Geld und Zinssystem

Das esoterische Geld Forum
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luna
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Beitrag von luna » 26.06.2006, 10:45

aber blume genau das meine ich doch!

Wir haben es in der hand!

Das einzige was ich anders denke als du ist, dass wir ruhig die ├Ąu├čeren bedingungen auch ver├Ąndern k├Ânnen..... das ist doch auch teil der bewusstwerdung.... nur versuche ich eben, nicht nur f├╝r mich eine neue bewusstere welt zu erschaffen sondern auch f├╝r andere.....

und meine oben erw├Ąhnte utopie kommt sicher irgendwann einmal...... dann ist das geld auch noch auf dieser welt, aber es hat F├ťR ALLE nicht mehr diesen stellenwert, nicht nur f├╝r ein paar bewusstere leut.....

aber dazu ist es n├Âtig das system wenigstens zu hinterfragen, ein bisschen kritisch sein und vorauszudenken und vielleicht sogar zu planen....

wei├čt du, heutzutage h├Ąngt fast alles vom geld ab..... auch die bewusstwerdung..... denn b├╝cher, menschen die einem auf diesem weg helfen, und die schulen, die man besucht um dann auch wirklich "denken" zu k├Ânnen, muss man sich erst mal leisten k├Ânnen.........

was ja nichts schlimmes ist, denn alles ist energie und ein austuasch findet statt, aber eine 35j├Ąhrige frau, die 3 kinder hat und alleinerziehend ist, hat wahrscheinlich weder zeit noch die finanzen um selbst-bewusst zu werden....... die frau wei├č nicht, dass sie wenn sie das macht was sie am liebsten macht und es zu ihrem beruf macht, wahrscheinlich das geld flie├čen w├╝rde...... die frau hat ANGST (ein tolles mittel um leute zu unterdr├╝cken)

deswegen sage ich, dass geld schon im system einen anderen stellenwert einnehmen sollt......

mir gehts nicht um mich, ich wei├č warum ich wenig bis gar kein geld habe, und warum ich zeiten hab, wo ich drin schwimmen k├Ânnt..... ich kann es mir erkl├Ąren, ich bin selbst-bewusst in diesem thema....

sorry, ich bin sozialarbeiterin und deswegen mit schwierigen szialpolitischen Fragen konfrontiert..... und mit elend..... das es nicht geben m├╝sste.....


sandra

vincezh
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Beitrag von vincezh » 26.06.2006, 12:08

Luna, Du hast absolut recht was den Stellenwert des Geldes angeht!
Ich bin der ├ťberzeugung, da├č diese Strukturen jedoch ├╝ber kurz oder lang zusammenbrechen werden, denn nur so ist eine '├änderung nach Aussen' m├Âglich i.e. solange Geld gleich Macht ist, werden die M├Ąchtigen kein Interesse an Ver├Ąnderungen haben und diese vehement verhindern. Allerdings w├Ąre nach Ver├Ąnderungen vorsicht geboten, da├č die Menschheit die Chance wahr nimmt und nicht wieder in Ihre alten Strukturen zur├╝ckf├Ąllt. :-)

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Nordlicht
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Beitrag von Nordlicht » 26.06.2006, 13:48

ja, das liebe Geld...

F├╝r mich bedeutet es in erster Linie Freiheit, Sicherheit, Mittel zur pers├Ânlichen Entfaltung. Als momentan Arbeitslose f├╝hle ich mich abh├Ąngig vom Staat und auch etwas geistig vergewaltigt, weil dieser von mir eben f├╝r das Geld das er mir zahlt Dinge verlangt, die mir pers├Ânlich zutiefst widerstreben. Ich hab zwar die Wahl und allererste Macht bestimmte Dinge nicht zu tun, das wird dann aber eben schlimmstenfalls mit Geldentzug gestraft, und nat├╝rlich tue ich was von mir verlangt wird damit ich mir was zu Essen kaufen kann, weil ich eben auch noch keine L├Âffel verbiegen und mir Geld mittels Gedankenkraft aus dem Universum zapfen kann (ich ├╝ber aber weiter!!!) Als Arbeitnehmer ist es dann auch oft so das man f├╝r die finanzielle Sicherheit mit Dingen in Ber├╝hrung kommt die man lieber nicht haben m├Âchte, z. B. das einem der Vorgesetzte auftr├Ągt den Kunden ├╝ber gewisse Zahlen anzul├╝gen nur damit man den Auftrag bekommt. Muss nicht so sein, klar, es gibt auch viele Arbeitsverh├Ąltnisse wo es recht harmonisch zugeht, und man wird auch nicht gleich gefeuert wenn man zu seinen Prinzipien steht, dennoch w├╝rde sich keiner der ein Gewissen hat sowas freiwillig anh├Âren wenn er nicht des lieben Geldes wegen m├╝sste. Das ist halt die Macht des Geldes die unterdr├╝ckt und l├Ąhmt, die ich nicht guthei├čen kann, die meinen inneren Frieden so sehr beeintr├Ąchtigt, und ich denke es geht fast allen so.

Geld an sich ist weder gut noch b├Âse. Das mag abgedroschen klingen, und ich w├╝nsche mir auch eine Welt wo dieses keine Macht mehr hat und jeder seiner Berufung nachgehen kann bzw. diese in Ruhe herausfinden kann. Wenn man genug Geld hat, kann man aber vieles in unserer Gesellschaft einfach lockerer sehen. Einer der genug hat macht was gutes draus, wenn vielleicht auch nur f├╝r sich selbst, ein anderer macht halt nix gutes draus und benutzt es wieder als Machtmittel gegen andere. Und da gibt`s ja noch das Karma das einen wohl hoffentlich nicht einfach nur bestraft wenn man genug von dem Zeug gekriegt hat auch ohne ├╝ber Leichen gehen zu m├╝ssen und sich selbst den Luxus pers├Ânlicher Freiheit erlaubt ....

Viele Gr├╝├če,
Nordlicht

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 27.06.2006, 01:19

es gibt auch viele Arbeitsverh├Ąltnisse wo es recht harmonisch zugeht
ja, zb Bruno W├╝rtenberger schreibt in der aktuellen Lebens(t)r├Ąume Ausgabe:
..so erlaube ich, da├č jeder seinen Lohn selber bestimmt. Somit sind meine Mitarbeiter niemals krank oder unmotiviert..
Diese Arbeitgeber gibt es also bereits, und denen geh├Ârt die Zukunft !

er schreibt in dem artikel auch noch anderes:
Fr├╝her glaubten die Manager, da├č Geist, Intuition und Feingef├╝hl im Business fehl am Platze seien. Nun heute bemerken sie, da├č genau dies fehlt.
Ebenso meinten die Spiritualisten, da├č Geld und Geist nicht zusammen passen. Ihnen fehlt heut meist das Geld, um Ihre Visionen zu verwirklichen.
Beiden fehlt also etwas wesentliches. So wie finanzielle F├╝lle nicht unbedingt spirituellen Reichtum bedeuted, so ist es auch nicht gesagt, da├č finanzielle Armut, welche sich nur allzugerne als Bescheidenheit ausgibt, die nahende Erleuchtung verk├╝ndet.
Im Gegenteil: Armut braucht Reichtum um Bescheiden sein zu k├Ânnen und reichtum ben├Âtigt Geist um gl├╝cklich zu machen.
Quelle: http://comedverlag.de/lebenstr.php

angelika
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Beitrag von angelika » 06.06.2007, 10:57

Unser Wirtschafts- und Geldsystem wurde von uns erschaffen, vom Kollektiv.
Das System, so wie es ist, l├Ąsst wiederrum R├╝ckschl├╝sse auf unsere Spirituellen Grunds├Ątze zu. Es zeigt also, wes Geistes Kind wir im Kollektiv (leider) immer noch sind. Derzeit ist es dem Individualbewu├čtsein auch noch nicht m├Âglich, das Kollektiv ausser Kraft zu setzten.

Das hei├čt: das Zinssystem, die Ausbeutung von anderen Menschen schlechthin, wird kein Individuum ausser Kraft setzen. Auch wenn wir nicht von dieser Erde sind, so leben wir doch in ihr.
Wenn wir damit leben k├Ânnen, dass Millionen verhungern, 300 Familien soviel haben wie 3 Milliarden Menschen zusammen, dass es Bomben regnet., die Urw├Ąlder gerodet sind, die Meere leer...
dann k├Ânnen wir so weitermachen.

Falls uns das nicht mehr behagen sollte, dann m├╝ssen wir was ├Ąndern. Zuerst im Kopf (dazu geh├Âren auch die Vorstellungen von einer neuen Wirtschaft), dann in der Tat.

Ich antworte hier haupts├Ąchlich auf Andreas. Spiritualit├Ąt hei├čt f├╝r mich auch, mich in wirtschaftlichen Dingen fit zu machen, sprich eine Wirtschafts- und Geldordnung zu erforschen und zu unterst├╝tzen, die dem spirituellen Grundsatz: "Es gibt genug und wir sind alle EINS" Ausdruck verleiht.

Und wenn ich tief in mir glaube, dass die Essenz unseres Wesens die Freiheit ist, dann treibt mich das an, dieser Freiheit auch in wirtschaftlichen Dingen Ausdruck zu verleihen. Kurz: nur wer wirtschaftlich frei ist, der lebt sein Leben in voller W├╝rde und voller Entfaltung. Wirtschaftliche Freiheit f├╝r alle und eine soziale Gesellschaft? Ja, das ist m├Âglich, sowohl als auch. Wohlstand f├╝r alle, Frieden und Freiheit: ja, das ist m├Âglich.

Allerdings nicht auf Grundlage eines zinsbasierten Kapitalismus. Der bedeutet Mangelwirtschaft, Kriegswirtschaft. Eine Superreich, viele, viele total arm.
Wenn du nach Hannover willst, dann solltest du dich auch in Richtung Hannover bewegen und nicht nach M├╝nchen. Sonst dauert es dann doch etwas l├Ąnger, bis du die Erde umrundet hast und in Hannover ankommst.

Beste Gr├╝├če ;-)

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