Traum von Familie/Betrug/Liebe/Einbrecher

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Persephone
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Traum von Familie/Betrug/Liebe/Einbrecher

Beitrag von Persephone » 04.07.2014, 23:25

Hallo,
ich habe mich gerade ganz neu angemeldet, weil mich seit 2 Tagen ein Traum nicht mehr los lässt und ich einfach nicht dahinter komme, was er mir sagen will. Da es zu einigen Elementen in dem Traum eine kleine Vorgeschichte gibt, werde ich diese mit einer anderen Farbe kurz während des Traumberichts erklären.
Ich w√ľrde mich wahnsinnig freuen, wenn mir jemand bei der Deutung helfen k√∂nnte.

Den Traum hatte ich vor 2 Tagen. Angefangen hat er in einem Haus, das wohl mir gehörte. Dieses Haus war aus einer Mischung von futuristischem und Steampunk eingerichtet. Alles war sehr chaotis, unaufgeräumt, usw., obwohl ich eigentlich ein sehr ordentlicher Mensch bin. Meine beiden schwarzen Katzen (die allerdings bei meiner Mutti leben) lebten auch in dem Haus. Es gab zwei Zimmer, die ordentlich waren und durch so einen "Spionspiegel", wie man sie aus Krimis in Verhörräumen kennt, getrennt waren. In dem einen befand sich eine Art Labor und mein Bett und das andere war wohl das Wohnzimmer. Ich hatte jemanden zu Besuch,

- diesen Jemand habe ich vor 5 Jahren kennen gelernt, wir haben uns prima verstanden und es hatte m√§chtig gefunkt, allerdings waren wir beide in einer festen, nicht gut laufenden Beziehung, waren aber noch nicht bereit, die Beziehungen zu beenden. Also sind wir Freunde geblieben. Allerdings lief damals zwischen uns auch etwas, obwohl wir vergeben waren. Nachdem wir beide aus der Stadt weggezogen sind (er ist Soldat und musste in den Norden und ich bin wieder in meine Heimatstadt gezogen) brach der Kontakt ab. Nach dreieinhalb Jahren hatte er mich dieses Jahr im Februar zu meinem Geburtstag angerufen, um mir zu erz√§hlen, dass er in meine N√§he versetzt wird. Vor knapp 3 Wochen hat er mich dann auch f√ľr 3 Tage besucht. Es waren 3 wirklich tolle Tage. Es war wie fr√ľher, vielleicht sogar noch besser, nur hatte ich den Eindruck, dass diesmal wesentlich mehr N√§he zwischen uns war. Er war sehr lieb, nett, zuvorkommen, liebevoll - die Tage waren kurzum gesagt, einfach perfekt. Leider musste er kurz darauf f√ľr 5 Wochen beruflich in eine andere Stadt. Das ist jetzt 2 Wochen her und durch die Arbeit ist es schwer Kontakt zu halten, aber wir schreiben uns regelm√§√üig.

Weiter im Traum: Er war zu Besuch, aber immer wenn wir schlafen gehen wollten, musste ich wieder irgendwas erledigen - Katzen f√ľttern, etc. Er lag schon im Bett und ich bin st√§ndig wieder aufgestanden. Pl√∂tzlich waren die beiden Zimmer voll mit Menschen, teilweise mit Freunden, teilweise mit Fremden. Es gab da eine Frau, die sich immer an ihn rangemacht hat und ich habe sie weggesto√üen. Ich war dann in diesem Wohnzimmer und konnte durch den Spionspiegel sehen, wie er mit 2 anderen zugange war. Ich wollte auf die beiden losgehen, aber pl√∂tzlich stand ich im Haus meiner Gro√üeltern.

-Ich habe keinerlei Kontakt mehr zu meiner Familie bzw. zu der Seite meines Vaters, einschließlich meinem Vater. Mein Großvater ist vor 2,5 Jahren gestorben und wir hatten damals einen Hund, den wir leider einschläfern lassen mussten.

Wie gesagt, ich stand dann pl√∂tzlich im Haus meiner Gro√üeltern. Mein Opa stand mir im Flur gegen√ľber und sagte so etwas, wie er w√ľrde jetzt mit dem Hund raus gehen oder den Hund rausbringen. Nachdem er das gesagt hatte, kam mein Vater aus der K√ľche. Er war gekleidet, wie ein Jugendlicher mit Cap, breiten Hosen, usw. und hatte unseren Hund an der Leine. Dieser Hund trug einen Mundschutz, wie aus einem Krankenhaus und hatte ganz komische B√§nder um die Pfoten, die ihn im gehen einschr√§nkten. Mein Vater lief, ohne einen Blick, mit dem Hund an mir vorbei in ein anderes Zimmer. Ich bin dann aus dem Haus gelaufen, durch das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin und kam dann in eine Stra√üe, in der eine Feier war. Alles war voll mit Menschen, die mir irgendwas nachriefen. Ich suchte den Weg zur Stra√üe, kam an einem Baum vorbei an dem Flaschen hingen und bin dann an der Hauptstra√üe entlang weiter gelaufen.
Plötzlich war ich in meiner Wohnung (zumindest war es im Traum meine Wohnung), ich lag im Bett und hörte Geräusche. Ich stand auf und ging durchs Dunkel ins Badezimmer. Dort war eine Eckwanne mit Duschvorhang. Ich wollte den Vorhab wegschieben, merkte aber, dass jemand dahinter saß, rief "Oh nein" und rannte los. Ich lief durchs Treppenhaus davon, bis mich von hinten eine schwarze Hand packte. Dann dachte ich, ich wäre aufgewacht, das war aber nicht der Fall. Diesmal lag ich allerdings in meinem eigenen, also jetzigen Bett in meiner jetzigen Wohnung. Hörte wieder Geräusche, stand auf und merkte, dass die Lichter nicht angingen. Ich habe dann die Sicherung wieder reingemacht und lag plötzlich wieder in meinem Bett, konnte mich aber nicht bewegen. Und dann bin ich endlich tatsächlich aufgewacht.

Dieser Traum hat mir solche Angst gemacht, dass ich in dieser Nacht keinen Schlaf mehr gefunden hab. Vielleicht kann mir jemand erkl√§ren, was das alles zu bedeuten hat. Ich sehe den Traum auch nach 2 Tagen noch so deutlich vor mir, dass ich nicht aufh√∂ren kann, dar√ľber nachzudenken.

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 07.07.2014, 17:51

Hallo,
Der Spionspiegel soll darauf hinweisen, dass dir jetzt etwas wichtiges gezeigt wird, ein Geheimnis deines Lebens, also etwas was du zuvor noch nicht wusstest. (Evt, dass es da noch 2 andere wichtige Frauen in seinem Leben gibt/gab.)

Hund / Vater / Großvater = eine Aggression, welche wohl von Generation zu Generation weitergereicht wurde

Hund rausbringen = das hat ja meist den Zweck, damit der Hund scheißen kann = das ist also ein Loslassthema.

Hinter Vorhang in Dusche = auch dies ist ein Hinweis dass es ein Loslassthema ist, denn beim Duschen gehts auch um Reinigung, um das Laslassen des alten Drecks.

Der Traum zeigt, dass deine aktuelle Beziehung zu ihm in dir etwas aus deinem Familiensystem antriggert. Offensichtlich gab es da bei deinen Vorfahren etwas, was noch nicht bereinigt ist. Ich w√ľrde den Traum so deuten, dass da noch eine Arbeit notwendig ist, zb eine Familienaufstellung.

lg von Andreas
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Persephone
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Beitrag von Persephone » 07.07.2014, 20:26

Hallo Andreas,

vielen Dank f√ľr deine Antwort!

Was du da so schreibst, klingt f√ľr mich sehr einleuchtend. Meine Mutter sagte schon immer, dass es wohl meine Aufgabe w√§re, einige Familienlaster und -geschichten zu √§ndern, die sich durch unsere Familie, wie ein roter Faden ziehen. Einiges habe ich wohl schon geschafft. Ich dachte nur nicht, dass da noch mehr auf mich zukommt und dass ich mich um mein eigenes Leben k√ľmmern k√∂nnte.
Komischerweise habe ich, jetzt wo ich so dar√ľber nachdenke, kurz vor diesem Traum angefangen, meine Wohnung zu grundreinigen und alten Krempel wegzuschmei√üen. Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber ich hatte noch 2 Umzugskisten im Schrank stehen, in denen noch Dinge aus dem Leben mit meinem Exfreund und andere alte Erinnerungsst√ľcke waren. Nachdem ich mich daran gemacht habe, das alles auszusortieren, hatte ich diesen Traum. Vielleicht war das quasi der Anfang dieser "Reinigung", die du erw√§hnt hast. Meinem Traum nach zu urteilen, scheine ich ja genau davor weggelaufen zu sein.

Tats√§chlich gab es bei meinen Vorfahren einige F√§lle in denen es im Prinzip um unerf√ľllte Liebe und dergleichen geht. Meine Urgro√ümutter entschied sich beispielsweise f√ľr das Geld und nicht f√ľr ihre gro√üe Liebe und hat das nie √ľberwunden. Auch andere F√§lle sind mir bekannt, in denen es so war. Bisher war es bei erstaunlicherweise ebenfalls so. Vielleicht sollte mir das zu denken geben, dass ich vielleicht jetzt die Chance habe, auch diesen roten Faden zu durchtrennen.

Gibt es auch eine Bedeutung f√ľr das Aussehen des Hauses?

Nach deinem Text sind mir einige Lichter aufgegangen, vielen lieben Dank! jetzt kann ich den Traum aus einer ganz anderen Perspektive betrachten.

Viele Gr√ľ√üe

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Beitrag von Andreas » 07.07.2014, 23:35

Hallo,
Persephone hat geschrieben:.. kurz vor diesem Traum angefangen, meine Wohnung zu grundreinigen und alten Krempel wegzuschmei√üen. Das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, aber ich hatte noch 2 Umzugskisten im Schrank stehen, in denen noch Dinge aus dem Leben mit meinem Exfreund und andere alte Erinnerungsst√ľcke waren. Nachdem ich mich daran gemacht habe, das alles auszusortieren, hatte ich diesen Traum.
ja - der Traum zeigt, dass dein Unterbewusstsein da voll mitmacht bei diesem Loslassen. Du kannst es unterst√ľtzen, indem du bewusst bei dieser Aussortiererei Ausschau h√§lst, nach Erinnerungen/Erinnerungsmaterial, bei dem Aggressionen "dranh√§ngen". (Und dann nat√ľrlich evt bewusst vergeben tust, oder was eben angemessen ist.)
Gibt es auch eine Bedeutung f√ľr das Aussehen des Hauses?
Das Steampunkt Design zeigt das nochmals, dass es letztlich ein generations√ľbergreifendes Thema (unterschiedliche Zeitepochen) ist.
Ich suchte den Weg zur Straße, kam an einem Baum vorbei an dem Flaschen hingen und bin dann an der Hauptstraße entlang weiter gelaufen.
Jetzt wo du das mit dem Geld erwähnst, wird das mit den Flaschen am Baum auch verständlich:
Baum = Mann
und die Flaschen am Baum symbolisieren das Handlungsmuster einen Mann des Geldes wegen zu w√§hlen. (Muster: der Mann soll die Flaschen f√ľllen). Der Traum zeigt dir, dass du bereits an diesem Thema vorbeigelaufen bist, es also eigentlich schon hinter dir hast, aber evt eben familiensystemisch da eine Verstrickung existiert oder existierte oder da eben noch ein inneres Umdenken notwenig ist.

Mache dir bewusst, dass es an sich innerhalb der g√∂ttlichen Ordnung ist, des Geldes wegen einen Mann zu w√§hlen. WEIL: Jede Frau hat das g√∂ttliche Recht so viele M√§nner zu lieben, wie sie will. Und nat√ľrlich kann und darf sie sich jederzeit auch entscheiden ihr Herz einem Mann mit Geld gegen√ľber zu √∂ffnen. Liebe ist nichts, von dem es zu wenig gibt. Jeder kann sein Herz √∂ffenen und jeden Mensch lieben, au√üer er/sie steht unter einem Liebesverbot. Dieser Glaube, dass es (nur) eine gro√üe Liebe g√§be, kommt nur von begrenzenden Liebesverboten, die einem suggerieren, da w√§r zu wenig Platz f√ľr viele und dann zu Schuldgef√ľhlen f√ľhren, weil man glaubt man m√ľsse einen ausgrenzen. Das eigentliche Thema deiner Vorfahrin ist also nicht dass sie sich f√ľr den Mann mit Geld entschieden hat, sondern, dass sie glaubte, den anderen deshalb weniger lieben zu d√ľrfen (also wohl wegen √ľbernommenen religi√∂sen kirchlichen Denkmustern, eben einem Liebesverbot).


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Beitrag von Persephone » 08.07.2014, 09:55

Hallo Andreas,

das klingt ja eigentlich schon so, als w√ľrde ich so langsam aber sicher Fortschritte machen :)
Ich hatte schon Anfang diesen Jahres das Gef√ľhl, dass sich in diesem Jahr einiges bei mir tun w√ľrde. Ich wusste zwar noch nicht was, aber ich denke, dass dieser Traum das nochmal unterstreicht.

Das Thema einen Mann des Geldes wegen zu wollen, war f√ľr mich noch nie wichtig. Allerdings habe ich selbst die Erfahrung schon umgekehrt mit meinem Exfreund erlebt, dem nur der gesellschaftliche Status einer Frau wichtig war. Davon habe ich mich zwar erst sehr sp√§t entfernt, aber ich habe die Konsequenzen aus diesem Verhalten gezogen und ihn aus meinem Leben gestrichen.

Leider ist es nicht mehr so einfach etwas √ľber meine Vorfahren in Erfahrung zu bringen, da der Gro√üteil meiner Familie, der dar√ľber bescheid wusste, mittlerweile verstorben ist. Aber ich werde mal sehen, ob ich vielleicht noch ein paar Informationen zusammentragen kann, um das Ganze etwas besser verstehen und daran etwas √§ndern zu k√∂nnen. Schlie√ülich geht es ja um mein Leben, dass ich in geregelte Bahnen bekommen muss. Und wenn es daf√ľr n√∂tig ist, im Nachhinein Dinge aufzuarbeiten, die meine Vorfahren vers√§umt haben, dann nehme ich das gerne auf mich.

Ich denke, was bei meiner Familie wirklich im argen liegt ist, dass viele Entscheidungen nicht von Herzen, sondern nur aus der finanziellen Vernunft heraus getroffen wurden. Mein Großvater beispielsweise wollte immer Architekt werden, hat diesen Traum aber aufgegeben, weil seine erste Tochter unterwegs war und seine Schwiegermutter darauf bestand, dass er sich einen Job sucht, um die Familie zu ernähren - er wurde Bierkutscher und hat das immer bereut.
Auch meine Eltern wurden mehr oder weniger dazu gezwungen zu heiraten, als ich auf die Welt kam - das Ergebnis war, dass sie sich nach nicht ganz 3 Jahren wieder haben scheiden lassen und das gemeinsame Gl√ľck somit dahin war.

Betrug war in meiner Familie auch immer ein gro√ües Thema, dass allerdings totgeschwiegen und hingenommen wurde. Keiner der Ehen/Beziehungen, von denen ich aus Erz√§hlungen wei√ü, war gl√ľcklich oder herzlich und fr√ľher oder sp√§ter lief es wohl bei fast allen darauf hinaus, sich die W√§rme und Geborgenheit, die man zuhause nicht bekam, woanders zu suchen.

Oh je, wenn ich das selbst so lese, scheint hier wirklich sehr viel Aufarbeitungsarbeit geleistet werden zu m√ľssen. Hast du vielleicht einen Tip, wie man das als Nachfahre einer solch chaotischen Familie bewerkstelligen k√∂nnte?

Liebe Gr√ľ√üe

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 08.07.2014, 11:17

Hallo,
ja - der Teil des Traumes, wo du den Mann hinter dem Duschvorhang entdeckt hast, ist je der emotional stärkste. Also bearbeite ihn mit der Kraft deiner Gedanken.
Gehe zur√ľck in diesen Teil und betrachte diesen Teil genauer. Mache dir bewusst, dass auch dieser Mann ein Teil von dir symbolisiert. Es ist evt der Teil von dir, der das Schmutzige welches du von den Vorfahren √ľbernommen hast, wegduschen m√∂chte. Ob das nun ein Muster im Bezug auf Geld ist, oder etwas anderes ist egal - stelle dir einfach vor, dass sein duschen gut gelingt. Visualisiere ihn in gleisend reinem Licht, voll gereinigt und klar. Eventuell so hell, dass er sich ganz im Licht aufl√∂st.
Durch diese innere Umvisualisierung ersetzt du dein altes Muster (im Traum gezeigt durch dein Weglaufen vor ihm) durch ein neues Muster, nämlich diesem Anteil von dir bei der Reinigung zu helfen.


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Beitrag von Persephone » 08.07.2014, 19:19

Hallöchen,

ich werde das auf jeden Fall in den nächsten Tagen, wenn ich ein bisschen Ruhe habe, in Angriff nehmen.
Eine letzte Frage hätte ich noch, dann löchere ich dich nicht weiter.

Was denkst du, will mir der Traum in Bezug auf den Mann sagen, der nach so langer Zeit wieder in meinem Leben aufgetaucht ist? Sollte ich den erneuten Kontakt zu ihm als Chance sehen, diesen "Familienfluch" (vielleicht sogar durch bzw. mit ihm) brechen zu können oder ist in diesem Fall dann eher Abstand angebracht, wenn er solche heftigen Dinge in mir auslöst? Gibt es darauf in meinem Traum einen Hinweis?

Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich kurz vor diesem Traum einen anderen hatte, in dem er ebenfalls eine Rolle spielte. Allerdings wurde er mir in diesem Traum von einer Art missgebildeten Kobold weggenommen und verschleppt und ich hatte keine Möglichkeit ihn retten. Aber vielleicht ist das eher die Angst davor, dass der Kontakt wieder abbrechen könnte.

Liebe Gr√ľ√üe

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Beitrag von Andreas » 09.07.2014, 00:11

Hallo, ja - mit dem Kobold, da kannst/solltest du nat√ľrlich auch arbeiten. Er symbolisiert auch einen Anteil von dir, welcher sich diese Liebe nicht erlaubt.
Letztlich ist ja egal ob dieser Anteil von Vorfahren √ľbernommen wurde - du solltest ihn aufl√∂sen. Zum Beispiel in einer Visualiesierungsarbeit t√∂ten oder wandeln.
oder ist in diesem Fall dann eher Abstand angebracht, wenn er solche heftigen Dinge in mir auslöst?
Das wäre nur eine Flucht vor den eigenen Lebensthemen. Das funktioniert sowieso nie :-))


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Beitrag von hedwig » 12.07.2014, 16:25

Das ist ja kurios, in die selbe Richtung gingen meine Träume ebenfalls nicht nur einmal...
Nulla vita sine musica

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Beitrag von Persephone » 14.07.2014, 11:27

@Andreas -
Ich habe mir jetzt mal die M√ľhe gemacht und alles √ľber meine Familie zusammen getragen, was ich in Erfahrung bringen konnte und ich muss sagen, mich wundert jetzt gar nichts mehr. Meine lieben Vorfahren haben mir wirklich einen ganzen Berg an unerf√ľllter Liebe, nicht funktionierender Beziehungen, Eifersucht, Ablehnung und Verlusten hinterlassen. Das wird wohl ein ganzes St√ľck arbeit werden. Aber es ist wirklich sehr interessant, wieviele Geschichten sich immer und immer wieder wiederholen. Vor allem, dass sich die Geschichten m√ľtterlicher-, wie auch v√§terlicherseits sehr √§hnlich sind. Ich habe langsam das Gef√ľhl, das wird meine Lebensaufgabe, das alles aufzukl√§ren und zu bereinigen :)

@hedwig
Das ist ja sehr interessant. Andreas hatte das ja alles schon mehr als ausf√ľhrlich und einleuchtend erkl√§rt. Vielleicht gibt es dann bei Dir ja auch noch etwas, dass noch gekl√§rt bzw. verarbeitet werden muss?!

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Beitrag von Persephone » 26.08.2014, 07:00

Hallo ich schon wieder :)

Ich hatte wieder einen sehr seltsamen Traum und wieder kam, als eine der Hauptpersonen, meine alte Liebei vor, um die es auch zum Teil schon im meinem vorherigen Traum ging.

Vorab muss ich dazu sagen, dass der Kontakt seit seinem Besuch hier sehr sporadisch war und mittlerweile seit 3 Wochen komplette Funkstille herrscht. Die Gr√ľnde hierf√ľr wei√ü ich leider nicht und kann es mir auch nicht erkl√§ren. Ab und zu haben wir √ľber mehrere Stunden miteinander geschrieben und an manchen Tagen kam nach 2-3 Nachrichten keine Reaktion mehr.

Nun zu meinem Traum:
Ich hatte eine riesengro√üe Wohnung, total modern eingerichtet, wie so ein typisches Loft aus einem Hollywood-Film. Ich hatte in dieser Wohnung eine gro√üe Badewanne, in die ich mir dann ein Bad eingelassen habe, Kerzen angez√ľndet habe und ein Bad genommen habe. Im n√§chsten Moment befand ich mich auf dem UniCampus der Bundeswehr. (Kurze Info: ich hatte vor ein paar Jahren mit meinem besten Freund, der Soldat war, zusammen auf dem Campus einer Bundeswehr-Uni gewohnt. Dort hatte ich auch besagte Liebelei kennen gelernt.)
Der ganze Campus, alle Geb√§ude, alle Buden waren komplett verglast. Nach innen und nach au√üen. Alles war f√ľr jeden einsehbar.Ich befand mich auf "meiner" Bude und sah mir das Treiben irgendeiner Feierlichkeit an. Dann sah ich eine Soldatin (die ich damals ebenfalls kennen gelernt hatte) in ihrer Uniform stehen und Wache schieben. (Diese Soldaten war nie sehr weiblich gekleidet, hatte kurze Haare und wirkte immer etwas m√§nnlich) Sie stand also dort, so wie ich sie in Erinnering hatte. Dann wollte jemand Fotos von ihr machen und w√§hrend sie auf die Person mit dem Fotoapparat zuging, "wandelte" sie sich pl√∂tzlich. Es war immer noch sie, aber sie hatte auf einmal lange Haare und ein Kleid an und verhielt sich sehr weiblich, sogar etwas sch√ľchtern.
Im n√§chsten Moment sa√ü ich mit einigen Leuten auf einem Sofa, als eine wohl sehr ranghohe Soldatin auftauchte und jeden pers√∂nlich begr√ľ√üte. Sie musterte jeden ganz genau nach seinem Rang. Als sie bei mir ankam, sagte ich ihr, ich w√§re Zivilistin und nur zu Besuch, worauhin sie mich mich sehr abf√§llig be√§ugte. Der n√§chste, den sie dann musterte, war dann - wer h√§tte es gedacht - meine alte Liebelei, der pl√∂tzlich neben mir stand. Sie fing dann an, ihm irgendetwas √ľber seine Uhr und die Zeit darauf zu erz√§hlen, was ich aber nicht genau verstanden habe.
Im n√§chsten Moment lag ich mit einer Freundin (so f√ľhlte es sich zumindest an, ich hab die Person im Traum nicht bewusst gesehen) auf einer Wiese auf einer Decke. Besagte Liebelei stand dann auf einmal da, legte sich zu uns, gab mir einen Kuss auf die Wange und l√§chelte mich an. Wir unterhielten uns, er k√ľsste mich immer wieder und wir planten das bevorstehende Wochenende. Dann meinte er, ob wir "zweigleisig reden" w√ľrden, woraufhin ich meinte, dass alles ok w√§re. Er bekam dann einen Anruf, bei dem es wohl darum ging, dass er irgendwo anders hinfahren w√ľrde, obwohl wir uns verabredet hatten. Nach dem Telefonat blieb er dann aber doch bei mir und dann bin ich aufgewacht.

Warum kommt diese eine Person ständig in solchen Träumen vor? Und was will mir dieser Traum nun wieder sagen?
Andreas, du meintest, dass ich vor meiner Vergangenheit davon laufen w√ľrde, wenn ich den Kontakt abbrechen w√ľrde. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass meine Vergangenheit eher vor mir davon l√§uft. Immer weider tauchen Menschen aus meiner Vergangenheit auf, die mir viel bedeuteten, die dann ziemlich schnell wieder verschwinden. Allgemein tauchen immer wieder Menschen sporadisch auf, mit denen ich in meiner Vergangenheit zu tun hatte und sind dann wieder weg. Vielleicht wei√üt du ja, was mir dieser Traum nun wieder sagen will.

Viele Gr√ľ√üe, Persephone

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 28.08.2014, 01:14

Hallo,
Die Badewanne in moderner Wohnung zeigt wohl an, dass es deinem Unterbewusstsein in dem Traum hauptsächlich um eine Reinigung / Bereinigungsversuch deines Jetzt-Lebens, also deiner aktuellen Themen geht.
sagte ich ihr, ich wäre Zivilistin und nur zu Besuch, worauhin sie mich mich sehr abfällig beäugte
irgendwie / irgendwo f√ľhlst du dich nicht wirklich zugeh√∂rig ?
Zu dem Freund ?
Und darum betrachtet dich dieser innere Anteil von dir (die ranghohe Soldatin) abfällig.

--> es gibt also einen Teil von dir, der sehr absch√§tzig √ľber dich denkt (Das muss nat√ľrlich unbedingt bearbeitet werden!!!)
Uhr und die Zeit darauf
Das ist ein Hinweis von dem Anteil, dass die Zeit drängt, das Problem zu lösen !
ob wir "zweigleisig reden" w√ľrden,
Das zeigt, dass die Ausrichtung auf dein Ziel unklar ist - Was willst du wirklich ? da gibt es zwei unterschiedliche Richtungen in dir - 2 Gleise = 2 mögliche Lebenswege


Die Botschaft ist also ganz klar, dass du eine Entscheidung triffst f√ľr ein klares Ziel, damit dein Unterbewusstsein wei√ü welches Gleis es benutzen soll.
mittlerweile seit 3 Wochen komplette Funkstille herrscht.
ja - anscheinend brauchst du eine innere Entscheidung, damit da etwas weiter geht.


lg von Andreas
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