Sind Schwarzmagier böse Menschen?

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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 04.12.2012, 00:24

irgendwie geht und dreht es sich darum, wie man nun "schwarzmagie" definiert.
böse war ja etwas sehr deutlich und moralisierend gewählt...


Zitat" Schwarze Magie ist die Form der Magie, wenn ich anwende, um absichtlich zu manipulieren, wenn ich Macht über jemanden erlangen möchte und wenn ich Schaden damit verbreiten möchte."

Ist das Deine Definition? ;) :sunny: :sunny:
Aber wenn nun ein Magier keinen Schaden verbreitet und nicht absichtlich Macht ĂĽber Leute praktisch erlangen will und es nicht tut--ist er dann Schwarzmagier? ;)

Wenn "böse" übersetzt würde mit konstruktiv"(gut) oder "destruktiv"(böse), könnte nach der oben genannten Definition die Schwarzmagie , wie sie die Mehrheit versteht, "böse"(destruktiv) sein....... :geek: ;) ............

Und klar ist dann jeder Mensch auch "böse" destruktiv............

Denn zumindest unbewusst manipulieren wohl die meisten mal in ihrem Leben etwas.

Aber wenn jemand heilen will und manipuliert an einer Krankheit. Zum Guten.
Ist es möglich anders(da Motivation Liebe), als wenn man es aus "niederen" Absichten tut...... :sunny: :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 .....Auf jeden Fall ist ein Mensch, der mit Geld Macht ausüben möchte genauso "böse" destruktiv wie jemand, der schwarze Magie ausübt....
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Die Welt ist meine Vorstellung.
Ich weiss, dass ich nichts weiss.

Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 06.12.2012, 10:35

BabaJaguar hat geschrieben:irgendwie geht und dreht es sich darum, wie man nun "schwarzmagie" definiert.
böse war ja etwas sehr deutlich und moralisierend gewählt...


Zitat" Schwarze Magie ist die Form der Magie, wenn ich anwende, um absichtlich zu manipulieren, wenn ich Macht über jemanden erlangen möchte und wenn ich Schaden damit verbreiten möchte."

Ist das Deine Definition? ;) :sunny: :sunny:
Aber wenn nun ein Magier keinen Schaden verbreitet und nicht absichtlich Macht ĂĽber Leute praktisch erlangen will und es nicht tut--ist er dann Schwarzmagier? ;)
..

Ganz streng genommen mĂĽsste ein richtiger Magier, auch heute noch den Titel Magister tragen. Also sowas wie einen Doktortitel?
Aber wir sind ja hier im Esoforum...
Also wir gehen davon aus, er hat sich in seinen Studien speziell der schwarzen Magie verschrien. Wie so??
Weil er Menschen liebt?
Wie will er diese testen? An Pflanzen..wĂĽrde sogar gehen ...


Denn wenn er sie nicht anwenden will?
Gut wir gehen davon aus, er hat dies studiert...ist nun Schwarzmagier...warum nennt er sich dann so, warum nennt er sich dann nicht seinem Schwerpunkt betreffend. Vielleicht noch Antimagier?

Ein ausgebildeter Zahnarzt, der keine Zähne mehr bohren will, weil er kein Leid über seine Patienten bringen will, nennt sich heute auch nicht mehr Zahnarzt, sondern Design -Dentaltechniker Da er zwar noch in seinem Fachgebiet ist,aber seine Aufgaben anders sind.
Ein Magier, der sich zwar Anfänglich auf die schwarzen Künste konzentriert hat, dann auf echte Heilung wechselt würde zwar noch Magier sein, doch würde er sich nicht Schwarzmagier- Heiler heißen, weil es sich sehr widersprechen würde.

Darum wĂĽrde er eigentlich kein Schwarzmagier mehr sein.




Schwarz ist eigentlich eine Klassifizierung. Damals im Mittelalter und zu der Zeit der Protestantischen auferstehenden war Magie, Hexerei und Heidentum immer als Schwarz bezeichnet worden.
Magie im allgemein war damals sehr verpönt. Es gab wenige, die sich in den Diensten der Kirch und der Könige stellen durften. Doch das waren Magier im Sinne der Astrologie. Also Gelehrte. Magister.

Das Sinnbild der Zeit ändert sich periodisch. Damals war von den alten Ägyptern das Spiel Tarot entwickelt worden. Eine Kartenlegespiel, das einem „selber“ den Weg in die Zukunft zeigen sollte.

Später war es verrufen, durch falsche Anwendungen oder auch durch Scharlatane.
Heute ist es das Gleiche, nur das jetzt andere Bilder auf Karten malen. Jetzt zählt es wieder als gut.
Gutes oder Böses hängt nicht von den Bildern ab. Sondern selbst wer gutes Werken will, es aber falsch ausführt ...nur, weil er sich berufen fühlt ... es aber nicht ist ... würde viel größeren Schaden anrichten.


So ist es auch mit der Magie. Zauber an sich waren von der Christlichen Kirche immer verpönt, obwohl sie selber sich Zauberformeln bedienten.
Was wirklich "böse" oder "gut" (ich finde diese Ausdrucksweise sehr kindisch) ist, liegt wie schon oft gehört, im Ziel.

Die Vorsilbe Schwarz deutet noch heute auf das Verwerfliche, morbide und auch totes hin.
Daher kann man niemals schwarze Magie mit etwas Guten in Zusammenhang bringen.
Wenn jemand klar sagt, er wirkt mit der schwarzen Magick, dann wird er in diesem Zauber keine Heilung oder Wachstum oder Langlebiges erbringen.

Alexandra
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Beitrag von Alexandra » 31.12.2012, 16:46

Wieso wird denn in der heutigen Zeit immer noch definiert zwischen schwarzer und weiĂźer Magie bzw. zwischen Schwarzmagier und WeiĂźmagier???

Dreizeh: ja richtig Deine Worte, wo die Begriffe herrĂĽhren und ihre Wurzel haben...danke.

Nun an alle.

Es gibt für mich keine Trennung mehr zwischen Schwarzmagier und Weißmagier...die Zeiten sind bei mir lange vorbei...die Trennung hab ich in der Magie aufgehoben. Denn ich hab mich vom Kirchendogma - Unten = Böse, Oben = Gut, gelöst...denn wie Du Dreizehn hier schon sagst, kommt es von der Kirche und vom Staat (die Römer), die Trennung zwischen Schwarz und Weiß

Denn für mich gibt es "nur" Magie", nicht mehr und nicht weniger. Es ist eine Urkraft, mit der wir arbeiten, wenn wir magisch arbeiten. Es liegt einzig allein in meiner Verantwortung,wie ich die magischen Kräfte lenke und führe,gepaart mit der Bereitschaft und mit dem Bewußtsein, das ich auch die Konsequenzen für mein Handeln trage (bisher hab ich Glück gehabt, die "Antworten" auf meine Art des magischen Arbeitens, die sind in Ordnung...)...und da hab ich jedes Recht, das ich kenne.

Ich hab das Recht mich zu verteidigen und zu schĂĽtzen...das ist nicht immer fein und mundgerecht, wie ich dies tue. Daher mein Rat, am besten in alle 6 bis 8 Richtungen Verteidigung und Schutz aufbauen, anstatt auf einen Menschen direkt zielen...das ist sicherer, auch und besonders in den Gesetzen von Ursache und Wirkung.

Dann hab ich das Recht zu heilen bei mir sowieso, und wenn ausdrücklich gewünscht, auch bei anderen...dann hab ich das Recht, mich zu energetisieren (z. B. wichtige Termine, Behörden etc), mich aufzubauen, und vieles mehr.

Dann hab ich auch das Recht, andere zu verteidigen und zu schĂĽtzen , wenn ausdrĂĽcklich gewĂĽnscht...

Wozu ich kein Recht hab, ist mich in die Umlaufbahn eines Sterns ein zu mischen. Denn:

"Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern..." Und keiner hat das Recht, sich in die Umlaufbahn des einzelnen Sterns ein zu mischen. Denn den FREIEN WILLEN eines jeden zu achten und zu respektieren ist A und O in der Magie...EGAL was ich tue...!!!

Soweit meine Ansichten und meine Angänge dazu...

TUE WAS DU WILLST SOLL SEIN DAS GANZE DES GESETZES
ES GIBT KEIN GESETZ AUSSER TUE WAS DU WILLST

LIEBE IST DAS GESETZ
LIEBE UNTER WILLEN!!!


In diesem Sinne...

Die besten WĂĽnsche

Alexandra

Benu
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Beitrag von Benu » 04.01.2013, 11:59

Hey,

diese Diskussion taucht ja in so ziemlich jedem Forum irgendwann mal auf. ^^

These: Schwarze Magie ist Personen bewusst (gegen den Willen der Person) zu manipulieren.

Dem würde ich nicht zustimmen. Der Mensch manipuliert sein Umfeld mit jedem Schritt, mit jedem Apfel, den er aus dem Regal im Supermarkt nimmt, jedes Mal, wenn er sich auf einen freien Platz im Bus setzt. Die Folgen, die aus der mal unbewusster, mal bewusster, getroffenen Entscheidung entstehen, lassen sich nie ableiten, wie es der „Butterfly Effect“ schön zeigt (bzgl. „Aus Flügelschlag des Schmetterlings wird ein Tornado“, das ist nur der halbe Effect ^^).
Auch in der Magie wird bei allen Ritualen auch das pers. Umfeld verändert. Ob es nun direkt um Heilung oder Schaden geht, oder um persönliche Weiterentwicklung (die auch eine Veränderung des persönlichen Multiversums herbeiführt).

In jedem Moment erschafft sich der Mensch sein Multiversum neu, daher finde ich, dass diese These eher mit einem Orakelspruch wie „sie werden in naher Zukunft Glück haben“ vergleichbar ist, da sie nichts Eindeutiges aussagt.

These: Schwarze Magie ist einer Person / einem Unternehmen / etc. zu schaden.

Dem kann man zustimmen. In der Chaosmagie (deren Farbsystem zur Unterteilung magischer Arbeiten auf den entsprechenden Planetenfarben beruht) behandelt die „schwarze Magie“ neben Psychopomposarbeiten, der Begegnung des Todes-Ich, Totenriten auch die Arbeiten, welche dazu dienen, eine Person/Tier/etc. zu töten (kann man gut mit den magischen Eigenschaften des Saturn vergleichen, daher auch das Schwarz). In der Chaosmagie geht es dabei speziell um das Töten, wohingegen alle anderen magischen Angriffe in den Bereich der s.g. „roten Magie“ fallen (wie auch Heilung, da dort bspw. eine Krankheit „angegriffen“ wird; siehe Korrepondenzen zu Mars).
Allgemein von Schaden anderer Personen zu sprechen halte ich auch für schwierig. Selbst ein Ritual für persönlichen Reichtum kann so ausgelegt werden, dass durch den eigenen Geldzuwachs das Geld einer anderen Person weggenommen wird. Also wäre es im Grunde ja auch schwarze Magie, sich oder einer Person Wohlstand anzuhexen.

These: Schwarze Magie dient dem Ego.

Joa, das käme meiner Meinung nach noch am nächsten. Wobei hiermit meine ich nicht vermeintlich „egoistische“ Arbeiten wie Wohlstandszauber, Machtgewinn, etc. Hier kann man die Brücke zum LHP (Left Hand Path) schlagen, dessen Ziel ist, ein Ebenbild Gottes, wenn nicht sogar selbst sein eigener Gott zu werden. Dieser Pfad ist der Pfad der Trennung, Gesellschaftliche Normen wie Moral und Ethik zu hinterfragen, das Erkennen der eigenen Göttlichkeit ohne Abhängigkeit einer höheren Instanz (Satanismus, Setianismus, Luziferianismus, drakonische oder saturnische Strömungen, etc.).
Dabei geht es um das bewusste Annehmen der Schwärze, von allem was „falsch“, „fremd“ oder „falsch“ ist.


Unterm Strich kann sich jeder seine Lieblingsdefinition aussuchen oder selbst stricken. DIE schwarze Magie, genauso wie DIE weiße Magie wird es nie geben. Diese Unterscheidung dient meiner Meinung nach nur dazu die eigene Pseudomoral zu stärken.

GruĂź
Benu

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