brauche dringend eure hilfe

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 21.11.2012, 20:44

Hier hat sie denselben text gepostet:
http://www.hexenforum.de/viewtopic.php?t=2535
Sala hat geschrieben:
Is-Is hat geschrieben:Und was ist, wenn er beide liebt?
Dann sollte er sich ├╝berlegen, was genau er sich mit beiden vorstellt, wie er mit beiden jeweils lieben/leben m├Âchte und dann mit beiden reden.
Vor allem muss er zuallererst sich aus seiner Religion befreien, denn die allermeisten christlichen Kirchen erlauben das nicht. Die katholische und die evangelische Kirche verbieten diesem Mann mehr als eine Frau zu lieben. Schwarzmagisch betrachtet ist dies prim├Ąr ein kirchliches Liebesverbot unter dem er steht. Durch diesen inneren Gewissenskonflickt (der dann irgendwann ins unbewusste absackt) wird er zwangsl├Ąufig Depressionen und ├Ąhnliches bekommen. Vielen Menschen sind solche Ursachen ihrer Depressionen nicht bekannt.
Es gibts nichts, mit dem das eigene Gewissen ausgetrickst werden k├Ânnte !

Vielen Menschen sind diese negativen Seiten ihres Glaubens, dem Christentum nicht bewusst. Ich hab hierzu heute einen Artikel ver├Âffentlicht: http://www.spirituelle.info/artikel.php?id=252


Gr├╝├če von Andreas
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Sala
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Beitrag von Sala » 21.11.2012, 23:27

Hallo zusammen,

tja, solche, die es nicht annehmen k├Ânnen oder wollen, gibt es eben auch.

Joa, Is-Is, Buchtip danke nochmal. :sunny:

@Andreas, vielleicht sammelt sie auch Meinungen, um irgendwann eine eigenen zu Gewinnen aus dem, was sie dann herausfiltert. - Mit dem kirchenglauben: Jesus gedanke, dass die Frau geheiratet werden sollte, diente ihr zum Schutze urspr├╝nglich, nicht zum Dienen. Ich bin eh der Meinung, dass die nat├╝rliche Lebensweise des Menschen ein Rudel oder eine Herde ist. Wie bei den Pferden: ein geschlechtsreifer Hengst in der Gruppe, Leittier die erfahrenste Stute. - hm. wo ich das gerade nochmal lese :ee: Aber isso, Mann will halt meist mehrere, aber Frau sollte das dann auch d├╝rfen, wenn sie will. - Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass man zwei Menschen zur gleichen Zeit zu 100% lieben k├Ânnte.

LG,

Sala
Zuletzt ge├Ąndert von Sala am 22.11.2012, 16:39, insgesamt 1-mal ge├Ąndert.

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GhostDog
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Beitrag von GhostDog » 21.11.2012, 23:31

Andreas hat geschrieben:Vielen Menschen sind diese negativen Seiten ihres Glaubens, dem Christentum nicht bewusst. Ich hab hierzu heute einen Artikel ver├Âffentlicht: http://www.spirituelle.info/artikel.php?id=252
Sch├Âner Artikel, gef├Ąllt mir grunds├Ątzlich sehr gut!
Ich bin auch der Meinung, dass Treueschw├╝re ein falscher Weg sind, das erzeugt gro├če Probleme in unserer Gesellschaft. Eigentlich steht ja in der Bibel sogar, dass man nicht schw├Âren soll, eine zwanghafte Verbindlichkeit scheint mir gar nicht gewollt zu sein, es sollte immer aus freien St├╝cken heraus sein, man liebt, weil man will, sich verbunden f├╝hlt etc. Bin selbst auch grad in der Situation, dass ich eigentlich grunds├Ątzlich lieber eine offenere Beziehung h├Ątte, aber da ich sie sehr lieb habe und nichts anderes m├Âglich war, habe ich mich ihr angepasst, auch wenn das leider nicht so die ideale Situation ist f├╝r mich.

Einwenden w├╝rde ich allerdings bei dem Artikel, dass es nicht pauschal stimmt, dass die Aussage jemanden f├╝r immer zu lieben automatisch eine L├╝ge ist: Es gibt diese F├Ąlle lebenslanger Liebe ja durchaus manchmal (selten)! Aber man kann nat├╝rlich sagen - und an dem Punkt stimme ich ja auch ├╝berein - dass es eine recht gro├če Chance gibt, dass das Versprechen nicht eingehalten werden kann. Insbesondere kann man ja gar nicht im Voraus entscheiden, ob man jemand in x Jahren noch lieben wird, man kann es nur versuchen.

Die weiterf├╝hrende Frage "Kommt eine Religion, welche die Liebe begrenzt, von Gott oder vom Teufel ?" finde ich zu negativ von der Sichtweise her, das scheint mir nicht angemessen. Kritik am kirchlichen Christentum ist ja absolut berechtigt, aber ich pers├Ânlich denke nicht, dass man den sprichw├Ârtlichen "Teufel an die Wand malen" sollte... ;)

Ich hoffe auf jeden Fall auch sehr, dass wir langfristig eine gesellschaftliche ├ľffnung hinbekommen, die Beziehungen nicht auf das einseitige "k├Ârperliche Treuekonzept" beschr├Ąnkt. Beidseitig emotionale Treue ├╝ber lange Zeit anzustreben halte ich f├╝r einen guten Weg, zu versuchen sich dauerhaft gegenseitig Liebe und Vertrauen zu schenken, sich zu unterst├╝tzen usw., das kann man eigentlich auf vielf├Ąltige Weise tun und es muss nicht immer in der klassischen Beziehungsform sein.

Anmerken w├╝rde ich schlie├člich auch noch, dass man beim Artikel gut noch anf├╝gen k├Ânnte, dass es auch oft vorkommt, dass Beziehungen/Ehen scheitern, obwohl die Treue gehalten wurde! Das dies sch├╝tzt ist also in der Tat eine Illusion. Das ist die Situation des blockierten Herzens wie es im Artikel genannt wurde, dies f├╝hrt ja dann auch oft zur Trennung, obwohl kein Treuebruch stattfand, da es "einfach nicht mehr geht".

just my 2 cents ;)

Is-Is

Beitrag von Is-Is » 22.11.2012, 21:17



Wenn jemand die Natur liebt und sagt, er liebt nur einen bestimmten Baum ....DEN und sonst keinen,
dann w├╝rde es sehr komisch anmuten.

Liebe vertraglich festhalten zu wollen (Ehe) ist der Anfang vom Ende....sie ist kein Gesch├Ąft.

In dem Moment wo versucht wird sie festzuhalten oder zu besitzen, dr├Ąngt man sie von sich weg.
.
.
.

Sie "passiert" in einem Moment der Sensitivit├Ąt....wenn der Verstand
still geworden ist...*psssst ... be quiet ;)
.
.
.

Ein paar Zitate von Peter Lauster:

Wer liebt, ist reich beschenkt, er mu├č nicht dar├╝ber hinaus noch mehr suchen.
Wer nun das, was er liebt, auch noch besitzen will, will zuviel.

Liebe darf zu nichts verpflichten. Sie mu├č sich frei ereignen k├Ânnen.
Liebe darf auch nicht an eine Verpflichtung auf lebenslange Treue gebunden sein,
dann wird sie schwerbl├╝tig.

Die Moralprediger lehren Moral, weil sie kein Vertrauen in die Lebendigkeit des Augenblicks haben,
weil sie Vorstellungen mit der Liebe verbinden, die sie sich nicht aufhalsen l├Ą├čt.

Wirklich lieben kann nur der, der von anderen keine Gegenliebe erwartet,
der um der Liebe willen liebt und deshalb nicht fordert.


Wenn dir die Liebe wichtig ist, dann h├╝te dich vor der zu gro├čen Vertrautheit und Geborgenheit
des sich gegenseitig in Besitznehmens.


Es gr├╝├čt

ein bekennender Lauster-Fan


Sala
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Beitrag von Sala » 22.11.2012, 22:40

Hi Is-Is,
Is-Is hat geschrieben:...Wenn dir die Liebe wichtig ist, dann h├╝te dich vor der zu gro├čen Vertrautheit und Geborgenheit
des sich gegenseitig in Besitznehmens.
Das impliziert, dass der Wunsch nach Vertrautheit und Geborgenheit, armseelig w├Ąre. Ist man aber jemand, der mehr N├Ąhe zu Gott und zu sich selbst hat, als zum Partner, wirft der Partner einem Ferne und mangelndes Vertrauen vor.

... vielleicht hab' ich da auch noch etwas nicht verstanden?

K├Ąrt mich doch mal bitte auf!

LG,

Sala

Is-Is

Beitrag von Is-Is » 22.11.2012, 22:46

Hi Sala,

Betonung auf zu gro├č

Wir sollten dennoch eigenst├Ąndige unabh├Ąngige Wesen bleiben.
Und BEI UNS bleiben...

Und wenn dir jemand etwas vorwirft, hat er das Wesen der Liebe nicht verstanden.


Is-Is

Beitrag von Is-Is » 22.11.2012, 23:08

Und:

Die Betonung liegt auf...dann h├╝te dich vor der zu gro├čen Vertrautheit und Geborgenheit
des sich gegenseitig in Besitznehmens.

Das ist durchaus t├╝ckisch...schnell wandelt sich N├Ąhe in Besitzdenken um...das Ende der Liebe.
Respekt ist das Zauberwort...das l├Ąsst sich nur durch eine gewisse Distanz erreichen/behalten.
Distanzlosigkeit geht ├╝ber kurz oder lang immer mit Respektlosigkeit einher.

Sala hat geschrieben:wirft der Partner einem Ferne und mangelndes Vertrauen vor.

Die Liebe wirft nicht vor...die Liebe IST...Punkt.
Das was du beschreibst kommt aus dem Ego und hat wohl eher was mit Verlust├Ąngsten zu tun.
Wir m├╝ssen anderen nichts beweisen...auch wenn wir nicht voll vertrauen, ist das auch o.k.
Und jemand der einem so etwas vorwirft ist vermutlich selbst nicht zu einem tiefen Vertrauen
f├Ąhig...sonst w├╝rde er es nicht beanstanden...
(sage ihm: finde das Vertauen nachdem du dich sehnst in DIR...wir sind nicht daf├╝r da, um die innere Leere oder Unsicherheit eines anderen aufzuf├╝llen/zu tilgen).
Die Liebe l├Ąsst den anderen so, wie er ist...GENAU so.

Und...sie m├Âchte nicht gema├čregelt,
getestet und bedr├Ąngt werden...da ist f├╝r sie keine Resonanz...no Way... :!:

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