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Verfasst: 28.03.2007, 12:46
von fee
es geht ja auch nicht alles weg, es ist ja alles immer da... fragt sich nur, ob man auch immer zugriff drauf hat oder sich blockiert. kenne viele, die "kaputt" sind, gehörte selbst dazu, aber es ist ja da, also hol ich es mir wieder bzw. hab es mir wiedergeholt.

andere findest du im borderline forum. man muß nicht zum psych, da sind wir eh falsch und wir haben eine menge kraft. aber ich weiß auch von leuten, die als kind von den eltern in die geschlossene gesteckt wurden, da machste als kind nicht viel dran... und manche geben sich auf, weil sie durch die anpassung sich selbst vergessen haben und einfach nicht mehr weiter wissen. und landen dann in der klinik...

muß beileibe nicht für jeden gelten, aber mir sind halt genug fälle bekannt.

Verfasst: 28.03.2007, 14:00
von zadorra125
und manche geben sich auf, weil sie durch die anpassung sich selbst vergessen haben und einfach nicht mehr weiter wissen. und landen dann in der klinik...
ich denke dafür braucht man nicht spirituell zu sein. das geschied schon vielen wenn sie eine ehe eingehen.

sich nicht aufgeben, sich nicht anpassen, ist das der weg?

ich denke wir müssen wieder zu uns stehen, wir können nicht nur helfen, ohne das wir uns helfen lassen.

keiner will anders sein, keiner will auffallen, doch wir tun es tag täglich.
und damit klar kommen, war für mich nicht so einfach.
hinter dem stehen was man macht, auch wenn es belächet wird, ist eine herrausforderung.


liebe grüsse pia

Verfasst: 28.03.2007, 14:24
von Silvia
Ja das sehe ich genau so, es ist nur nicht immer leicht.

Ich glaube das wichtigste ist sich selbst zu sein, wie oft schon habe ich mich selbst erwischt
es allen andern recht machen zu wollen oder so zu sein wie es erwartet wird, ich füllte mich immer gleich Schubladisiert, das heisst, du bist so und gehörst in diese Schublade. Na ja das kennt ihr sicher auch. Ich schaue jeden Tag in den Spiegel und sage mir, hier siehst du den Menschen der für dein Leben verantwortlich ist. Das bin ich.

Liebe Grüsse Silvia :yy:

Verfasst: 28.03.2007, 17:49
von fee
ich hab halt versucht, nicht aufzufallen und mich in sport gestürzt. eigentlich war ich gar nicht mehr vorhanden. ich wußte zwar immer, wer ich bin und wie ich sein würde, wenn dieser ganze druck und zirkus im elternhaus und in der schule mal vorbeisein würde, aber ich war nie da, schwebte immer ein stück außer mir. dann bekam ich die schmerzen nicht so ab (prügel) und die beleidigungen der mitschüler.
es war mir einfach zu primitiv, mich darauf einzulassen, deshalb hab ich mich nichtmal groß gewehrt, außer wenn jemand handgreiflich wurde (der aber nicht mein vater war, denn der hätte mich vermutlich umgebracht, wenn ich mich gegen ihn gewehrt hätte, der wußte nie, was er für eine kraft hatte...)

aufgemuckt hab ich zu hause oft genug, daher war ich später auch der einzige mensch, der meinem vater irgendwas sagen durfte. aber seinen bärenkräften hatte ich damals einfach nichts entgegenzusetzen.

ich konnte mir überlegen, geh ich zur polizei und ins heim, bring ich mich um, oder versuche ich das irgendwie hinter mich zu bringen? tolle auswahl...

Verfasst: 28.03.2007, 19:34
von zadorra125
liebe fee

tröste dich, mir ging es nicht viel anderst.

ich war wohl überall beliebt, weil ich alles für andere machte, ich stand auf der seite der schwächern. sie hatte nichts anderes zu tun, um die seiten zu wechseln, und mir in den rücken zufallen.

in meiner familie war ich auch nur der putzlappen, ich bekam prügel bis ich in die hose machte.
als ich 17 jahre alt war, prügelte mein vater mich wieder, ich stand auf, ging auf ihn zu, und sagte; schag mich tot damit ich es hinter mir habe.
oder ich schlag dich windel weich, solltest du mich noch einmal anfassen.
er tat es nie wieder.
als ich in eine ehe lief, bekam ich einen sohn. die ehe ging schief, weil meine mutter ihn auf seine seite zog, und da wollte ich auch nicht mehr. ich ging weiter arbeiten und mein sohn war bei meinen eltern.
ich sagte meinem vater, solltest du andreas einmal anfassen, zeige ich dich wegen kindesmisshandel an. er tat es nicht.

heute sind sie stolz auf mich. aber wenn sie mein horoskop sehen würden, da steht drin, das ich eine scheiß kindheit hatte. würden sie mir den vogel zeigen. sie wissen noch nicht einmal was sie taten.

ich hatte einen traum, das meine mutter und meine schwester sexuell angegriffen worden sind. und ich sagte ich auch, sie glaubten mir nicht.

gestern sprach ich meine mutter an, sie meine schwester und ich wurden in der kindheit angekrabcht. aber meine mutter sagte, wie du auch von ...
ja ich auch.
sie sagte, ich habe es bei dir nicht gemerkt.

ich sagte nichts mehr. denn sie hatte nie augen für mich.

ich habe gebetet um verzeihung gebittet, lieber gott, gib mir die kraft zu verzeihen. ich konnte es gott sei dank.

heute bin ich glücklich, heute lebe ich mein leben. wem es nicht gefällt muss mich meiden. doch siehe da, sie lieben mich jetzt.
weil ich der liebe nicht mehr nachlaufe.

ich liebe mich wohl selbst.

liebe grüsse, ich drücke alle die es brauchen, bis euch die luft weg bleibt.

eure pia

Verfasst: 29.03.2007, 08:09
von Xenia-Vivien
ich weiss nicht, ob ich ein inigo bin...

...meine vermutung wird immer stärker. aber was würde es ändern, wenn ich wirklich wüsste.

ich habe in den letzten monaten viele bücher gelesen, die sich mit diesem thema, der esoterik usw. beschäftigen.

mir kamen dinge wieder ins bewusstein, die ich als kind "einfach wusste". ob das nun an indigo liegt oder nicht, sei dahin gestellt.

aufgrund meiner ausbildung habe ich ja auch psychologie studiert. und ich muss sagen das war für mich irgendwie ne wiederholung. tief in mir drin wusste ich das bereits alles. und so geht es mir mit vielen dingen.

schon im jungen alter war ich ständig der "mülleimer" für sämtliche freunde und bekannte. es wurde sich bei mir ausgeheult. ich "löste" für meine mitmenschen probleme, stand ihnen immer zur seite... opferte mich teilweise für sie auf. ging es ihnen besser, wendeten sie sich wieder von mir ab und ich war allein. so zieht sich das fast mein ganzes leben lang durch. bis ich vor einiger zeit einen schlussstrich gezogen habe. mein freundeskreis ist sehr sehr klein. aber ich weiss jetzt, dass das interesse aneinander auf gegenseitigkeit beruht und nicht nur ständig einer gibt und der andere nur nimmt.

klar tu ich mich auch hart nicht ständig meine helfende hand auszustrecken, wenn es jemandem schlecht geht. aber ich bin mitlerweile auch zu der meinung gelangt, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. ich kann unterstützen. aber ich löse nichts mehr für andere menschen. ich glaube auch, dass das eine lebensaufgabe von mir ist.

dass man als indigo gezungerner maßen in die therapie muss, würde ich so nicht unterschreiben. denn ich denke, dass menschen mit diesen fähigkeiten (die ihnen bewusst sind) selbst genau wissen, was mit ihnen los ist. das problem ist nur die anpassung an die umwelt bzw. die gesellschaft. manche schaffen es sich "unterzuordnen" bzw. "einzugliedern" und andere schaffen es eben nicht.

lg
alexandra

Verfasst: 29.03.2007, 17:33
von fee
dass man als indigo gezungerner maßen in die therapie muss
sagt ja auch keiner...

was für eine alberne einrichtung mit diesem mindesttext. hoffe, das reicht jetzt.

Verfasst: 07.04.2007, 16:49
von Xenia-Vivien
@ fee

und ich sagte ja eben auch, dass ich es nicht glaube ;o)

Verfasst: 07.04.2007, 17:33
von zadorra125
aufgrund meiner ausbildung habe ich ja auch psychologie studiert. und ich muss sagen das war für mich irgendwie ne wiederholung. tief in mir drin wusste ich das bereits alles. und so geht es mir mit vielen dingen.
könnte von mir sein. :love: mir wird immer nach gesagt, dass ich da eine gute hand habe. ich scheine auch eine starke verbindung für kinder zuhaben.
schon im jungen alter war ich ständig der "mülleimer" für sämtliche freunde und bekannte. es wurde sich bei mir ausgeheult. ich "löste" für meine mitmenschen probleme, stand ihnen immer zur seite... opferte mich teilweise für sie auf. ging es ihnen besser, wendeten sie sich wieder von mir ab und ich war allein. so zieht sich das fast mein ganzes leben lang durch. bis ich vor einiger zeit einen schlussstrich gezogen habe. mein freundeskreis ist sehr sehr klein. aber ich weiss jetzt, dass das interesse aneinander auf gegenseitigkeit beruht und nicht nur ständig einer gibt und der andere nur nimmt.

beschreibst du mich???

ich war auch immer der mülleimer. nur schade, wenn ich jemand brauchte, war keiner da.
klar tu ich mich auch hart nicht ständig meine helfende hand auszustrecken, wenn es jemandem schlecht geht. aber ich bin mitlerweile auch zu der meinung gelangt, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. ich kann unterstützen. aber ich löse nichts mehr für andere menschen. ich glaube auch, dass das eine lebensaufgabe von mir ist.
geht mir auch so. nur habe ich mein helfersymtrom zu meinem beruf gemacht. es erfüllt mich, weiter hin menschen zu helfen.

es geht einfach nicht ohne herz und hilfe.

sind die indigos helfer, oder welche lebensaufgabe haben sie??
ich glaube auch nicht, dass man als indigo in therapie muss.
ich glaube nicht das die tatsache etwas ändern würde ob ich ein indigo bin oder nicht. heute nicht mehr.
heute bin ich pia.

liebe grüsse pia

Verfasst: 16.12.2013, 11:34
von indigodaddy
Hi,

ich fühlte (oder fühle mich noch immer) ausserirdisch. Wurde viel versucht mich zu assilimieren. Habe mich zurückgezogen. Jahrelanger Drogengebrauch (kein Missbrauch) um die Wut und meine Wünsche lahmzulegen. Mittlerweile befasse ich mich intensiv mit dem Sinn, welchem Zweck ich dienen soll. Habe ich oder auch wir (soll ja noch mehr geben) eine Bestimmung oder ist es nur eine Strafe komplex zu Denken?

Oder ginge es einfacher uns zu Fügen und diesen Drang zu ignorieren? Ich habe gelernt mich unauffällig zu geben, jedoch mit grossen Problemen.