Ist Deutschland eine Plutokratie?

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unbalancetistischem
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Ist Deutschland eine Plutokratie?

Beitrag von unbalancetistischem » 09.09.2015, 11:33

Ist Deutschland eine Plutokratie?

Viele Menschen behaupten im Bundestag sitzen nur Wirtschaftslobbyisten, die sich nicht um die B├╝rger k├╝mmern, sondern nur um sich und deren Unternehmen, f├╝r die sie arbeiten.

Minea
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Beitrag von Minea » 09.09.2015, 15:23

Und was sagst du dazu?

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 24.10.2015, 19:20

In Deutschland haben wir eine Mehrparteiendiktatur (im Gegensatz zur Einparteiendiktatur zb in der ehemaligen DDR). Dabei bestimmen die Medien, bzw diejenigen, welche die Medien kontrollieren (Bilderberger), welche Partei jeweils gew├Ąhlt wird.
Politiker sind also abh├Ąngig vom Wohlwollen derjenigen, die die Medien kontrollieren.
Die Politiker sind nicht abh├Ąngig vom Wohlwollen des Volkes, denn dessen Wohlwollen wird ├╝ber die Medien gesteuert.

Dass die Bilderberger die absolute Kontrolle der Medien haben, daf├╝r gibt es einen, f├╝r alle sichtbaren Beweis, und zwar sind das die Bilderberger Treffen selbst. Alle, ausnahmslos alle Mainstream Medien halten sich an das Verbot ├╝ber diese Treffen zu berichten. Das ist der Beweis, dass hinter diesen Bilderberger Treffen eine Macht steht, welche die absolute Kontrolle ├╝ber die Medien besitzt. Denn normalerweise w├Ąre eine Veranstaltung wo so viel Topprominenz zusammenkommt von tausenden Journalisten umlagert. Dass dies nicht so ist, dass kein einziger Mainstream Jounrnalist dar├╝ber berichtet, beweist, dass hinter den Bilderbergern eine Macht steht, welche die absolute totale Kontrolle ├╝ber diese Medien besitzt (und darum indirekt auch dar├╝ber, wer gew├Ąhlt wird und wer nicht gew├Ąhlt wird).


├ťbrigens: In einer echten Demokratie, wie im fr├╝hen Grichenland, w├Ąre eine Beeinflussung durch die Medien nicht m├Âglich gewesen, weil in einer echten Demokratie werden die Abgeordneten per Losentscheid gezogen, mehr hier.


lg
Ihr k├Ânnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 01.11.2015, 14:17

da stimme ich andreas voll bei. das gilt ├╝brigens insbesondere f├╝r kanzler. auf diese funktion hat das volk nicht mal den allergeringsten einfluss.
die aussage von "unbalance" w├╝rde ich allerdings einschr├Ąnken und in dem zusammenhang nicht von wirtschaftslobbyisten sprechen.
die meisten sogenannten lobbyisten haben nur reginalen einfluss und in eher unebdeutenden teilbereichen.
hier sollte man klarer deffinieren, dass es heutzutage sogenannte juristische personen sind, meist aktiengesellschaften, die das ruder in der hand haben.
die meisten politker sind als gekaufte aufsichtsr├Ąte in eben diesen unternehmungen t├Ątig, so das der begriff lobbyist hier gar keinen sinn macht.
lobbyist ist ein begriff der sich l├Ąngst selber ├╝berlebt hat und eigentlich nur noch f├╝r den ├╝blichen st├Ądisch regionalen kl├╝ngel gilt, wo stadtr├Ąte ihren verwandten irgendwelche auftrage zukommen lassen.
die im grossen rahmen gekauften politker jedoch sind gent├Âgt im sinne dieser unternehmen (aktiengesellschaften)zu agieren statt nach wissen und gewissen. das d├╝rfte selbst den gr├Âssten trotteln klar sein, die heutzutage noch an demokratische werte glauben.
von popligen abgeordneten oder minister bezuegen ist noch nie einer wirklich reich geworden. fr├╝here spitzenpolitiker sind jedoch alle steinreich.
das die normalen bezuege f├╝r politker ungeb├╝hrlich hoch sind denken nur die ├Ąrmsten der armen. gemessen an den nebeneink├╝nften von spitzenpolitkern sind das jedoch bestenfalls peanuts.

wer nun die wahren eigner mancher aktiengesellschaften sind wird ├╝brigens seit jahrzehnten, sp├Ątestens nach dem einstampfen des damaligen bestsellers der commerzbank "wer geh├Ârt zu wem" meist erfolgreich verschleiert.
der eine oder andere w├╝rde sich sicher schwer wundern, wem tats├Ąchlich die aktiengesellschaft geh├Ârt, die wiederum riesenanteile von aktien, einer aktiengesellschaft in der hand h├Ąlt, die scheinbar vollkommen selbst├Ąndig am markt agiert.
besonders irritierend ist, wenn sich bei recherchen herausstellt das selbst scheinbar kommunale unternehmen letztendlich im besitz von aktiengesellschaften sind deren aktien in den h├Ąnden einiger altbekannten familienunternehmen ruhen.

ich neige sonst normal nicht zu verschw├Ârungstheorien und halte die meisten verschw├Ârungstheoretiker f├╝r spinner aber das macht einen dann doch recht nachdenklich.


ps. ich ├╝berleg gerade-m├Âglicherweise hat dieses thema ja was damit zu tun, dass man dem pluto den planetenstatus aberkannt hat?

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