Abramelin und henochisch !

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Asaliah
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Abramelin und henochisch !

Beitrag von Asaliah » 11.04.2007, 11:22

Hallo Ihr Lieben !

Ich suche alle möglichen Informationen zu der Heiligen Magie von Abramelin und zum Henochischen (John Dee & Edward Kelly).

z.B. Internetseiten, BĂŒcher, ebooks, gerne auch Gedankenaustausch etc.

Wenn mir jemand weiter helfen kann, wĂŒrde ich mich sehr freuen !

Ich möchte zunÀchst nichts davon praktizieren, da es höhere Magie ist und relativ gefÀhrlich in den Auswirkungen.

Bin gespannt, ob es hier etwas Neues fĂŒr mich gibt !

Viele GrĂŒsse, Asaliah.

sstheboy
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Beitrag von sstheboy » 14.04.2012, 16:44

hallo liebe leute,
interessie mich auch sehr fĂŒr die henochische magie !
bin auch gerade dabei ein buck zu lesen.
hÀtte trotzdem gerne mal gehört wie das so wirklich ablÀuft und wie gefÀhrlich sowas ist !?
keien angst will es nicht machen, interessiere mich halt nur sehr dafĂŒr !

danke im vorraus

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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 14.04.2012, 17:45

Geschichtlich ist das wirklich interessant und wie es entstand. Der Magier Vincent Raven praktiziert dies zum Beispiel........ :smil94 :smil94 :smil94 ...... Das Thema interessiert auch mich sehr............" Sie wurde angeblich seit dem 10. MĂ€rz 1582 in London/Mortlake mittels Kristallomantie einem Medium ĂŒbermittelt. Der Mathematiker, Geograph und Alchimist John Dee (1527–1608), der damals noch als Hofastrologe und Berater der englischen Königin Elisabeth I. tĂ€tig war, notierte sie nach dem Diktat des Mediums Edward Kelley (1555–1597), solange es sich in Trance befand. Laut Kelley sollte diese Sprache der Kommunikation Gottes mit seinen Engeln dienen. Kelley und Dee wollen sie von Engeln empfangen haben. Sie verfĂŒgt ĂŒber ein individuelles Alphabet, Wortschatz und Grammatik.
Seit dem Hermetischen Orden der Goldenen DĂ€mmerung ab 1887 fand das henochische System Einzug in den Fundus magischer Praktiken :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 :smil94 :angel7:

Von 1581 bis 1587 fĂŒhrte John Dee eine Reihe von magischen Operationen aus, deren Ziel es war, von den Engeln Gottes die Weisheiten zu erlangen, von denen er glaubte, sie seien mit den biblischen Patriarchen verloren gegangen. Im MĂ€rz 1582 lernte er Edward Kelley kennen, seinen einzigen Gehilfen bei diesem Vorhaben. Kelley war Rechtsgelehrter von zweifelhaftem Ruf, da er, bevor er Dee kennen lernte, wegen Betruges verurteilt worden war. Die Strafe fĂŒr sein Vergehen war der Verlust der Ohren, welche ihm nach dem Prozess abgeschnitten wurden.
WĂ€hrend der Sitzungen schaute Kelley in eine Kristallkugel und verfiel in Trance. Diese Kristallkugel, in den Manuskripten als Schaustein bezeichnet, lag auf dem Sigillum Dei Aemeth, welches in der Mitte der Tabula Sancta platziert war. Nach den vorbereitenden Gebeten, welche hĂ€ufig ĂŒber eine Stunde in Anspruch nahmen, stieg den Schilderungen Kelleys zufolge ein Licht aus dem Kristall und schwebte zu Edward Kelley, welcher daraufhin begann, die Nachrichten der Engel zu ĂŒbermitteln. John Dee hatte vor sich mehrere Tafeln, bestehend aus 49 mal 49 Feldern, in denen einzelne Buchstaben angeordnet waren. Kelley sah in dem Kristall einen Engel, der ihm identische Tafeln zeigte und auf diesen auf die Felder deutete, um einzelne Buchstaben zu ĂŒbermitteln. Die henochischen Rufe wurden auf diese Weise in langen Sitzungen ĂŒbermittelt, allerdings diktierte der Engel sie rĂŒckwĂ€rts, um diese Rufe nicht schon wĂ€hrend der Sitzungen zur Wirkung zu bringen. Die ersten vier Rufe wurden zusammen mit ihren Übersetzungen diktiert, die Rufe fĂŒnf bis achtzehn wurden danach diktiert, ihre Übersetzungen wurden von den Engeln erst einige Wochen spĂ€ter diktiert. In der Zeit zwischen der Übermittlung der letzten zwölf Rufe und deren Übersetzungen wurden die Namen der 91 „Teile der Erde“ und deren BezĂŒge zu Regionen der Erde ĂŒbermittelt sowie die vier Tafeln der Elemente. Als letztes wurde der Ruf der Æthyre ĂŒbermittelt, daraufhin dessen Übersetzung und die Namen der 30 Æthyre.
Die henochische Sprache war gemĂ€ĂŸ Dee die Sprache der Engel und bis dahin unbekannt. Henoch war ein biblischer Patriarch, der verschiedenen Berichten zufolge großes Wissen direkt aus göttlicher Quelle erhielt und in den Himmel entrĂŒckt wurde, Ă€hnlich Elija. So wurde sein Wissen nahezu gleichwertig mit dem Adams betrachtet (vor dessen Vertreibung aus dem Paradies). Der Name Henoch war in den Köpfen der Gelehrten der damaligen Gesellschaft ein Synonym fĂŒr großes okkultes Wissen. Da Henoch mit den Engeln kommunizierte und sprach, so wie auch Dee selbst dies vorgab, wurde das henochische System bekannt unter dem Namen des als Vorbild dienenden Propheten statt unter dem Namen des Menschen, der es aufzeichnete. :smil94 :smil94 :smil94 :smil94




FĂŒr ihre Arbeiten nutzten Edward Kelley und John Dee einen „magischen Apparat“, welcher aus einer ganzen Reihe von Tafeln und Symbolen bestand. Diese Ansammlung von Symbolen wird als Tabula Sancta bezeichnet, als „Heiliger Tisch“. Der Tisch steht auf vier FĂŒĂŸen, welche auf je einem in eine Wachsplatte gezogenen Siegel ruhen. Zwei dieser Siegel befinden sich noch immer in der Sammlung des Britischen Museums (Zusammenfassung aus Wikipedia) :smil94 :smil94 :smil94 :smil94
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sstheboy
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Beitrag von sstheboy » 15.04.2012, 21:53

danke, aber wie die geschichte und das alles ist weiß ich, nur will ich wissen wie man sowas genau macht !
in den buch was ich gelesen habe war alles beschriben von der geschichte bis zum letzen ritual alles dabei !
nur ist das echt viel input und fĂŒr mich grĂ¶ĂŸten teils unverstĂ€ndlich .... hat noch jemand erfahrung damit gemacht ? oder kennst sich jemand damit richtig gut aus ?

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 16.04.2012, 07:49

Ich wĂ€re damit echt vorsichtig. Lesen verfĂŒhrt zum ausprobieren. Aber das muss ja jeder selbst wissen...

Wen den wirklichen UrsprĂŒnge interessieren (auch im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte) kann ja mal hier nachlesen http://apokryphen.diebibel4you.de/jubel.html (weiß gerade nicht, auf welcher Seite es steht, ist aber nicht gleich auf der ersten Seite).
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

sstheboy
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Beitrag von sstheboy » 16.04.2012, 19:51

vorsichtig ?! schon selber erfahrung gemacht ?!
danke fĂŒr den link aber das ist mir echt zuweit hergeholt ;)

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 17.04.2012, 07:23

Ich weiß auch das Heroin schlecht ist, ohne es auszuprobieren. ;)

Manche Sachen weiß man aus eigener Erfahrung, manche Sachen, weil man es bei anderen erlebt hat und bei manchen Sachen sagt einem das GefĂŒhl, das Innerste, die Seele (oder wie auch immer) "Finger weg".
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

sstheboy
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Beitrag von sstheboy » 17.04.2012, 14:30

aber warum ist es so gefÀhrlich `?
und wie gesagt ich will alles drĂŒber wissen und ob ich es mache wird man dann sehen !

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 17.04.2012, 15:15

Weil KrÀfte entfesselt werden, die sich nicht kontrollieren lassen.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

sstheboy
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Beitrag von sstheboy » 17.04.2012, 17:47

okay, naja denn werde ich es wohl lassen aber wĂŒrde trotzdem gerne mehr erfahren drĂŒber !
hast du erfahrung und kannst es mir erklÀren?

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 17.04.2012, 19:02

Kein persönliche Erfahrung aus meinem jetzigen Leben. Allerdings ist etwas in mir was mich ganz eindringlich davor warnt. Vielleicht hatte ich frĂŒher irgendwann irgendwie damit zu tun. Mehr kann ich Dir leider auch nicht sagen.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

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feuermond
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Beitrag von feuermond » 25.08.2012, 19:50

sstheboy hat geschrieben:okay, naja denn werde ich es wohl lassen aber wĂŒrde trotzdem gerne mehr erfahren drĂŒber !
hast du erfahrung und kannst es mir erklÀren?
Du kannst dich ja mit henochischer Magie befassen und diese ausprobieren.
Die Sache ist nur so, dass man nicht vor der Grundschule direkt mit dem Abitur oder Studium beginnt.
Du solltest erst einmal dich mit den Grundelementen der Magie befassen und langjÀhrig Erfahrungen sammeln.
Und dann, wenn du wirklich weißt was du tust, spricht nichts dagegen dich mit dem Henochischen zu befassen.
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