Quantenphysiker sagt: Es gibt keine Materie

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Andreas
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Quantenphysiker sagt: Es gibt keine Materie

Beitrag von Andreas » 19.03.2015, 05:16

Hans Peter DĂŒrr ist ein bekannter deutscher Physiker. Hier ein paar interessante Videos in dem er den aktuellen Stand der Physik darstellt:


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BĂŒcher von ihm: Hans Peter DĂŒrr
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 19.03.2015, 22:18

wow - ich bin geplÀttet !!!

ich frag mich wie es mir bisher gelungen ist nie etwas von diesem DĂŒrr gehört zu haben.
an den eso-quatsch mit ursache und wirkung hab ich nie geglaubt und nun erst finde ich jemanden, der eine glaubhafte erklÀrungen liefert und begrifflichkeiten benutzt und erlÀutert, die ich selber nie zu artikulieren in der lage war.

ich werd eine zeit brauchen diesen input zu verdauen.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 20.03.2015, 11:40

@ Weltenspringer

Der Physikprofessor Hans Peter DĂŒrr (1929 - 2014) steht ĂŒberhaupt nicht im Gegensatz zur gĂ€ngigen esoterischen Lehre von Ursache und Wirkung. Im Unterschied zum mechanistischen physikalischen Weltbild frĂŒherer Jahrhunderte sieht er und mit ihm die moderne Physik die Ursache des Weltganzen nicht im Materiellen, sondern im Geistigen.

DĂŒrrs Satz "Es gibt keine Materie" ist in dieser verkĂŒrzten Form irritierend. Deshalb hier das volle Zitat: "Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im gelĂ€ufigen Sinne. Es gibt nur ein BeziehungsgefĂŒge, stĂ€ndigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. PrimĂ€r existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir können es auch Geist nennen." Deshalb ist DĂŒrr auch vom Weiterleben des Geistigen im Menschen nach dem physischen Tod ĂŒberzeugt.

Die Àltesten Weisheitsschriften der Menschheit, die indischen Veden, lehren das Gleiche. Dort wird auch nicht wie in der Bibel nur eine einmalige Weltschöpfung beschrieben, sondern es sind wie im buddhistischen Pali-Kanon stets neue "Weltentstehungen und Weltvergehungen", die in einem Universum ohne Anfang und Ende ihren ewigen Lauf nehmen.
Zuletzt geÀndert von Sullivan am 26.05.2015, 17:51, insgesamt 2-mal geÀndert.

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Eggi78
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Beitrag von Eggi78 » 26.05.2015, 08:57

Interessant. Danke fĂŒr die Videos!
Nicht dem Leben hinterherlaufen, sondern entgegengehen.

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lichthulbi
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Beitrag von lichthulbi » 26.05.2015, 14:46

die deutschen Quantenphysiker waren schon immer weltfĂŒhrend. Sogar die beiden Atombomben die auf Hiroshima abgeworfen wurden, sind eigentlich in Deutschland gebaut worden, aber dann von den Amerikanern erobert und eingesetzt worden.


Werner Heisenberg hat gesagt:
"Es sind die gleichen ordnenden KrĂ€fte, die die Natur in allen ihren Formen gebildet haben und die fĂŒr die Struktur unserer Seele, also auch unseres Denkvermögens verantwortlich sind."


l

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 26.05.2015, 17:31

Ein SchĂŒler Heisenbergs war der Kernphysiker Carl Friedrich von WeizsĂ€cker (1912 - 2007), Bruder des frĂŒheren BundesprĂ€sidenten Richard von WeizsĂ€cker. Die verblĂŒffenden Erkenntnisse der Quantenphysik nötigten ihm die Aussage ab: "Der Kern der Quantentheorie ist eine nichtklassische Logik."

WeizsÀcker war von östlicher SpiritualitÀt so fasziniert, dass er gemeinsam mit dem indischen Yogi Gopi Krishna (1903 - 1984) das Buch "Yoga und die Evolution des Bewusstseins / Die wissenschaftliche Grundlage der spirituellen Erfahrung" (1973) verfasste.

Gopi Krishna beschreibt in seiner spannenden Autobiographie "Kundalini / Erweckung der geistigen Kraft im Menschen" (1968) seine folgenschweren Erfahrungen mit der Kundalinikraft, die ihn sogar in SuizidnÀhe (S.158 ) brachten.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 27.05.2015, 15:11

@ suli - das sind so die sachen mit denen ich mich derzeit beschĂ€ftige. rein intuitiv neige ich immer mehr dazu biblische aussagen als relevant fĂŒr das leben insbesondere mein leben zu betrachten. es ist nur wahnsinnig schwer den ganzen mĂŒll den die kirchen in die bibel reininterpretiert haben zur seite zu rĂ€umen und die essenz biblischer aussagen zu entdecken.
ein guter freund drĂŒckte mir mal eine wortwortliche ĂŒbersetzung von bibelstellen vom griechischen ins deutsche in die hand.
die meisten texte liegen ja in griechisch und nicht in hebrÀisch vor.
es ist echt faszinierend. eine wortwörtliche ĂŒbersetzung lĂ€sst in vielen fĂ€llen das genaue gegenteil der aussagen zu, die von den kirchen gelehrt werden.
was mag da erst mit den ĂŒbersetzungen vom hebrĂ€ischen ins griechische passiert sein?
man lege nur mal die "elberfelder" ĂŒbersetzung neben die ĂŒbersetzung "NeueHoffnung" wie sie die freikirchen benutzen. schon hier kommt es einem vor es handelt sich um gĂ€nzlich unterschiedliche bĂŒcher.
ich neige selber immer mehr dazu fernöstliche lehren, als unrelevant, ad acta zu legen, also zumindest was den geistigen bereich betrifft. das enthĂ€lt einfach zuviel zeugs die fĂŒr unser "jetziges" leben vollkommen bedeutungsgslos sind. es ist besipielsweise meines erachtens vollkommen egal, wieviel kreislĂ€ufe es gab oder wie oft einer reinkarniert wurde

die kernaussage der bibel - ich lebe hier und heute, die vergangenheit liegt hinter mir und es gibt immer eine hoffnung fĂŒr die zukunft und die der verĂ€nderung, erscheint mir fĂŒr uns kleine leute als die hilfreicheste und praktikabelste Handhabung. die ganze bibel mĂŒndet in jesus und der ist fĂŒr mich der wegweiser des positiven denkens.

was den mystisch/esoterischen und den gesundheitlich aspekt betrifft sind fernöstliche weisheiten nichtsdestotrotz zwar ganz brauchbar aber zu konfus um einen sinn oder ein lebensziel daraus abzuleiten.
einige der buddhas und propheten war zwar durchaus auf dem richtigen weg, aber keiner von denen hat die sache so rund gemacht wie es jesus tat, weder vor noch nach jesus.

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lichthulbi
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Re: Quenatenphysiker sagt: Es gibt keine Materie

Beitrag von lichthulbi » 30.05.2015, 20:28

Pascale hat geschrieben:..tretet doch einmal anstÀndig gegen einen Betonpfeiler. Seid ihr geheilt?
Das, womit Euer Fuß zusammengetroffen ist, wird landlĂ€ufig als Materie bezeichnet.

Wir können festhalten: In unserem Leben gibt es offenkundig Materie.
NEIN, wir können aus deinem Gedankenexperiment nicht ableiten, dass es Materie gibt.

BegrĂŒndung:
Du hast mit deinem Experiment nicht bewiesen, dass der Schmerz, den du in deinem Fuß gespĂŒrt hast, von der Materie kommt.
Wie man aus Erfahrung mit StromschlĂ€gen weiß, kann solcher Schmerz auch von Energie stammen.
Dein Gedankenexperiment ist also nichtssagend. Es zeigt nichts. Vor allem beweist dein Experiment nicht die Existenz von Materie.


lichthulbi

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Beitrag von lichthulbi » 31.05.2015, 19:18

natĂŒrlich kannst du dir deine persönliche Scheinwelt weiterhin durch Illusionen und deinen Glauben aufrecht halten, aber trotzdem ist das eben falsch wenn du behauptest du hĂ€ttest dadurch die Existenz von Materie bewiesen.
Eine Definition von etwas beweist noch nicht dass es auch existiert.
Darum gilt dein Beweis nicht:
Pascale hat geschrieben:Wir können festhalten: In unserem Leben gibt es offenkundig Materie.
NEIN, wir können aus deinem Gedankenexperiment nicht ableiten, dass es Materie gibt.

BegrĂŒndung:
Du hast mit deinem Experiment nicht bewiesen, dass der Schmerz, den du in deinem Fuß gespĂŒrt hast, von der Materie kommt.
Wie man aus Erfahrung mit StromschlĂ€gen weiß, kann solcher Schmerz auch von Energie stammen.
Dein Gedankenexperiment ist also nichtssagend. Es zeigt nichts. Vor allem beweist dein Experiment nicht die Existenz von Materie.


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Beitrag von Andreas » 31.05.2015, 19:47

Hallo,
ja - der Physiker hat schon recht, wenn er behauptet, dass es keine Materie gibt.
Das ist unser Aberglaube, dass es Materie gÀbe.

1. Wir sehen etwas - aber das genĂŒgt nicht als Beweis, dass es auch existiert, denn unsere Sinneswahrnehmungen können sich bekanntlich auch tĂ€uschen. Um dies zu erkennen, da genĂŒgt ja bereits ein Blick auf einen Bildschirm. Da seher wir auch Dinge, die nicht in echt existieren
2. Eine Definition von etwas ist auch noch kein Beweis, dass es dies dann auch in echt gibt.
3. Dass wir etwas fĂŒhlen, ist auch kein Beweis fĂŒr die Existenz von Materie, denn es könnte auch Energie statt Materie sein.

man sieht daran wieder einmal wie verblödet die Menschheit ist, dass sie doch tatsĂ€chlich jahrelang geglaubt hat, es gĂ€be Materie, ohne einen Beweis dafĂŒr zu haben.


lg von Andreas
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Beitrag von lichthulbi » 31.05.2015, 19:51

das ist in der Wissenschaft ja so ĂŒblich, dass man Dinge glaubt fĂŒr die man gar keine Beweise hat - insofern wundert es mich nicht, dass sie Jahrtausende lang an die Existenz von Materie geglaubt haben.
das ist nicht der einzige Aberglaube, der an den UniversitÀten herrscht..

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Beitrag von Sullivan » 31.05.2015, 22:16

Zum Trost fĂŒr alle, die an etwas glauben, das es gar nicht gibt, hier eine amĂŒsante Begebenheit mit zwei NobelpreistrĂ€gern der Physik, Wolfgang Pauli (1945) und Niels Bohr (1922) : Pauli besuchte Bohr und war ĂŒberrascht, ĂŒber dessen TĂŒr ein Hufeisen zu sehen. Er fragte: "Glauben Sie tatsĂ€chlich an so etwas ?" Bohr antwortete: "SelbstverstĂ€ndlich nicht. Aber es wirkt auch dann, wenn man nicht daran glaubt."

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