Das Raphael-Schriftwerk

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 25.09.2017, 22:22

Der Fortsetzungsband von "Seelsorge und Okkultismus" (688 Seiten) hei├čt "Okkultes ABC" (764 Seiten). So verdienstvoll es ist, auf Gefahren hinzuweisen und sie kompetent zu analysieren, so radikal wird in diesen beiden "Kochb├╝chern" jegliche okkulte Bet├Ątigung als unbiblisch abgelehnt. Der Autor ist evangelischer Theologe, der ein ausschlie├člich fundamentalistisch-biblisches Welt- und Menschenbild vertritt. Seine Lebensleistung auf unz├Ąhligen Missionsreisen ist beachtlich.

Die gleiche geistige Orientierung wie Koch vermittelt Eckart Haase in seinem nur 116 Seiten umfassenden abenteuerlichen Lebensbericht "Lichtarbeit - Der Weg ins Dunkel / Die neue Esoterik des 21. Jahrhunderts" (2007). Haase veranstaltete in Berlin Esoterikkongresse, in deren Folge er zun├Ąchst glaubte, der wiedergeborene Jesus Christus zu sein. Danach geriet er in so schwere psychische Krisen, dass er beschloss, Suizid durch Verhungern zu begehen. Seine Rettung fand er erst, als er sich ganz der christlichen Befreiungslehre unterwarf und aller Esoterik abschwor. Im Fernsehen hat der sympathische Eckart Haase mehrfach dar├╝ber berichtet.

Die esoterische, kirchenkritische Literatur beschreibt oft den umgekehrten Vorgang: Menschen, die durch falsch vermittelte Kirchenlehren in so schwere seelische Bedr├Ąngnis geraten, dass sie aus dem Leben scheiden wollen, erfahren durch Esoterik ihre Befreiung in ein erf├╝lltes Dasein.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 26.09.2017, 10:57

Hm-kommt wohl drauf an wa die sich aus der Esoterik rausgepickt haben.
Selbst unter den Esos taucht ja nicht jeder in dieses okkulte Zeug ab.

Die Christen sind nicht gerade eine gute Alternative zum Okkultismus.
Ein Gro├čteil von denen kniet und betet auch vor einer Leiche am Kreuz.

Bei dem was Jesus so von sich gegeben hat, wage ich nun doch zu bezweifeln ob dem das so recht w├Ąre.
Man stelle sich vor, der w├Ąre gek├Âpft worden dann w├╝rden die jetztvor ner Guillotine oder einer Axt knien.
Auf jedem Fall sagt jedoch schon das alte Testament eindeutig, dass man sich weder Symbole noch Gleichnisse von ober ├╝ber Gott machen soll.
So┬┤n Kreuz oder ne Leiche unterscheiden sich jedoch nicht gro├čartig von irgendeinem G├Âtzenbildnis.

Das Chrstentum beschickt da die Bed├╝rfnisse der Menschen also genauso wie der Okkultismus.

Es ist also nicht so einfach zu entscheiden wer da wen vor wem bewahrt werden sollte.

Ich pers├Ânlich finde das eine so eklig wie das Andere, wenn es um mit Blutrumspritzen oder Opferungen zu tun hat.

Wandernde Leichen, also Untote und sowas sind nat├╝rlich im Moment voll trendy und lassen sich prima vermarkten.
Dummerweise hab ich daf├╝r genauso wenig Verst├Ąndnis wie das labern mit Toten.
Ich vermute mal ich bin zu empathisch f├╝r sowas.

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