vegetarisch lebende Raubtiere

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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 06.05.2016, 09:40

die zwingende notwenigkeit ob fleischfresser oder nicht hat mit der größe und länge des darmtraktes und des magens zu tun.
das beeinflusst sogar die beschaffenheit der pflanzlichen nahrung, die ein tier zu sich nehmen kann. nicht jeder pflanzenfresser kann alles an pflanzlicher nahrung verdauen. deswegen gibt es sogenannte wiederkäuer. tiere, die aus nahezu nichts noch verwertbare nahrung zaubern und trotzdem unglaublich stark und überlebensfähig sind.
ansonsten ist ein tier, das sich längerfristig falsch ernährt zum tode veruteilt.
genau wie ein mensch der sich nur von macces ernährt.
hunde passen nicht ganz in das übliche schema, sie wurden zu lange gezüchtet und vom menschen beinflusst. genau wie der mensch inzwischen fleisch zum überleben benötigen würde und er nur durch sein wissen über fleischersatz(Proteine usw.) zu überleben in der lage ist, ist der hund inzwischen auf anteilige pflanzliche nahrung angewiesen.
besonders grosse Hunde haben nach wie vor ein riesenproblem, da ihr körperbau bei weitem nicht so gut geignet für pflanzliche nahrung ist, wie für den menschen die tierische nahrung. viele hunde sterben an sogenannter darm-umstülpung (verschluss). das wird durch den für ein raubtier unnnatürlich verlängerten darm verursacht. der schwachpunkt liegt ungefähr in der mitte des körpers.
bei älteren grossen hunden kommt das sehr häufig vor und kann schon durch eine falsche bewegung verursacht werden. insbesondere bei schäferhunden, die speziell auf rumspringen (überwinden von hindernissen) gezüchtet wurden. bei denen sind genau wie bei menschen, wegen der springerei, auch hüftdispersionen nahezu normal geworden.
Viele Hundebesitzer wissen das zu bestätigen, weil sie ihren hund, der am vortrag noch springlebendig und scheinbar vollkommen gesund, plötzlich des morgens, unerwartet tod in einer blutlache entdecken mussten.
die natur lässt sich nicht beschummeln.
bei uns menschen ist das nicht unähnlich. zwar werden wir menschen jetzt dank der modernen medizin ziemlich alt aber das in einem keinem besonders erfreulichen zustand.
bei einem gorilla ist das anders. wir menschen sind zu gut 98% genetisch deckungsgleich mit dem tier.
ein gorilla kann seiner gattung enstprechend im schnitt bis zu 25 jahre alt werden.
markant ist, er erfreut sich dabei bis zu seinem tod nahezu einer perfekten gesundheit , also zumindest in freier wildbahn.
es gibt sogenannte weiss oder silbernacken, die als alte opas, auf grund ihrer körpergrösse und kraft, noch jedem kontrahenten und nebenbuhler gewachsen sind.
bei uns menschen mag sich durch die fleischfresserei zwar intelligenz ihren weg gebahnt haben, wir mĂĽssen allerdings dafĂĽr auch bezahlen, dass wir vom apfelbaum genascht haben.
dafür brauchen wir nicht, wie so ein armer gorilla, den ganzen tag ununterborchen essen in uns reinzustopfen, um eine riesigen körper damit in gang zu halten.
ganz nebenbei erwähnt. ein Gorilla ist in etwa 12 mal so stark wie ein gesunder kräftiger mann.
ein chimpanse, so klein wie er ist, in etwa 3mal so stark. so ein winziger pavion ist ungefähr gleich stark wie ein mensch.
soviel zur artgerechten ernährung.
bitte dabei zu berĂĽcksichtigen, dass der mensch leider kein reiner pflanzenfresser mehr ist.
wie die hausschweine und ratten sind wir zu allesfressern mutiert!

p.s. mutiert ist natĂĽrlich der falsche ausdruck, klang nur gerade so gut.
wir haben uns eher langsam und stetig zu "allesfressern" entwickelt.

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NewAgata
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Beitrag von NewAgata » 18.07.2017, 11:00

irgendwie finde ich das nur bedingt gut. Meine Katzen werden auch weiterhin Fleisch bekommen.... kann mir nicht vorstellen, dass das gesund wäre für sie.

Haripuri
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Beitrag von Haripuri » 19.01.2018, 09:43

Davon halte ich ehrlich gesagt auch nicht so viel. Tiere werden schon wissen, was sie fressen wollen....

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