Traum von Hekate

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Akeemi14
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Traum von Hekate

Beitrag von Akeemi14 » 05.12.2016, 19:40

Hallo ihr lieben !

Mir ist da was wiederfahren und ich wende mich an euch was ihr davon haltet w├╝rde mich sehr interessieren.

Ich erz├Ąhle euch ein wenig ├╝ber mich, also ich bin m├Ąnnlich und 32 Jahre alt , ich habe mit Magie und Hexerei nicht viel am Hut und kenne mich auf diesem Gebiet auch nicht besonders gut aus, bin total unerfahren was das angeht. Ich habe aber dennoch einmal eine Anrufung gemacht und mich an Hekate gewand. Ich habe da einpaar anleitungen im Internet gefunden und diese dann befolgt. Als w├╝rde mich jemand dazu anleiten Schutz und trost bei Hekate zu suchen, und ich f├╝hle mich jetzt nach diesen erfahrungen sehr stark zu ihr hingezogen.

Irgendwie scheint alles in meinen Leben falsch zu laufen, und nichts klappt irgendwie, als w├╝rde eine h├Âhere Macht daf├╝r sorgen das alles schiefgeht und das ich leide. Als w├Ąre ich vom Pech verfolgt und es wird im laufe der Jahre alles immer schlimmer und schlimmer. Ich habe so das gef├╝hl das mir im Leben besonders viel ungerechtigkeit wiederf├Ąhrt.
Ich habe auch Depressionen und habe auch schon einen selbstmordversuch hinter mir, den ich nur ganz knapp ├╝berlebt habe. Die ├ärzte k├Ânnen mir nicht wirklich helfen, und ich finde das sind alles Scharlatane. Mit Religion kann ich auch ├╝berhaupt nichts anfangen ich bin ├╝berhaupt nicht gl├Ąubig.

Als ich den selbstmordversuch gemacht habe, lag ich tagelang im Koma mehr tod als lebendig.
Dann erz├Ąhlte mir meine Mutter das Sie einen merkw├╝rdigen Traum hatte, dass sie gegen eine Dunkle m├Ąnnliche gestalt , mit dunklen Haaren k├Ąmpfte. Sie schrie die ganze Zeit das Sie keine angst vor ihm habe und das sie mich nicht gehen lassen werde. Meine Mutter ist tief gl├Ąubig und eine Christin, f├╝r Sie war das ohne zweifel der Teufel gegen den da Sie k├Ąmpfte. Wie durch ein Wunder wachte ich dann aus dem Koma auf.

Nach unz├Ąhligen therapien, und alles m├Âglichen wurde es bei mir immer noch nicht besser.
Also habe ich mich mal an Hekate gewand und mal was neues ausprobiert.... vielleicht war das total dumm denn ich bin unerfahren, und habe sicher 1000 fehler gemacht.

Einmal wurde ich nachts wach und ich sp├╝rte eine Pr├Ąsenz in meinen Schlafzimmer , ich versp├╝rte ein irsinniges grosses Gl├╝ck, freude und zufriedenheit f├╝r paar sekunden.
F├╝r eine kurze Zeit war jeder Seelische Schmerz weg. Ich sp├╝rte als w├╝rde eine Hand meinen R├╝cken streicheln und ├╝ber mich wachen. Dann schlief ich friedlich wieder ein...

Dann habe ich eine lange Zeit nicht mehr zu Hekate geredet und mich so gut wie abgew├Ąndet von ihr und auch nicht an sie gedacht. Mir ging es da wieder zu der zeit Seelisch sehr schlecht und ich wollte mir wieder das Leben nehmen und dem ganzen ein ende machen. Dann tat ich es aber doch nicht, aber in dieser Nacht hatte ich einen Traum:
Ich war im Wald auf einer Wiese und es kam eine Frau zu mir , ich sagte Hekate bist du es, und die Frau Nickte mit dem Kopf und gab mir zu verstehen das Sie es sei. Die Frau war wundersch├Ân und ich sah in ihr Gesicht und sagte zu ihr : Du bist Wundersch├Ân. Dann l├Ąchelte Sie mich an. Sie hatte eine Robe an und sah aus wie eine Antike Griechische G├Âttin.
Pl├Âtzlich tauchte wie aus dem nichts eine dunkle m├Ąnnliche gestalt auf. Ich wusste sofort das er mir nichts gutes will und b├Âse ist, dass er f├╝r alles Negative in meinen Leben verantwortlich ist. Dann k├Ąmpfte die Frau gegen diese dunkle gestalt. Das war ein richtiger Kampf und ich mischte auch gleich mit. Aufeinmal hatte ich einen Dolch in der Hand und ich stach mit dem Dolch auf den Mann ein. Mit einen lauten st├Âhnen war er dann weg. Aufeinmal waren da ├╝berall viele schwarze Hunde, und ein Hund war verwundet . Die Frau sagte ich soll den verwundeten Hund mit dem Dolch erstechen und ihn opfern. Z├Âgerlich und voller mitleid f├╝r den Hund habe ich ihn dann doch erstochen. Irgendwie hatte ich das gef├╝hl das der verwundete Hund der Mann war den ich mit dem Dolch erstochen habe. Dann verwandelte sich die Frau in eine Kr├Âte und sprang davon. Dann war der Traum vorbei. Ich hatte verschiedene Gef├╝hle und Emotionen in den Traum, ich versp├╝hrte Liebe und Freude, aber auch Ehrfurcht und zum schluss Angst und verwirrung.
Nachdem Traum waren meine Selbstmordgedanken einfach weg. So langsam kehrt die lebensfreude und die Kraft zu mir zur├╝ck und ich kann wieder ├╝ber dinge lachen.

Ich habe selber eine schwarze H├╝ndinn, die Nachts ├╝ber mich Wacht. Jede Nacht liegt Sie neben meinen Bett und bewacht und besch├╝tzt mich. Ich bin fest davon ├╝berzeugt das ich zu den Hund eine feste spirituelle bindung habe.
Ich glaube das geht sogar so weit das Sie einen teil von meinem Schmerz auf sich aufnimmt.

Ich w├╝rde gerne wissen was erfahrene Hexen und Magier davonhalten und vielleicht k├Ânnt ihr mir ja weiterhelfen. :help: jeder Ratschlag w├╝rde mir sehr viel bedeuten.

Ich habe so das gef├╝hl als st├╝nde ich in der Gunst von Hekate, wie gesagt f├╝hle ich mich sehr stark zu Ihr hingezogen. F├╝r mich ist sie wie eine grosse Mutter. Ich sp├╝re viel Liebe, aber ich habe auch ungeheuren Respekt und ein bisschen Angst vor ihr, dennoch zieht sie mich an wie eine Motte das Licht. Ich habe irgendwo gelesen dass sie ihre anh├Ąnger selber auserw├Ąhlt.
Oder sollte ich mich lieber h├╝ten und die finger davon lassen, denn ich habe wo gelesen dass sie eine sehr komplexe G├Âttin ist und die Gruselm├Ąrchen schrecken mich einwenig ab.

F├╝r hilfe w├Ąre ich sehr dankbar

Liebe Gr├╝sse...

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hexalita
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Beitrag von hexalita » 16.03.2017, 21:37

Hallo du! Also ich kenne mich pers├Ânlich nicht wirklich gut mit den verschiedenen Wesenheiten aus und kann dir nichts dazu sagen. Aber ein paar Dinge m├Âchte ich versuchen dir mitzugeben. Sartre meinte mal in etwa folgendes (ich paraphrasiere): "Auch Zeichen sind nicht bindend. Denn es ist immer noch meine PERS├ľNLICHE FREIHEIT wie ich ein Zeichen interpretiere." Er spricht auch dar├╝ber, dass es MEINE entscheidung ist, ob ich einer Stimme, die sich als Engel oder Gott ausgibt, Glauben schenke, oder ob ich denke ich w├Ąre verr├╝ckt, oder was auch immer. Obwohl Sartre ein sehr atheistischer Mensch war, empfinde ich seine Philosophie dahingehend als sehr bereichernd und befreiend, weil es mir mehr Kraft und Ver-antwortung gibt, mein Schicksal selbst zu bestimmen. Es ist also deine Entscheidung, ob du mit dieser Pr├Ąsenz mehr zu tun haben willst. Und ob das sinnvoll ist oder nicht, das kann dir niemand wirklich sagen, denn nur du kannst sp├╝ren, ob es sich richtig anf├╝hlt. Dazu ist es aber wichtig, dass du genau in dich hineinhorchst und dein Herz fragst, ob es gut f├╝r dich ist, diese Beziehung aufrechtzuerhalten. Es ist ganz genau wie im echten Leben. Bei manchen Leuten hast du ein gutes Gef├╝hl und du beginnst, dich mit ihnen auszutauschen. Andere Leute wirken irgendwie absto├čend auf einen und oft findet man sich durch irgendwelche Informationen auch durch dieses Bauchgef├╝hl best├Ątigt. Und ganz genau so, wie du ja auch im "echten" Leben mit Mitmenschen auf dieses Bauchgef├╝hl vertraust, kannst du dieses auch benutzen, wenn es um etwas abgedrehtere Bereiche geht. Dein Herz ist der einzige Kompass den du brauchst. Niemand kann dir besser sagen, ob eine Entscheidung gut oder schlecht ist. Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen! viel Gl├╝ck w├╝nsche ich dir
Schau dorthin wo ES sich verborgen h├Ąlt!

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hexalita
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Beitrag von hexalita » 16.03.2017, 21:41

Ach, und noch ein kleiner Zusatz: Lass dich nicht von Faszination oder blinder Anziehung t├Ąuschen. Mir ist das leider schon oft genug passiert. Nur weil uns etwas anzieht, hei├čt das nicht, dass es notwendigerweise gut f├╝r uns ist. Aber wenn du kurz inneh├Ąltst und diese Anziehung mit dem Herzen PR├ťFST, wird sich sofort zeigen, und du wirst wissen, was die richtige Entscheidung ist. Du wirst auch wissen, was zu tun ist, wenn du diesen Einfluss in deinem Leben wieder loswerden willst. Egal was du tust, behalte dir immer in Erinnerung, dass du ein freies Wesen bist. Niemand kann dich zu irgendetwas zwingen oder dich wahrhaftig an irgendetwas binden! Man kann uns nur einreden, dass dem so w├Ąre, so dass wir erst gar nicht versuchen, uns zu befreien.
Schau dorthin wo ES sich verborgen h├Ąlt!

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