Indigo, Sternenmensch oder doch etwas anderes?

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The Unexplained
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Indigo, Sternenmensch oder doch etwas anderes?

Beitrag von The Unexplained » 17.11.2008, 18:30

Seit ich mich erinnern kann, habe ich das Gef├╝hl, "anders" zu sein - jetzt nicht im ├╝berheblichen Sinne, sondern, weil dieses Problem mich schon immer begleitet hat. Es ist, als sp├╝rten die mich umgebenden Menschen, dass ich aus irgendeinem Grund nicht zu ihnen geh├Âre, und verhalten sich deswegen von Anfang an misstrauisch oder feindselig, ohne dass sie mich kennen lernen. Ich habe auch oft das Gef├╝hl, "nicht von hier" zu sein, mich unverstanden fremd zu f├╝hlen ohne sichtlichen Grund. Ich hoffe, das klingt nicht zu pathetisch?
Deswegen stellt sich mir immer ├Âfter die Frage: Wer bin ich?
Eine medial begabte Bekannte von mir gab mir den Hinweis, dass ich die Antworten vielleicht bei den Beschreibungen von Indigos, Sternenmenschen etc. finden k├Ânnte. Obwohl viele Merkmale der Indigos zutreffen, bin ich eher ein zweiflerischer Mensch, der sich nicht gerne aufgrund einer "Checkliste" mit irgendetwas identifizieren m├Âchte.
Etwas ├╝ber mich:
Ich habe eine ziemlich gut entwickelte Intuition, kann Menschen auf Anhieb gut einsch├Ątzen, au├čerdem bekomme ich immer wieder zu h├Âren, dass ich f├╝r mein Alter geistig sehr weit entwickelt bin. Es kommt beispielsweise vor, dass Erwachsene - vor allem meine Eltern - mich bei Angelegenheiten, mit denen ich mich eigentlich gar nicht auskennen sollte, um Rat fragen, weil viele meinen, ich h├Ątte ein diplomatisches Geschick. Ich bin auf dem k├╝nstlerischen Gebiet sehr begabt, beim Schreiben (ich schreibe an mehreren Romanen, habe ├Âfters Wettbewerbe gewonnen etc.) Ich interessiere mich sehr f├╝r ├ťbersinnliches, Philosophie, Weltraum etc.
Glaubt ihr, ich k├Ânnte ein Indigokind sein? Oder etwas anderes?
GLG
Reggy
"Nur wer das Chaos in sich tr├Ągt, kann einen tanzenden Stern geb├Ąren" - Nietzsche
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Landon
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Beitrag von Landon » 18.11.2008, 12:29

Hallo The Unexplained,

ich kann Dir auf Deine Frage keine Antwort geben, allerdings m├Âchte ich auf folgenden Satz von Dir ein eingehen:

Wenn Deine Geburtszahl stimmt, dann bist Du ja noch recht jung.
In diesem Alter ging es mir genauso wie du es hier beschreibst:
The Unexplained hat geschrieben:Seit ich mich erinnern kann, habe ich das Gef├╝hl, "anders" zu sein - jetzt nicht im ├╝berheblichen Sinne, sondern, weil dieses Problem mich schon immer begleitet hat. Es ist, als sp├╝rten die mich umgebenden Menschen, dass ich aus irgendeinem Grund nicht zu ihnen geh├Âre, und verhalten sich deswegen von Anfang an misstrauisch oder feindselig, ohne dass sie mich kennen lernen. Ich habe auch oft das Gef├╝hl, "nicht von hier" zu sein, mich unverstanden fremd zu f├╝hlen ohne sichtlichen Grund.
Die meisten Ereignisse die mein Leben/Gef├╝hl usw. deutlich pr├Ągten liegen bei mir in der Vergangenheit wie ich bestimmte Situationen erlebt, verarbeitet und wie ich mich verhalten habe. Ich bin mir sicher, dass fast jeder Mensch irgendetwas schlimmes erlebt hat, was ihn noch 20-30 Jahre (oder auch l├Ąnger) "unbewusst" begleitet.

Ich w├╝rde Dir dazu gerne eine kleine Geschichte ├╝ber mich erz├Ąhlen.
Als ich ca. 14-15 Jahre alt war, war ich sehr sch├╝chtern, hauts├Ąchlich Frauen gegen├╝ber. Ich traute mich kaum sie anzusprechen, wurde rot usw. Meine damaligen Freunde sagten mir immer das gleiche... "Du siehst doch gut aus", "bist ein liebevoller Typ", "kannst gut reden" usw... half aber nix... zudem hatte ich immer das Gef├╝hl ausgegrenzt zu sein, irgendwie anders halt.

Bei neuen Bekanntschaften war es immer das gleiche.
Diese fl├╝chteten meistens nach k├╝rzester Zeit. Es war ein ziemlicher akt f├╝r mich bis mal vertrauen aufgebaut war und dann wollten die Frauen mich meist nur als "Freund" zum reden.
Weibliche Freunde hatte ich dann irgendwann genug, aber meine Partnerschaften waren sehr sehr wenige.
Insgesamt 3 Partnerschaften und keine l├Ąnger als 2 Jahre bis auf die letzte (die 4. sozusagen) die ich nun geheiratet habe und mittlerweile 7 Jahre zusammen bin.

Die inneren Probleme wurden immer mehr im Laufe der Zeit.
Ich wurde z.b. lichtempfindlich, d.h. ich konnte kaum jemanden anschauen, der an einem Fenster stand wenn es im Hintergrund ein wenig
heller war. Das blendete mich so stark, dass ich immer wegschauen musste. Ich habe mir das nat├╝rlich alles erkl├Ąren k├Ânnen. Na ja... hast halt empfindliche Augen und es ist ja auch ein starker Kontrast... usw.

Dazu kam dann noch dass ich in Teammeetings immer eingeschlafen bin, d.h. ich wollte ja wach bleiben, hatte aber keine Chance... Red Bull :siw: , Koffeintabletten, doppelter Espresso, Guarana halfen alles ABSOLUT nichts (ausser deutliches Herzflattern).

Irgendwann, so mit ca. 36 fragte ich mich, was eigentlich passiert ist, dass ich so bin. Ich sah einfach keinen Grund f├╝r das alles.

Mit der inneren "bitte" das zu erfahren, dachte ich fast t├Ąglich dar├╝ber nach. Nach ca. 2 Wochen bekam ich innerlich ein Bild gezeigt.
Normalerweise habe ich diese Bilder verworfen, sind halt vergangene "Dinge" die mir hier gezeigt wurden... dachte ich mir...
"was will ich mich damit besch├Ąftigen, jeder hat das".

Ein Bild blieb haften von einem Diebstahl...
Ich versuchte mich zu erinnern... ich musste mich also ca. 22 Jahre zur├╝ckversetzen. Das war am Anfang recht schwierig, da ich die Situation verdr├Ąngt hatte.
Ich habe im Alter von ca. 13 Jahren etwas in einem Kaufhaus geklaut und wurde erwischt. Die Detektivin schnappte mich und ich pisste mir vor Angst in die Hosen. Dann wurde meine Mutter geholt und alles war sehr sehr peinlich f├╝r mich... eine grausame Situation.

Als das Bild in meiner Erinnerung erschien, habe ich es an mich herangezogen und mich nochmals in diese Situation hineinversetzt, so dass ich es nochmals durchleben konnte.
Und dann wurde mir schlagartig bewusst, warum ich so sch├╝chtern war bei Frauen. Die Person die mich in dieser Angst Situation geschnappt hatte war eine Frau!
Als ich es nochmals durchlebte wurde mir diese Sch├╝chternheit vor Frauen (was im Grunde genommen eine Angst war) wieder wegnommen.
Mein Gehirn f├╝hlte sich an, wie wenn mir wieder jemand Leben einhaucht.

In solch einer "Angst"-Situation, zeichnet Dein Gehirn ALLES auf... JEDES Detail, JEDE Kleinigkeit.
Diese kann sp├Ąter ├╝ber ├Ąhnliche Situationen/Umgebungen/usw. wieder aktiviert werden (ich spreche hier gerne von "Mustern").

Ich habe danach eine deutliche Erleicherung erlebt... ich war pl├Âtzlich auch nicht mehr so lichtempfindlich.
Aber ich schlief immer noch ein in Teammeetings.

Dann habe ich wieder nachgedacht... und auch nach 2-3 Wochen hatte ich das Bild...
Ich hatte in der Schule mal etwas geklaut, was ich ganz verdr├Ąngt hatte. Ich wurde damals zwar nicht erwischt, der Diebstahl wurde aber in der Klasse diskutiert...
Das Muster das hierbei zutraf war "Schulklasse" ├Ąhnlich wie "Teammeeting" ├Ąhnliche R├Ąume/Umgebung/Situation.

Das erste Gef├╝hl bei den "Teammeeting" war ├╝brigends "Ich muss unbedingt weg von der Situation" (also Angst).
Das Gehirn merkt sich alle Angstsituationen und versucht dich automatisch davor zu sch├╝tzen.
Im Teammeeting kann ich nicht einfach aus dem Zimmer laufen... dann wurden meine Gedanken immer wirr... sehr wirr und das letzte an das ich mich erinnern kann war dass ich im "Innenen Kampf" eingeschlafen bin... das sind meist Sekunden-Schl├Ąfe... ein regelrechtes wegbrechen des Bewusstseins. (In der Schulmedizin d├╝rfte das wohl "Narkolepsie" sein. ;) )

Nachdem ich mich nun in diese Situation hineinversetzt hatte, wurde auch dies deutlich (!!) besser.
Ich habe immer noch diverse Symptome in Teamtings, diese sind aber stark zur├╝ckgegangen (keine Angst mehr, keine wirren Gedanken)

Was ich Dir damit ausdr├╝cken will :ee:

F├╝r mich gab es damals in diesem Alter keinen ersichtlichen Grund warum ich sch├╝chtern war und warum mich "anscheinend" viele ablehnten ohne mich zu kennen.

Ich habe gelernt, dass das Gef├╝hl das ich in einer Situation habe (z.B. Angst, Wut, Sch├╝chternheit, Zur├╝ckhaltung, usw) immer eine Spiegelung meiner selbst ist.
Sich dessen bewusst zu werden ist mittlerweile mein Weg geworden... und es gibt massig solcher Situationen.

Und man hat f├╝r sich selbst immer die besten "ausreden"... "der halt mich ge├Ąrgert, deshalb bin ich w├╝tend", "wenn mein Partner flirtet, bin ich eifers├╝chtig".
Wenn Du Dich von einer solchen Situationen mal befreit hast, wird Dir schlagartig klar, dass es nur etwas mit Dir zu tun hat.

Bitte nicht falsch verstehen:
Nicht Du bist Schuld an der Situation und sollst Dich dadurch elend f├╝hlen.
Sondern nutze die Situation um die innere Spiegelung in Dir zu betrachten und zu durchschauen.

Eine "Emotion" wird im Oxfort Duden ├╝brigends als "St├Ârung" beschrieben!
Emotion eine St├Ârung? sehr interesant... Emotion wie z.b. Wut ... ok kann ich nachvollziehen.
Aber wie steht es mit "verliebtsein"?
Ist das auch eine St├Ârung?
Vielleicht ist es Wert mal dar├╝ber nachzudenken.
Ich kam hier auf sehr interessante Dinge.

Ein weiser Mensch hat mal geschrieben:
"Die Welt ist in Ordnung... nur wir sind in Unordnung."

Ich hoffe Dir hat meine doch recht lange Ausf├╝hrung etwas geholfen und gen├╝tzt :-o

Liebe Gr├╝sse
Landon :yy:

Dvorah ohevet hachatulim

Beitrag von Dvorah ohevet hachatulim » 29.11.2008, 16:43

Hey du!

Mir geht es so ├Ąhnlich wie du, ich habe soeben einen Artikel mit ungef├Ąhr dem gleichen Inhalt gepostet.
Viele Leute bezeichnen es bei mir, als emotionale Intelligenz, Empathie, etc. Ich f├╝hle mich auch h├Ąufig anders als andere, ihnen fast ├╝berlegen in einigen Situationen.
Auch wenn ich im Gegensatz zu dir, recht gut mit Menschen klarkomme..
Hast du auch das Gef├╝hl Gedanken lesen zu k├Ânnen manchmal..?

Ich w├╝rde gerne mit dir Kontakt aufnehmen, ich hab das Gef├╝hl wir sind uns ├Ąhnlich...

Kristall
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Beitrag von Kristall » 13.12.2008, 15:45

Hallo Reggy

wei├čt du ich denke der Begriff Indigokinder, Sternenkinder, Kristallkinder Regenbogenkinder dienen meiner Meinung dazu, dass man sich selber findert. Wer man wirkich ist.

Wenn du dich dazu hingezogen f├╝hlst, dann wird es stimmen. H├Âr einfach auf dein Herz.. .

Ich w├╝rde mir da nicht so einen Kopf drum machen.

Letztlich ist es wichtiger, dass du dich selber kennenlernst. Wer du wirklich bist. Was du wirklich machen willst, warum du auf der Erde bist usw.


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Noch ein paar Worte zum Thema Zweifel:

Zweifel entstehen weil man kein Vertrauen oder Angst hat. Kein Vertrauen entsteht durch, dass man Angst hat.
Angst ist eines der gr├Â├čten Hindernisse, die es gibt, die jeder von uns Menschen ├╝berwinden darf.
Denn man kann erst voll seinen Weg gehen, wenn man seine Angst ├╝berwunden hat.

Die Angst entsteht immer ├╝ber das Ego. Niemals von Gott. Sind wir indessen immer Gott verbunden und mit dem Herzen verbunden dann geht uns nicht nur gut, sondern wir k├Ânnen auch das machen, wof├╝r wir wirklich auf der Erde sind.

**

Liebe Gr├╝├če,

Johannes

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