NiqabtrÀgerinnen

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Ravenna
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NiqabtrÀgerinnen

Beitrag von Ravenna » 19.11.2016, 17:55

Was haltet ihr eigentlich von dem Thema das zur zeit in Deutschland aktuell ist ob es ein Niqabverbot geben soll oder nicht?
was haben wohl Frauen fĂŒr ein Selbstbild, die ein Niqab tragen?Auch wenn sie behaupten , dass sie das freiwillig tun, tun sie das wirklich freiwillig oder denken sie das nur? Ich meine, sie radieren ihr Gesicht aus der Gesellschaft aus, sie sind praktisch "Schattenwesen" die anwesend sind und doch nicht anwesend sind.
Viele GrĂŒĂŸe Ravenna

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 19.11.2016, 19:59

Hallo Ravenna, :oops:

das war kĂŒrzlich erst Thema in der ARD.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 16768.html

Die Vollverschleierung gehört nicht zum ursprĂŒnglichen Islam. Ich bin nicht ganz sicher, glaube aber, dass diese bei den Sunniten verlangt wird. In Saudi-Arabien und Afghanistan scheint der Niqab Pflicht zu sein.

Die Frauen, von denen die Vollverschleierung verlangt wird, haben doch gar keine Wahl. Die können das nicht frei bestimmen und es wird ihnen auch eingeredet, dass sie nur dann eine brave, anstĂ€ndige Muslima sind. PrĂŒgel vom Ehemann zu beziehen, ist ebenfalls ein gutes Argument, den Niqab anzulegen.

Besonders jetzt, in Zeiten der Terrorgefahr sollte die Vollverschleierung verboten sein. Wer hier leben will, sollte das akzeptieren.
Hatten sie kĂŒrzlich den Niqab nur in den Schulen untersagt?

In der TĂŒrkei soll sogar die Vergewaltigung einer Frau straffrei sein, wenn sie ihren Peiniger danach heiratet. Oder sie wĂ€hlt den Freitod, weil sie in den Augen ihrer Familie danach nichts mehr wert ist.

Frag Ramalon, der ist doch oft in Tunesien.

Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 20.11.2016, 12:44

Sie mĂŒssten hier nicht so rumlaufen, aber es ist wohl wie bei den Elefanten, die im Erwachsenenalter sich ja auch aus ihren Fuss-Fesseln befreien könnten, aber weil sie als Kind gelernt haben, dass sie es nicht können, glauben sie es als Erwachsene auch nicht zu können. Ich denke bei vielen dieser Frauen sitzt das so tief im Zellspeicher dass sie da von alleine nur schwer rauskommen.

Sie brauchen aus meiner Sicht eindeutig Hilfe vom Gesetzgeber, man sollte es ihnen also einfach verbieten, denn von alleine kommen viele nicht aus dieser GefĂ€ngniszelle heraus, obwohl die TĂŒre hier im Westen offen steht. Auch weil viele dieser Frauen hier im Westen unter dem Einfluss ihrer herschsĂŒchtigen EhemĂ€nner stehen, sollte man es ihnen nicht erlauben so verschleiert herumzulaufen, damit durch den Gesetzgeber diesen machtgeilen moslemischen MĂ€nnern der Wind aus den Segeln genommen wird. (Diese MĂ€nner missbrauchen den Islam, was allerdings kein Wunder ist, denn der Islam wurde ja wie viele andere Religionen zu solchen Zwecken erschaffen.)

Wie stark das bei denen im Speicherbewusstsein sitzt, sieht man daran, dass viele es selber gut finden, sich selbst und ihr Frausein derartig heftig zu verneinen.

lg
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 20.11.2016, 20:35

Du hast in allen Punkten recht Andreas. :smile13:
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 18.12.2016, 19:26

Hallo, liebe Mona!

Ramalon ist oft in Marokko. Dort ist das Tragen von KopftĂŒchern eine Modeerscheinung, von Niqabs dort habe ich noch gar nichts gehört.
Der Koran schreibt auch nicht vor, dass eine Frau so etwas tragen mĂŒsste. Die UnterdrĂŒckung der Frau hat nichts mit dem Islam zu tun.

Liebe GrĂŒĂŸe!
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 18.12.2016, 23:15

Hallo Leute,

ich halte auch in Deutschland das Kopftuch tragen eher als eine Identifikation mit dem Glauben.
Man sollte doch einmal den Christen das Tragen von christlichen Symbolen verbieten.
Es wĂŒrde ein riesen Aufschrei durch ein Teil der Bevölkerung gehen.
Wo bleibt da unsere Toleranz gegenĂŒber anderen Glauben.
So jeder seinen Glauben leben wie er will. Wir haben eine Glaubensfreiheit.
Also sollten wir auch KopftĂŒcher akzeptieren.

Andererseits kenne ich aus meiner Kindheit, das fast alle Frauen frĂŒher ein Kopftuch auf hatten. Zumindest auf dem Land.
Es hatte keinen gestört. Und es waren noch nicht einmal Moslime.

Je mehr Theater man macht um das Tragen von KopftĂŒchern, desto mehr wird man sie sehen.
Es ist, als wollte man ihnen ihren Glauben nehmen und das Recht ihn zu leben.
Mit dem ganzen Gerede erreicht man das Gegenteil.

Also wĂŒrde sagen, es ist Toleranz angesagt.

Gruß ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 21.12.2016, 08:47

Hallo Yogini,

Dein Kommentar zeugt, dass du ĂŒberhaupt keinen Plan hast.
Aber es sind die Meisten, die ihre Informationen aus dem TV haben.
Martina hat Recht, in Marokko laufen viele junge Frauen Donnerstags verschleiert rum.
Sie haben traditionelle Kleidung aus der Sahara an.
Den Rest der Woche laufen sie in Jeans oder sonst etwas rum.
Warum, frag mich nicht. Keine Ahnung.
Es taucht vermehrt in den letzten 2 Jahren auf.
Freitag ist Gebetstag, es mag damit zusammen hÀngen.
Es ist recht Farbenfroh und die jungen MĂ€dchen finden es schick.
Eben andere LĂ€nder andere Mode.
Unser Bild von den Moslems ist westliche Sicht.
Man glaubt nicht, wie viele Frauen in der Familie die Hosen anhaben.
Nichts mit UnterdrĂŒckung der Frauen. Es ist nicht mehr oder weniger wie bei uns.
Auch was Prostitution, Drogen, Alkoholismus anbelangt. Es gibt jede Menge. Nur eines gibt es nicht, darĂŒber reden. Weil es so etwas im Moslemischen nicht gibt.
Jeder schaut weg.
Hatte mal so ein Thema angeschnitten in Bezug auf eine Person.
Sofort waren alle gegen mich.
Es war verpönt darĂŒber zu reden. Man duldet es stillschweigend.
Doppelte Moral, wie bei uns.

Wenn hier die Frauen mit einem Kopftuch rumlaufen, halte ich es eher fĂŒr eine Identifikation mit ihrer Kultur. Man sollte diese Leute zufriedenlassen, und das mit dem Kopftuch verliert sich. Sie fĂŒhlen sich ihrer Kultur beraubt mit dem Verbot.

Man sollte doch etwas mehr VerstÀndnis und Toleranz aufbringen.

Aber gerade Menschen die Toleranz von anderen verlangen, sind es selbst nicht.
Und wenn stört es, wenn jemand mit einem Kopftuch rumlÀuft.
Vor 50 Jahren hat es noch ein Großteil der deutschen Frauen gemacht.

Gruß ramalon
DateianhÀnge
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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 22.12.2016, 07:09

@ Yogini

Wer andere zitiert, hat keine eigenen Erfahrungen ? Du einfĂ€ltiges Menschenkind ! In deinen BeitrĂ€gen bringst du einen Rundumschlag nach dem anderen, statt dich vernĂŒnftig zur Sache zu Ă€ußern. Lass dich einmal mitreißen von den wunderbaren Weihnachtskonzerten, die jetzt zu hören sind. Dann wirst du eintauchen in das umfassende Wir-Bewusstsein, von dem Ramalon so oft schreibt. In das GefĂŒhl der Allverbundenheit. Darin löst sich deine Eitelkeit auf und macht dich zu einem nĂŒtzlichen Mitglied der Gemeinschaft. Die Weihnachtsbotschaft lautet: "Friede auf Erden !"

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 22.12.2016, 18:29

@Yogini
Hey, du fÀhrst `nen harten Zacken, wa?
Sollten wir alle jetzt ein bisschen herumzanken?
Langweilig. ÜberflĂŒssig.
Wer redet noch von Kopftuch? Keiner.
Vollverschleierung finde ich in unserem Kulturkreis
nicht o.k., und es behindert soziale Kontakte.
Außerdem erinnert es mich an BankĂŒberfall...
LG sensmitter

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 22.12.2016, 19:34

sensmitter hat geschrieben: Wer redet noch von Kopftuch? Keiner.
LG sensmitter
Wie recht du hast, Liebes. :oops:
Ums Kopftuch geht es doch gar nicht.

- Diese Weitschweifigkeit. :smile14:
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 23.12.2016, 19:53

@ Yogini

Wie gerade eben schon im Erleuchtungs-Thread vermutet, bist du wohl kaum eine 39-jĂ€hrige Frau, sondern eher ein pubertierender Junge, der Hilfe braucht. Die unerhörte Magie mancher Chöre etwa von Bachs Weihnachtsoratorium oder HĂ€ndels Messias könnten dir diese Hilfe geben, wenn du dich ihnen öffnen wĂŒrdest. Dein egozentriertes Bewusstsein könnte sich dann in ungeahnter Weise wandeln. Beethoven schrieb ĂŒber HĂ€ndel: "Ich wĂŒrde mein Haupt entblĂ¶ĂŸen und auf seinem Grabe knien." Und ĂŒber Bach sagte er: "Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen."

ramalon
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Beitrag von ramalon » 23.12.2016, 20:21

Hallo Yogini,

Du solltest doch erst einmal etwas lesen, bevor und unkontrolliert schreibst.
Habe die starke Vermutung, dass du weder von den Beteiligten im Forum noch sonst etwas je etwas gelesen hast.
Daher vermute ich genau wie Sullivan, dass du so um die 15 Jahre alt bist.
Das du vieles nicht verstehst, liegt aber an deinem Alter. Dir fehlt jegliche Erfahrung.
Dein Verhalten, deine Rechtschreibung und das Verwechseln von Forumsteilnehmern und BeitrĂ€gen lassen doch auf vieles schließen.

Zum Thema Marokko, so solltest du Dir doch etwas meine BeitrÀge durchlesen.
Ich habe vielleicht zusammen gerechnet etwa 10 Jahre in dieser Kultur und dem Land gelebt. Weit ab von jedem Hotel und Tourismus.
In einem Land leben, sich mit den Menschen befassen, deren Sorgen, Probleme, Emotionen und BedĂŒrfnisse machen das Land aus.
Lebe wie ein Straßenkind um es zu verstehen, lebe mit ihnen.
Erst wenn man einen einigermaßen Einblick in das Leben hat, sollte man sich ein Urteil bilden.

Um Menschen zu erfahren muss man viel aufgeben.
Du bist noch nicht einmal bereit zu lesen und dir Informationen zu besorgen.

Eines muss ich dir aber zugestehen, ich bin wie du gegen jede Art von Glauben.
Es ist fĂŒr mich eine RealitĂ€tsflucht.
Verantwortung nach außen verlegen.
Jeder wartet das Gott etwas fĂŒr ihn macht, die Eltern, der Staat oder sonst wer.
Seelische SozialhilfeempfÀnger.
UnmĂŒndige Menschen.
Aber wie schon richtig festgestellt, es ist vom Glauben so eingetrichtert.
Jeder hÀkelt nur an seinem Seelchen.
Es ist der reine Egotrip.

Gruß ramalon

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