Trösten

Indigo- und Kristallkinderforum
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Schwester
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Trösten

Beitrag von Schwester » 18.03.2010, 09:36

Meine Tochter erzĂ€hlte mir von ihrer "frĂŒheren Mutter". Wenn ich sie richtig verstanden habe, dann war sie wohl ein Einzelkind einer alleinerziehenden Mutter. Und ihre Mutter und sie sind wohl auch im Himmel nicht getrennt gewesen. Da sie aber nun ja wieder auf der Erde ist, macht sie sich Sorgen um ihre "frĂŒhere Mutter", dass sie jetzt im Himmel ohne sie einsam und alleine ist. Ich frage mich nun, wie ich sie trösten kann. Irgendwelche Ideen?
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

Bayrischer-Rebell
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Beitrag von Bayrischer-Rebell » 18.03.2010, 18:18

hey :)
vielleicht sagst du ihr,
dass sie bald wieder zurĂŒck kann,
wenn wir unser aller aufgaben erfĂŒllt haben....

so denk ich nÀmlich auch,
aber ich glaub wir werden uns entscheiden können,
manchmal wĂŒnsch ich mir auch von ganzen herzen wieder da oben zu sein,
ohne sorgen, ohne stress,
aber dann kommen mir immer wieder die "danke" von den leuten denen ich geholfen hab,
und dann weiß ich,
dass ich net aufgeben darf,
und weitermachen muss,


den es gibt noch soviel zu machen.............

Mit liebe,
Niko

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 19.03.2010, 07:52

Das schlimme ist ja, ich kenne das GefĂŒhl. Dieses Sehnen nach "oben". Das ist bei mir ganz besonders schlimm, wenn ich wieder eine "Begegnung" hatte. Also nicht, dass ich dann suizidgefĂ€hrdet wĂ€re oder so. Das nicht (obwohl es wohl scheinbar bei meinem Mann so rĂŒber kommt :-( ). Ich wĂŒrde mir nichts antun. Das wĂ€re nicht richtig. Aber die Sehnsucht "nach Hause" ist dann riesig groß. Und weil ich das kenne, wĂŒrde ich meine Tochter so gerne irgendwie trösten. Ich weiß nicht mal, ob es dafĂŒr ĂŒberhaupt Worte gibt, die einen trösten können.

So Ă€hnlich wie Du es geschrieben hast, habe ich es beim letzten Mal auch formuliert. Aber irgendwie hörten sich die Worte absolut nichtssagend und völlig unzureichend an. :-( Vielleicht hilft es ja auch mehr, wenn ich ihr deutlich mache, dass ich das GefĂŒhl auch kenne und sie darum verstehe. Vielleicht ist ja auch eine Art gemeinsames Warten ein grĂ¶ĂŸerer Trost.

Noch was ist mir eingefallen. Sie sagte mir, wenn sie geht wĂŒrde sie mich mitnehmen können aber mein Mann und ihr Bruder mĂŒssten "eine Treppe raufsteigen". Sogar das scheint sie schon zu sehen, dass die beiden wohl noch nicht ganz so weit sind.
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Mona18
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Beitrag von Mona18 » 17.04.2010, 09:04

Hallo! :)

Oh, wie ich das kenne! Ich war als Kind auch regelmĂ€ĂŸig tief verzweifelt und sehnte mich nach "zu Hause", nach einer Ebene also, auf der ich ganz viele tief vertraute SeelengefĂ€hrten (nennt man das so? :-) ) zurĂŒcklassen musste. Dazu kam dann auch noch ein schlechtes Gewissen, weil ich mir doch hier eine ganz, ganz tolle Familie ausgesucht hatte, mit der ich eigentlich wirklich hĂ€tte ĂŒberglĂŒcklich sein können / mĂŒssen! Da fĂŒhlt man sich dann schon hin und her gerissen und ziemlich, ziemlich hilflos.

Aber vielleicht kannst du deiner Tochter sagen, dass keine Seele je verloren geht und alles immer seine Ordnung und seinen Sinn hat (auch, wenn der Sinn sich bisweilen ziemlich gut versteckt ;-) ) Dort, wo ihre frĂŒhere Mutter sich jetzt aufhĂ€lt, existiert so etwas wie Einsamkeit nicht. Außerdem besteht fĂŒr die derzeit-nicht-Geborenen ja auch immer noch die Möglichkeit, geliebte Menschen auch ohne einen sichtbaren Körper zu besuchen und zu beschĂŒtzen :). Und bestimmt hatte deine Tochter alle Zustimmung der Welt von ihrer frĂŒheren Mutter, ohne diese ein neues Leben mit wundervollen neuen Eltern zu beginnen, die es ihr ermöglichen, wiederum ganz neue Erfahrungen zu machen und ganz neue Aufgaben zu bewĂ€ltigen! ;)

Alles Liebe fĂŒr dich und deine Familie!

Mona

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 17.04.2010, 15:57

Danke Dir Mona. :bussy:
Mona18 hat geschrieben:Außerdem besteht fĂŒr die derzeit-nicht-Geborenen ja auch immer noch die Möglichkeit, geliebte Menschen auch ohne einen sichtbaren Körper zu besuchen
Ja, ich denke, dass meine Tochter auch ziemlich oft Besuch hat. Sie spricht jedenfalls oft davon. Sie erzÀhlt sogar von "Terminen", die sie hat. Allerdings bin ich da noch nicht so ganz durchgestiegen, was das zu bedeuten hat.
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Mona18
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Beitrag von Mona18 » 18.04.2010, 19:32

Auf jeden Fall kannst du darauf vertrauen, dass du deiner Tochter allein schon deshalb eine riiiiiesige Hilfe bist, weil du sie einfach ernst nimmst und alles tust, um sie zu verstehen. Sie spĂŒrt das!! :-)

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 19.04.2010, 09:42

Es ist ja auch so, dass sie zu mir wollte als ich noch gar nicht an Babies dachte. Lach. War also keine "Spontan-Entscheidung" von ihr. ;)
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Wasserfee
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Beitrag von Wasserfee » 03.05.2010, 09:11

Hallo liebe Schwester,

der Gedanke dass jemand einsam sein könnte, weil man nichth physisch bei dem anderen ist, ist ein Gedanke aus dem Glauben der Trennung heraus. Das ist die Illusion in der wir hier leben. Alle hier, auch die, die eigentlich schon weiter sind.
Besser aber als die Sorge ist Vertrauen! :love:
Habe gerade mal reingefĂŒhlt, da kommt sehr viel warme Liebe von der frĂŒheren Mutter zu dem Kind. :bussy:
Die Verbindung ist da und da ist auch keiner einsam. Beide sind nur gerade sehr beschĂ€ftigt und werden sich bei gegebener Zeit wiedersehen. Das mit den Terminen find ich ja sĂŒĂŸ! wie alt ist denn deine Tochter?

Liebe GrĂŒĂŸe
Wasserfee

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 03.05.2010, 12:21

Hallo Wasserfee.

Meine Tochter ist biologische 7 Jahre alt. Sie sagte mir kĂŒrzlich, dass sie mit 16 eine besondere Gabe von Gott bekommen wird. Welche Gabe das sein wird, weiß sie allerdings noch nicht. Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

Etwas, was mich immer etwas traurig macht ist, dass sie erzĂ€hlt, dass sie mit mir zusammen "zurĂŒck gehen" möchte, ihr Papa und ihre BrĂŒder aber nicht mitkommen werden, weil sie "noch nicht so weit" sind. Das hinterlĂ€sst bei mir immer ein flaues GefĂŒhl in der Magengegend. Und diese Aussage hat sie schon mehrfach gemacht.
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Wasserfee
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Beitrag von Wasserfee » 03.05.2010, 16:43

Ach da mach dir mal keine so großen Sorgen. Ich bekomm bei dir, dass du noch ziemlich alt werden wirst, um nicht zu sagen, biblisches Alter. Also schön auf die Gesundheit aufpassen ;) Deinen Körper brauchst du noch ziemlich lange! Und die Weichen stellt man ja jetzt schon!
Und sie wird auch alt werden.

Das wohin, was sie meint ist ein Raum, der zwischen Inkarnationen liegt. Eine Art Hyperraum. Wenn ihr dann mal soweit seid ,aber das dauert noch was, evtl. entscheidet ihr euch auch, doch noch mal zu inkarnieren hier, dann geht ihr beide dahin wieder zurĂŒck. Da ist man wohl auch schonmal zwischen den Inkarnationen. Die anderen mĂŒssen hier noch ein bisschen lĂ€nger inkarnieren, kommen spĂ€ter nach. :yy: Alles halb so wild!

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 03.05.2010, 16:59

Ach so meint sie das. Ja, das kann ich verstehen. Oftmals verstehe ich zwar die Worte die sie sagt, aber nicht den Inhalt. Und wenn ich nachfrage wird es meistens auch nicht klarer. Sie ist einfach weiter als ich, das merke ich immer wieder. :ee:
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