Scientology, Kapitalismus und die Kirchen

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Träumer1
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Scientology, Kapitalismus und die Kirchen

Beitrag von Träumer1 » 08.04.2010, 15:40

Nur so Gedanken, die mir nach dem ARD Film kamen ;)
Die Religionen, sind sie der größte Irrtum der Menschheit? Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens und nach den Werten, die eine Gesellschaft zusammenhalten kann. Die christlichen Kirchen, mit fast 2000 Jahren Fäulnis, Gewalt, Nichtwissen, zeigen sich als Irrweg. Wie Elefanten im Porzellanladen haben sich ihre Vertreter jahrhundertelang benommen.
Scientology, eine TV-Produktion über diese Sekte, oder ist es eine Kirche, eine Religion? 8,69 Millionen Zuschauer, 27,1 % Sehbeteiligung, seit zehn Jahren die höchste Einschaltquote für einen Mittwochfilm der ARD. Danach eine Diskussionsrunde. Hart aber fair.
Haben die Vertreter von Ron Hubbard Kinder geschlagen und vergewaltigt? – Nein, so scheint es nicht zu sein. Haben die Vertreter der christlichen Religionen solches getan? – Ja, es gilt als unbestritten.
Ron Hubbard, ein Amerikaner, viele reduzieren ihn auf ein gefährliches Arschloch. Aber, um dieses Arschloch sollte doch noch was sein. Solch eine Organisation aufbauen, da müssen doch noch schöpferische Synapsen tätig gewesen sein. Ron Hubbards Nachfolger verbreitet Amerikas neue Religion. Sie können den Kapitalismus der USA retten, hoffen viele.
Gott sei uns gnädig, so es ihn gibt. Gott, so behaupte ich, ist die Absolute Information. Also, nur Information kann uns vor Ron Hubbard und den Religionen retten.

Scientology nutzt die Gunst der Stunde. Mit dem Leichenwagen des religiösen Glaubens verbreitet die Organisation neuen Kapitalismus. Diese Hochleistungsgeldmaschine Scientology wird den brutalen Kapitalismus nicht ablösen. Sie wird ihn noch brutaler machen. Tödlich brutal, allerdings letztendlich auch für Scientology (denkt an die Ökologie).
Scientology wird produktionsunfähiges Leben in produzierendes Gut verwandeln, wenn nötig, in Sammellagern, befürchte ich. Die Strafgefangenenlager in China lassen grüßen. Mit dieser US-amerikanischen Religion wird zukünftig eine Weltregierung nicht Menschen menschlich fördern, sondern ihre Fähigkeit der Produktion von vergänglichen Gütern schulen.
Was diese neue Religion nicht sagt, wenn man zwischen den Zeilen liest, kann man aber hochrechnen. Das Endziel ist die Verringerung der Masse Mensch. Das Motto: Was nützen 7 Milliarden Menschen, wenn immer mehr besitzlos oder produktionsunfähig sind?

Lügen und Manipulieren sind die Werkzeuge aller sogenannter Dickbrettbohrer. Zu denen zählen hochrangige Politiker genauso wie Religionsführer und Wirtschaftsbosse. Sie arbeiten der neuen Amerika-Religion in die Kassen. In den Hirnen dieser Führer endet die Welt maximal an unserem Weltraumlabor.
Frage ich diese Leute nach Gefühlen, spreche ich Träume an, behaupte ich der Mythos Ewiges Leben schöpft aus unseren Gefühlen, bekomme ich maximal ein mitleidiges Lächeln. Der Kapitalismus wird bei uns wie eine Religion hochgehalten, um so verwunderlicher, dass viele über seine Karikatur, Scientology, herfallen.
Der Kapitalismus ist genauso ein Irrweg wie die Religionen. Er wird sich letztendlich selbst zerstören und zum Untergang führen. – Wo ist da ein Licht, eine Kerze, die Du entzünden kannst, werdet ihr jetzt fragen.

Etwas gänzlich Neues muß her. Mein Leben mit der Information aus Träumen brachte mir die Überzeugung, der Traum wird die Religionen ersetzen. In meinem Kunst-Buch „Mythos Wunschkraft“ lasse ich neueste Erkenntnisse der Wissenschaft in mein Traumbewusstsein einfließen, zeige, was diese dritte Macht, der Traum, zu leisten vermag. Kunst soll Freude bereiten, möglichst vielen Menschen neue Informationen bringen, und über die Zeit ihrer Entstehung hinaus Gültigkeit haben, lautet mein Kredo. Wirklich Neues benötigt die Kunst.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 09.04.2010, 16:20

Hi,
danke fĂĽr Deinen Beitrag. In meinen Augen ist die Scientology-Gemeinschaft keine Religion, schon deshalb, weil der FĂĽhrer nicht von Liebe, sondern von Machtgier angetrieben wird, auch darum, weil die Menschen dort nicht frei sind, sie werden wirklich manipuliert und unter Druck gesetzt, sie dĂĽrfen die Gemeinschaft nicht verlassen, wenn sie das wollen. Das ist doch zutreffend, oder?

Liebe GrĂĽĂźe

Martina :-(
Störgefühle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

paulbm
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Beitrag von paulbm » 15.12.2011, 14:30

Ich glaube aber, dass andere Religionen auch nicht von "Liebe" angetrieben werden. Scientology hat eigentlich einfach noch einen draufgesetzt, die zocken ja hauptsächlich die Leute ab.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 15.12.2011, 14:43

Hallo,

in jeder Glaubensgemeinschaft gibt es Geistliche und/oder Anführer, die den Glauben missbrauchen, besonders in jenen, die ein hierarchisches System haben; in den Erfahrungsreligionen ist das weniger möglich. Deshalb finde ich es ungeheuer wichtig, in spiritueller Hinsicht mündig zu sein, indem man in sich selbst Halt findet.

GrĂĽĂźe
Martina
Störgefühle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

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