aus der Eigenprojektion, weil man denkt, alles ist so wie man selber.

Und da ich weiß wo alles herkommt, stellt sich bei vielem fĂŒr mich nicht die Frage.

Gruß ramalon

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 11.01.2018, 20:44

ramalon hat geschrieben: ↑
11.01.2018, 16:55
niemand begreift es.
Denke schon, dass viele es begreifen. Es ist nur fĂŒr die meisten Menschen schwer, aus dem Alltagsbewusstsein, das gekoppelt ist mit der Überlebenstrategie, auszusteiegen.
ramalon hat geschrieben: ↑
11.01.2018, 16:55
dass man zwei Anteile in sich hat. Egoanteil, und Seelenanteil. Das zu verstehen ist schwer, ich weiß.
Dazu muss man aber das Ego vom Seelenanteil getrennt halten.
Jeder Mensch kann seinen Seelenanteil wahrnehmen Ramalon. Am schnellsten spĂŒrt er ihn, wenn er ein schlechtes Gewissen hat. Denn die Seele ist immer mit dem Herzen, mit der Liebe verbunden.
ramalon hat geschrieben: ↑
11.01.2018, 16:55
Menschliche Emotionen haben sich im Mutterleib, bei der Geburt und danach gebildet.
Emotionen ja, da stimme ich dir zu.
Bloß, Empathie wird nicht durch diese Emotionen erzeugt. Empathie wird vererbt, vom Kosmos, von den Vorfahren. Wie weitreichend die Begabungen sind, wie weit sich das Individuum entwickeln wird, steht bereits bei der Geburt fest. Darn lĂ€ĂŸt sich nicht rĂŒtteln. Darin hab ich fast 40 Jahre Erfahrung.

Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 11.01.2018, 21:50

Hallo Bani,

deine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen.

Sei uns trotzdem gnÀdig. :oops:

Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 12.01.2018, 08:19

Hallo Bani,

dass es hier drunter und drĂŒber geht, liegt doch daran, dass jeder eine andere Vorstellung von der SpiritualitĂ€t hat. SpiritualitĂ€t ist wie das Göttliche, ein Begriff in dem man alles reinpacken kann.

Aus Wikipedia
SpiritualitĂ€t (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgriechisch ψύχω bzw. ÏˆÏ…Ï‡Îź, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne „Geistigkeit“ und bezeichnet eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung.

SpiritualitĂ€t im spezifisch religiösen Sinn steht fĂŒr die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit. WĂ€hrend ReligiositĂ€t die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die Empfindung einer transzendenten Wirklichkeit meint,[1] beinhaltet (religiöse) SpiritualitĂ€t zudem die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig angesehenen Religion oder Weltanschauung.


Gruß ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 12.01.2018, 08:54

Hallo Bani,

wenn du schreibst es sollte heißen: Soziales Bewusstsein in Theorie und Praxis.
Dann ist es doch eine Umsetzung von dem was der einzelne Mensch fĂŒr Spirituell hĂ€lt.
Deine Sichtweise der SpiritualitÀt ist doch eine ganz andere wie das der Anderen.
Jeder hat seine eigene Sichtweise, seine Auslegung.
SpiritualitĂ€t ist keine NormgrĂ¶ĂŸe.
Eine Bekannte macht Kerzen an, lĂ€uft in einem weißen Umhang rum, und heuchelt Licht und Liebe. Das ist fĂŒr die spirituell.
Jedem das Seine.

Gruß ramalon

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 13.01.2018, 11:03

@ biba - lach............ich sehe du kannst nachvollziehen wie und warum es mir bei den von dir benannten Begrifflichkeiten gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig immer so schlecht geht!

Ich möchte die nur noch mit "Astralreise" ergÀnzen.

Wenn das Astralreisen wÀren, von denen so Mancher hier berichtet, wÀr ich quasi stÀndig "on tour".

Mal so nebenbei erwĂ€hnt, frĂŒher die alten Schamanen und sogar heute noch, so Urvölker wie die australischen Aborigine, sprechen oder sprachen, wie auch ich, immer nur von Traumreisen.

Auch bei Traumreisen kann man sich vom Körper lösen, in Parallelwelten eintauchen und mit fremden Wesenseinheiten kommunizieren.
Auch hier bestehen eine Menge Gefahren.

Anders wie Astrlreisen besteht aber zumindest nicht die Gefahr den Konakt zu seinem Körper oder sich selber zu verlieren.

Ansonsten ist, je nach Begabung und dem eigenen Energiepotential so gut wie alles bei Traumreisen möglich.
Es besteht natĂŒrlich eine Suchtgefahr, besonders fĂŒr labile Menschen und schwache Egos.
Manche bleiben allerdings auch in den Traumwelten hÀngen(allerdings ohne vom Körper getrennt zu sein) und landen deswegen hÀufig in der Klappse (als Schizos oder Authisten) oder zumindest in psychatrischer Behandlung.

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 13.01.2018, 15:53

@Bani
Ja, meine Witterung sagt mir,
du seiest wirklich ein arroganter Kotzbrocken!
Du schreibst:
"Am allerwenigsten scheint das Sensmitter zu bemerken. Da hat sich wohl jemand bei EinfĂŒhrung des Themas etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Derweil reagiert sie auf Kritik wie BĂ€lger aus sozialschwachen Familien und wittert ĂŒberall Arroganz.
Weltenspringer: "Mit deinen BeitrÀgen bringst du so viel positive Energie und fundiertes Wissen, wie niemand sonst hier." BetÀtigt er sich nun als Schulmeister oder ist ein Besuch beim Endokrinologen zu empfehlen?"

Spirituelles Bewusstsein meint in den bekannten Religionen,
dass man an einen Gott zu glauben hat, von dem man getrennt
ist. Die Religion (Bedeutung: RĂŒckverbindung) „sorgt“ szg.
dafĂŒr, dass man im Gebet aber Verbindung aufnehmen und zu Gott
sprechen kann. Durch innere Versenkung und Hingabe empfinden
Mystiker eine szg. „persönliche Vereinigung“ mit Gott.
In der Transpersonalen Psychologie nennt man es „Transpersonale
Erfahrungen“, wenn man diese Verbindung mit Gott oder mit dem
„Einen Geist“ erfĂ€hrt.

Spirituelles Bewusstsein im nicht standartisierten Sinne meint
aber, dass man durch ein „Erwachen zur wahren SpiritualitĂ€t“
exakt das Gegenteil erfahren kann; nÀmlich dass man nicht von
diesem „Geist“ (= Spirit) getrennt ist, sondern Eins mit ihm ist.

In beiden FĂ€llen ergibt sich aus einer bestimmten Logik bzw. einem
bestimmten Glauben heraus eine bestimmte Wahrnehmung der Dinge,
eine bestimmte Interpretation des Geschehens und vor allem eine
bestimmte moralische Haltung.
Peng! Aus! Fertig!
Der Rest steht zwischen den Zeilen...
LG sensmitter
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