Welche bĂŒcher sind gut zum Magie lernen?

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derjun
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Beitrag von derjun » 23.01.2014, 19:40

Ich hab mir das Buch Natur- und Elementarmagie vor ca einer Woche geholt und finde auch das da grundsÀtzliche Infos fehlen

Benu
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Beitrag von Benu » 23.01.2014, 21:06

Hab ich mir (siehe meine letzte Antwort) ja schon fast gedacht. ;)
Wie gesagt, alles mit Elementen sind immer nur Unterbereiche verschiedener Richtungen. Fang am besten an dich mit einer magischen Richtung zu beschĂ€ftigen, die dich anspricht und du wirst frĂŒher oder spĂ€ter (neben grundsĂ€tzlichen Informationen) auch auf die Elemente treffen.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 24.01.2014, 10:05

@ Derjun

Ohne Konzentration lĂ€uft in der Magie gar nichts. Wenn du intensiv genug KonzentrationsĂŒbungen durchfĂŒhrst, beispielsweise nach dem im Beitrag 13 genannten Buch von Sivananda, machst du unweigerlich magische Erfahrungen. Je nach deinen Anlagen kann es sein, dass dann ganz nebenbei Erscheinungen aus der Elementarwelt auftreten, die du gar nicht anvisiert hast.

@ Benu

In meiner Jugend beeindruckte mich das als Klassiker bezeichnete Buch "Die Magie als experimentelle Naturwissenschaft" des Chemieprofessors Ludwig Staudenmaier. Der Titel ist irrefĂŒhrend, da es vor allem um Psychopathologie geht. Nach der LektĂŒre ist man nachdrĂŒcklich gewarnt, sich auf Ă€hnliches einzulassen.

Die UniversitĂ€t Bochum hat das Buch einer Beurteilung fĂŒr wert befunden und sie 2003 ins Internet gestellt. Punkt 1 lautet: Magie - Paranoia oder Wissenschaft ? Die Analyse ist hochinteressant, egal wie weit man der Argumentation folgen möchte.

Abgerundet wird das Ganze durch den ebenfalls sehr lesenswerten Text "Das Ende Ludwig Staudenmaiers", den die Franz Bardon Research 2002 im Internet veröffentlichte.

derjun
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Beitrag von derjun » 04.02.2014, 16:17

Weiß einer wo man gut Pyrokinese (Feuerkontrolle), Aquakinese (Wasserkontrolle), Aerokinese (Luftkontrolle) und Geokinese (Erdkontrolle) lernen kann? (Internet Seiten,BĂŒcher etc...)

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 05.02.2014, 09:27

@ Derjun

die vier von dir genannten lateinisch-griechischen Fantasiewörter klingen zwar wissenschaftlich, stehen aber in keinem Wörterbuch. Sie sollen suggerieren, dass man magische Wirkungen in einem wissenschaftlichen Lehrgang erlernen kann.

Die Parapsychologie kennt und beschreibt solche PhĂ€nomene in großer Zahl. Besonders bei Naturvölkern stellen sie die Forscher vor große RĂ€tsel.

Vielleicht erhĂ€ltst du demnĂ€chst von einem Spaßvogel ein streng geheimes Manuskript angeboten, das dir entsprechende FĂ€higkeiten verspricht, wenn du einen dreistelligen Betrag unter absoluter Verschwiegenheit bezahlst.

Benu
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Beitrag von Benu » 06.02.2014, 15:55

derjun hat geschrieben:Weiß einer wo man gut Pyrokinese (Feuerkontrolle), Aquakinese (Wasserkontrolle), Aerokinese (Luftkontrolle) und Geokinese (Erdkontrolle) lernen kann? (Internet Seiten,BĂŒcher etc...)
Das hat nichts mehr mit Magie zu tun. Da kann ich dir pers. gar nicht weiterhelfen, vielleicht jemand in einem Para-Forum. Aber ich schließe mich da Sullivan an: DarĂŒber kann nur jemand ein Buch schreiben, der das selbst beherrscht. Und komischerweise gibt es solche Menschen nicht (ergo kann es keiner), also kann es dazu auch keine brauchbare Literatur geben.

ZÜLLI
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Beitrag von ZÜLLI » 20.08.2014, 12:42

Ich habe mit jemanden meine ArmbĂ€nder zugeworfen und eins ist hingefallen. Wir haben die ganz KĂŒche durchsucht aber keine spur es zu finden. Kennt vielleicht jemand einen Such zauber oder sowas?

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 20.08.2014, 22:56

hm- eigentlich hat Melgo zu dem thema schon alles gesagt was zu sagen ist.

geht mal eher davon aus, dass in den meisten bĂŒchern sowieso nur bullshit steht.
die sind entweder von wichtigmachern oder von leuten geschrieben die kohle mit dem thema machen wollen.

dienlich ist hier lediglich das vokabular.

man kann sowas ansonsten nicht lernen. man spĂŒrt es und sucht herum wo sich brauchbare informationen finden.
begabungen in der richtung sind derart individuell, dass man nichtmal davon ausgehen kann, dass einem sachen die andere vorangebracht haben von nutzen sind.
dinge die man nicht selber und höchstpersönlich in diesem bereich erfahren hat nutzen einem in keiner weise.
hier kann man dem kind die heisse herdplatte nicht ersparen.

man spĂŒrt es im ĂŒbrigen auch, wenn man auf menschen trifft die einen weiterbringen.

ausserdem schreiben fortgeschrittenere magier eher keine bĂŒcher. die unter den magiern, die zum schreiben neigen, also ein affinitĂ€t zum schreiben besitzen, verpacken ihre erfahrungen und ihr wissen recht hĂ€ufig in science fiction,fantasy bĂŒcher oder in horror-romane. man muss schon gelernt haben zwischen den zeilen zu lesen, um die dort verpackten infos zu entschlĂŒsseln.

die meisten grossmagier besitzen keinerlei altruistische neigungen und sind weder an der verbreitung ihres wissens interessiert noch daran, dass andere ihr wissen teilen.
jedes buch das unmittelbar ĂŒber magie handelt, insbesondere die der sogenannten altmeister crowley und anderer dieser guru-typen ist also in zweifel zu ziehen.
wenn diese hansels wirklich was drauf hĂ€tten wĂŒrden die ganz anders rĂŒberkommen, als mit albernem geschwafel. die suchen und buhlen lediglich nach einer anhĂ€ngerschaft Ă€hnlich wie viele dieser heilertypen in der esoscene (reiki und so..). scharlatane die sich nur modetrends zu nutzen machen, um geld damit zu verdienen.

ihr solltet das so sehen, wenn jemand gold machen könnte und es zu vielen anderen zeigen wĂŒrde wie das funktioniert, wĂ€re das gold schnell nichts mehr wert.


p.s.
@ benu - was @ derju da schrieb und auflistete hat serwohl mit magie zu tun. magie ist ein sehr weites feld.

hier!

das ist zwar nicht von mir - hab ich mal irgendwo geklaut - gibt aber trotzdem einen recht vernĂŒnftigen ĂŒberblick.
wie bereits erwĂ€hnt : wenn bĂŒcher auch meist nicht viel taugen - man kann das vokabular ganz gut gebrauchen, um nicht aneinander vorbei zu reden.

ErklĂ€rungsmodelle fĂŒr Magie

Es gibt verschiedene ErklĂ€rungsmodelle fĂŒr das PhĂ€nomen Magie.
Bei dieser Ausarbeitung beziehe ich mich auf das Buch:
Die Hohe Schule der Magie von Frater V.D.


1. Das Geistermodell
2. Das Energiemodell
3. Das psychologische Modell
4. Das Informationsmodell (die Kybermagie)


1. Das Geistermodell
Das Geistermodell geht von der Existenz transzendentaler Wesenheiten aus, denen sich der Magier bedient. Er kann sie sich zu Freunden und Dienern machen. Dieses Modell ist stark im Schamanismus vertreten. Es wurde im Abendland besonders in der Renaissance vertreten. Der Golden Dawn und der O.T.O. wurden davon sehr geprÀgt. Ebenso findet man es bei Bardon und Gregorius.
Nach diesem Modell versucht der Magier mit festen Formeln und Namen sich den KrÀften der EntitÀten zu bedienen.


2. Das Energiemodell
Das Energiemodell wurde Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts durch Mesmer salonfÀhig. Er hat sich auf innere Energien berufen. Dieses Modell geht davon aus, dass Geist und Körper einander beeinflussen können. So kann der Geist den Körper schwÀchen und heilen. Mesmer geht hier von einer Vitalkraft aus die er "tierischer Magnetismus" nennt.
Eliphas Levi sprach von einem astralen Licht und sorgte damit fĂŒr Aufruhe.
Das Modell weichte dann auch den bis dato an das Geistermodell festhaltenden Golden Dawn auf, indem Chakralehren und Yoga in die Praktiken aufgenommen wurden.
Nach dem zweiten Weltkrieg kam es dann zu dem Höhepunkt des Energiemodelles. Das kam auch durch die aufkommende Tiefenpsychologie. Hier prÀgte auch Crowley mit.
In der Reinform gibt es im Energiemodell keine spiritistischen Thesen (natĂŒrlich blieb es nicht unbeeinflusst). Hier kommt dann auch das "Feinstoffliche" ins Spiel. Das Laden und Polarisieren gehört nun zu den Aufgaben eines Magiers.
Werkzeugen werden durch Energien bestimmten Zwecke zugefĂŒhrt. Will der Magier Kraft/Energie ĂŒbertragen muss er entweder von seiner Kraft oder von einer externen Quelle Energie abzapfen.
Über die Energie selbst gibt es verschiedene Thesen. Manche sprechen von positiver und negativer Energie, andere von neutraler Energie die der Magier dann wirkt.


3. Das psychologische Modell
Das psychologische Modell wurde durch S. Freuds Lehre ĂŒber das Unterbewusste beeinflusst. Man wurde sich ĂŒber den Einfluss des Geistes auf den Körper immer mehr bewusst. Die Erforschung ĂŒber psychosomatische Erkrankungen kam auf etc.
Dieses psychologische Modell wurde ganz stark von Aleister Crowley und Osman Spare beeinflusst. Crowley hat jedoch keine homogene Auffassung. So wechselte er spÀter wieder zu dem Geistermodell.
Eigentlich mĂŒsste man sagen, dass dieses psychologische Modell eher eine Erweiterung der ersten beiden Modelle ist. So wird behauptet, dass Geister nicht objektiv, wohl aber subjektiv existieren können. Der Ursprung der Magie wird nun im Inneren der menschlichen Psyche vermutet. Alles was der Magier beim AusĂŒben der Magie wahrnimmt, findet im Inneren seiner Psyche statt. Durch nicht definierte GesetzmĂ€ĂŸigkeiten fĂŒhrt das dann zu einem Ergebnis. Dieses muss natĂŒrlich nicht unbedingt das Angestrebte sein. Spare bezeichnet das Unterbewusste als die Magie wirkende Instanz. Hier soll die Magie aktiviert werden.
Carroll prĂ€gte hier den Begriff des Psychonauten, der den Magier bezeichnet. Er muss seine Psyche und sich selbst kennen lernen um zu erfahren wie er Magie wirkt. Das Ganze ist jedoch alles recht schwammig und nicht konkret formuliert. Dies ist aber zum Teil auch bewusst so. Es wird von der physikalischen ErklĂ€rbarkeit abgerĂŒckt.
Die VerĂ€nderung der Psyche fĂŒhrt zu einem magischen Effekt. Das ist die ganze ErklĂ€rung die man hierzu bekommen wird. Crowley meinte zum Beispiel das er sich eher fĂŒr das Wie als fĂŒr das Warum interessiere.


4. Das Informationsmodell: Die Kybermagie
Die Kybermagie wurde das erste Mal 1987 von Frater V.D. und einem seiner Kollegen formuliert. Dieses Modell befindet sich noch in der Entwicklung. Die Kybermagie beruht auf dem Informationsmodell und leitet sich von: "Kybernetik = Steuerungslehre" ab. Die Energie/Magie wird durch von dem Magier zugeteilte Informationen aktiviert und wirksam. Der Magier beschÀftigt sich nicht mit der Energie selber sondern mit den Informationen.
Diese sollen, da sie weder Energie noch Masse besitzen, sich unabhĂ€ngiger von Raum und Zeit bewegen können. Der Magier ist somit nicht abhĂ€ngig von Geistern oder einem bestimmten Energieniveau bzw. einer bestimmten Energiequelle. Dies reicht soweit, dass sich der Magier nicht einmal Ă€ußerer Konzentrationshilfen bedienen muss.
Hier wird auch ein StĂŒck weit bezweifelt ob die Gnosis noch von Bedeutung ist. Die Praxis muss jedoch erstmal stofflich erlernt werden. So ist von körpereigenen Energiekondensatoren, namens Kundalini, die Rede.
Anfangs schien die ErklĂ€rung ĂŒber die morphogenetischen Felder notwendig zu sein.
Laut Frater V.D. zeigen jĂŒngste "Forschungen" jedoch dass man sich dieser ErklĂ€rung nicht mehr bedienen muss. Dieses Modell beruft sich auch auf die "Magie der hohlen/leeren Hand"



In der "Hohen Schule der Magie" ist eine Grafik die das Ganze etwas verdeutlichen soll.
Hier wird magischen Werkzeugen ihre Bedeutung nach den einzelnen Modellen zugeordnet.

Geistermodell:
Tore zur Geisterwelt
Werkzeuge um Geister zu steuern/zu fangen

Energiemodell:
Energiespeicher
Energielenker
EnergieĂŒbertrĂ€ger
Energiesauger

psychologisches Modell:
Projektionsmittel
Assoziationshilfe
Komplexauslöser

Kybermagie:
Informationsspeicher
DatentrÀger
Programmgenerator
Programmierbefehle

Quelle: Die Schule der Hohen Magie

Benu
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Beitrag von Benu » 13.09.2014, 12:29

@Weltenspringer:
Ich kann mir jetzt nur vorstellen, dass du auf das Energiemodell anspielst. Das ist aber weit von ...-kinesetechniken entfernt und hat nichts mit Magie zu tun. ;)

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 16.09.2014, 10:40

@ Benu, zum besseren verstĂ€ndnis. ich selber hab langlĂ€ufig nichts mit magie am hut. ich war zwar jahrelang aktiv in einigen magieforen tĂ€tig und weiss deswegen vermutlich mehr ĂŒber magie als die meisten dieser magier und pseudomagier und obwohl ich per dieser definitionen in gleich mehreren teilbereichen dieser sogenannten magiebereiche einsortierbar wĂ€re, sehe ich mich nicht als magier.

p.s bĂŒcher gibt ĂŒber alles-grins. ernstnehmen wĂŒrde ich die allerdings genauso wenig wie du!
gerade unter magiern-dĂŒrfte noch weniger altruismus herschen als sonstwo. die wahrscheinlichkeit ist also gross, dass die bĂŒcher von spinnern geschrieben wurden.
die wichtigsten aussagen ĂŒer das thema magie, findet man in bĂŒchern in denen man sie am wenisgten vermutet

Benu
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Beitrag von Benu » 20.09.2014, 12:42

"Zum besseren VerstÀndnis"
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was du damit im Kontext dieses Themas veranschaulichen möchtest. Ich frage nur wegen dem Kontext, kann aber auch daran liegen, weil mir die 2. Tasse Kaffee bisher fehlt... ;)

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 22.09.2014, 08:18

eigentlich wollte ich nur klarmachen, dass derju mit seiner aussage gar nicht so falsch lag und dass man das(Pyrokonese usw.) durchaus in den bereich magie einordnen kann.
ich hab dabei wohl ein wenig zu weit ausgeholt, aber nur um alle begrifflichkeiten einzurordnen und abzuklÀren, damit das vokabel-verwirrspiel nicht noch grösser wird.

in den magieformen sind themen wie diese standard.

ganz nebenbei erwÀhnt, ihr esoteriker hinkt rein wissensmÀssig eine ganze ecke hinter den magiern her, was diese dinge betrifft.
es gibt eine menge ĂŒberschneidungen zwischen den magiern und den esoterikern, nur sind die wesentlich struktuierter und disziplinisierter.

mir persönlich gefĂ€llt bei beiden gruppierungen nicht, dass es da immer wieder so pseudo guru-typen gibt, die menschen fĂŒr sich zu begeistern suchen, indem sie ihnen suggerieren, dass bestimmte talente fĂŒr jedermann zugĂ€nglich und erlernbar wĂ€ren, nur um damit unwissenden kohle aus den taschen zu ziehen.

leider gehören die meisten buchschreiber genau zu dieser kategorie. dabei spielt nicht mal eine rolle, ob sie positiv oder negativ ĂŒber dieser themen berichten.

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