Dexit ist super

Ideen f√ľr eine bessere Gesellschaft
Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 13.07.2016, 15:35

@lichtbubi - ignoranz und dummheit ist wirklich nicht altersabhängig!
es sind oft die alten, die die meiste gagge veranstalten also den grossteil der dummen stellen und das oft aus emotionalen gr√ľnden.

"fr√ľher war alles besser und sch√∂ner"! bei dem d√§mlichen spruch hab ich mich selber schon erwischt.

die jungen betören eher mehr mit ignoranz. wie karfunkel bereits erwähnte - die gehen einfach nicht wählen. die spielen lieber auf ihrem handy irgendwelche videogames.


ich versuch das mal so simpel wie möglich zu veranschaulichen!

bei währungen geht es nicht darum wie die heisst, das spielt nicht die geringste rolle dabei. man könnte auch muscheln als zahlungsmittel nehmen, wär bloss etwas schwierig mit dem kopierschutz.

bei währungen geht es darum, dass ein realer gegenwert vorhanden sein sollte.
bei uns in deutschland war das die "dm" aber die war auch nur auch nur noch ein zahlungsversprechen unseres staates.
heute ist es die eu, die sozusagen f√ľr die w√§hrung als tauschmittel b√ľrgt.

w√ľrde die eu aus irgendeinem grund also floppen, w√§r das ganze geld (alle euros)von heute auf morgen √ľberhaupt nichts mehr wert.

der reale gegenwert einer währung lässt sich zwar ein wenig am sogenannten bruttosozialprodukt und am warenhandel eine staates bzw. der "eg" festmachen, wird im grunde jedoch einfach durch die sogenannten zentralbanken festgelegt.
die machen das ziemlich willk√ľrlich.
die k√∂nnen beispielsweise den goldwert rauf und runtejubeln wie sie gerade lustig sind und auch ansonsten eine menge bilanzsspielereien veranstalten. mit den zinsen rumjonglieren usw. usw. ...um wirtschaftliche abwicklungen zu f√∂rdern oder abzuw√ľrgen.
oft sind die ganzen spielechen die die machen nur reinste makulatur.

wie auch immer, so eine währung funktioniert nur, wenn sie von allen auch als tauschmittel anerkannt wird.

nat√ľrlich k√∂nnte man jetzt wieder anfangen hunderte von w√§hrungen zu handeln aber eine menge staaten w√ľrden sich dann wie die engl√§nder
selber ins knie schiessen, weil sie noch weniger als die engländer an tauschgegenwert zu bieten hätten.

auf gut deutsch: es ist sozusagen idiotengeschwätz, wenn jemand sagt man bräuchte keinen "euro" europa. der euro ist nunmal das einzige tauschmittel das so etwas wie einen wert in europa verkörpert.

wir deutschen. als extrem exportorientieres land. sind noch mehr als alle anderen von einer tauschmöglichkeit unserer währung(euro) abhängig.

die dm allein wär vom volumen her, gar nichtmehr tragbar um in asien, oder in amerika als tauschwerte währung einen ausreichenden gegenwert darzustellen.
um das mal zu verdeutlichen, f√ľr die amerikaner sind wir, gemessen an deren wirtschaftsvolumen, mit unserer gesamten deutschen volkswirtschaft ein unbedeutender furz auf der landkarte.
die bräuchten gar nichts von uns, was sie nicht selber hätten oder selber machen könnten.

deutschland und frankreich k√∂nnten den ausstieg aus dem euro ja vielleicht noch irgendwie √ľberleben und zwar aufgrund ihres technologischen knowhow¬īs . was ist aber dann mit den anderen europ√§ischen staaten? die die karfunkel bereits aufgelistet hat?
nicht einmal italien, spanien, griechenland und portugal w√ľrden eine biege hinkriegen! irgendwelche zwergstaaten schon mal gar nicht.
vermutlich w√ľrden es nicht mal die niederl√§nder schaffen, die inzwischen eine erheblich besser funktionierende wirtschaft, als die deutschen, auf die beine gestellt haben.

bleiben wir bei den engländern:
wenn also keiner mehr das englische pfund haben will, dann können die engländer damit auch nix mehr kaufen.

ein handel kommt leider nunmal erstzustande wenn einer was verkaufen will und ein anderer es haben will.

es obliegt jetztdem wohlwollen der eg ob sie das pfund √ľberhaupt tauschbar macht. um geld zu tauschen braucht man ausserdem eine b√∂rse!
das ist ein ort wo währungen gehandelt werden können.

niemand w√ľrde beispielsweise einem, der mit muschelgeld daherkommt etwas tauschen k√∂nnen, wenn es daf√ľr keinen tauschhandel, sprich keinen b√∂rsenhandel gibt.
selbst wenn jemand diese muscheln(sprich das englische pfund) unbedingthaben wollte, könnte er ohne börse mit dem zeugs nichts anfangen, sondern nur ausschliesslich in dem land, dass diese muscheln auch als zahlungsmittel akzeptiert.
wer sich also mit pfund irgendwas bezahlen liesse, kann dann diese pfund auch nur in england ausgeben.

die engländer, als inzwischen ziemlich bedeutungslose gewordenes wirtschaftsgebiet, was ressourcen (bis auf ein bissel öl) nahrungsmittel und technologie betrifft. haben weder europa noch der weltwirtschaft grossartig was zu bieten.
das hatten sie eigentlich nie.
die hatten lediglich mal als handelsvolk und kolonialmacht eine grosse bedeutung, die sich aber l√§ngstverfl√ľchtigt hat.

dummerweise haben das viele engländer wohl bis heute noch nicht kapiert.

wer also nicht gerade einen mini oder einen jaguar fahren will, k√∂nnte als getrost auf englische produkte bzw. das englische pfund verzichten, ohne jetzt markant darunter leiden zu m√ľssen.
das zeug was die engl√§nder fr√ľher mal aus ihren kolonien nach europa geschafft haben, k√∂nnen wir uns da heute selber holen. daf√ľr brauchen wir die nicht mehr.
im gegenteil. die engländer haben sich in den letzten jahren immer nur als störfaktor innerhalb der "eu" erwiesen.

was den volksentscheid betrifft kann man also sagen: dummm f√ľr die gelaufen.


das doofe an der sache ist, dass ist nat√ľrlich honig auf den m√ľhlen unserer politiker.
die könne jetzt mit recht sagen :
" seht ihr, das volk ist viel zu blöd! ihr braucht uns politker eben!" damit wir euch sagen, was ihr gefälligst zu tun habt.

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 13.07.2016, 17:23

lassen wir uns √ľberraschen, was die aus dem hut zaubern...

irgendwie tendiere ich zum pfund.

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 13.07.2016, 19:05

wer sagts denn... h√§tte ich mal eher finden sollen... dann h√§tte ich bei den grundst√ľcken zugeschlagen, so lange ich sie noch bezahlen konnte...

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 17.07.2016, 22:02

ich vermute die eu wird sich jetzt schneller positiv entwickeln wo die engländer als ewige querulanten aus dem verkehr gezogen sind.
leider bedeutet positiv- im sinne der globalisierung und der entmenschlichung der gesellschaft.

grund und boden bedeuten leider auch nichts im sinne von währungs bzw. währungsgegenwert.

der letzte b√∂rsencrash basierte auf immobilien und grundst√ľcken. da lassen sich genau wie in anderen bereichen einfach werte auf dem papier herbeizaubern, die gar nicht da sind.

denk allein mal an diese betr√ľgerischen immobilienfonds ! durch fonds werden auf spekulative werte, also aktien, nochmals ein spekulativer wert (fond) oben drauf gesetzt. die banken lachen sich einen ast, wenn sie f√ľr den k√§se auch noch, ausser an den k√§ufen und verk√§ufen der papiere, sich an den kontof√ľhrungsgeb√ľhren, eine goldene nase verdienen. zus√§tzlich dann auch noch an den emissionen und an den immensen kosten, die f√ľr die k√§ufer durch fondsverwalter anfallen, die in der regel ja bankangestellte sind.
allein, wie die beispielsweise die griechen, also einen ganzen staat, mit immobilien in die schuldenfalle gelockt haben, war schon ein genialer schachszug.

wären die griechen nicht in der eu, könnte die bevölkerung das jetzt auf trocken brot kauen.

die immobilien in england waren schonmal so gut wie im keller und hatten wder f√ľr k√§ufer noch verk√§ufer irgendweinen grossen wert.

das könnte jetzt ganz schnell auch wieder der fall sein.

jetzt liegt wirklich alles daran, wie gnädig sich die "eu" mit den engländern zeigt.

ob sich f√ľr kommende verhandlungen ein mann eignet der sich gegen eine zusammenarbeit ausgesprochen hat, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

obwohl zumindest hat er ja bewiesen, dass er naturtalent im fahnedrehen ist.

erst dagegen, dann verpieseln, danach wieder als mittler einzusteigen, so schnelle positionswechsel muss ihm erstmal einer nachmachen.
glaubw√ľrdig wirkt das allerdings nicht!

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 17.07.2016, 23:21

wer redet denn von immofonds und spekupapieren? ich rede von auslandswohnsitz, weit weg von diesem wahnsinn hier.

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 18.07.2016, 10:51

was sag ich:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... europa-ab/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... irtschaft/

die briten m√ľssen sich keine gedanken machen... eher lassen die amis und vor allem die finanzfritzen, die die m√§rkte steuern, europa fallen. das einzige was die usa interessiert, ist, dass die deutschen und die russen sich nicht besser verstehen, als den usa lieb ist. und das ttipp k√∂nnen die amis sich meinetwegen gerne dahinstecken, wo eine winzige minderheit unseres landes auch schon steckt...

ach, jetzt hab ich doch wieder energie in die letzten zuckungen einer untergehenden plutokratie gesteckt... reicht.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 20.07.2016, 18:04

@ karfunkel

ich verstehe was du meinst! wenn ich die mittel hätte, wäre ich auch auf der suche nach einem derartigen wohnsitz.
ich bin ganz nett in der welt herumgekommen und weiss leider, dass es ganz schön schwer wäre so etwas zu finden.

so ulkig wie das klingen mag, es gibt kaum ein land, dass derartig sch√∂n ist wie deutschland. das wechselklima, das bl√ľhende satte gr√ľn, die vielen w√§lder und fruchtbaren gr√ľnfl√§chen, die abwechslungsreichen jahreszeiten, das lange tageslicht im sommer. so etwas gibts nicht √ľberall. das kriegt man nat√ľrlich alles nicht mit, wenn man sich nur in der stadt aufh√§lt und sich fast nur im auto durch deutschland bewegt.

der grossteil der länder auf der welt ist ziemlich trostlos und hässlich.

die menschen die sich mal längerfristig (und nicht nur kurzfristig und in der urlaubssaison) in fremden ländern aufhielten, werden wissen was ich meine.

schon ein blick hinab aus dem flugzeug reicht f√ľr tiefgehendes begreifen! augetrockenete gebiete, h√§ssliches sumpfiges gr√ľn, riesige unbelebte, einsame und unkultivierte regionen und im gegensatz dazu, die totale √ľberbev√∂lkerung und stereotype riesenst√§dte, stinkende wolken die in den himmel steigen.

es kommt nicht von ungefähr, dass viele menschen von einem land wie deutschland träumen, in dem honig und wasser(insbesondere viel wasser) fließt.
wir deutschen sind spezialisten darin, auf allerhöchstem niveau zu jammern!

... und ja karfunkel, dass ist genau das was mir ja auch stinkt, diese abhängigkeiten von grossmächten, grossindustrien, grossbanken.
das ist was ich meinte, da schlagen zwei herzen in einer brust bei mir.
auf der einen seite halte ich die engl√§nder f√ľr ziemlich d√§mlich was den brexit betrifft, auf der anderen seite sind sie vielleicht ja so etwas wie ein symol f√ľr den ausbruch aus diesem globalisierungsk√§se.
ein letztes aufb√§umen der menschen gegen b√ľrokratie, gleichmacherei und versklavung. gegegn idiotische gesetze die den freien willen der individuen einschr√§nken.

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 27.07.2016, 15:10

es gibt MEGAGEILE länder und landschaften. das einzige, was mich da stört, ist, dass man ständig zerbissen und zerstochen ist von allem möglichen. mit schlangen, skorpionen, giftfröschen, killerwespen und - ameisen, panthern und krokodilen, haien oder dengue hab ich nicht das problem, aber diese kleinen mistviecher...

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