Erleuchtung ist das Ziel

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 19.04.2017, 09:55

Einsichtiger Horus !

Was vor der Nase liegt ? Ja selbstverständlich ! Der Schweizer Esoteriker Leuenberger schreibt in "Was ist Esoterik ?" auf die Frage, was sie uns lehren soll: "Das Nächstliegende zu tun !" Das kann auch etwas sein, das allein die Verstandestätigkeit betrifft. Beispielsweise der alles entscheidende Zug auf dem Schachbrett, der den Erleuchteten zum Schachweltmeister macht. In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Erleuchtung spiritueller oder religiöser Art, sondern um Erleuchtung im Sinne des allgemeinen Sprachgebrauchs. Also um einen guten bis genialen plötzlichen Einfall.

Deine √úberschrift bildet einen Kontrapunkt zu Ayleens "Erleuchtung ist nicht das Ziel". Es besteht aber dennoch kein Widerspruch. F√ľr Ayleen ist n√§mlich Erleuchtung sehr wohl das Ziel. Allerdings in einer ganz speziellen, von ihr genau definierten Art.

In bestem Einvernehmen
gr√ľ√üt Sullivan

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 19.04.2017, 15:39

Hallo Horus, schön, dass du wieder da bist.
Hallo Schneeflocke und Sullivan, schön, euch
"hier zu treffen".
Ich gebe euch ein Bild von meiner Vorstellung
von Erleuchtung = das Nächstliegende zu sehen,
das Naheliegende zu tun.

Vor ein paar Tagen geschah es in der Dämmerung,
dass eine Reihe von Straßenlaternen sich hinterein-
ander anschalteten und zwar fast zeitgleich mit mir,
die ich ohne Licht durch die Gegend radelte.
Diese aufflammenden Lampen kamen mir wie Ideen
vor, die hintereinander aufleuchteten szg. wie von
Erkenntnis zu Erkenntnis zu Erkenntnis....
wie es eben auch im Leben so läuft; im besten Falle.

Die Gesamtheit aller "aufgegangenen Lichter" im Laufe
des Lebensweges hat immer besser sehen lassen und
ein Bewusstsein wachsen lassen, ein Verstehen, eine
Aufmerksamkeit, eine Achtung im allumfassenden Sinne.

Doch das Lernen h√∂rt nicht auf. Zum Gl√ľck!
Sonst wäre einem ja der Spaß am Entdecken verloren...
Hoffen wir trotzdem, dass da wo wir gehen, immer
gerade eine Lampe "an" ist; am besten mit gleich-
geschalteter Innen- und Außenbeleuchtung.

Verblendet von sich selbst, kriegt man aber leider das
Außen nicht mehr mit, und manchmal ist da viel Licht,
obwohl es nix zu sehen gibt.
Ich sage dann gerne mal: "Du hast die Lampe an!"

Wer mir jedoch ständig seine gefilterten Lampen
andrehen will oder so `ne angegammelte alte Kanne,
die man erst blank reiben muss, soll mir doch bitte
erst mal ausf√ľhrlich verraten, was sein Geist kann.
Wenn ich dessen Kunstst√ľckchen schon kenne und
man behauptet, das sei etwas Neues mit einem neuen
Namen, ist sicher eine lange Strecke im Dunkeln ge-
fahren oder an erhellenden Stellen vor√ľbergerauscht.

Aber, ich gebe zu, dass ich mir im Laufe des Lebens
schon `ne Menge Lampen hab`andrehen lassen...
also, ich verstehe was von Lampen...inzwischen...
und Lampenverkäufer kenne ich auch genug, die
davon reden, sie seien erleuchtet. Dabei bemerken sie
aber nicht einmal, welch tr√ľbes Licht sie in ihrer
Verblendung abgeben, wenn sie die potenziellen Käufer
mit ihrer Funzel beleuchten und glauben, sie hätten
ein Roentgenbild.
So, ich höre jetzt auf.
Lasst uns miteinander lachen und gnädig sein.
Gerne schaue ich mir eure Lampen an, einfach, weil
sie anders sind. Und weil es mehr Spaß macht,
gemeinsam zu suchen, Ihr Lieben.
LG sensmitter
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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 19.04.2017, 18:29

Verständiger Horus,

in den wesentlichen Punkten stimmen wir √ľberein. Nur was Ayleen betrifft, haben wir unterschiedliche Meinungen. Ich habe ihre Lehre nicht praktiziert und kann sie deshalb nicht beurteilen. Ich kann und will sie auch nicht an mir selbst testen, weil sie meiner Veranlagung nicht entspricht. Da ich schon in ganz jungen Jahren meinen individuellen Weg gefunden habe und ihn seither konsequent verfolge, bin ich l√§ngst nicht mehr auf der Suche. Dennoch interessiert mich die Vielfalt anderer Wege. Bei Ayleen imponiert mir die vorbildliche Klarheit ihrer Ausf√ľhrungen. Dass sie sich als Spirituelle Meisterin bezeichnet, nehme ich ohne Verwunderung oder gar Kritik zur Kenntnis. Bei Anssi ist es ebenso. Auch er schreibt sich die Meisterschaft zu. Seine Verehrer tippen bei ihm auf den Link "Sch√ľler werden", um angenommen zu werden. Wo soll da ein prinzipieller Unterschied zwischen den beiden Meisterschaften sein ?

Das sieht unsrere Anssi-Sch√ľlerin anders. Ich habe sie gefragt, warum sie hier in so auffallender Weise mit zweierlei Ma√ü misst. Statt einer plausiblen Antwort darauf wurde mir nur papageienhaft mehrmals selbst zweierlei Ma√ü vorgeworfen. Mit vielen Ausrufezeichen, und einmal in Gro√übuchstaben. Erkenntnisgewinn daraus: Null.

Jeder Meister hat seine individuellen Besonderheiten, aber auch viele fundamentale Gemeinsamkeiten mit allen anderen Meistern. Dazu geh√∂rt vor allem die Lehre, dass Erleuchtung nicht gelehrt oder gar erzwungen, sondern nur im Menschen wachsen kann. Die T√§tigkeit des Meisters ist aber f√ľr manche Personen genau so wichtig wie etwa die Arbeit eines G√§rtners. Ohne dessen T√§tigkeit wachsen seine Pflanzen eben nicht so gut. F√ľr Sch√ľler mit passender Veranlagung d√ľrfte Ayleen eine hervorragende Meisterin sein. F√ľhren und Wachsenlassen im genau richtigen Verh√§ltnis geh√∂ren bei jedem Meister untrennbar zusammen.

Besonders wichtig ist mir im letzten Beitrag der Hinweis, dass der Begriff "Erleuchtung" zwei verschiedene Bedeutungen hat: Eine spirituelle oder religi√∂se, und die des allgemeinen Sprachgebrauchs. In der Esoterik wird der Verstand so oft nur absch√§tzig erw√§hnt. Dass auch er von Geist erleuchtet werden kann, hat unsere Anssi-Sch√ľlerin bestritten. Ihr Meister ist vermutlich anderer Meinung.

Wenn Sensmitter etwas schreibt, gibt es oft auch was zu lachen. Ganz in meinem Sinne,
versichert Sullivan

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 19.04.2017, 22:04

Bekennender Horus,

deine sehr persönlichen Mitteilungen weiß ich zu schätzen !

An deinem Wohnort Karlsruhe lehrt an der Staatlichen Hochschule f√ľr Philosophie und √Ąsthetik der Philosophieprofessor Peter Sloterdijk, der einer breiten √Ėffentlichkeit durch seine Leitung der Fernsehrunde "Philosophisches Quartett" im ZDF in den Jahren 2002 bis 2012 bekannt wurde. Er besuchte in jungen Jahren Poona und wurde dort von Osho m√§chtig beeindruckt. Er schrieb, seine dortige Umstimmungserfahrung als Sannyasin sei "irreversibel" (unumkehrbar). Er h√§lt Osho f√ľr einen der bedeutendsten Geister seiner Zeit. Das brachte ihm in der akademischen Welt nicht nur Zustimmung.

Bleiben wir unserem als richtig erkannten Ziel treu,
w√ľnscht Sullivan

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 20.04.2017, 11:35

@ Schneeflocke

Du schreibst von deinen starken Gef√ľhlswahrnehmungen so, als ob sie etwas Au√üergew√∂hnliches w√§ren. In einem solchen Falle hat der Administrator schon einmal auf die Tatsache hingewiesen, dass jeder gesunde Mensch diese Wahrnehmungen hat. Es handelt sich dabei also nicht um eine Sonderbegabung. Diese Gef√ľhle sind oft wechselhaft und tr√ľgerisch. Jeder hat sich schon gefreut, wenn ihn sein Gef√ľhl richtig geleitet hat. Der umgekehrte Fall bleibt aber auch niemandem erspart. Vielleicht geh√∂rst du zu denjenigen, die solche Entt√§uschungen ganz schnell verdr√§ngen und meinen, ihr Gef√ľhl sei unfehlbar.

Du berichtest von deinen negativen Erfahrungen in einem Retreat. Die H√∂rigkeit des Auditoriums machte dich fassungslos. Den gleichen Eindruck hatten aber m√∂glicherweise auch diejenigen H√∂rer beim Satsang von Anssi, die es dort nicht aushielten. F√ľr dich war dort der Himmel auf Erden.

Mit meinen √Ąu√üerungen zu Ayleens Lehre habe ich dir vergeblich ein gutes Beispiel gegeben. Da ich diese Methode nicht praktiziert habe, kann ich sie nicht beurteilen. Du hast dich aber gleich bedenkenlos zu ihrer Richterin aufgeschwungen. Vernunftgeleitete Erkl√§rungen erh√§lt man von dir dazu nicht. Nur reflexhafte Gegenvorw√ľrfe nach immer gleichem Echolalie-Muster.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 20.04.2017, 13:26

Altersweiser Horus,

ich bin voller Zustimmung. Es √ľberrascht mich, dass Osho sagte, der Meister ruft den Sch√ľler, und nicht umgekehrt. Der deutsche Mystiker Bo Yin Ra schrieb das Gleiche. Das Bibelwort "Suchet, und ihr werdet finden" formulierte er deshalb folgenderma√üen um: "Suchet, und ihr werdet ..... gefunden."

Noch ein Bibelvers: "Wer die Weisheit sucht, wird Freude haben." Das best√§tigt mit guten W√ľnschen
Sullivan

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 20.04.2017, 16:31

Hallo Horus,
endlich wieder mal gute Worte in der Luft.
Ich meine: der Ton macht die Musik...
Und ich liebe die buddhistischen Elemente
in deiner Sprache. Tja, wenn man ES weiß,
ist alles sau-einfach, grinse mich platt...
Voll im Einklang mit dir, Horus.

Schneeflocke, meine Liebe, siehste:
es geht doch.
Hier bist du herzlich willkommen.
Und Scham √ľber...

dich, Sullivan,
ja du immer mit Korinthen......(Zensur).
Manchmal k√∂nnt`ich dich w√ľrgen und dann
wieder knutschen f√ľr deine Beitr√§ge.
Nimm es einfach so:
Es steht 2 : 1 in Sachen Große Meisterin,
tä te rättä tä.

zu "komisch" sich verhaltenden Meistern:
Ja, es gibt solche,
aber tatsächlich kann das Teil der "Therapie"
sein, je nach "Sachlage". Ich hatte jahrzehnte-
lang Sch√ľler in diversen Bereichen, die tats√§chlich
von mir forderten, ich solle sie in den A... treten,
wortwörtlich...dieses leicht masochistische Ver-
halten kommt von miserablen Erziehungsmethoden,
die durch Drohungen versuchen, einem den Lehr-
stoff in die Birne zu hämmern.
W√ľrde ich mich tats√§chlich darauf einlassen, w√ľrde
der Sch√ľler zum Lehrer. Manche brauchen heute noch
förmlich Angst vor Strafe, um etwas zu tun...

und das, Horus, macht sie zu Menschen aus einer
anderen Zeit; der Vergangenheit nämlich.
Und so sind manche Junge dann die neuen Alten.
Und die wirklich alten Alten?
Tja, die haben im besten Falle davon ein Bewusstsein
und nicht die Weisheit mit dem Schaumlöffel...du
weißt schon..
als Kind dachte ich jedenfalls ALLE ALTEN seien
automatisch weise...hä,hä,hä...
na, lange Rede, kurzer Sinn:
Jetzt bin ich so alt, da kann ich dann endlich mal
bewusst was "falsch" machen, wie z.B. gemeinsam
mit Schneeflocke mich so mordsmäßig aufregen,
wenn demnächst mal wieder was derart zum Himmel
stinkt, dass frau sich fragt, wie es sein kann, dass...
ach, lassen wir das.
Eh, ich meine, es gab immer schon große Genies,
die allein durch ihren Wahn segensreich wirkten;
nur haben die nicht solchen PR-Wirbel gemacht.
Booh, lassen wir das Thema.

Lieber w√ľrde ich mich √ľber den Tod unterhalten,
vielmehr angesichts dessen, wieviel Spaß die
(vor√ľbergehende) Erleuchtung macht und die
Stellen, an denen man sich mit dem Göttlichen
verbunden f√ľhlt, mit der Liebe, wie Schneeflocke
schrieb. Denn diese Momente sind f√ľr mich
wesentlich; was n√ľtzt sonst die Erleuchtung,
wenn sich das eigene Bewusstsein nicht ändert?

Laber, laber, laber, ich muss jetzt mal die Amsel
`reinsetzen und echt spät dran.
Wieder mal hätte ich Lust, mit euch allen jetzt
zusammensitzen zu können. :oops:
LG sensmitter

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 20.04.2017, 21:24

Hallo Horus,

hier eine kleine Geschichte von mir, die gut zu deinem Thread passt.

Es war einmal ein Sufi aus Asien, der alle paar Jahre neue Sch√ľler bei sich aufnahm.
Er stellte den Neuankömmlingen die Frage:
Ist jemand dabei, dem Unterhaltung lieber ist als Lernen? Der lieber streitet, ungeduldig ist und lieber nimmt als gibt?
Wenn so jemand dabei ist, dann soll er jetzt seine Hand heben!
Niemand r√ľhrte sich.
Sehr gut, sagte der Sufi, nun kommt mit herein und seht euch meine Sch√ľler an, die seit drei Jahren bei mir sind. Er f√ľhrte sie in den Meditationssaal, indem seine Sch√ľler in einer Reihe sa√üen. Zu denen sagte er: Alle, die sich lieber unterhalten wollen als zu lernen, die lieber streiten und debattieren wollen, die ungeduldig sind und alle die lieber nehmen w√ľrden als geben, sie sollen aufstehen!
Da erhob sich die ganze Reihe seiner Sch√ľler.
Da wandte sich der Lehrer wieder der ersten Gruppe zu und sagte: In euren Augen seid ihr heute bessere Menschen als ihr es in drei Jahren sein k√∂nntet, bliebet ihr heute bei mir. Eure Unaufrichtigkeit hilft euch dabei, euch h√∂her und besser einzusch√§tzen als diese Sch√ľler, die sich drei Jahre lang selbstlos bem√ľht haben bessere Menschen zu werden. So geht nach Hause und √ľberlegt euch, bevor ihr irgendwann wieder kommt, ob ihr √ľberhaupt den Wunsch nach Besserung habt oder ob ihr nicht doch lieber so bleiben wollt wie ihr seid.

Ungeduld ist dem Menschen angeboren, deshalb fragen uns auch Kinder Löcher in den Bauch, wann denn nun endlich der Weihnachtsmann kommt.

Spirituelle Disziplinen verlangen ungeheuer viel Ausdauer und Geduld. Ein kurzer Lehrgang kann zwar den Horizont erweitern, aber niemals einen spirituellen Menschen aus dem Nichts erschaffen. Das Wissen, vieles nicht oder noch nicht zu wissen ist der erste Schritt um zu wahrem Wissen zu kommen. Nur können viele mit der Ungewissheit etwas nicht zu wissen nicht klarkommen und legen in ihr sogenanntes Nichtwissen jede erdenkliche Information, woher sie auch immer kommen mag hinein. Dadurch entstehen dann Trugbilder, falsche Informationen, die einfach weiter gereicht werden.

LG Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 21.04.2017, 05:52

Hallo Sensmitter,

man k√∂nnte es mit der Schaltung der Lampen aber noch fortf√ľhren.

Wenn du im Dunkel keine Lampen mehr brauchen w√ľrdest.
K√∂nntest alles und jedes sp√ľren, weil sie ein Teil von dir sind.
So wärst du nicht mehr auf das Licht angewiesen.

Gruß ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 21.04.2017, 12:08

Hallo ramalon,
hatte ich dich doch ganz vergessen zu
erwähnen - und auch mit Mona wäre unsere
"Tafelrunde" ein inspirierender "Kronleuchter".
Aber wie ist es f√ľr einen Empathen wie dir?
wie dich? (komisches Deutsch)
W√ľrden sich dann unsere Gespr√§che er√ľbrigen?
Oder wie ist es, wenn wir hier schreiben?
Liest du dann szg. "zwischen den Zeilen"?
Oder brauchst du die Nähe?

Ich jedenfalls bin "auf Entfernung" √ľberhaupt
nicht gut, es sei denn, man rechnet dazu, dass
ich meistens schon weiß, wer mich anruft; aber
das gilt nicht, wie ich meine, und ist nur ein
Scherzchen. Tatsächlich aber "empfange" ich
Bilder von Tieren, wenn Menschen in meiner Nähe
sind.
Wie Astrologen Sonnenzeichen, Aszendent oder
andere Konstellationen vermuten, "melden sich"
bei mir die Spirits - siehe meine Terralogie.
Manchmal lässt sogar die Art wie Menschen
sprechen, Bilder aufblitzen...aber ich tappe
auch oft ganz schön im Dunkeln, ha, ha, und
h√ľte mich, voreilige Schl√ľsse zu ziehen.

Wichtig bleibt f√ľr mich, den Menschen Raum zu
geben, um sich entfalten zu können. Und ihr
Dunkel ist bei aller Misere ein notwendiger Zu-
stand, um √ľberhaupt erste Funken der Erkenntnis
√ľber sich selbst wahrzunehmen.
Wer da sagt - und das hatten wir ja schon einmal -
er st√ľnde bereits im Licht, tappt m.E. nicht nur
im eigenen Keller herum, sondern nimmt sich auch
den Genuss, die Vielfalt und Komplexität eines
anderen Wesens wahrzunehmen.

Gerade verf√ľhrt mich das Wort DUNKEL dazu,
die Achtsamkeit und nötige Neutralität zu erwähnen,
die es f√ľr systemische Beratung und Psychotherapie
braucht. Die Rolle eines spirituellen Lehrers oder
Meisters zu √ľbernehmen ist kontrapunktiv, denn in
seinem eigenen Licht seiner eigenen Verblendung
stehend, nimmt er nicht mehr das kleinste hilflose
F√ľnkchen seines Gegen√ľbers wahr.

So, jetzt hab`ich mich ausgetobt. Ende.
Es bleibt: Erleuchtung ist das Ziel.
Ich umarme euch.
LG sensmitter

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 21.04.2017, 19:19

Liebe Sensmitter, :oops:

hoffentlich hast du nichts dagegen wenn ich dann meinen inneren Waschbären mitbringe? Und Charlie auch nicht. :smil43

Ich f√ľr meinen Teil nehme die Gedanken von anderen zwar wahr, ignoriere sie aber. Trotzdem wei√ü ich dann woran ich bin. :smile14:

Im Forum nehme ich Emotionen von Usern nur dann wahr, wenn der User gerade online ist.

Aber es wäre schon interessant mit allen zusammen am Lagerfeuer die Kartoffeln am Spies zu braten.

Liebe Gr√ľ√üe von Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 23.04.2017, 06:01

Hallo Leute,

ich frage mich immer noch, was ihr Euch von der Erleuchtung versprecht.
Erleuchtung sehe ich als Erfahrung und F√ľhlen als ein Teil des Seins und so Leben.
Als bedeutet es jeden Verzicht auf Luxus, denn es ist ein Teil vom Ego, Minimum eben zum Leben und viel Arbeit. Sich um das Sein k√ľmmern um sich Selbst.
Es wäre ein extremer Verzicht mit viel Arbeit.
Der Rest ist Geschwätz. Ein reines Ego Gebilde.

Sorry Horus, den Osho halte ich auch f√ľr einen Schw√§tzer, da muss ich Schneeflocke Recht geben.
Nicht, das er das, was er von sich gegeben hat schlecht ist, nur daran selber hat er sich nicht gehalten.
Er ist dem Ego verfallen, der Habgier und der Selbstsucht.
Bei 80 Autos, kann man es schon nicht mehr mit den Reichen entschuldigen.
Erstens h√§tte er mit dem Geld etwas n√ľtzliches machen k√∂nnen, z.B. Bew√§sserungsanlagen in der dritten Welt oder sonstiges. Eben etwas f√ľr das Wir.
Außerdem hat er es nicht erarbeitet, es war nicht einmal sein Geld.
Er hat den Menschen erz√§hlt, das man kein Geld zum gl√ľcklich sein braucht, er brauchte es schon.

Sein Handeln strafen ihn l√ľgen, auch wenn seine Worte Ok sind.
Er war nicht das, was er vorstellen wollte.
Es sind reine Lippenbekenntnisse von ihm.

Aber es sind die Meisten dieser Propheten oder Gurus.

Wenn ich von etwas √ľberzeugt bin so lebe ich es.

Lebe ich es nicht, so ist es dummes Gewäsch.

Auch wenn Schneeflocke mich jetzt wieder maßregelt.
Das was ich f√ľhle lebe ich. Ich brauche kein Geschw√§tz.
Als Vorbildfunktion, zeigen das es auch anderes geht.
Ohne andere Menschen zu Kasse zu bitten.

Das was ich mache, mache ich alleine. Brauche keine Spenden, brauche keine B√ľcher, brauche keine Prophezeiungen oder sonstiges.

Das was ich vorlebe, machen einige Menschen nach, es pflanzt sich fort.
Von alleine.

Nicht mit Getöse, nicht mit Abzocken, nur das Sein zählt.


Gruß ramalon

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