Was ist der Unterschied zwischen schwarzer u. wei├čer Magie?

MikaChan
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Beitrag von MikaChan » 27.11.2012, 15:02

Guten Tag :-)

also in meinen Augen liegt der unterschied zwischen schwarzer und wei├čer Magie ausschlie├člich im Magier selbst.
ein gaaaanz vereinfachtes Beispiel:
Wenn wir mal davon ausgehen das alles 3 fach auf einen zur├╝ck kommt was man einem anderen antut...
Ich Strebe durch rituale danach alle kranken menschen zu heilen, eindeutig positiv.
nebeneffekt, ich werde nahezu unsterblich, das ist dann schon wieder mehr als nur fraglicht ob das nun wei├č
oder schwarz w├Ąre

oder

ein "wei├č magisches" Ritual in dem ich jedem Menschen in der 3. Welt 5 goldklumpen w├╝nsche damit er sich
sein t├Ąglich brot leisten kann und nicht verhungern muss. Ist ja lieb und nett gemeint wenn ich das aber nur
gemacht habe wegen dem was zur├╝ck kommt ist das eindeutig nicht mehr so nett....

oder noch ein besseres Beispiel:
Mal angenommen meine frau ist Krank und ich heile sie durch ein Ritual.
ist das nun gut oder b├Âse?! schwarz oder wei├č?!
gut: ich hab einen menschen geheilt
schlecht: wenn ichs nur aus egoistischen gr├╝nden tue

Wenn ich meine seele an einen d├Ąmon verkaufe um einen anderen das leben zu Retten,. bin ich dann ein guter
schwarzmagier oder nur einer mit b├Âsen Hintergedanken?

also in meinen Augen verwendet ein Schwarzmagier sowohl schwarze als auch wei├če Magie, jedoch zum eigenen Vorteil
ein wei├č Magier (deren existenz in meinen augen sehr fraglich ist) LEIDER nur wei├če Magie um anderen zu helfen.
(ein wirklich guter/netter/selbstloser Magier m├╝sste auch schwarze Magie einsetzen und seine Seele zum wohl der anderen verkaufen[Jesus Style])

.:edit:.
Kann man ├╝berhaupt klar sagen das es schwarze Magie ist wenn ich jemand anderem schade?! ich danke da zum Beispiel an Hitler
schwarze Magie macht da weiter wo die Wei├če aufh├Ârt

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GhostDog
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Beitrag von GhostDog » 27.11.2012, 20:41

Hmm, ich w├╝rde empfehlen solche Beispiele etwas genauer aufzuschl├╝sseln und kritischer zu durchdenken, um mehr Klarheit zu schaffen. Dann erkennst Du auch die schlichte, relativ einfache Form der Wahrheit dahinter... ;)
MikaChan hat geschrieben: Ich Strebe durch rituale danach alle kranken menschen zu heilen, eindeutig positiv.
nebeneffekt, ich werde nahezu unsterblich, das ist dann schon wieder mehr als nur fraglicht ob das nun wei├č
oder schwarz w├Ąre
Wieso "unsterblich"? Du meinst der Ruhm? Das kannst Du so aber eigentlich nicht vergleichen, der Ruhm wird ja von anderen zugesprochen...

Bspw. hat Alexander Fleming 1928 die antibiotische Wirkung des Penicillin entdeckt und dadurch konnte unheimlich vielen Menschen ├╝ber die Jahrzehnte geholfen werden! Eine zweifelsfrei au├čergew├Âhnlich gute Tat zum Wohle der Menschheit, daf├╝r spielt es keine Rolle, dass er dadurch sp├Ąter auch sehr viel Ruhm geerntet hat.
Es w├Ąre zwar schon etwas anderes wenn er nur versucht hat irgendein Patent zu kriegen, um m├Âglichst viel Geld zu machen und z.B. dann nur zuf├Ąllig was im medizinischen Bereich erforschte. Dadurch w├╝rde es aber immer noch keine schlechte Tat, sondern nur eine weniger gute, je nachdem wie man die Details wertet. In jedem Fall k├Ânnen ihm viele dankbar sein daf├╝r und das ist immer gut.
MikaChan hat geschrieben: Mal angenommen meine frau ist Krank und ich heile sie durch ein Ritual.
ist das nun gut oder b├Âse?! schwarz oder wei├č?!
gut: ich hab einen menschen geheilt
schlecht: wenn ichs nur aus egoistischen gr├╝nden tue
Es ist gut. Man kann die Frage stellen "wie gut" es ist, aber es ist niemals schlecht auch wenn ich vorwiegend egoistische Gr├╝nde habe. Denn ich habe ja der anderen Person geholfen, das steht au├čer Frage. Wenn es mir dabei v.a. darum ging, dass ich dann mehr von der Person habe ist es nat├╝rlich weniger gut als wenn ich wirklich aus N├Ąchstenliebe handele, aber in jedem Fall habe ich geholfen und das ist gut.
MikaChan hat geschrieben: Kann man ├╝berhaupt klar sagen das es schwarze Magie ist wenn ich jemand anderem schade?! ich danke da zum Beispiel an Hitler
Ja, kann man, wobei das nur eine Bezeichnung ist... Nenn es ansonsten "negative Magie" dann wird es deutlicher, meint aber das Gleiche... (was Hitler angeht war das ja neben dem V├Âlkermord v.a. negativer Missbrauch, Massenverf├╝hrung etc. auf sozialer Ebene)


...wichtig ist welches Motiv man hat, also warum man etwas tut, zu welchem Zweck bzw. mit welchem Ziel, aber es ist immer gut zu helfen.

MikaChan
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Beitrag von MikaChan » 28.11.2012, 06:30

Wieso "unsterblich"? Du meinst der Ruhm? Das kannst Du so aber eigentlich nicht vergleichen, der Ruhm wird ja von anderen zugesprochen...
ichmeinte damit das ja alles man einem antut 3fach auf einen zur├╝ck kommt. also dann d├╝rfte ich ja theoretisch nie wieder krank werden,
und wenn ich es wegen meiner eigenen ultimativen gesundheit getan habe ist es ja nicht mehr geschehen um anderen zu helfen sondern um
mich selbst du bereichern.
MikaChan hat geschrieben:Kann man ├╝berhaupt klar sagen das es schwarze Magie ist wenn ich jemand anderem schade?! ich danke da zum Beispiel an Hitler


Ja, kann man, wobei das nur eine Bezeichnung ist... Nenn es ansonsten "negative Magie" dann wird es deutlicher, meint aber das Gleiche... (was Hitler angeht war das ja neben dem V├Âlkermord v.a. negativer Missbrauch, Massenverf├╝hrung etc. auf sozialer Ebene)
sorry das ich mich so schlecht ausgedr├╝ckt habe. das kommt wenn mans chneller denkt als man tippen kann xD
die frage dahinter war eher ob hier der zweck die Mittel heiligt. Also eine person t├Âten (hitler) um millionen zu retten
...wichtig ist welches Motiv man hat, also warum man etwas tut, zu welchem Zweck bzw. mit welchem Ziel, aber es ist immer gut zu helfen.
ja so in der art hab ich das eig. auch gemeint, es gibt weder schlechte noch gute, schwarze noch wei├če magie sondern einfach nur magie,
und die person die sie einsetzt.

Necromantie wird ja immer alsch schwarze Magie dagestellt wenn man nun aber einen toten befragt, nicht um sich selbst zu bereichern sondern um
anderne zu helfen ist das in meinen augen eindeutig positive Magie
schwarze Magie macht da weiter wo die Wei├če aufh├Ârt

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Beitrag von GhostDog » 28.11.2012, 08:24

MikaChan hat geschrieben:ichmeinte damit das ja alles man einem antut 3fach auf einen zur├╝ck kommt. also dann d├╝rfte ich ja theoretisch nie wieder krank werden, ...
hehe, naja das ist aber nur ein Sprichwort und nicht unbedingt w├Ârtlich zu nehmen, w├Ąre praktisch wenn es so einfach ist ;)
Du sammelst aber in jedem Fall viel gutes Karma oder wie es die Bibel nennen w├╝rde "Sch├Ątze im Himmel", das kann Dir auch keiner mehr nehmen und diese Dinge sind ja praktisch f├╝r die Unsterblichkeit.
Es stimmt allerdings, dass insbesondere chronische Krankheiten oftmals karmisch bedingt sind, insofern sollte man wahrscheinlich deutlich weniger solcher Krankheiten bekommen, aber z.B. sowas wie ein akuter Erk├Ąltungs-Infekt, weil Du stark unterk├╝hlt wurdest, z├Ąhlt da nicht.
MikaChan hat geschrieben: sorry das ich mich so schlecht ausgedr├╝ckt habe. das kommt wenn mans chneller denkt als man tippen kann xD
die frage dahinter war eher ob hier der zweck die Mittel heiligt. Also eine person t├Âten (hitler) um millionen zu retten
Das ist eine wirklich sehr gute Frage, philosophisch nennt man diese Denkrichtung ├╝brigens Utilitarismus, also den klassischen Fall, dass das Wohl der Vielen mehr bedeutet als das weniger Leute. Nach meinem Verst├Ąndnis stimmt das auch auf jeden Fall, wenn Du es bewusst machst, also nicht aus egoistischen Motiven sondern nur um viele Menschen zu retten, wie in Deinem Hitler-Beispiel.
In der geistigen Welt w├╝rde eine solche aufopfernde Tat theoretisch sicherlich als etwas Gutes anerkannt, aber dass eine so extreme Situation eintritt ist ja enorm unwahrscheinlich und grunds├Ątzlich darf man eigentlich nicht t├Âten.
Auf einem sehr hohen Niveau geistiger Entwicklung w├╝rde man vielleicht auch einfach akzeptieren, dass man selbst und soviele andere sterben (was letztlich nicht so schlimm ist wie wir oft denken, denn es ist ein Teil des Wegs) und nur "passiven Widerstand" zeigen, so wie z.B. Gandhi es getan hat. Sehr schwierige Frage, aber zum Gl├╝ck auch normalerweise nicht f├╝r die Praxis relevant...
Necromantie wird ja immer alsch schwarze Magie dagestellt wenn man nun aber einen toten befragt, nicht um sich selbst zu bereichern sondern um anderne zu helfen ist das in meinen augen eindeutig positive Magie
Ja, das sollte positiv sein.
In Bezug auf "schwarze oder positive Magie" ist die Antwort ganz einfach, es ist genau genommen keins von beidem ;)
Genau genommen ist der Begriff Magie quatsch, denn dies bezeichnet etwas was eigentlich nicht geht, nicht zu verstehen ist usw., kommt also aus einer ungebildeten, laienhaften und nicht wissenschaftlichen Sichtweise. Was wirklich nicht geht, kann man auch nicht machen.

Eigentlich sind es darum alles nur Naturgesetze unseres Universums, die man verstehen kann oder nicht und zum Guten oder zum B├Âsen einsetzen kann. Einige Gesetze kennen wir, andere noch nicht, bei manchen Dingen, v.a. aus der geistigen Welt, verstehen wir nur Teile des Ganzen, k├Ânnen damit aber schon etwas anfangen oder entdecken zuf├Ąllig etwas was geht, obwohl wir es nicht richtig verstehen. So wie es auch absolut keine Magie ist, dass wir heute z.B. ein Feuerzeug anz├╝nden k├Ânnen, obwohl ├╝berhaupt Feuer zu machen in der Steinzeit mal eine Weile "etwas magisches" war, weil niemand davon wusste...

Die Toten zu befragen - solange man nicht auf dem Friedhof ihre Ruhe st├Ârt oder sowas - ist grunds├Ątzlich aber nichts schlechtes, wenn sie mit einem sprechen wollen und man praktisch nur um deren Hilfe bittet. Insbesondere der Kontakt mit unseren verstorbenen Verwandten und Freunden ist f├╝r mediale Personen oft etwas ganz nat├╝rliches. Man sollte daf├╝r keine omin├Âsen Rituale abhalten mit Kerzen usw., es kann einfach sein, dass Du beim Fr├╝hst├╝ck sitzt und Dein verstorbener Gro├čvater taucht im Zimmer auf, wenn Du ein gutes Verh├Ąltnis mit ihm hattest und er Dir etwas mitteilen m├Âchte.
Im Prinzip muss man nur intensiv an diese Menschen denken und wie in einem Gebet um ihre Hilfe bitten. Wenn man nicht medial veranlagt ist, wird es oftmals aber enorm schwierig mit der Kommunikation, klappt dann wahrscheinlich nicht oder nicht richtig. Besser ist es auf ein (seri├Âses) Medium zur├╝ckzugreifen, wenn es etwas wichtiges anliegt.

Sonntag
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Beitrag von Sonntag » 28.12.2012, 12:50

F├╝r mein Empfinden ist der einzige Unterschied zwischen wei├čer und schwarzer Magie das MOTIV. Die Handlung kann also die gleiche sein. Das Problem dabei ist nur, dass der Mensch sich nicht kennt und seine wahren Motive ihm oft verborgen bleiben.

Das Unterbewusstsein lenkt einen oft, ohne dass man seine Absichten voll umf├Ąnglich erkennen kann.

Lisa25

Beitrag von Lisa25 » 29.12.2012, 21:49

na eigentlich ist ja klar, das wei├če magie imma das gute ist und schwarze das schlechte.
Jemand der wo schwarzmagie macht, der ist imma mit dem Teufel und dem B├Âsen im bunde

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Beitrag von GhostDog » 30.12.2012, 00:45

Lisa25 hat geschrieben:Jemand der wo schwarzmagie macht, der ist imma mit dem Teufel und dem B├Âsen im bunde
Ganz so einfach ist das nicht, was ist "das B├Âse"?

Bspw. jemand der sehr ungl├╝cklich verliebt ist und voll zerreissender Sehnsucht stark leidet ist normalerweise weder mit dem 'Teufel' im Bunde und auch nicht "b├Âse" als solches, aber dennoch werden aus solcher Verzweiflung oft gro├če S├╝nden begangen, Schuld bzw. negatives Karma.
Der klassische Fall, auch hier ja immer wieder im Gespr├Ąch, ist der Versuch mittels "Magie" einen Partner an sich zu binden, das ist "schwarze Magie". Der "Magier" selbst ist allerdings oft wirklich schon sehr verdorben, da er/sie meist viel mehr weiss was passiert, im Gegensatz zum Auftraggeber, der/die oft blind handelt, aber ebenso die Schuld tr├Ągt...

Alexandra
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Beitrag von Alexandra » 30.12.2012, 18:42

Wenn ich fragen darf, wieso "trennt" Ihr die Magie in schwarz oder wei├č?

Meiner Erfahrung und auch Ansicht nach, Magie ist Magie...nicht mehr und nicht weniger...

Darf ich dran erinnern, das die Begriffe "schwarze und wei├če Magie", dank der Kirche entstanden sind?

So in der Richtung "oben gut" "unten b├Âse"...

Es liegt ganz allein in meiner Verantwortung in welche Richtung ich die magischen Kr├Ąfte lenke, gepaart mit dem Bewu├čtsein, das alles was ich aussende auf mich zur├╝ck kommt.

Ich arbeite auch magisch, mal heilend, mal energetiserend (z. B. vor Beh├Ârdenterminen, das ich da dann ein paar Impulse aussende,das solche Termine f├╝r mich nach vorn los gehen), mal verteidige ich mich auch und mal sch├╝zte ich mich auch...so ist mein Angang des magischen Arbeitens.

Wenn ich mein Umfeld betrachte, was, auch an magischen Energien auf mich zukommt, ob es ein Geschenk ist oder ganz pl├Âtzlich jemand in meinem Leben auftaucht, der mich fern behandeln m├Âchte, ohne das ich daf├╝r teures Geld bezahlen mu├č und einige andere ├Ąhnliche Erfahrungen dieser Art, ja dann kann ich ruhigen Gewissens zu mir selber sagen, das die Art wie ich an die Magie ran gehe, wie ich magisch arbeite, schon in Ordnung ist, was die Gesetze von Ursache und Wirkung angeht.

Bitte h├Ârt auf zu unterscheiden. Wir sind im Wassermannzeitalter, richtig und falsch gibt es nicht mehr, gut oder b├Âse auch nicht, schwarze oder wei├če Magie auch nicht, sondern einzig und allein die ureigene Verantwortung und ebenso auch die Bereitschaft, absolute Verantwortun f├╝r sein Handeln, gleich welche Konsequenzen es hat, zu ├╝bernehmen...so seh ich das...

Die besten W├╝nsche

Alexandra

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Beitrag von GhostDog » 02.01.2013, 11:25

Alexandra hat geschrieben:Wenn ich fragen darf, wieso "trennt" Ihr die Magie in schwarz oder wei├č?
Wenn ich es aus meiner Sicht formal korrekt beschreiben w├╝rde, ist der Begriff 'Magie' sowieso schon an sich nicht richtig. Man geht dabei ja von "├╝bernat├╝rlichen" Kr├Ąften aus, was aber ein grundlegender Denkfehler bzw. eine starke Simplizierung ist, da ja gar nichts "├╝bernat├╝rlich" ist, sondern nur die Weite und Komplexit├Ąt der Natur und verschiedenster Naturkr├Ąfte nicht erkannt und nicht begriffen werden.
Es gibt da ein sch├Ânes Zitat: "ÔÇ×Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.ÔÇť Im normalen Sprachgebrauch ist der Magiebegriff also ohnehin nur ein unkundiger Versuch ein nicht verstandenes Ph├Ąnomen zu bezeichnen.

So wie ich selbst die "Trennung" und diesen Begriff meistens benutze ist es daher nur eine vereinfachte Ausdrucksweise, die sich auf die Motivation bzw. Zielsetzung der Aus├╝bung von "paranormalen" Techniken bezieht - also die Absicht bestimmt ob es "weiss" oder "schwarz" ist, was aber nichts mehr als eine einfache Beschreibung darstellt.

Alexandra hat geschrieben: Bitte h├Ârt auf zu unterscheiden. Wir sind im Wassermannzeitalter, richtig und falsch gibt es nicht mehr, gut oder b├Âse auch nicht, schwarze oder wei├če Magie auch nicht, sondern einzig und allein die ureigene Verantwortung...
Ich m├Âchte mal Dein Gesagtes etwas genauer analysieren, um Dir etwas aufzuzeigen, n├Ąmlich der Bezug des Wortes "Verantwortung" zum ganzen Anfangsteil Deiner Aussage:

Dazu kurz mal (ganz einfach) eine online kopierte Begriffsdefinition von Verantwortung: "Der Begriff der Verantwortung bezeichnet die Zuschreibung einer Pflicht zu einer handelnden Person oder Personengruppe (Subjekt) gegen├╝ber einer anderen Person oder Personengruppe (Objekt) aufgrund eines normativen Anspruchs, der durch eine Instanz eingefordert werden kann und vor dieser zu rechtfertigen (zu beantworten) ist".

Ein normativer Anspruch heisst mit einfachen Worten "etwas soll so oder so sein". Ohne solch einen Anspruch kann es keine Verantwortung geben, denn wenn gilt "es ist egal ob es so oder so ist", spielt meine Handlung keine Rolle, sie hat keine Bedeutung als solche.
Verantwortung bedeutet also, dass es eine normative Voraussetzung geben muss.
Ein Beispiel w├Ąre, dass ich mein Kind davor sch├╝tzen muss auf die Stra├če zu rennen, damit es nicht verletzt oder get├Âtet wird. Handele ich falsch, komme meiner Verantwortung also nicht nach, muss ich mich rechtfertigen und Konsequenzen in Kauf nehmen. Dies kann z.B. juristisch sein (Verletzung der Aufsichtspflicht) oder nat├╝rlich auch auf seelischer Ebene durch schlechtes Karma / Leid, dass ich tragen muss, um Fehler wieder auszugleichen.

Aus der normativen Voraussetzung folgt also zwangsl├Ąufig, dass meine Handlung der Verantwortung entsprechen kann oder nicht, damit gibt es auch notwendigerweise richtig und falsch. Es w├Ąre falsch, dass Kind bewusst nicht zu sch├╝tzen, da ich dann meine eigene Verantwortung nicht wahrnehme. Eine Verantwortung kann nicht "egal" oder "beliebig" sein, entweder handle ich verantwortlich - d.h. richtig - oder unverantwortlich - d.h. falsch. Klar ist aber, dass man kl├Ąren muss wof├╝r Verantwortlichkeiten bestehen.

Man kann also auf der formalen logischen Ebene zeigen, dass richtig und falsch selbstverst├Ąndlich existieren, obwohl es nat├╝rlich auch viele Dinge gibt, die einfach eine Frage der Perspektive sind bzw. Beliebigkeit oder "Zuf├Ąlligkeit" unterliegen. Dies muss auch so sein, meiner Ansicht nach ist das eine grundlegende Konstante und hat nichts mit unserem Zeitalter zu tun. Was dagegen mit unserem Zeitalter sehr viel zu tun hat, so wie ich das beobachte, ist die starke Neigung zur Relativierung "alles ist beliebig wie jeder es m├Âchte", das ist ziemlich sicher eine zeitgeistliche Modeerscheinung (unabh├Ąngig davon ob man das gut findet oder nicht).

Alexandra
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Beitrag von Alexandra » 02.01.2013, 19:07

"Dazu kurz mal (ganz einfach) eine online kopierte Begriffsdefinition von Verantwortung: "Der Begriff der Verantwortung bezeichnet die Zuschreibung einer Pflicht zu einer handelnden Person oder Personengruppe (Subjekt) gegen├╝ber einer anderen Person oder Personengruppe (Objekt) aufgrund eines normativen Anspruchs, der durch eine Instanz eingefordert werden kann und vor dieser zu rechtfertigen (zu beantworten) ist"."

Sorry, ich kann es nicht anders also so mit dem Zitieren hier, wie Ihr das macht:-)hoffe es wird trotzdem verstanden.

Ok, nun zu der Interneterkl├Ąrung: Das h├Ârt sich mir eher nach Recht an, also ich meine wie es beim Gesetzgeber so vorliegt. Und auch der Vergleich dahingehend was "Verantwortung" f├╝r sein Kind usw. angeht.

Diese Bereiche der Verantwortung zu erf├╝llen versteht sich f├╝r mich und f├╝r viele andere von selbst...

Was ich genau meine, ist, sobald ich mich in die magischen (wie soll man es sonst nennen, hab nnoch kein anderes Wort daf├╝r gefunden;-)) Gefilde bewege, (ja richtig, das ganze Technische k├Ânnte man auch magisch nennen..), und so meine Zaubereien und/oder Rituala und/oder ├ähnliches mache, gehe ich auch eine Verantwortung ein, a. mir selber gegen├╝ber, die ich so oder so hab und auch dem Universum gegen├╝ber von wo aus ich mit so manchen Kr├Ąften in Verbindung treten und gehen kann. Diese Verantwortung mein, ich und sobald ein Mensch z. B. auf mich zukommt und um magische Unterst├╝tzung in Heilfragen oder ├ähnlichem bittet, und ich dann die Unterst├╝tzung freiwillig gebe, in dem Moment hab ich Verantwortung und das gleich dreifach...einmal mir gegen├╝ber, dem Menschen gegen├╝ber der darum gebeten hat und den gerufenen Kr├Ąften gegen├╝ber, entsprechend verantwortungsbewu├čt damit um zu gehen, anstatt aus einer Laune oder aus dem Ego heraus damit rum zu hampeln...

Selbstverst├Ąndlich hat auch der Mensch, der um die Unterst├╝tzung bittet ebenso Verantwortung, ich ├╝bernehm da keine Garantie, wie etwas wirkt, lediglich Verantwortung f├╝r mein Handeln, ja die ├╝bernehm ich dann ohne Wenn und Aber...denn jeder ist ja f├╝r sich selbst verantwortlich, egal was von au├čen kommt oder nicht kommt.

Das ist das was ich meine.

Und ich will eigentlich in meiner Entwicklung, was ich auch entschieden tu, aufh├Âren zu bewerten und zu trennen, soweit das hier auf der Erde machbar ist. Daher solche Worte, es gibt f├╝r mich kein richtig oder falsch, was f├╝r Dich richtig ist, kann f├╝r mich falsch sein und umgekehrt. Es gibt f├╝r mich das individuelle Sein eines jeden Lebewesen, gleich ob Mensch, Tier oder Wesenheit oder ├ähnliches. Und jeder hat seine Bahn und seine ureigene Art, sprich Individualit├Ąt...es w├Ąr ja langweilig, wenn wir alle gleich w├Ąren...

Das zum Thema Verantwortung...wir k├Ânnen ja hier mal einen Threat einbauen ├╝ber Wort - und Begriffsbedeutungen...und dann mal schauen wie unterschiedlich von vielen ein und derselbe Begriff bzw. ein und dasselbe Wort betrachtet, verstanden und genutzt wirt. K├Ânnte interessant werden.

Ok, Du sagst die Absicht ist es, die es "wei├č" oder "schwarz" macht. Ich kann Dich gut verstehen, denn ├Ąhnlich hab ich vor l├Ąngerer Zeit auch noch gedacht und auch gef├╝hlt, ist bzw. es war so...

Mittlerweile wie schon in so manchen Beitr├Ągen von mir r├╝ber gekommen ist, ich will nicht mehr "trennen" und dies soweit ich auf unserem Planeten kann, bereits gegenw├Ąrtig umsetzen soweit machbar. Daher sag ich es ist in meiner Verantwortung, die Kr├Ąfte zu lenken und zu f├╝hren. Du sagst die Absicht, ich finde beide Worte passen da gut hin. Doch auch wenn Du sagst Absicht, brauchst Du trotzdem nicht mehr trennen in schwarz und wei├č (dies nur mal als Denkhinweis mit auf den Weg gegeben). Denn das Ergebnis, zeigt ja oft, wie die Absicht gewesen ist...verstehst Du mich wie ich es meine? Wenn nicht ganz, dann gern per PN weiter...

Und um etwas besser verstanden zu werden ich spreche was diese Bereiche angeht, nicht formal -logisch. Denn ist auch klar, der Verstand kennt gut und schlecht, richtig und falsch. Die Seele? Ich wei├č es ehrlich gesagt nicht, denn die Seele ist ja nicht rational, sondern eher gef├╝hlsm├Ą├čig und rein intuitiv...von daher wei├č ich nicht ob es nur der Verstand ist, der f├╝r die Seele dann "trennt" und in gut und schlecht unterteilt.


" obwohl es nat├╝rlich auch viele Dinge gibt, die einfach eine Frage der Perspektive sind bzw. Beliebigkeit oder "Zuf├Ąlligkeit" unterliegen."

Das mein ich ja mit meinen Worten was Individualit├Ąt angeht...mitunter auch ein Grund wieso ich da aufh├Âre zu trennen, in richtig und falsch z. B. zu unterscheiden, mit dem Bewu├čtsein das jeder seine eigene Wahrnehmung hat...und wir ja nicht alle gleichgeschaltet sind, auch wenn dies unsere Regierung und die Kirchendogmen gern h├Ątten...

Weitere "Moderscheinungen": New Age Esoterik: alle sind die erleuchteten Meister und prophezeien uns die Offenbarung...und das ewige Heil...doch am besten nichts daf├╝r tun, au├čer ne Menge Geld zahlen...und sch├Ân mitschwimmen in diesem Klischee der "Massenerleuchteten...die ja mittlerweile wie Pilze aus dem Boden schie├čen...

Neues Zeitalter, Wassermannzeitalter, Uranus und Saturn...wer mag kann da gern mal forschen und dann k├Ânnen wir weiter ├╝ber das Wassermannzeitalter uns austauschen, dar├╝ber philosophieren und auch weiterf├╝hrend diskutieren. W├Ąr schon prima. Mal sehen wer als erstes hier den Threat aufbaut, wenn er nicht schon existiert was das Wassermannzeitalter angeht.

Abschlie├čend, danke Dir Ghost Doc f├╝r die anregenden Worte, die ich auf meine Art durchleuchte;-)

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Beitrag von GhostDog » 02.01.2013, 19:50

Alexandra hat geschrieben:Sorry, ich kann es nicht anders also so mit dem Zitieren hier, wie Ihr das macht:-)
Kein Problem, man macht das ansonsten so: Den Button "Zitieren" klicken und dann im Text l├Âscht Du alles an Geschriebenem weg bis auf den Teil des Eintrags, denn Du zitieren willst. Der Eintrag muss von einem Quote-Block am Anfang und Quote-Block am Ende umgeben sein, einfach so wie es automatisch durch den Button erstellt wird... ;)
Alexandra hat geschrieben:Ok, nun zu der Interneterkl├Ąrung: Das h├Ârt sich mir eher nach Recht an, also ich meine wie es beim Gesetzgeber so vorliegt. Und auch der Vergleich dahingehend was "Verantwortung" f├╝r sein Kind usw. angeht. [...]
Und ich will eigentlich in meiner Entwicklung, was ich auch entschieden tu, aufh├Âren zu bewerten und zu trennen, soweit das hier auf der Erde machbar ist. Daher solche Worte, es gibt f├╝r mich kein richtig oder falsch, was f├╝r Dich richtig ist, kann f├╝r mich falsch sein und umgekehrt.
Verantwortung ist ein allgemeiner Begriff und wenn man diesen philosophisch in seiner Bedeutung analysiert ist das nicht auf die juristische Ebene begrenzt oder so etwas, sondern es erfasst den Begriff in seiner G├Ąnze, in dem was er sprachlich tats├Ąchlich bedeutet - also genau so auch z.B. auf der Ebene g├Âttlichen Rechts, sozialer Gerechtigkeit, karmischer Verantwortung usw.

Meiner Ansicht nach muss man begrifflich hier sehr aufpassen - Deine ├ťberlegung enth├Ąlt sicherlich einen wahren Kern, aber ich glaube Du ziehst zu weite Folgerungen und kommst dadurch ein wenig vom Pfad ab... ;)

Sehr oft <weniger> zu werten ist sicherlich eine gute Bestrebung, da bin ich ganz Deiner Meinung, denn so vieles sehen wir vorurteilsbelastet oder nur aus unser eigenen Perspektive.
Aber <nicht> mehr zu werten? Darin l├Ąge absolut keine Weisheit, man k├Ânnte leicht seitenweise krasse Beispiele anf├╝hren, die das zeigen - und Du best├Ątigst dies ja auch selbst, wenn Du sagst die Verantwortung von der ich sprach sei selbstverst├Ąndlich. Und genau hier ist der Punkt wo man aus meiner Sicht sagen muss, dass dies aber eben keine Ausnahme darstellt, sondern einfach die normale, allgemeine G├╝ltigkeit f├╝r unseren ganzen Kosmos. "Magie" ist nach meinem Verst├Ąndnis kein spezieller Bereich - wo sollte dieser auch beginnen und enden? - sondern nur eine Anwendung von Naturgesetzen (die nicht alle bekannt sind), so wie wir ja auch keine Ausnahmen f├╝r die G├╝ltigkeit der Schwerkraft machen w├╝rden...

Alexandra
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Beitrag von Alexandra » 02.01.2013, 22:00

" "Magie" ist nach meinem Verst├Ąndnis kein spezieller Bereich - wo sollte dieser auch beginnen und enden? "

Ich bleibe bei meiner Variante des Zitierens, das andere versteh ich ehrlich gesat nicht...na ja, ist halt ne Schw├Ąche bei mir, doch erfreulich, das ich trotzdem verstanden werde ;)

Eben wegen dieser Aussage, die ich von vielen Menschen schon geh├Ârt hab,zumindest was den Kern dieser Aussage beinhaltet, den verschiedene Menschen ja verschiedenartig mit Worten ausdr├╝cken. Nun gut, konkret, eben wegen dieser Aussage, das Magie weder Anfang noch Ende hat, bin ich mit meinen "weiten Folgerungen", schon auf dem f├╝r mich richtigen Pfad... ;)

Die Hauptsache ist, gut geerdet zu sein und auch zu bleiben, dann ist es meiner Ansicht nach egal, wie "weit" die Folgerungen gehen...egal von wem es kommt.

Soweit f├╝r heut...

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