Von 7Milliarden auf 1 Milliarde?

F├╝r alles was mit Prognosen bis hin zum Weltuntergang zu tun hat.
Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 01.06.2011, 20:42

Aliqui schrieb:
Ja Sprosse, die Menschen zerst├Âren die Umwelt, trotzdem darf man dieses nicht mit ├ťberbev├Âlkerung verwechseln.


Aber es ist eine ├ťberbev├Âlkerung. Es gibt zu viele davon. Kein Wunder wenn sich die Natur dagegen r├Ącht mit Naturkatastrophen und Krankheiten. Die Menschen sollten sich die Wahrheit nicht versch├Ânern mit Illusionen wie man sich eine bessere Welt aufbaut, sondern den Hintergrund jeder Trag├Âdie verstehen.
Bei dem Tsunami...der Mensch hat die Inseln gerodet, den Nat├╝rlichen Schutz der gegeben war zerst├Ârt und auch somit das Land zerst├Ârt. Das Naturvolk und Tiere konnten sich zum gr├Â├čten Teil retten...aber die Touristen die ja mit dazu beigetragen haben, konnten es nicht verstehen. Wie auch sie haben ja gejammert da sie nichts von dem Spenden Topf abbekommen haben. ..

Benutzeravatar
Zeitmensch
Alter: 45 (m)
Beitr├Ąge: 3
Dabei seit: 2011
Kontaktdaten:

Beitrag von Zeitmensch » 01.06.2011, 21:03

Hallo,

so wie Aliqui das beschreibt sehe ich das auch. Ein kleiner Teil der Menschheit macht alles kaputt (leider geh├Âr ich da auch dazu), aber ausbaden m├╝ssen es im Moment die, die am wenigsten daf├╝r k├Ânnen (E10Biosprit, Energiehunger etc.). Nur ist es auch nicht ganz einfach aus dem System auszusteigen, deshalb habe ich auch f├╝r mich beschlossen kinderlos zu bleiben, mein Nachfahre w├╝rde schlie├člich zu 99% wieder zu der zerst├Ârerischen Seite geh├Âren.

LG Georg

Aliqui
Alter: 30 (m)
Beitr├Ąge: 302
Dabei seit: 2010

Beitrag von Aliqui » 02.06.2011, 19:21

Ach Leudde, ich glaub ihr versteht nicht wie ich das meine...ihr verwechselt hier ganz wesentliche begriffe, die absolut nichts miteinander zu tun haben.

Gedankenexperiment: wenn EIN Mensch! EIN EINZIGER auf der ganzen Welt! Ne Atombombe z├╝ndet, die die halbe erdkugel puttmacht, sprecht ihr dann immernoch von ├╝berbev├Âlkerung?

anderes Beispiel: In den Ozeanen gibt es aaaaabermillionen von fischen, gro├č, klein, breit, d├╝nn, alles einfach. Sind sie ├╝berbev├Âlkert (wenn mir bei dem gedankenexperiement mal den menschen weg lassen, der die zahl stark dezimiert)? Nein oder? W├╝rden diese Fische nun anfangen alle Algen einfach kaputt zu machen, dann w├Ąren sie nach eurer aussage klar ├╝berbev├Âlkert, aber dann w├╝rden auch nur ein hundertstel reichen um eine ├╝berbev├Âlkerung zu haben, denn ihr vermischt hier bev├Âlkerungszahl und LEBENSART. Oder warum wirft Frankreich jeden Tag Brot weg, wovon man die komplette schweiz zehn tage lang ern├Ąhren kann?

@Dreizehn: Ich versch├Âner hier nichts und falls die Message nicht angekommen ist: Unser Lebensweg ist schei├če! Deiner, meiner, seiner, seine, sie, der und der da. Alle, denn wir leben einen unnat├╝rliches Leben (was komischerweise, nicht einmal gl├╝cklicher macht, sondern der Tr├Ąger dieser Gesellschaft ist Angst).
Das Gl├╝ck deines Lebens liegt in der Beschaffenheit deiner Gedanken

Sprosse
Alter: 6 (m)
Beitr├Ąge: 585
Dabei seit: 2011

Beitrag von Sprosse » 02.06.2011, 19:33

W├╝rden diese Fische nun anfangen alle Algen einfach kaputt zu machen, dann w├Ąren sie nach eurer aussage klar ├╝berbev├Âlkert,
Naja, die Natur bietet da immer Einhalt, denn wo es ein bestimmte Form von vielen Fischen gibt, gibt es da auch immer entsprechende R├Ąuber, die eine ├╝berbev├Âlkerung verhindern. Gibt es zu viele R├Ąuber, fressen sie die ganzen kleinen Fische auf, gibt es keine Nahrung, dann gehen auch die R├Ąuber ein.
In der Natur pendelt sich das immer so sch├Ân ein.
Dem Menschen jedoch bietet niemand Einhalt.

warum wirft Frankreich jeden Tag Brot weg, wovon man die komplette schweiz zehn tage lang ern├Ąhren kann?
klar ist sowas M├╝hl, und sollte sinvoller eingesetzt werden. Doch wenn die Menschheit immer nur w├Ąchst und w├Ąchst, gibt es so oder so, egal was ist, trotzdem eines Tages probleme.

@Zeitmensch
wow, Repsekt.
Ich weis zwar nicht ob ich je ein Kind haben werde, aber ich weis auch genauso wenig, ob ich einfach so drauf verzichten k├Ânnte. Wie gesagt, ich bin auch nur ein Mensch ^^ und dieser hat nun mal diesen Wunsch schon in den Genen.
Trotzdem, der Gedanke, in was f├╝r einer Welt es dann aufwachsen m├╝ste, kann schon abschrecken.

martina1966
Alter: 51
Beitr├Ąge: 4141
Dabei seit: 2010

Beitrag von martina1966 » 02.06.2011, 20:13

Hallo zusammen,

es ist im Grunde schon genug f├╝r alle Menschen da, aber es ist nat├╝rlich viel zu wenig da, wenn eine kleine Minderheit sich in krankhafter Habgier bereichert.
Dass es derart viele Menschen gibt, muss auch seinen Sinn haben - wie alles. Ich verstehe aber genauso Diejenigen, die auf eigenen Nachwuchs verzichten wegen dieser Zust├Ąnde. Andererseits braucht die Menschheit wiederum junge Leute, die eben das, was wir hier verbal zusammengetragen haben, ich beziehe mich besonders auf Dennis┬┤ Beitrag, konsequent und mit ganzem Herzen in die Tat umsetzen.
Was Extreme betrifft, ist es nunmal eine Tatsache, ein Gesetz der Natur, dass diese auf Dauer immer wieder f├╝r einen Ausgleich sorgt.

Herzliche Gr├╝├če

Martina
St├Ârgef├╝hle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Aliqui
Alter: 30 (m)
Beitr├Ąge: 302
Dabei seit: 2010

Beitrag von Aliqui » 02.06.2011, 23:35

aaah :D sprosse, bei einem gedankenspiel geht es nicht um tausend randbedingungen, es ist nur daf├╝r da, was klar zu machen. vielleicht h├Ątte ich dazu sagen m├╝ssen, dass die Fische an der Spitze der Nahrungskette stehen in diesem Experiement. Es soll nur verdeutlichen, dass Umweltverschmutzung nicht gleich ├╝berbev├Âlkerung ist. Netter Fisch, der keine Algen putte macht -> normale bev├Âlkerung; gleiche Anzahl Fische, die alles putt machen -> ├╝berbev├Âlkert? entweder denk ich grad einfach zu prakmatisch oder ich kriegs nich so wirklich rein.

Klar w├╝rde sich das bev├Âlkerungswachstum regulieren.
Das Gl├╝ck deines Lebens liegt in der Beschaffenheit deiner Gedanken

Sprosse
Alter: 6 (m)
Beitr├Ąge: 585
Dabei seit: 2011

Beitrag von Sprosse » 04.06.2011, 13:19

ich schrieb aber auch

Gibt es zu viele R├Ąuber, fressen sie die ganzen kleinen Fische auf, gibt es keine Nahrung, dann gehen auch die R├Ąuber ein.

genau das wird auch mit den Menschen passieren. Nur wird er bis dahin alles zerst├Ârt haben. Klar der Natur ist das pieps egal. Sie wird sicher wieder regenieren. Sie hat auch schon schlimmerer Umwelt-Katastopfen ├╝berstanden. Da ist der Mensch blo├č ne l├Ąstige M├╝cke.
Es w├╝rde sich im laufe von Millionen alles wieder erholen.

Der Mensch wird also wenn er so weiter macht quasie alles ausgerotten (klar es entstehen wieder neue Arten), aber wollen wir es soweit kommen lassen ?.
Ich hoffe nicht, sondern da├č der Mensch sich selbst Einhalt gebietet, und eine Handbremse einlegt, und das nicht nur wegen der ├ťberbev├Âlkerung.

Antworten