Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 05.01.2018, 14:58

Ja, hallo zusammen,
mir geht da so durch den Kopf,
dass Spirituelles Bewusstsein das "Mensch-Sein"
lehrt, egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.

Nehme ich z.B. ein streng religiöses Bewusstsein, das
einen "Herrn aller Dinge", also einen schöpferischen als
auch strafenden Gott, voraussetzt, der mir ĂŒber Göttliche
Gesetze, Gebote und Verbote unter Androhung von Strafe
mein Verhalten vorschreibt, ergibt sich daraus ein bestimm-
tes Sozialverhalten untereinander als auch die Struktur eines
Staates mit bestimmten Hierarchien.
Gibt es kein Schuldbewusstsein, sind Menschen auch schwer
zu ĂŒberzeugen, Verantwortung zu ĂŒbernehmen...Einen stra-
fenden Gott im Bewusstsein hĂ€lt man Gewalt fĂŒr legal...
und man hĂ€lt auch das Maul...schließlich ist alles Gottes
Wille und Gesetz...usw.
Ziel der 10 Gebote war es, das ausgeflippte, sich selbst auf
Dauer vernichtende Volk, vom "tierischen" zum "menschlichen"
Verhalten anzuhalten.

Nun kann man aber auch - durch eigene Erkenntnis und aus
freien StĂŒcken heraus - sich moralisch verhalten. Man kann
auch ohne "Anleitung" oder Regeln von selbst darauf kommen,
dass die Menschen einander brauchen, um ĂŒberleben zu
können. Und es wÀre logisch, dass ich nicht einem anderen
Menschen Schaden zufĂŒge; schließlich will ich auch nicht, dass
jemand mir Schaden zufĂŒgt.
Ich habe alle Freiheit, mir ein eigenes Bewusstsein zu schaffen.
Und das fragt immer: Wo kommt es her? Welchen Sinn hat es?
Welche Bedeutung hat es fĂŒr mich persönlich (mal ganz "tierisch"
betrachtet). Und selbst der altruistischste Gedanke und die selbst-
loseste Handlung basiert auf dem eigenen GefĂŒhl der Freude und
Zufriedenheit = macht Frieden in der Seele; ausgelöst durch die
menschliche LiebesfÀhigkeit, ausgelöst durch die Liebe, die gibt
und der gegeben wird...
Jeder kann so fĂŒr sich selbst herumphilosophieren...und braucht
dazu auch keine BĂŒcher (beliebtes, immer wieder hier auftauchendes
Thema...). Will aber sagen, dass es m.E. ein irre gutes GefĂŒhl ist,
wenn du Gedanken, die du selbst gehabt hast, irgendwo in einem
alten Buch findest...
Und typisch menschlich ist ĂŒbrigens auch das Suchen (frĂŒher der
Nahrung), die Frage nach Bedeutung und Sinn (essbar?) und natĂŒrlich
die Neugier auf Neues, grĂ¶ĂŸer als die Angst (giftig? Aber lecker!)...
die Gier...
und damit lande ich beim Buddhismus...der gleich einen Lehrgang
Psychologie mitliefert, da er aufzeigt, wie kompliziert das Leben,
das Sein, ĂŒberhaupt ist, wenn man nur seine BedĂŒrfnisse erfĂŒllt
sehen will; wie verrĂŒckt und krank man sich - und seine Mitmen-
schen - mit "schĂ€dlichen" Überzeugungen machen kann.

Wir sind doch alle so gut informiert heutzutage; warum also nicht,
sich mal Informationen von Spirituellen Theorien er-gu-geln. Tja,
die Sprache Àndert sich mit der Zeit. Aber die Ideen bleiben gleich:
Mensch sein.
LG sensmitter
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ramalon
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Beitrag von ramalon » 05.01.2018, 19:24

Hallo Sense,

hatte ich frĂŒher schon einmal geschrieben.
Der Grundgedanke ist derselbe, nur mit anderen Worten.
Das Rad wurde 1000 Mal neu erfunden.
Alles basiert auf die Goldene Regel so wie Sullivan schreibt.
„Tue keinem Menschen das an, was mir dir nicht antun soll.
Und tue jedem das, was man dir tun soll, wĂ€rst du an seiner Stelle.“
Es denkt doch einfach alles ab.
Dazu braucht man dann auch keine Gebote mehr.

Buddhismus ist nicht anderes wie der Weg dorthin.
Sich besinnen auf das Minimum sich selbst.
Weg von dem Ego, der Habgier, Neid etc.
Braucht im Endeffekt kein Mensch.
Macht da Leben nur schwer. Befassen mit MĂŒll im Endeffekt.

Die meisten Menschen sind im Endeffekt Jammerlappen, zerfließen in Selbstmitleid.
Ohne jegliche Art SelbstwertgefĂŒhl. Und das wird auch Schamlos ausgenutzt. Werbung z.B.
Aber auch Politik etc.
Alles was an den Ängsten der Menschen anknĂŒpft. Und es werden erst einmal die Ängste geschaffen, oder verstĂ€rkt und dann abgesahnt.

Wenn ich z.B. Frauen so sehe, stehe morgens Ewigkeiten vor dem Spiegel. Haare sind gefĂ€rbt, Makeup usw. Das ist mangelndes SelbstwertgefĂŒhl. Die sehen sich den ganzen Tag nicht mehr von außen, also machen sie es fĂŒr die anderen, nicht fĂŒr sich.
Es ist mit Bekleidung so, es ist SchmĂŒcken, Marken usw. Ich kann mir leisten.
MÀnner sind aber auch nicht besser. Dickes Auto, neustes Smartphone, obwohl sie keine Ahnung haben was es kann, noch die Möglichkeiten nutzen, usw.
Und so zieht es ich durchs Leben.

Irgendwo bildet sich dann innerlich ein Defizit. Dann landen die Menschen beim Glauben.
Und sie denken es lÀuft wie beim Konsum.
Es wird geschauspielert was das Zeug hÀlt. Nur geÀndert haben sie sich nicht.

Dann bin ich wieder bei der Liebe ohne Anhaftung.
Es ist das was man verinnerlicht hat.
Einem Menschen der in der Scheiße sitzt zu helfen. Aber ohne jegliche Erwartungshaltung.
Z.B. deswegen in den Himmel kommen. So habe ich es nicht gemacht, weil ich davon ĂŒberzeugt bin, sondern weil ich eine Gegenleistung dafĂŒr erwarte. Das ist mit Liebe und Anhaftung, oder besser gesagt geheuchelte Liebe.

Das mit dem strafenden Gott, ist einfach eine Wechselwirkung.
Egal was ich mache, es hat alles irgendwo eine Auswirkung.
Sehen wir die Erde als geschlossenes System an, was sie auch ist.
Alles steht in AbhÀngigkeit zu einander. Kettenreaktion könnte man es auch nennen.
Keiner kann sich dem entziehen.
Also ist alles was uns passiert, irgendwo auf unsern Mist gewachsen.
Es ist nicht Gottes Wille, sondern unsere Dummheit die uns trifft.

Gruß ramalon

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 05.01.2018, 23:34

Sorry konnte nicht mitmischen, da ich ĂŒber Sylvester mal wieder im Krankenhaus gelandet bin.
Bin erst heute wieder raus.
Also erstmal- Frohes Neues!

Ramos Beitrag vom 2.1.18 kann ich nur dreimal unterstreichen.
Insbesondere:
"Das wir der Schöpfer unsere eigene Illusion sind, sieht man doch ganz klar.
Alles was unsere „Zivilisation“ ausmacht, sind wird deren Schöpfer.
Handy, TV, HĂ€user, Flugzeuge, Autos etc."


Jap - wir sind in beschrĂ€nktem Maße auch Schöpfer. Jeder auf seine ureigenste Art und Weise.
Da ist jedoch eine Übergeordnete Einheit, man nenne sie wie man will.
Gott, Götter,Biggs`Boson, Tachyonen oder Quantentheorie.

Wie bewusst diese agiert oder nicht, entzieht sich unserer derzeitigen Auffassungsgabe aber wir sind dieser Kraft bzw. Energie irgendwie zugeordnet.

Einer Energie die bestrebt ist Ornung im Chaos zu erhalten.
Die christliche Religion beschreibt es am verstÀndlichsten.
Wir sind in der Nachfolge dieser Kraft. Wir sind von ihr geschaffen, nach ihrem Vorbild.
Noch sind wir jedoch nicht geeint und zwitschern sozusagen als Egos durch die Gegend. Gefangen in unseren primitiven BedĂŒrfnissen.
Wir sind noch ganz am Anfang in unserer Entwicklung und beissen uns deshalb noch an unseren Egos fest.
Das ist jedoch kein Fehler sondern unumgĂ€nglich fĂŒr unsere Entwicklung.
Trotz unserer Fehler und SchwÀchen bauen und formen wir jedoch bereits mit an unserer Welt.
Mit unseren Gedanken und unseren TrÀumen.
Jeder Schritt nach vorn, eines jeden Egos, sei es auf geistiger, körperlicher oder seelischer Ebene und sei er scheinar noch so unbedeutend, bringt uns als Menscheit dem Vorbild Gottes nÀher.

Am niedlichsten hat es Michael Ende ind seinem Kinderroman "Die unendliche Geschichte" vermittelt.

Durch unsere Interaktion, sei es durch Kommunikation, sei es durch unsere TrÀume unsere Gedanken oder letztendlich unser Tun formen wir mit am Universum. Das alles verursachen und gestalten wir mit.
Dabei ist es ziemlich egal ob als Illusion oder RealitĂ€t. Denn unser Maßstab ist lediglich unser kleines Ego.
Das ist der Grund wieso jeder von uns die Dinge anders wahrnimmt. Noch hÀngen wir alle fest in unseren mickriggen beschrÀnkten Egos. Der Eine mehr der Andere weniger.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 06.01.2018, 00:12

Findiger Biba,

die altehrwĂŒrdige Goldene Regel (Golden Rule) ist in den großen Religionen durchweg in irgendeiner Formulierung als Grundlage praktischer Ethik zu finden, wie du im sehr umfangreichen Eintrag bei Wiki nachlesen kannst. Man darf sie also getrost weiterhin als vorbildliche Verhaltensregel propagieren.

Deine zwei zutreffenden Gegenbeispiele bestÀtigen nur eine weitere Regel: "Keine Regel ohne Ausnahme." Solche Ausnahmen kann man bei dieser Golden Rule allerdings ohne Ende konstruieren. Sie sind deshalb in Wirklichkeit keine Ausnahmen, sondern sinnwidrige VerfÀlschungen. Als interessante Anmerkungen zum Nachdenken haben sie aber ihre Berechtigung,

lobt Sullivan

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 06.01.2018, 08:18

Sehe das wie Biba!

Gesetze und Regeln haben zwar eine gewisse Schutzeigenschaft fĂŒr Unbedarfte und Ahnungslose grenzen aber eigentlich nur ein.
Man hĂŒte sich vor Verallgemeinerungen.

Genau das ist es aber was Regeln, Gesetze und Grenzen verursachen.
Schubladendenken mag ja hilfreich sein, bringt aber niemanden weiter.

Ich hab hier schon vor Jahren mal ein paar Beispiele gebracht, dass das nicht nur im spirituellen Bereich sondern fĂŒr alle Lebensbereiche gilt.

Siehe Sport: Einst galt, dass kein Mensch in der Lage wÀre die 100m schneller als 10,0 zu laufen.
Dann schaffte das der deutsche Armin Hary und im gleichen Jahr noch stellten dutzende von Sportlern diesen Weltrekord ein.
Mit dem Bewusstwerden das es ging war fĂŒr sie die Grenze gefallen.
Beim Hochsprung war es Àhnlich.
Beim Schwimmen gab es mal einen deutschen Sportler, der zu seiner Zeit, sĂ€mtliche Wettbewerber, gleich um BeckenlĂ€ngen, hinter sich ließ. Damals hieß es, dass es niemals wieder einen solchen Ausnahmeathleten geben wĂŒrde. Heute schwimmen 12 jĂ€hrige MĂ€dchen so schnell wie er.
Der Mann hieß Johnnny WeissmĂŒller. Er wurde weltberĂŒhmt, als der erste Film-Tarzan.

Das ist aber nicht was Ramo oder Suli meinten mitdem Spruch: was man dir nicht tu .....

Ich persönlich finde auch, dass man eine gewisse Ethik und Moral beim sprengen von Grenzen einbehalten sollte.
Wir sind zwar alle Egos aber wir existieren nicht allein. Es gibt immer so etwas wie Interaktion zwichen den Egos. Es macht wenig Sinn andere Egos zu verletzen nur um sich selber als erster ĂŒber die 100 Meter zu etablieren und sich als "besonders" aufzubauschen.
Man sehe sich den Lebensweg von Armin Hary an. Der war sofort weg vom Fenster. Beneidet und gehasst verschwand er, nach seinem Sieg, augenblicklich in der Versenkung.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 06.01.2018, 08:28

Hallo Biba,

zu der Chaostheorie. Wechselwirkungen schließen diese mit ein.
Haue ich dir eine rein, haust du mir eine rein. Das ist eine Wechselwirkung.
Zumindest muss ich damit rechnen. Dazu braucht es keine Chaostheorie.

Gruß ramalon

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 06.01.2018, 09:34

Hi Biba,

die Goldene Regel wird auch in tausend Jahren nichts von ihrem liebenswĂŒrdigen Glanz verloren haben. Ihr wahrer Sinn lĂ€sst sich allerdings nur, wie der Lateiner sagt, "cum grano salis", mit einem Körnchen Verstand richtig erfassen. Welthupferl differenziert schon recht gut, und bei dir wird der Groschen irgendwann auch noch fallen,

hofft Sullivan

ramalon
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Beitrag von ramalon » 06.01.2018, 10:57

Hallo Weltenspringer,

ich sehe es anderes.
Die goldene Regel ist so etwas wie Moral.

Setzt sich jemand darĂŒber hinweg, muss er damit rechnen, dass ich mich auch nicht an die Regeln halte. Insbesondere wenn es meinen Persönlichkeitsbereich betrifft.

Diese goldene Regel ist doch eigentlich, dass was jeder in sich hat.
Das was man dir nicht antun soll usw.
Das viele es nicht befolgen ist die andere Sache.
Ausgerechnet sind es auch diese Menschen, die zuerst schreien, wenn sie Opfer ihres eigenen Handelns werden.

Kann ich nur sagen, mach es nicht mit anderen, so machen sie es nicht mit dir.
Ich mache es in meinem persönlichen Bereich so, das ich keinen angreife, betrĂŒge oder solche Dinge.
Betritt aber jemand meinen persönlichen Bereich, warne ich vor.
Wenn das nichts nutzt, werde ich zum Elch und wiese ihn in seine Schranken.

Mal wieder eine Geschichte aus meinem Leben.
War mal in einem AbhÀngigkeitsverhÀltnis bei einer Behörde.
Vorschriften usw. Nur habe dann festgestellt, dass auch dort gelogen und betrogen wird.
War dann irgendwann einmal Leittragender.
Kann dann nur sagen, lasst Euch nie mit einem Emapthen und Suggestor ein.
Habe mich immer im Bereich der Vorschriften bewegt.
Es war ein tiefer Eingriff in meinen Persönlichkeitsbereich aus den ich mich auf normaler Weise, nicht hĂ€tte befreien können. Hatte alle legalen Möglichkeiten ausgeschöpft. Hatte nichts gebracht, dann fing ich an die Menschen zu manipulieren. Wusste was sie dachten, wusste wie sie handeln, und habe GefĂŒhle manipuliert. FĂŒr oder gegen mich, wie ich es gerade brauchte.
Es ist zwar nicht die feine Art. Aber ich habe meine Grenzen damit wieder sauber bekommen.

Ich mache grundsÀtzlich nie mit jemand, was er nicht mit mir machen sollte.
Nur es gibt einfach Bereiche, dann kann man sich nicht anderes wehren.
Nur das fÀllt dann wieder unter Wechselwirkung.

Ist genauso, wenn mich jemand betrĂŒgen oder bestehen will. Er ĂŒberschreitet meinen Persönlichkeitsbereich.
Ich merke es, und logge mich bei ihm ein und verfolge seine Gedanken.
Dann beginnt ein Katz und Maus Spiel. Das Unfaire ist, ich bin immer im Voraus.
Er erwartet Wiederstand, kommt aber keiner, dann da wo kein Wiederstand erwartet wird kommt welcher. Dazu noch etwas Suggestion, Euphorie und der Mensch ist total verwirrt.
Er fĂŒhlt sich super, ist irritiert und lĂ€sst von seinem Ziel ab. Kann sein Vorhaben nicht umsetzten, noch meine Handlungsweise einordnen.

Ich schade keinem, aber bewahre mich vor Schaden.

Die goldene Regel besagt nicht, dass man sich zum Opferlamm machen soll.

Gruß ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 06.01.2018, 13:10

Ja, tschĂŒss Biba,
hast mal wieder was abgelassen ...und "flutsch!"
weg war er. Dabei hÀtte ich doch zu gerne ge-
wusst, was denn seiner Meinung nach spirituelles
Bewusstsein sei.
Wir, die Doofen, können uns ja weiter unterhalten,
ja, unterhalten = gegenseitig belustigen; warum nicht?
Alle, die hier pöbeln und sich verdrĂŒcken, haben jedenfalls
die Lacher auf ihrer Seite - nur im umgekehrten Sinne...

So, erst einmal große Freude, dass das Krankenhaus den
Weltenspringer wieder ausgespuckt hat. Vivat!!! (Du hast
wohl nicht geschmeckt?) Schön, dass du wieder da bist!

@Biba
Komm bloß wieder, du! Will mehr wissen von dir.
Ist mir manchmal sehr schrÀg, was du schreibst, aber ich
versuche, es zu verstehen.
Ja, meine Sicht ist positiver - so im Groben gesagt.
Ich "verteufele" aber nicht die "Grund-Ideen" der Religionen;
nÀmlich, dass ein soziales Zusammenleben möglich ist...
dass eine zu erwartende Strafe nicht davon abhÀlt, trotzdem
das Verbotene zu tun, wissen wir alle...

Wir sind nicht perfekt. Wir begehen Fehler in allen Bereichen.
Aber wir (und das sind nicht alle auf der Welt) ahnden Vergehen
nicht mehr nach dem alten "Auge um Auge, Zahn um Zahn";
fast...nicht mehr, schließlich gibt es noch immer die Todesstrafe...

Aber wenn man entdeckt hat, dass man einen Fehler begangen hat,
sollte man versuchen, ihn möglichst schnell zu beheben...oder ihn
möglichst nicht noch einmal zu begehen.
Ich sagte schon mal: 99% der Menschen halten 99% der Menschen
fĂŒr verrĂŒckt, ha, ha. Solche SprĂŒche belustigen, obwohl wir selbst
doch auch so denken; nicht immer, aber oft genug.
Wir brauchen das fĂŒr unser seelisches Wohlbefinden. Rechthaben
ist wichtig. Etwas richtig machen, ein guter Mensch sein - was
auch immer das sei -, wir brauchen das, um uns gut zu fĂŒhlen.
Überhaupt wollen wir uns stĂ€ndig gut fĂŒhlen...und das ist eben der
Denkfehler, schon wieder ein Fehler...
Es reihen sich Fehler an Fehler in unserem Leben.
Aber bisher ist es doch noch immer gut ausgegangen, na ja...
wir haben`s ĂŒberlebt...immerhin.

Ich halte Euch jetzt alle zum Anfang des Jahres mal an, darĂŒber
mal kurz nachzudenken, was Ihr bisher alles richtig gemacht habt.
Jaha, die Friede-Freude-Eierkuchen-Tante schickt mal `ne Goldene
Regel - ganz salomonisch - verpackt in "Turn, turn, turn".
LG sensmitter



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ramalon
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Beitrag von ramalon » 06.01.2018, 18:01

Hallo Biba,

du hast Recht, viele Themen sind sehr abschweifend vom dem Thema.
Viele Dinge betrifft nun einmal das Ego.
Wie schon geschrieben, es gehört nun einmal zur Illusion des Ichs.
Ohne diese Illusion brÀuchten und gÀbe es keine Goldene Regel.
Alles, aber auch alles betrifft nun einmal das Ego.
Wer braucht einen Glauben, wer braucht den ganzen Kram.
Es dient letztendlich dem Ego, die Aufrechterhaltung der Illusion des Ichs.

Gruß ramalon

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Beitrag von sensmitter » 07.01.2018, 14:01

Biba,
du hast anscheinend einen unwiderstehlichen Drang,
alles irgendwie so zu drehen, dass man in Kontroverse
mit dir gerÀt.
Bin ich nicht. Aber du siehst mich so. Da habe ich keine
Chance...

Und ich habe auch keine Lust, mir jetzt jeden Satz von
dir nochmals anzusehen, um dann dir gegenĂŒber irgend
etwas klarzustellen.
Zwischendurch fragst du dich irgend etwas...frag dich das
doch schweigend.
Du schreibst z.B.:
"Ich frage mich gerade, was ich mit Aussagen wie recht haben,
Fehler, Verbote, Todesstrafe und so weiter anfangen soll im
Bezug auf spirituelles Bewusstsein?"

Was du damit anfangen sollst?
"Sollen" schon mal gar nicht...
LG sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 07.01.2018, 14:44

Da haben wir`s wieder:
"Wenn ihr das mal erkennen wĂŒrdet, hĂ€ttet ihr einen riesigen Schritt getan
auf dem Weg zu eurem spirituellen Bewusstsein."

Wer ist IHR?
Wer bist du, dass du solche SprĂŒche von dir gibst?
Geht dir nicht ein Licht auf, wie du DICH darstellst,
wÀhrend du IHR sagst?
Soll das hier die Bergpredigt werden?

Hier gerÀt auch nichts in Kontroverse, sondern DU
setzt es in Kontroverse.
Dein Motto scheint zu sein:
Ich sag mal was, damit die anderen sich mit sich selbst
auseinandersetzen, wie doof sie einfach sind.

Ach, das wolltest du nicht?
Dann arbeite an deinem Stil, aufdass du deine Mitmenschen
besser erreichst.
LG sensmitter
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