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Buchempfehlung zum Thema Männlichkeit

Verfasst: 04.01.2018, 12:46
von ButterflyDream
Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob hier jemand vielleicht ein paar gute Bücher zum Thema "Männlichkeit" kennt. Ich bin eine Frau und habe mich bisher eher mit der Weiblichkeit auseinandergesetzt, würde aber gerne auch die Sichtweise des anderen Geschlechts besser verstehen lernen.

Vorschläge?

Liebe Grüsse ButterflyDream

Verfasst: 06.01.2018, 00:13
von Weltenspringer
Dazu fällt mir echt nichts ein. Möglicherweise zaubert Suli ja noch etwas zu dem Thema aus dem Handgelenk.
Alles was ich bisher dazu las grenzte an Schwachsinn.

Meine Vermutung ist die, dass es eigentlich die Frauen sind die bestimmen was Männlichkeit ist.

Euch Mädels gefallen ja zumeist die eher triebgesteuerten Männer so ala Casanova.
Dessen Lebensgeschichte solltest du auf jedenfall mal lesen.
Ganz lustig ist auch die Geschichte über Felix Kull, dem Hochstapler.
Don Juan ist dir sicherlich auch ein Begriff. Sollte man gelesen haben.

Das sind aber alles Männer deren Männlichkeit eigentlich mehr durch Frauen geformt wurde.

Mit anderen Worten du wirst als Frau vermutlich viel besser wissen was Männlichkeit ist als das, was du irgendeinem Buch entnehmen könntest.
Unglücklicherweise müssen sich die meisten Frauen wohl mit sehr sehr wenig Männlichkeit bei den von ihnen erwählten Männern bescheiden. :smile14:


PS. ...finde gut, dass du dich mit deiner Weiblichkeit bereits auseinander gesetzt hast.
Mich persönlich haben ausschliesslich nur Frauen interessiert, die sich ihrer Weiblichkeit auch bewusst waren, sich entsprechend benahmen und vor allem auch bewegten. Ich finde du solltest deine Energie sinnvoller einsetzen als zu versuchen "Männlichkeit" zu verstehen.
Meine Männlichkeit drückte sich beispielsweise immer sehr schlicht aus. Ich gucke immer noch jedem knackigen Weiberhintern hinterher. Bei mir gäbs also unter dem Begriff Männlichkeit nicht viel zu verstehen. :smile14:

Verfasst: 07.01.2018, 11:55
von ButterflyDream
Danke für deine Antwort! :)
Dessen Lebensgeschichte solltest du auf jedenfall mal lesen.
Ganz lustig ist auch die Geschichte über Felix Kull, dem Hochstapler.
Don Juan ist dir sicherlich auch ein Begriff. Sollte man gelesen haben.
Finde ich gute Vorschläge! In diese Richtung habe ich noch gar nicht überlegt. Gerade bei Casanova würde mich nämlich interessieren, was der denn an sich hatte, dass alle Frauen ihm verfielen. Wahrscheinlich war er aber einfach gut aussehend und wusste seine Männlichkeit richtig auszuspielen. Aber umgekehrt funktioniert das ja auch, oder? Männer würden sich ja kaum sträuben, sich von einer attraktiven Frau verführen zu lassen...
Das sind aber alles Männer deren Männlichkeit eigentlich mehr durch Frauen geformt wurde.
Ja genau, und ich interessiere mich eher für die Männlickeit/Weiblichkeit, die eben nicht allein durch den Kontrast und die Anziehung zwischen Mann und Frau besteht, sondern die auch ohne das jeweils andere existiert.

Das beste Buch, das ich bisher zur Weiblichkeit gelesen habe, ist: "Vom weiblichen Ungehorsam" von Ega Friedmann. Das Buch beginnt mit der Gralslegende, in der hunderte von Frauen plötzlich verschwinden und keiner fragt sich warum oder sucht nach ihnen. Es wird gezeigt, wie Anteile vom Frausein über Jahrhunderte hinweg verbannt wurden oder dass zum Beispiel die Initiationsriten für Frauen nicht mehr existieren (es fehlt also etwas, um das Mädchen zur Frau werden zu lassen)... es ist gar nicht so leicht zu beschreiben, aber etwas an diesen Ausführungen hat mich stark berührt...
Das Gute daran war vermutlich auch, dass das Buch irgendwie überhaupt nicht auf Stereotypen aufbaut. Es wird nirgends davon geredet, wie eine Frau sein sollte. Es wird einfach ein Kern aufgegriffen, der irgendwie Weiblichkeit ausmacht... Ich fände es toll ein Buch über Männlichkeit zu lesen, das wie ein Gegenstück zu diesem funktioniert. Auf jeden Fall gerne etwas, das auch auf Mythen und Märchen aufbaut.
Meine Männlichkeit drückte sich beispielsweise immer sehr schlicht aus. Ich gucke immer noch jedem knackigen Weiberhintern hinterher. Bei mir gäbs also unter dem Begriff Männlichkeit nicht viel zu verstehen.
DAS HIER höre ich im übrigen ständig von Männern!!! Ohne darüber zu urteilen, aber es erstaunt mich... ist das wirklich das, was Männlichkeit ausmacht? xD
Alles was ich bisher dazu las grenzte an Schwachsinn.
Ich bin froh, dass du das als Mann auch so siehst, denn ich habe mich ja auch schon umgesehen und dann genau das Gleiche gedacht. Teils tat es mir sogar irgendwie weh, weil ich das Gefühl hatte, da ist bei den Männern innerlich eine Wut gegen Frauen am brodeln ist, die ich zum Teil nachvollziehen kann, die sich aber nicht mit dem gegenseitigen Respekt vereinbaren lässt, der eigentlich bestehen sollte... Irgendwas läuft da schief?

Ich frage mich zum Beispiel auch, ob auch Männer in gewissen Anteilen "beschnitten" wurden und nun etwas in seinem Unterbewusstsein verdränt wurde. Oder ob der kollektive Mann sich einfach so sehr an das Patriarchat gewöhnt hat, dass er jede weibliche Stärke als Angriff gegen seine Person sieht...

Ich stehe da noch ganz am Anfang, meiner Erkundungsreise. :D
Also vielleicht weiss ich noch gar nicht so genau, wonach ich eigentlich suche, aber bin nach wie vor an dem Thema interessiert! xD

Verfasst: 07.01.2018, 13:29
von Biba
Moin,

Es wird weder ein treffendes Buch über Männlichkeit, noch jemals ein treffendes Buch über Weiblichkeit geben.
Wie viele Männer gibt es auf Erden?
Wie viele Frauen gibt es auf Erden?
Es müsste für jeden Menschen ein eigenes Buch geschrieben werden und dies jederzeit erweitert werden, da sich jeder Mensch sein Leben lang weiterentwickelt..

Alles andere sind Pauschalisierungen, die die meisten Menschen so lieben. So ist auch jeder Schwabe geizig, jeder Rheinländer fröhlich und so weiter.

Biba

Verfasst: 07.01.2018, 18:21
von ButterflyDream
Vielen Dank für eure Antworten!
Naja, ich habe mich wohl dazu verleiten lassen, etwas zu viel meiner Gedanken zu äussern und bin eigentlich (noch) nicht bereit dazu darüber zu diskutieren. Also gerne wieder zurück zur einfachen Buchempfehlung.
Ich bin nach wie vor interessiert, sollte jemand mal über ein gutes Werk gestolpert sein.
lg

Verfasst: 08.01.2018, 12:25
von Andreas
Hallo,
Ich frage mich zum Beispiel auch, ob auch Männer in gewissen Anteilen "beschnitten" wurden und nun etwas in seinem Unterbewusstsein verdränt wurde.
ja, da hast du weiß Gott recht. Ich hab da ja eines meiner ersten Videos darüber gemacht, denn wir glauben immer das Weibliche sei von der Kirche unterdrückt worden - aber wir vergessen dabei dass das wahre satanische Ritual ja das Fesseln des Männlichen ans Kreuz ist. Das ist eine üble Form von Voodoopraktik und ziemlich heftig. Darum kann es in einem christlichen Umfeld überhaupt kein gutes Buch über Männlichkeit geben.. !

Hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=bAnFnM-tmEA

lg von Andreas

Verfasst: 09.01.2018, 01:55
von Weltenspringer
Hm - Durch deine erste Antwort wird das Thema nun doch noch interessant für mich. Ich hatte mehr aus einer Laune heraus geantwortet.
Ich selber bin in der tat der Ansicht, dass eine Frau automatisch zur Frau wird und zwar mit Beginn der Menstruation. Der Prozess, sowohl auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene, der da stattfindet, ist so tiefgründig und umwälzend, dass er vollkommen ausreicht.
Im Gegensatz dazu bedarf es beim Mannwerden einer sogenannten Initalisierung.
In den Fühkulturen gab es dafür sogenannte Mannbarkeitsriten.
Die Männer mussten ihre Fähigkeiten beweisenund wurden sogar oft Schmerzen oder Qualen ausgesetzt.
Der Grund dafür,bei Männern gibt es keinen Umbruch in dem Sinn, man wird nicht wirklich von einem auf den anderen Tag zum Mann. Kraft und bewusster Intelligenzzuwachs sind fliessend bei Männern.
SIe müssem geschult oder eingewiesen werden , in dem, was als Mann von ihnen erwartet wird. Ausser Wissen, Training, Ausbildung usw. auch noch in die sogenannten männlichen Tugenden.
Der eigentliche Hintergrund für Riten und dergleichen ist der, die Jungmänner müssen nicht nur von älteren erfahreneren Männern eingewiesen werden, sie benötigen dafür auch sogenannte Leitbilder mit Vorbildfunktion.

Das Problem unserer heutigen Zeit ist das, dass die männlichen Tugenden buchstäblich verlacht werden.
Irgendwie gelten sie zwar immer noch aber sie werden nicht mehr praktiziert.
Das verursacht bei den Männern tiefste Verunsicherung.

Eine Verunsicherung die von Frauen überhaupt nicht richtig erkannt oder wahrgenommen wird.
Aus diesem Grund verstehen sie die Problematik auch nicht und sind deswegen auch nicht in der Lage ihren Lebensgefährten entsprechende Hilfe bei der Mannwerdung zu leisten.

Die Männlichkeit von der ich hier schreibe hat so gut wie gar nicht mit Sexualität zu tun.
Der besagte Casanova war und wurde eigentlich nie zum Mann. Sein Lebensweg und sein Tun stehen in totalem Kontrast zum echten Mannestum.
Auf das wieso und auf die sogenannten männlichen Tugenden komme ich später zurück.

Klären wir erst mal die Hintergründe für die Fehlentwicklng die bei den Männern stattfand.
Wo fing der Schlamassel an?

Das ist so lange gar nicht her. Zumindest in Europa. Es startete mit der industriellen Revolution.
Wie bereits erwähnt. Die Mannbarkeitsriten fielen schon vor Jahrhunderten weg.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Es soll heute noch primitive Kulturen geben, wo dergleichen noch vollkommen normal ist.
Männer bedürfen zum Mann werden eines Vorbildes und zwar das eines Mannes. Ein ganz natürliches Vorbild war selbstverständlich der Vater. Seit der industriellen Revolution wurden die Väter aus den Familen gezogen. Dadurch war der Vater den Großteil des Tages nicht mehr da.
Das nächste Problem waren die Kriege. Speziell hier in Europa verursachte die moderne Kiegsführung eine Katastrophe. Es starben überpropotional viele Männer und viele Kinder wuchsen gänzlich ohen Väter als Vorbildfunktion auf.

Leider war das noch nicht alles. Es kam auch noch zu einer Negativauslese. Die besagte moderne Kriegsführung verursachte, dass die besten, die stärksten und die autarkesten Männer, im Sinne von männlich an den Fronten fielen. Also sozusagen die jungen starken und gesunden Männer wurden getötet und die Verpisser, Feiglinge, Kranken, Schwachen, ein paar Glückskinder und die Politiker überlebten.

Die meisten Männer wurden in den letzten Jahrzehnten von Frauen aufgezogen und hatten Frauen und keine Männer als Vorbild.
Die Mankos daraus sind ganz offensichtlich und statistisch beweisbar.
Es gab nie zuvor soviel SIttenstrolche, Schwule und Pädophile, Drogensüchtige und Kriminelle.

Ein weiteres nicht unerhebliches Problem war die Emanzipation der Frau.
Viele Frauen mussten durch die vorgenannte Situation gewollt oder ungewollt die fehlenden Männer ersetzen. Das hatte natürlich massive Bewusstseinsveränderungen bei den Frauen zu Folge.
Leider enstand dadurch eine Art Polarisierung zwischen Männern und Frauen.
Da wurden Szenarien, insbesondere der solcher häßlicher Zicken wie dieser Alice Schwarzer ins Leben gerufen, die vorher nie existiert haben. Schon lange vor der Schwarzer gab es Frauen, die sich in der angeblich so starren, sturen, patriachischen Männerwelt zu behaupten wussten und die zu Ruhm und Ehren gekommen sind.
Die Geschichte ist voll von solchen Frauen.
Die Haßtiraden einer Schwarzer waren den Männern mit Sicherheit nicht dienlich sich selber zu wiederzufinden.

Kommen wir jetzt zu den männlichen Tugenden.

Da gibst wenig wirklich geheimisvolleswas einen Mann zum Mann macht. Allerdings, man muss es lernen und vorgemacht bekommen. Da sind wir wieder bei den besagten Vorbildern. Vorbildsmännern!
Die fehlen einfach überall.
Die Tugenden der Männer sind schnell aufgezählt: Ein Mann ein Wort. Ein richtiger Mann tut was er sagt. Er Hält Wort. Er ist zuverlässig, pünktlich, korrekt. aufmerksam, ehrlich, treu, fleissig, .... usw.
Eigentlich wissen alle Männer wie sie sein sollten und wie sie sich verhalten sollten.
Blöd ist nur es gibt keine Vorbilder dafür und niemand hält sich dran.
Im Gegenteil, wie eingangs erwähnt, die die es versuchen sind die Lachnummern der Nation.

Politiker, also unsere Anführer lügen, das sich die Balken biegen. Von Treue kann keine Rede sein. Die Wechseln schon ihre Frauen wie die Handtücher wieso sollten sie ihrer Partei die Treue halten (siehe Schröder), verstoßen gegen Gesetze (siehe Kohl), maßen sich falscher Titel an(Gutemberg) machen Lustreisen auf Statskosten usw.usw.
Spitzensportler setzen uneheliche Kinder in dei Welt(Beckenbauer), betrügen das Finanzamt und damit die Bürger, entblöden sich nicht trotz ihrem Ruhm auch noch als Reklametfeln Geld zu scheffeln. Häufen mit ihren guten Namen Schulden über Schuden an. Die Liste ist endlos........
Unehrenhafte in der Öffentlichkeit stehende Menschen sind an der Tagesordnung.

Was für Vorbilder sind das für junge Männer?


Wie auch immer.

Ich rate dir jedenfalls als Frau! Vergiss jeden Kerl der nicht pünktlich ist.
Der sich mit dir um 12 Uhr verabredet und keinen wirklich plausiblen Grund hat, dass er zu spät kommt.
Männlichkeit zeigt sich schon an den kleinsten Kleinigkeiten.
Wo nichts ist ,ist nichtszu holen!

Ausserdem!
Trau keinem Kerl, der behauptet die Persönlichkeit eine Frau sei ihm wichtige als ihr Aussehen.
Mit Lügnern wird das auch nie was!

Fernerhin!!
Nimm keinen Kerl der noch bei Mama wohnt egal wie alt er ist !

Mit dem was euch Frauen heute als Männer angeboten wird, würde ich an eurer Stelle auch nichts anfangen können!
Bleibt lieber Single.
Bitte zieht als Aleinrziehende keine Knaben auf.
Knaben haben wir genug.
Gebt die weg damit sie eine Chance haben zum Mann zu werden. :smile14:

Verfasst: 13.01.2018, 19:31
von Weltenspringer
@ Lach Bani - du hast recht
Ich bin tatsächlich irgendwie in die sogenannten deutschen Tugenden reingerutscht.
Was die Poliker betrifft, ob ich das persönlich schätze oder nicht, die Galgenvögel sind nunmal unsere Anführer.

Bei den Tugenden ging es allerdings inhaltlich um etwas anderes.

Die Tugenden eines Mannes gehen tiefer zurück als ins dritte Reich.

In der Urzeit waren die Männer mal Jäger. Die Jagd war eine sehr gefährliche Kiste.
Um zu überleben waren die Männer aufeinander angewiesen. Absolutes Vertrauen untereinander und zueinander waren zwingende Notwendigkeit. Für die Jagd mussten also nicht nur bestimme körperliche Fähigkeiten bei den Jägern vorhanden sein, sondern auch die Fähigkeit zum Teamwork.
Die Viecher die man jagte waren nunmal grösser oder stärker und selbst mit Waffen hätte man die Arschkarte als Einzelner gehabt.

Teamwork klappt aber nur, wenn man sich aufeinander absolut verlassen konnte.

"Der Ede und Paule mussten also zuverlässig und genau an der richtigen, geplanten Stelle stehen um dem Wisent einen Speer in den Body zu rammen, nachdem Toni es geärgert hatte und das Vieh hinter ihm Her düste."

Diese Fähigkeit zur Zusammenarbeit kommt nicht von ungefähr und setzt vor allem gewisse Tugenden bei einem Mann voraus, die er erlernen kann oder muss.
Ansonsten bleibt er ein Risiko für die Anderen.

Ich hoffe diese Beispiel ist eine ausreichende Erklärung warum wir Männer auf diverse Tugnden konditioniert sind und ohne diese, ziemlich dämlich und unmännlich dastehen.

Die von dir so belächelten deutschen Tugenden sind besonders prägnant und von vielen anderen Völkern mehr als nur beneidet.

Wieso wohl gelten wir als Volk der Dichter und Denker, haben die Weltweit besten Ingenieure, haben die meisten Patente angemeldet, konnten 2 Weltkriege anzetteln, haben das sogenannte Wirtschaftswunder zu zustande gebracht, sind eine führende Wirtschaftsmacht und haben zumindest bis dato, die erste unblutige WIedervereinigung eines Volkes hingekriegt.
Der erste richtige Computer wurde durch einen Deutschen(Suse) gebaut, von Handies und dergleichn will ich gar ncht erst anfangen. Nur noch, dass wir in der Nanotechnologie absolut führend sind.

All das basiert auf Zusammenarbeit(Teamwork) und Teamwork nur auf gewissen Tugenden
die Gott seis gedankt im Verborgenen und im Kleinen durchaus noch funktionieren.

Was würdest du mit inkompetenten,unzuverlässigen, unpunktlichen, faulen Mitarbeitern, denn anfangen können?

Ich selber finds ja auch komisch, dass in unserer heutigen Gesellschaft, also zumindest in der die uns die Medien vorspielen, kaum Menschen mit Tugenden nach oben kommen.
Die Menschen scheinen sich just am Gegenteil zu ergötzen.

Da werden nur korrupte Politiker, halbverblödete Sportler, verbrecheriche Vorstände , drittklassige Schauspiele in Soaps. Moderatoren , die die Menschen unter die Gürtelinie treten, in Vorbildfunktonen präsentiert.


Wen wundert es da, dass junge Männer Schwierigkeiten haben, ihre männlichkeit zu finden?

Verfasst: 13.01.2018, 22:06
von ButterflyDream
Also mir wird beim Lesen eurer Beiträge ganz anders...

@Bani: Nein, ich habe keine Lust zu diskutieren, weil ich es ziemlich herablassend finde, mit einem Haufen Zwinkersmileys als post-pupertär bezeichnet zu werden. Ich mag zwar jünger sein als du, aber ganz ehrlich: Werd erst mal selber erwachsen.

@Weltenspringer: Ich habe deine Ausführungen mit Interesse gelesen und könnte mir wohl jedes Buch sparen, wenn noch mehr Männer offen über ihre Gedanken zum Thema Männlichkeit reden würden. Dabei gibt es wohl kein richtig und falsch, denn wie schon gesagt wurde, ist die Wahrnehmung dazu individuell und subjektiv. Aber: Mit deiner Einstellung zur Emanzipation bin ich nicht einverstanden. In Teilen der Schweiz haben Frauen erst seit wenigen Jahrzehnten das Stimmrecht und es gibt Länder, in denen sind Frauen weniger Wert als Hunde. Über Alice Schwarzer mag man denken, was man will, aber dass Frauen für ihre Rechte gekämpft haben, ist genau so richtig und wichtig, wie der Kampf der Afro-Amerikaner um Gleichberechtigung. Und Schwule zusammen mit Sittenstrolchen, Pädophilen usw. aufzuzählen ist NICHT OK.

@Andreas: Danke! :smile06:

Verfasst: 13.01.2018, 22:22
von Biba
Moin,

Was in anderen Ländern, wie hier angeführt der Schweiz, vor sich geht, interessiert mich recht wenig.
Ist zwar nicht typisch Mann, aber typisch deutsch, immer schauen was die anderen machen. Dabei liegt hier im Land noch genug im Argen.

Und nicht zuletzt, bin ich natürlich weiterhin für die Emanzipation des Mannes in Deutschland. :cool:

Biba

Verfasst: 13.01.2018, 22:41
von mona seifried
Biba - vergiß es
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Gleiches Recht für Mann und Weib.
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Verfasst: 13.01.2018, 22:56
von Biba
Hallo Mona,

Sage ich doch, gleiches Recht für alle also auch Emanzipation für den Mann :mad:

Und bitte nicht immer würgen, tut mir auch weh :bussy:

Biba