Sind Schwarzmagier böse Menschen?

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BabaJaguar
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Sind Schwarzmagier böse Menschen?

Beitrag von BabaJaguar » 15.04.2011, 23:07

Ihr Lieben!Mir ist aufgefallen, dass es hier auch Schwarzmagier sind. Wie kommt man auf die Idee Schwarzmagier zu sein?Stimmt das Klischee, das sie dem Teufel dienen. Gegenspieler von "Gott" sind? Sind das Menschen, die eine schlimme KIndheit hatten und deshalb das Leben aus einer negsativen Sicht sehen? Mögen sie Menschen nicht?Oder geht es manchen um Macht?Manipulation?Aber sie wissen doch, dass es auf sie zurückgeht. Da hätte man doch keine Lust Böses zu tun?Oder sind das Vorurteile?Können sie ganz anders sein?Weisse Magie manipuliert nicht?Aber schwarze ja?Gibt es noch andere Unterschiede? :? :? :? :? :? :?
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Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 16.04.2011, 10:24

Schwarzmagie sind jene die niemanden Dienen. Das eigentliche Ziel eines Schwarzmagiers ist es ...die höchste Stufe zu erreichen. Und das ist höher zu sein als irgendwer. Also höher auch als......ähm wie hieß der alte Mann nochmal...ähm ...Satan.

Aber auch dem andern mit dem noch längeren Bart....wie hieß der nochmal irgend was mit Go.....ach ja ...ihr wisst schon...auch ihm nicht.

Aber jeder der diesen Weg wählt ist es selber überlassen welche Hilfe und Mächte er ich dazu holt. Es gibt keine Regeln. Also wenn Du ein Christlicher Schwarzmagier bist...dann sind es die Regeln des Christentum die dich bremsen und nicht die der Magie.

Also nicht jeder Schwarzmagie ist unbedingt Böse. Kindheitstraumer sind heilbar und sollten nicht als Ausrede verwendet werden. Ich persönlich würde niemanden Schaden nur weil er an Gott glaubt.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 16.04.2011, 14:33

Hallo Baba Jaguar,

bei aller Sympathie für Dich hat mich Dein Thread doch traurig gemacht. Der Grund liegt darin, dass in Dir trotz Deiner angesammelten Weisheiten noch Reste von alten Glaubensmustern da sind. Das ist kein Verurteilen von mir, dazu habe ich NICHT das Recht. Schau mal, das Universum ist absolut VOLLKOMMEN, so wie es ist, da gibt es nichts zu verbessern, es ist völlig frei von gut und böse, und wir alle sind Teil des Universums. Wie könnten wir "böse" oder schlecht sein?
Dreizehn hat ĂĽbrigens ein sehr weiches Herz, das ist nicht zu ĂĽberlesen fĂĽr mich.

Herzliche GrĂĽĂźe :flower:

Martina
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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 16.04.2011, 17:25

Ihr Lieben. 13 wirkt in der Tat eher lieb, weich und "gut". Ich habe 13 in keinster Weise kritisieren wollen.Gerade deshalb wunderte es mich, dass er sich ausgerechnet Schwarzmagier nennt.Aber es ging mir nicht nur um 13. Ich wollte hier alle Schwarzmagier fragen.Natürlich ist es so wenn man in die TIefe geht, dass es in "Wirklichkeit" keine Dualität gibt.Das jeder Mensch letztendlich ins Licht geht.Aber in der alltäglichen Lebens"realität" empfinden Menschen es so als gäbe es das Böse. Wenn eine Mutter z. B ihr KInd durch einen Mörder verlieren würde. In solchen Situationen kann nicht jeder "esoterisch" denken. Man klagt und in der Situation fühlt man"Böses" oder böse Menschen. Also Menschen empfinden suibjektiv, dass es hier das "Böse" gibt. (Kinderschänder usw haben SELBSTVERSTÄNDLICH nichts mit Schwarzmagiern zu tun. Das war nur ein Beispiel für etwas "Böses") Mephistoteles in Goethes Faust ist z. B jemand der die Menschen aus ihrer Trägheit holen möchte.Herausfordern möchte.Goethe stellt ihn nicht als wirklich "böse" dar. Aus einer höheren Sicht hat alles Sinn. Ein NIcht-Esoteriker/Gläubiger sieht "Schlechtes" in der Welt.Dinge die Menschen schaden. Und laut der Esoterik kommt man durch "Böse" Taten sehr viel langsamer ins Licht. Man selbst leidet mehr als man müsste. Wobei manche Esoteriker jetzt sagen würden auch das gehört zum eigenen Lebensplan. Dann wären wir aber Marionetten. Gott gab uns ja auch zudem Freiheit.Zum Thema Schwarzmagier später mehr . Sie bedienen sich also "gefährlicher" MIttel/Kräfte um ihr ZIel zu ereichen.Was laut Ice Crusher ok wäre wenn das Ziel "Im LIchte Gottes " steht..mehr später... :smil101 :smil61 :smil69
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Gruseldis
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Beitrag von Gruseldis » 16.04.2011, 17:58

ich denke, das eigentliche Missverständnis liegt darin, dass man schwarz automatisch mit böse und weis mit gut assoziiert, oder eben dunkel mit böse und hell mit gut... ob das stimmt, weis ja in wirklichkeit wohl keiner so genau...
bin ich dabei? ich bin so frei! ach lass ich es, so blass ist es. was macht es denn, wenn ich's bennen?... keine ahnung, bin bei der planung....

Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 16.04.2011, 22:48

Mein erstes Buch mit dem ich meine Studien begonnen haben war das Buch: Die schwarze Magie.
Im Prinzip steht schon im Vorwort das es nur dann böse ist wenn man es für diese Zwecke benutzt.

Wie gesagt war früher sehr besessen darauf alles zu daraus zu lernen und hätte jedes Opfer dafür gebracht. Heute bin ich nicht mehr so versessen darauf. Habe auch meine Gründe. Zurzeit sind mir zum Thema Magie auch die Hände gebunden und meine großen Studien auf Eis gelegt. Dennoch ist es nicht die Angst vor Schaden der mich treffen könnte, denn diesen Punkt habe ich schon lange überwunden.
Was es mit den Stufen zu erreichen gemeint ist. Man versucht die gewöhnlichen schwächen der Menschen zu durchschauen um diese von sich abzulegen.
Es verändert einen zweifellos. Aber es ist die eigene Entscheidung was man daraus erreichen will.
Vielleicht zu vergleichen mit Kampfsport. Man möchte da ja auch der Beste der Besten werden. Aber wie ich diese anwende das ist dann immer noch meine persönliche Entscheidung



@Martina: Bild..ich bin nicht lieb und weich. Bild

Melanie1987
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Beitrag von Melanie1987 » 17.04.2011, 09:26

... Besser sein als Gott ...?

Ich entscheide mich immer, genauso gut - aber niemals besser zu sein als ...

Wie auch immer - scheint nicht mein Weg, besser zu sein als irgendwer .. denn .. wir sind alle Eins .. und so - kann auch niemand besser sein als der Andere ..

Ich erkenne die Fähigkeiten in mir .. erkenne, mich als Wesen .. jedoch aber .. bin ich nicht Besser .. nicht Grösser .. ichBin .. was immer ich gerne sein möchte .. genauso .. Wie jeder andere auch ..

In Liebe

Melanie
In deinen Armen
wird mein Herz
zu einem sicheren Ort...

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 17.04.2011, 17:20

Hallo Dreizehn,

da schließe ich mich Melanie an. Dass es gut und schlecht nach meiner Überzeugung nicht gibt, sondern eine Erfindung des machtgierigen Klerus ist, habe ich schonmal erwähnt.

Du bist wie Du bist... ;)

GrĂĽĂźe
Martina
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Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 19.04.2011, 20:15

Das mit der Macht hat aber andere HintergrĂĽnde. Es geht eher darum das man sich selber weiter entwickelt.
Es ist schwer zu Erklären. Es gibt Menschen die vielleicht aus Respekt vor irgendjemanden einfach nicht weiter machen oder den Weg nicht vollenden. Der Schwarzmagier geht bis zum Ende. Nennen wir Aleister Crowley Er hat viele Titel für seine Studien bekommen ist berühmt geworden. Seine Thesen und Werke leben in seinen Büchern weiter.


Es ist vielleicht zu vergleichen mit einem Kind das seine Willen und Weg auch dennoch durchsetzt auch wenn es seine Eltern verbieten oder sie es verstoßen werden. Dein Ziel solltest Du gehen ohne das irgendwas dich davon abhält.
Aber zu mir...ich habe nur kleine Ziele. Ein Ziel habe ich...davon bin ich leider etwas abgekommen...das muss ich noch vollenden. Wenn ich das geschafft habe werde ich ein nächstes ins Auge fassen.

Also bleibt die Frage, sind Schwarzmagier deswegen böser als andere??

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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 19.04.2011, 23:53

Ich habe genau diesen Satz spontan so empfunden wie Melanie und Martina. Ich wollte Dich aber noch fragen wie das genau gemeint ist. Und so ein Ziel kann man in einem Leben ja kaum erreichen.Ich dachte mir dann, dass man für sich selbst so hoch wie möglich kommen möchte. Fast jeder "Esoteriker" strebt ja nach Fortentwicklung und Erleuchtung. Jetzt verstehe ich es. Keine Grenzen. Zumal Du nicht an Gott glaubst. Nicht mehr.... Du schriebst auch glaube ich mal etwas über Rebellion.Wenn man sich Schwarzmagier nennt ist das allein schon eine Art Rebellion. Gerade iIrchen und auch Esoteriker warnen ja davor. Verbinden damit das Schlimmste. Und Du weisst ja wie sehr Aleister Crowley angegriffen wurde. Auch heute noch sagen Kirchenleute er wäre "des Teufels." Man dürfe sein Tarot nicht benutzen usw..... MÖglich die Kirche fürchtete früher um ihre Macht. Jede Kräuterfrau war ja aus ihrer Sicht schwarzmagisch. Es kann auch sein, dass Leute Schwarzmagier mit typischen Satanisten verwechseln(Tieropfer, Blut usw)(Zombies ha ha :-)
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Melanie1987
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Beitrag von Melanie1987 » 20.04.2011, 08:29

Dreizehn hat geschrieben:
Es ist schwer zu Erklären. Es gibt Menschen die vielleicht aus Respekt vor irgendjemanden einfach nicht weiter machen oder den Weg nicht vollenden.
Okay .. soweit -sogut ..
Jedoch sollte ein jedes Wesen darĂĽber wissen, dass man nie aus Zweifel oder Respekt seinen eigenen Wegen nicht trauen sollte ..
NatĂĽrlich- Respekt ist sehr wĂĽnschenswert - aber hingegen sich selbst aufgeben - seine wahren Ziele aufgeben .. sollte man deswegen nicht.

In Liebe

Melanie
In deinen Armen
wird mein Herz
zu einem sicheren Ort...

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 20.04.2011, 19:24

Hallo!

Respekt ist sicherlich der falsche Begriff dafür, dieses Zögern, Aufgeben hat vielmehr mit Mutlosigkeit und Selbstzweifeln zu tun.
Respekt habe ich vor einem Menschen, den ich sehr schätze, im Grunde vor allen Menschen, denn Alle sind eben gleich liebens-wert.

Lieber GruĂź

Martina
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