Die UnterdrĂĽckung der Weiblichkeit

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 12.10.2014, 11:01

@ TeleBoy

Ich habe wieder einmal die unangenehme Pflicht, Lobsprüche von mir abzuwehren ! - In der mittelalterlichen Theologie wurde "Superbia" (lat.), der Hochmut, als Todsünde Nr. 1 festgeschrieben. Ich bin besorgt, dass er mich auch einmal befallen könnte.

Da Weltenspringer mich angesprochen hat, antworte ich ihm passend im Thread "Viren des Geistes".

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TeleMakeUs
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Beitrag von TeleMakeUs » 12.10.2014, 11:17

Sullivan hat geschrieben:@ TeleBoy

Ich habe wieder einmal die unangenehme Pflicht, Lobsprüche von mir abzuwehren ! - In der mittelalterlichen Theologie wurde "Superbia" (lat.), der Hochmut, als Todsünde Nr. 1 festgeschrieben. Ich bin besorgt, dass er mich auch einmal befallen könnte.

Da Weltenspringer mich angesprochen hat, antworte ich ihm passend im Thread "Viren des Geistes".

nooope -- .......*leider gibt es hier keinen "mit dem zeigefinger-wackel-smilie" *...... das war diesmal nur ein super-winzig-kleines-kaum zu sehendes lob meinerseits.
wegen dieser paar wenigen wörter wird niemand hochmütig.^^ da musst du echt keine panik haben sullivan !!!! :oops:

p.s.:
hab mich doch schon um einiges gebessert........dies musste auch mal gesagt werden. ;)

p.p.s.:
und da hatte ich schon hoffnung, du liest es nicht. böser fehler !!!!^^ ;)
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dämon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mädchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmächtigen schultern hängen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 12.10.2014, 19:08

Hallo Anjali,

wie schön, dass du uns auch mal wieder mit deinem Besuch beehrst ! - Da du "vermeintliche Ungerechtigkeit" ansprichst, fällt mir gerade wieder der Schluss des genannten Videovortrags mit Vera Birkenbihl ein. In seinen abschließenden Dankesworten an die Referentin sagte der Veranstalter unter dem zustimmenden Gelächter des Auditoriums, jeder von uns, ob Männlein oder Weiblein, sei nun aus diesem Vortrag "als Sieger hervorgegangen".

Birkenbihl hatte nämlich interessante Statistiken genannt. Wer etwa dachte, weil Nobelpreise mehrheitlich an Männer vergeben werden, hätten die Herren geistig doch ein wenig die Nase vorn, erfuhr nun, dass bei Studierenden die Abbrecher und Scheiternden auch mehrheitlich Männer sind. Das gleicht sich also aus. Bei der Kriminalität und den Suiziden sieht die Statistik für die Herren sogar besonders übel aus. Die Damen dürfen also hoch erhobenen Hauptes auf Gottes schöner Erde wandeln.

Ob man allerdings auch, wie es fromme Feministinnen unbedingt wollen, dem "Vater, Sohn und heiliger Geist" auch unbedingt noch eine "Mutter, Tochter und heilige Geistin" an die Seite stellen sollte, ist eine recht kitzlige Frage. An meinem Widerstand wĂĽrde sie jedenfalls nicht scheitern.

LG Sullivan

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Beitrag von Weltenspringer » 13.10.2014, 03:03

@ sulli - da ist dir aber mal wieder ein denkfehler unterlaufen!
Zitat:
"Birkenbihl hatte nämlich interessante Statistiken genannt. Wer etwa dachte, weil Nobelpreise mehrheitlich an Männer vergeben werden, hätten die Herren geistig doch ein wenig die Nase vorn, erfuhr nun, dass bei Studierenden die Abbrecher und Scheiternden auch mehrheitlich Männer sind. Das gleicht sich also aus."


hier gleicht sich gar nichts aus.
wenn da so viele männer ausscheiden, bedeutet das, dass obwohl noch weniger männer überhaupt studieren, eben genau diese wenigen weitaus mehr patente zur anmeldung bringen als die viel mehr zählenden frauen.

genau dieser umstand weist jedoch darauf hin, dass männer die extreme stellen und eben genau dafür von der natur ausgerüstet sind.
die negative seite ist in der tat, dass die männer auch suizidstatistiken oder kriminalitätstatisken anführen usw.

das positive extrem ist, dass es fast ausschliesslich männliche genialität gibt.
bei kreativität ist es ganz ähnlich. selbst in typischen frauenberufen, also dort wo frauen die meisten der beschäftigten stellen sind es die männer die zu meisterschaft die creme stellen und zu ruhm gelangen. man denke dabei an mode, friseure, köche oder die medizinischen berufe.

das soll jetzt keine wertung der geschlechter sein, denn eines ist definitiv klar, die basis mensch -findet sich in der frau.
die rippe muss der schöpfer der frau und nicht dem mann entnommen haben. die männliche, nennen wir es mutation dient der überlebensfähigkeit der spezies mensch und ist deswegen leistungsfähiger in extrembereichen, bezahlt das eben aber mit schwächen in den standarts. siehe lebensdauer, anfälliger für krankheiten,häfigere glatzenbildung, haaren auf der brust (grins) und dergleichen.

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Stephy
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Beitrag von Stephy » 13.10.2014, 06:56

@Weltenspringer: Die Frage die ich mir zu dem Thema stelle. Stellen Männer wirklich mehr die Genies, oder weiß man nur von mehr männlichen Genies. Ich habe die Erfahrung gemacht, Männer brauchen die Bestätigung und Anerkennung von ihrer Umwelt wenn sie etwas getan haben. Und wenn sie die nicht von alleine bekommen, laufen sie so lange rum bis irgendjemand ihnen sagt das sie das toll gemacht haben.

Frauen erledigen ihre Arbeiten einfach. Sind es gewöhnt das sie dafür keine Anerkennung bekommen. Es von allen für Selbstverständlich genommen wird was sie getan haben. Desweiteren werden Mädchen von klein auf zu Bescheidenheit erzogen. Das heißt sie würden nie auf die Idee kommen rumzulaufen und zu sagen schaut mal was ich tolles kann, sondern wenn sie jemand darauf anspricht ihm noch erklären dass das alles doch ganz einfach ist, und überhaupt nichts besonderes.

Also frage ich mich jetzt vielleicht gibt es auf beiden Seiten gleich viele Genies, nur von den Männern weiß man von mehr, da sie es mehr nach außen tragen und sich selbst besser verkaufen können. Das ist ja zumindest der Grund dafür warum Männer für die gleiche Arbeit immer noch mehr Geld Verdienen wie Frauen ;) Oder warum mehr Männer in Führungspositionen sind, nicht weil sie bessere Arbeit leisten, oder intelligenter sind, nein einfach weil sie es mehr nach außen tragen und sich dadurch besser verkaufen.
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Beitrag von TeleMakeUs » 13.10.2014, 07:31

@stephy

im allgemeinen lässt sich das wohl nicht so einfach beantworten. aber z.b. bei savants (inselbegabten) verhält es sich so, das sechs von sieben inselbegabten männlich sind.
(und 50% von ihnen autisten)
weltweit gibt es ĂĽbrigens nur 100 savants.
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Beitrag von Sullivan » 13.10.2014, 08:51

@ Weltenspringer

"Mal wieder Denkfehler ?" - Ich würde doch so gerne etwas dazulernen ! Dafür müsstest du aber erst etwas Plausibles liefern. - Was Birkenbihl sagte, habe ich sinngemäß richtig wiedergegeben. Mathematisch genau lässt sich dieser Ausgleich (Durchschnittswert) natürlich nicht beziffern.
Zuletzt geändert von Sullivan am 13.10.2014, 09:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Stephy
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Beitrag von Stephy » 13.10.2014, 09:01

@TeleMakeUs: Danke für die Info, das bestätigt das was Vera Birkenbihl in ihrem Vortrag auch sagt ;)

Das von mir ist nur mal ein Denkanstoß, und hat was mit meinen ganz persönlichen Erfahrungen zu tun. ;)
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Beitrag von nussbine » 13.10.2014, 12:14

Und bei dem was Stephy schreibt, kann ich nur zustimmen. Und ich denke sogar, dass es vielen Frauen peinlich ist, wenn sie gelobt werden fĂĽr ihre Leistungen. (OB das bei den heutigen Frauen immernoch zutrifft, kann ich ja nciht beurteilen. Ich kenne zu wenige, die so jung und forsch sind. )
Ich meine auch, dass es eher Frauen sind, die rot werden bei etwas, weniger Männer.

Und zum anderen mache ich während der Zeit, wo Männer ihre Lobe holen, lieber etwas anderes. Das ist mir meist zu wenig ansprechend, so etwas zu tun.
Ich habe eben auch MĂĽhe mit dem mich verkaufen.

Dass ich hier rein meine Bilder stelle ist sogar ziemlich neu. Bis davor hätte ich das gar nicht wollen. Aber, weil ich doch einige hier virtuell schon einige Zeit kenne und mit ihnen mich ziemlich persönlich austausche, kam mir doch tatsächlich die Idee, ich könnte meine Malerei mit Euch teilen.

Professionell verkaufen, ausstellen kostet mich, falls ich das möchte, dann noch einige Schweisstropfen.

Bei der Berufsberatung, wo die Arbeitslosen auch dabei sind, habe ich sogar das erste Mal etwas gelernt, was ich sonst im Traum nicht getan hätte:
Mich besser verkaufen, um einen Job zu erhalten.
Das war wirklich neu und fremd fĂĽr mich, das in dieser Art zu tun. Und wisst Ihr was, bei mir hatte ich sogar MĂĽhe mit meinem Gewissen.
Gewohnt, mich in schon beschriebener Manier hintan zu stellen, bescheiden und nett sein zu müssen und mich nicht getrauen können und wollen, mich anzupreisen, war der Grund.

Deswegen hatte ich ja nicht mal meine damalige Stelle bekommen. Sie brauchten jemanden, der älter, verschwiegen und nicht allzuteuer war. Mir hats was gebracht. Das war schlussendlich für mich die Hauptsache. Eigentlich fast optimal.

lbG nussbine
Immer noch neugierig und wissensbegierig

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Beitrag von Weltenspringer » 13.10.2014, 13:32

@ stephy
mir ging es nicht darum zwischen männlich und weiblich zu polarisieren. was ich herausstellen wollte ist, dass männer die extreme stellen und das sie das aufgrund genetischer
(also natĂĽrllicher) gegebenheiten tun.

es ist in der tat so, so das es ausschliesslich männliche genies gibt.
das hat leider also auch etwas mit einseitigkeit und tunnelblick zu tun.

die geschichte mit den savants untermauert diesen fakt!

frauen sind vielseitig begabter aber sie sind nicht in der lage so wie männer auf eine sache zu fixieren, zu fokussieren oder so zu scannen, wie sich diese lady im vortrag , durchaus richtig ausgedrückt hat.


@ sulli - die daten hast du doch selber geliefert?
was bitte soll ich denn dazu noch plausibeleres sagen als du bereits gemacht hast?

wenn von den studierenden, derzeit ist es so, dass mehr frauen studieren als männer, auch auch noch männer vorzeitig ausscheiden, dann bedeutet das nunmal, dass es anschliessend noch weniger männlichen anteil an fertig studierten gibt. wenn dann von den fertig studierten der von männern an neuen patenten eingereichte anteil weitaus höher als der der frauen ist, was bitte gibt es da mathematisch noch zu beziffern?
... und welchen sinn hätte da ein mathematische bezifferung in prozenten oder so?
zu den absoluten zahlen kann ich nichts sagen ,aber diese birkenbihl wird die sicher wissen, sonst hätte sie das wohl nicht erwähnt. den witzchen nach, die sie bei der erwähnung dieser fakten machte, schien ihr der umstand auch nicht besonders zu gefallen. vermutlich hat sie deswegen keine klare zahlen abgegeben.

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Stephy
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Beitrag von Stephy » 13.10.2014, 13:41

Weltenspringer hat geschrieben:es ist in der tat so, so das es ausschliesslich männliche genies gibt.
Was zu beweisen wäre ;) :flower:


:!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:sorry zu wenig Text :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
:smil94 :smil94
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Beitrag von Weltenspringer » 13.10.2014, 14:09

@ stephy - geht allein schon durch den umkehrschluss!

kennst du weibliche genies?

hier wird dann schon mal madame Marie Curie genannt. auf den ersten blick ist ihre leistung ja auch durchaus bewundernswert. auf den zweiten stellt sich dann heraus, dass die ursprüngliche idee von ihrem ersten mann stammt, was aber ihre persönliche leistung und ihr engagement aber keinesfalls schmälern soll.

nicht, dass da jetzt was falsches in meine äusserungen hineininterpretiert wird. wir sprechen hier nicht vom iq! hier geht lediglich um dinge die man aus einem hohen iq zumindest theoretisch machen könnte.

ich glaub derzeit ist es sogar ein mädchen, eine engländerin, die mit dem höchsten bekannten iq rumläuft.
die soll angeblich schon ein dutzend sprachen mit 14 behrrscht haben.
es gibt tausende von hochbegabten mit unglaublichen iq´s die trotzdem nicht geniales in die reihe kriegen oder jemals kriegen werden.

p.s. das mit der gleichen entlöhnung stimmt so übrigens nicht. die these mit der schlechteren bezahlung taucht ständig und immer wieder in zusammenhang mit quotenfrauen in regierung und unternehmensführung auf.
sie wird ständig und immer wieder von betriebswirtschaftlern wiederlegt aber niemand scheint das zur kenntnis zu nehmen.
bei scheinbar gleicher berufstätigkeit wird oft bei sogenannten leichtlohngruppen behauptet, dass männer mehr verdienen würden.
fakt ist jedoch, dass die arbeit gar nicht gleich ist. das arbeitsgebiet der männer ist bei diesen lohngruppen sehr viel umfangreicher, umfasst also mehr an können oder dienstleistung. ein kassierer bei lidle bedient besipielsweise nicht nur die kasse, er verdient deswegen mehr, weil er in der regel noch diversen zusatzaufgaben im hintegrundlager auszuführen hat sei es körperlicher oder geistiger natur und über erheblich mehr kenntnisse besitzen muss, beispielsweise einen gabelstaplerschein besitzt. mit anderen worten, das aufgabegebiet ist erweitert. keine firma zahlt nur so aus spass mehr, nur weil einer ein mann ist!
was ansonsten von quotenfrauen in der chefetage zu halten ist, möchte ich hier nicht diskutieren. die frau merkel ist da schon mahnendes beispiel genug!

wohl gemerkt, ich hab keine einwände gegen frauen ind führungsaufgaben, wenn sie über die enstprechende befähigung verfügen.

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